Lukas 14,26

Wenn jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.

Lasst mich eines vorab klar stellen: Es geht hier nicht darum, dass Jesus Christus uns aufruft, unsere Mitmenschen zu hassen.

Denn darum geht es absolut nicht.

Sondern, der Vers macht klar, dass man die Welt, so wie sie ist, nicht lieben kann und den Herrn Jesus noch dazu!

Gott möchte an allererster Stelle stehen, er ist die höchste und wichtigste Priorität, die man im Leben besitzen kann.

Um Jesus Christus nachzufolgen müssen wir ihn als Gott anerkennen.

Die Gesellschaft, die heute moralisch mehr als fragwürdig ist, kann man nicht lieben und Gott dazu, denn das führt in einen unweigerlichen Konflikt.

Um Jesus Christus anzuerkennen, muss man alles stehen und liegen lassen (geistig) und ihm nachfolgen.

Aber natürlich möchte Gott, dass wir Gemeinschaft in der Familie und mit unseren Freunden haben. Der Vers behandelt die Priorität, mit der wir Gott in unserem Leben haben – oder auch nicht.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? - Matth. 7,3 -

2 Comments

  1. coloroformo
    23. Juli 2014
    Reply

    Is klar

    Wenn man die Welt, so wie sie ist, nicht lieben kann
    warum hat sie denn der angeblich allmächtige gott nicht besser gemacht ?

    Ihm nachfolgen ?

    Wohin ?

    Der soll machen, dass er land gewinnt 🙂

    • kristina bode
      23. Juli 2014

      Hallo Roland

      Nun, wir Menschen sind schuld, dass die Welt so ist wie sie ist – alleine durch unsere Übertretungen ist sie nun voller Leid und Morallosigkeit.
      Und Gott möchte, dass wir mit ihm leben wollen, das steht jedem Menschen frei – dazu ja oder nein zu sagen.

      Am Ende wird es tatsächlich eine neue Welt ohne Leid geben, aber diese Zeit ist noch nicht gekommen 😉

      Allerdings musst du dann mit den Konsequenzen auch damit leben, wenn du Gott ablehnst – er wird dich nicht in den Himmel zwingen.

      Ich wünsche dir Alles Gute und Gottes Segen!

      Kristina Bode

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