Johannes 2, 3 und 4

3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein!
4 Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen!

Der Satz kann missverstanden werden.

Denn, sagte Gott nicht, dass wir Vater und Mutter ehren sollen? (2. Mose 20:12)

Jesus begibt sich mit seiner Mutter zu einem Fest.

Es wird getrunken und gefeiert, der Wein ist ausgegangen.

Nun wird sofort erwartet, das Jesus neuen Wein macht – er aber macht ihnen (und sogar seiner Mutter) klar, dass er nur handelt, wenn es von Gott gewünscht wird.

Selbst also ein Mensch, der in unmittelbarer Nähe von Jesus lebt (sie hat ihn empfangen!), besaß kein höheres Anrecht, als z.b. ein vorbeiziehender Bettler.

„Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person;“ Römer 2, 11

Kein Mensch kann also von Gott ein Anrecht haben, irgendetwas in irgendeiner Zeit zu bekommen – nur Gott allein entscheidet, wann die rechte Zeit gekommen ist.

Aber, um die Leser zu beruhigen – kurz danach machte Jesus aus Wasser, Wein – Gottseidank 😉

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. - Philipper 4,13 -

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