Kann ich mir selbst vergeben?

14. September 2017 at 07:00

Lieber Leser!

Ich glaube es gibt zu jedem Lebensthema viele Hunderte Hilferatgeber. Die Buchhandlungen quellen von Lebenstipps nur so über und jeder Autor hat das „Geheimrezept“ für allerlei Dinge.  Darunter gibt es auch das Thema, der Selbstvergebung. Nur so kann man glücklich werden, wenn man lernt, sich selbst zu vergeben.

Das klingt zuerst positiv und auch einleuchtend.

Wir alle haben mit unserem Gewissen manchmal zu hadern. Oft belasten uns Dinge aus der Vergangenheit, die uns immer wieder einholen. Zum Beispiel der letzte Streit mit dem Ehepartner, bevor endgültig die Scheidung eingereicht wurde. Der Bruch mit den eigenen Eltern, weil man sich gegenseitig Vorwürfe macht. Wir Menschen haben jeder für sich eine eigene Lebensgeschichte, die mal mehr mal weniger tragisch ist.

Niemand von uns bleibt Heil, jeder von uns besitzt Bruchstellen, die uns in der Vergangenheit zugefügt wurden. Darum ist der Wunsch nach Selbstvergebung und Beendigung dieses Schmerzes allzu verständlich.

Es gibt da aber einen Haken.

Selbstvergebung funktioniert nicht.

Und: Man betrügt sich dabei selbst.

Ich erinnere mich an eine Predigt, wo eine ehemalige Buddhistin berichtete, wie sie jemandem in einem Seminar gegenüber saß und die beiden sich gegenseitig ansprachen mit „Dir ist alle Schuld vergeben.“ Das wiederholten sie viele Male. Aber nach der Sitzung fühlte die Frau sich noch genau so schuldig wie davor.

Der Wunsch nach Harmonie, nach Vergebung scheint ein ureigenster Drang im Inneren jedes Menschen zu sein – ob laut ausgesprochen oder nicht. Wir alle wollen inneren Frieden verspüren.

Aber wie kommt man dahin?

Mit Meditation?

Es gibt nur eine Möglichkeit, inneren Frieden zu erlangen.

Jesus Christus!

Diese ehemalige Buddhistin berichtete, wie sie alle möglichen Dinge in der Esoterik ausprobierte, um den Frieden zu finden, nach dem sie sich so sehr sehnte. Aber alles, was sie ausprobierte, konnte die innere Unruhe nicht beseitigen. Außerdem kosteten sie die Seminare viel Geld. Das war das einzige, was sie verlor. Ihre Schuld blieb.

Erst als sie erkannte, dass sie sündig ist und Rettung durch Jesus Christus braucht, konnte sie im Glauben an sein vollkommenes Opfer wahren Frieden finden.

Der Schlüssel zur Vergebung liegt wirklich direkt vor dir.

Du musst kein teures Seminar buchen.

Echte Vergebung von deiner Schuld gibt es tatsächlich umsonst.

Allerdings ist der Schritt dahin nicht leicht. Ich musste ihn auch gehen und kann darum nachvollziehen, dass viele Menschen damit hadern. Darum kann ich jeden verstehen, der der Bibel gegenüber kritisch eingestellt ist. Wir können Gott nicht sehen und oftmals herrscht die Prämisse vor: Das was ich nicht sehe, existiert nicht.

Auch ist die Bibel ein unlesbares Buch – wenn man ihr mit Vorurteilen begegnet.

Viele Jahre lag sie bei mir einfach rum und jeder Versuch, sie zu lesen, endete immer damit, dass ich sie seufzend (weil total gelangweilt von der Schrift) wieder ins Regal zurück stellte. Die Geschichten waren mir einfach zu fantastisch und unrealistisch, als das ich glauben konnte, dass sie wirklich geschehen sind.

Allein durch die Gnade Gottes durfte ich erkennen, dass ich sündig bin und mich selbst nicht retten kann. Erst als ich das erkannte, konnte ich an Jesus Christus glauben. Das er am Kreuz meine Sünden getragen hat und dass ich alleine durch Glauben Vergebung von all meinen Sünden erhalte.

Als ich nach meiner Bekehrung zu Christus die Bibel las, merkte ich einen gewaltigen Unterschied. Ich konnte sie verstehen und die Geschichten waren nicht mehr lächerlich, sondern ich konnte glauben, dass das geschehen war.

Es gibt nur einen Weg zum ewigen Frieden.

Und der führt über Jesus Christus.

Weil Gott existiert und uns geschaffen hat – wir aber uns von ihm abgewendet haben, wurde er Mensch in der Gestalt Jesus Christus. Er lebte auf der Erde ein sündloses Leben und konnte durch zahlreiche Wunder seine Gottessohnschaft bestätigen. Aber die Bibel hatte vorausgesagt, dass er von einem seiner Jünger verraten werden würde.

So ist es auch gekommen.

Judas verriet Jesus für ein Spottgeld und wurde an das Kreuz genagelt.

Damals wie heute glauben viele Menschen, dass das einfach nur ein normaler Mensch war, der dummerweise ans Kreuz genagelt wurde. Doch Jesus ist so viel mehr. Gott in der Gestalt eines Menschen, bereit an das Kreuz zu gehen um die Sünden der Welt zu tragen, damit du und ich alleine durch Glauben gerettet werden können.

Ich muss das immer wieder betonen, weil ich es so schön finde:

Alleine durch Glauben!

Keine Mitgliedschaft in einer Kirchenorganisation ist dafür nötig, keine Taufe, keine Firmung, keine Konfirmation. Alleine dein Glaube an das vollkommene Opfer Jesu rettet dich.

Oder auch nicht.

Denn es liegt nur an uns Menschen, ob wir uns retten lassen oder in das ewige Gericht gehen müssen. Die Ewigkeit wird jeder von uns erleben, aber wo, das ist jedem selbst überlassen.

Es gibt keine Unschuldigen vor dem göttlichen Gericht.

Wir können uns zu Lebzeiten retten lassen, indem wir unsere Sündhaftigkeit anerkennen und Jesus Christus bekennen. Weil wir tief in unserem Inneren wissen, dass wir Sünde in uns haben und diese durch keinen menschlichen Ratgeber der Welt ausgelöscht werden kann.

Gott hat von seiner Seite aus alles getan.

Er ging an das Kreuz für uns und trug unsere Sünden.

Er, der sündlose Gott – ließ sich als Sünder ans Kreuz nageln, um für uns Menschen die Strafe zu erleiden, die uns zusteht. Jetzt liegt es an jedem Einzelnen von uns, wie wir den weiteren Lebensweg gehen.

Mit Gott oder ohne.

Ganz sicher spricht Gott jeden Menschen viele Male im Leben an, auf das sie erkennen, dass sie Rettung brauchen. Aber Gott respektiert den Willen jedes Menschen auch. Wir sind keine Marionetten, sondern können unsere Ewigkeit selbst aussuchen. Allerdings rate ich wirklich niemandem dazu, die Hölle zu wählen. Das ist kein Ort der sexuellen Freude, sondern ein Ort der Qualen.

Es liegt an uns, den Weg zu wählen.

Wenn du noch nicht weißt, welchen Weg du gehen sollst – bete zu Gott.

Bete, dass er dir sein Wort offenbart, er wird das tun, wenn du es ernst meinst.

Zum Schluss möchte ich ein etwas abgewandeltes Zitat von Loriot zitieren:

Ein Leben ohne Gott ist möglich, es ist aber ein sinnloses und trauriges Leben.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Christentum – eine Religion, wie jede andere?

31. August 2017 at 07:31

Lieber Leser!

Manchmal hört man in den Nachrichten, wie viele Christen es weltweit gibt. Das ist eine beeindruckende Zahl. Aber ist das Christentum nicht eine Religion, wie jede andere auch? Was ist denn der Unterschied zwischen Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und viele andere Glaubensrichtungen?

Um diese Frage geht es heute und ich möchte sie mit meinen einfachen Worten erläutern.

Zuerst müssen wir klären, was Religion überhaupt ist, denn darunter kann man vieles verstehen. Jedoch gibt es zwei Merkmale, die in jeder Religion vorkommen und darum unterscheidet sich auch keine Religion von der anderen in Wahrheit.

  • Das Anbeten eines höheren Wesens

Entweder wird ein höheres Wesen angebetet, oder man betet sich selbst an und glaubt, ein höheres Wesen zu werden (Buddhismus z.b.). In allen Religionen wird darum ein Wesen angebetet. Bei vielen Naturkatastrophen kann man sehen, wie die Menschen zu dem Wesen fluchen oder es um Gnade anflehen. Der starke Wunsch nach Gerechtigkeit und Bewahrung durch ein Wesen wird zum Ausdruck gebracht.

  • Der Mensch tut Werke, um sich
  • 1. dem Wesen zu nahen (z.b. in das Paradies durch gute Werke zu kommen) oder
  • 2. selbst zu einem höheren Wesen zu werden

In einer Doku, wo es um Buddhismus geht, wurde ein Meister gefragt, was er als gut und böse erachtet. Seine Antwort darauf: „Böse ist nur das, was man als Böse ansieht“.

Das ist eine sehr schlichte und im ersten Augenblick gut klingende Antwort. Im Umkehrschluss kann sie allerdings grauenhafte Auswüchse erlangen, nämlich dann, wenn der Mensch sich über andere stellt und sein eigenes Wohl über das des anderen. Die Aussage des Meisters zeugt auch daher, dass er glaubt, dass der Mensch sich selbst reinigen kann und dadurch ein besseres Wesen wird.

Die menschlichen Werke kommen in jeder Religion vor, sie unterscheiden sich nur in deren Ausübung.

Kommen wir darum zum Christentum.

Wenn du mich fragst, ob das Christentum eine Religion wie jede andere ist, würde ich dir antworten:
Teils teils.

Denn das Christentum kann tatsächlich eine Religion wie jede andere auch werden. Und zwar, wenn die großen Kirchen nicht mehr über die Wiederkunft Jesu predigen, seine Wunder verleugnen, die Bibel als Märchenbuch ansehen (die sie ständig kritisieren) und auch nicht von der Wiedergeburt sprechen, die jeder Mensch durchmachen muss (aus Glauben an das Opfer Jesu), bevor er ein Kind Gottes ist.

Das große Christentum ist tatsächlich eine Religion wie jede andere auch.

Sie ist genau so tot.

Aber das ist nicht die Schuld der Bibel, sondern liegt daran, dass die beiden großen Kirchenorganisationen sich vom Wort Gottes entfernt haben. Es ist kein Wunder, dass es so wenig echt wiedergeborene Christen gibt, die in den Landeskirchen das Wort Gottes so predigen, wie es sich gebührt. Die meisten Hochschulen, die Theologie anbieten, kritisieren die Bibel. Schon im ersten Semester wird den Studenten beigebracht, die Bibel zu zerlegen und sie historisch kritisch zu betrachten. Die Bibel wird dann nicht mehr als Wort Gottes gelehrt, welches vollkommen ist, sondern als ein Buch, das den Menschen Trost bringen soll.

Die vage Hoffnung auf den Himmel wo ein barmherziger Gott lebt, der beide Augen vor den Sünden der Menschen zudrückt und jeden willkommen heißt (ob der Mensch im Himmel leben will oder nicht) ist aktueller Gegenstand der evangelischen Kirche.

Es wird nicht mehr an den Teufel geglaubt, sondern das Böse ist genauso vage wie die Vorstellung, dass Gott als Mensch auf diese Erde kam, um als Mensch zu leben und um als Gott die Sünden aller Menschen zu tragen.

Die Vorstellung, dass wir nur von zwei Menschen abstammen (Adam und Eva) wird lächerlich gemacht. Wer daran glaubt, als Spinner tituliert.

Wenn ich sehe, wie viele tausend Menschen Jahr für Jahr zum Papst pilgern, weil sie denken, dass er ihnen die Sünden vergeben kann – dann macht mich das jedesmal sehr traurig. Nur Gott kann Sünden vergeben und er braucht keinen Stellvertreter auf Erden! Alleine Gott gebührt die Ehre und dank der Barmherzigkeit des Herrn dürfen wir alleine durch Glauben Erlösung von all unseren Sünden empfangen!

Das Christentum an sich, mit den vielen Millionen Anhängern, kann als Religion bezeichnet werden. Denn nicht die Masse zählt, sondern der Glaube jedes Einzelnen an Jesus Christus.

Dennoch will ich hier deutlich klarstellen, dass es echte Christen in jeder Ausrichtung gibt, sowohl bei den katholischen, als auch den evangelischen. Es gibt auch wiedergeborene Pastoren, die ihren Dienst in der Landeskirche ausüben. Ein solches Beispiel ist z.b. Pastor Olaf Latzel, der durch seine sehr deutlichen Worte schon nationale Bekanntheit erlangte, als er zu seinen Überzeugungen stand und diese von der Kanzel bis heute predigt.

Ja, das Christentum kann eine tote Religion sein, wie jede andere auch.

Denn menschliche Werke können keinen retten!

Darum ist die Bibel einzigartig, sie zeigt uns den einen Weg, wie wir gerettet werden können.

Alleine durch Glauben an das Opfer, welches Jesus Christus am Kreuz auf Golgatha gebracht hat!

Aber diesen Glauben muss jeder für sich bekennen. Eine Mitgliedschaft in einer Kirchenorganisation rettet dich nicht, wenn du nicht an das Opfer glaubst und deine Sünden nicht bekennst. Konfirmation, Firmung, Babytaufe – das sind menschliche Riten, die nirgendwo in der Bibel als rettende Maßnahmen stehen.

Das ist auch gut so, denn was wäre das für eine Rettung, wenn alleine durch ein Ritual meine Sünden weggewaschen sind? Was wäre dann mit den Menschen, die dieses Ritual nicht getan hätten? Sehen wir das Problem, das auftaucht?

Der Mensch versucht sich, durch menschliche Werke zu retten.

Aber Gott sagt deutlich in seinem Wort, dass das unmöglich ist.

Wir können unsere Sünden nicht ungeschehen machen.

Aber wir dürfen sie an das Kreuz bringen. Denn Gott hat in seiner unendlichen Güte und Gnade für unsere Rettung alles getan! Jesus ging an das Kreuz und erlitt die Strafe, die für mich bereitstand! Alleine durch Glauben darf ich gerettet werden!

Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben,
und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es;
nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.
Denn wir sind seine Schöpfung,
erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken,
die Gott zuvor bereitet hat,
damit wir in ihnen wandeln sollen.
– Epheser 2, 8-10 –

Wenn du das glaubst und Gott deine Schuld bekannt hast, bist du erlöst.

Ein Kind Gottes geworden.

Nicht durch Taufe, nicht durch Konfirmation, nicht durch Firmung, nicht durch jeden Sonntag in die Kirche gehen und am Ende das Vaterunser sprechen.

Durch Glauben an den lebendigen Gott.

Es gibt nur diesen einen, der uns erschaffen hat.

Und wir dürfen dankbar sein, dass er uns so sehr liebt, dass er für uns diese Qualen am Kreuz erlitten hat. Aber als Mensch muss ich mich für Gott entscheiden oder weiterhin gegen ihn sein. Nach dem Tod folgt das Gericht, das ich entweder als erlöster Mensch nicht mehr erleiden muss oder für immer, weil ich zu Lebzeiten immer laut „Nein“ geschrien habe, als Gott mir Menschen schickte, die mir vom Evangelium berichten wollten.

Der Prozess des Erkennens der eigenen Sünden ist nicht einfach. Es schmerzt, erkennen zu müssen, dass man gescheitert ist und doch nicht so edel, wie man es eigentlich gedacht hatte. Aber viel größer ist die Freude, erkennen zu dürfen, dass Gott für einen an das Kreuz ging, weil er mich liebt und weil er weiß, dass ich mich selbst nicht retten kann.

Die großen Kirchen lehren diese Wahrheit nicht mehr – sie glauben ja selbst nicht mehr dran.

Sie wiegen die Menschen in falscher Sicherheit indem sie predigen, dass jeder ein Kind Gottes ist, ob er sich zum Herrn Jesus bekannt hat oder nicht. Und dieser Trugschluss ist furchtbar.

Darum lies die Bibel, bete zu Gott, bitte ihn, dass er sich in seinem Wort offenbart. Er wird das tun, wenn du ihn wirklich kennen lernen willst. Ich wünsche dir, dass du die Liebe von Jesus erkennst, dass du begreifst, was er am Kreuz getan hat und dass das ein Sieg war über die Sünde und über dem Tod.

Jesus kommt wieder.

Bist du bereit?

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Nimm die richtige Ausfahrt!

3. August 2017 at 07:40

Lieber Leser!

Vor einigen Tagen war ich unterwegs zu einem Supermarkt, der dafür bekannt ist, günstig Obst zu verkaufen. Dafür musste ich in den Bus einsteigen und eine etwas längere Strecke durch die Stadt auf mich nehmen. Das machte mir nichts aus, ich fahre gerne mit dem Bus und beobachte die Menschen, die ein- und aussteigen.

Anders als die Autos fahren Busse eine festgelegte Strecke.

Ich wusste also genau, wo der Bus abbiegt und wo nicht.

An der Kreuzung allerdings überraschte uns der Busfahrer und bog nicht nach links ab, sondern rauschte über die Straße und hielt dann an einer Haltestelle, wo er sonst nicht halten würde. Die Leute sprangen auf, manche zeterten laut durch den Gang. Er hatte sich verfahren und nun war guter Rat teuer. Mit einem Bus konnte man nicht so einfach wenden.

Nach einigen Minuten kam eine Durchsage vom Fahrer, er entschuldigte sich, dass er sich verfahren hatte und erklärte uns, dass er eine Ehrenrunde fahren würde. Das würde zu einer Verspätung führen und er bat uns um Geduld.

Der Bus setzte sich wieder in Bewegung und interessiert verfolgte ich die Strecke, die er fuhr. Manche Fußgänger staunten nicht schlecht, als sie uns durch die engen Gassen fahren sahen. Nach einigen Rechtsabbiegern kamen wir wieder auf die richtige Spur und schon bald konnte ich aussteigen und meine Einkäufe tätigen.

Im Leben fährt jeder alleine seinen Lebensweg

Die Geschichte mit dem Bus verdeutlichte mir, wie schnell man sich verfahren kann. Ich möchte dabei das Leben mit einer Autobahn vergleichen, wo manche immer auf der Überholspur sind und andere sich dagegen Zeit lassen. Wo manche sich drängelnd und hupend einen Weg bahnen und andere an jeder Raststelle eine Pause einlegen.

Es ist sehr ärgerlich, auf einer Autobahn die richtige Ausfahrt zu verpassen.

Das hat bestimmt jeder von uns schon mal erlebt.

Manchmal hat man Glück und die nächste Ausfahrt ist nur Minuten später, aber manchmal muss man einen kilometerweiten Umweg in Kauf nehmen. Denn einfach wenden geht bekanntlich nicht auf der Autobahn.

Unser Leben ist wie das Fahren auf einer Autobahn.

Jedoch führt uns diese Autobahn auf direktem Weg in die Hölle.

Wir können Umwege fahren, ja sogar abbiegen und umkehren – aber entgehen können wir ihr nicht. Dafür sind wir alle als Menschen gefallen. Denn niemand ist von uns sündlos, auch wenn die Gesellschaft das heutzutage gerne verdrängt.

Einen schlechten Gedanken gedacht? Das ist Sünde!

Aber was bedeutet Sünde eigentlich und warum fällt es uns Menschen so schwer, zu akzeptieren, dass wir sündig sind?

Es ist natürlich schwer, in einer Gesellschaft, die sich selbst als so modern bezeichnet, darüber zu schreiben, wie schlecht wir eigentlich sind. Dabei sind die Anzeichen allzu deutlich. Überall gibt es Mord und Totschlag. Wäre der Mensch im Kern gut, würde das böse Verhalten eine Ausnahme sein (und ja, auch streiten ist ein böses Verhalten).

Ich möchte nicht mit dem moralischen Zeigefinger wedeln, denn alles was ich geschrieben habe, gilt auch für mich.

Als mich meine Mutter auf meine Sündhaftigkeit ansprach, habe ich genau so reagiert, wie es ein sündiger Mensch tut.

Ich habe einfach das Telefonat beendet.

Wir können unsere Mitmenschen so behandeln und sie von uns stoßen.

Mit dem heiligen Schöpfergott können wir jedoch nicht umgehen.

Gott ist da, er ist real und wir sind von ihm geschaffen. Jeder einzelne von uns.

Diese Schöpfung in der wir leben ist gefallen und wird eines Tages von Jesus Christus gerichtet werden. Denn Jesus wird auf diese Welt wiederkommen und ein echtes Friedensreich aufbauen, das die gesamte Welt umspannen wird. Das kann man sich nicht vorstellen, aber es wird so geschehen.

Die Bibel hat sich als Gottes Wort vollkommen bewährt, weil in diesem Buch Prophetien drinstehen, die sich haargenau erfüllt haben. Darum ist auch nur die Bibel das Wort Gottes. Nicht der Koran, nicht die indischen Veden (heilige Schriften der Hindus), nicht die Schriften vom Dalai Lama, keine Schriften von Päpsten.

Alleine die Bibel ist das Wort Gottes.

Aber wenn ich mich über sie und Gott lustig mache, dann kann ich sie nicht lesen und begreifen. Um also die eigene Sündhaftigkeit zu erkennen, muss ich erst verstehen, dass Gott existiert und dass er kein alter Mann mit einem langen Bart ist, der auf seinem Thron sitzt und ein bisschen dement und schwerhörig ist.

Gott ist heilig!

Gott ist gerecht!

Gott ist barmherzig!

Durch den Sündenfall ist die Schöpfung gefallen, Mensch und Tier gleichermaßen.

Also kam Gott als Mensch auf diese Erde, in der Gestalt Jesus Christus.

Er lebte ein sündloses Leben, um damit am Kreuz auf Golgatha die Sünden der Welt tragen zu können. Weil wir Menschen uns selbst nicht vor der Hölle retten können, trug Gott unsere Sünden am Kreuz und bezahlte mit dem Leben.

Jesus Christus ist Mensch und Gott gleichermaßen gewesen.

Er lebte nicht nur ein sündloses Leben auf dieser Erde, sondern zeigte durch viele Wunderwirkungen seine göttliche Legitimierung.

Wir können es uns als Menschen nicht vorstellen, wie es ist, sündlos zu sein und dann am Kreuz alle Sünden der Welt zu tragen, weil wir niemals sündlos waren.

Mit diesem vollkommenen Opfer reicht Gott uns seine Hand.

Nimm die richtige Ausfahrt!

Jetzt können wir nur durch Glauben an das Opfer und das Bekennen der eigenen Sündhaftigkeit vor Gott gerettet und erlöst werden! Das ist wirklich das größte und schönste Wunder, welches existiert! Aber leider wird gerade heute und vor allem in Europa Jesus gelästert. Die Wunder werden geleugnet, selbst von der EKD.

Aber wer die Göttlichkeit Jesu leugnet, hat nie zu ihm gehört.

Darum kann man auch nur Einzelne raus rufen, damit sie anfangen, die Bibel ohne Vorurteile zu lesen und betend nach Gottes Existenz fragen. Er wird sich dir zeigen, wenn du es ernst mit ihm meinst!

Die Gesellschaft ist verloren, weil sie nicht mehr an Sünde glaubt – aber der Einzelne kann noch gerettet werden, weil wie tief in unserem Inneren wissen, dass wir uns selbst nicht bessern können. Tief im Inneren gibt es das Wissen, dass Gott existiert. Jetzt kommt es nur darauf an, wie man mit diesem Wissen umgeht.

Entweder leugnet man die Existenz Gottes, nennt sich selbst Atheist und spottet Gott bei jeder Gelegenheit (was ja auch wieder zeigt, dass Atheisten doch irgendwie an Gott glauben, wenn sie ihn spotten – also ein totaler Widerspruch an sich) oder fängt an, darüber nachzudenken, ob man die Ausfahrt, die uns Jesus Christus hier anbietet, nehmen will.

Nach dem Tod ist alles vorbei und niemand von uns weiß, wann unsere Zeit auf dieser Erde vorbei ist. Die kennt nur Gott und darum möchte ich jeden, der das hier ließt, ermuntern, die Bibel zu lesen. Lass dich von Jesus retten, bevor es zu spät ist!

Ich möchte nicht, dass du auf ewig verloren gehst!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Gott lässt sich nicht spotten!

13. April 2017 at 08:15

Heute möchte ich dir eine Geschichte von jemanden erzählen, der dachte, er würde im Auftrag des Herrn unterwegs sein, jedoch in Wahrheit ein Irrlehrer war, der von Gott für seine Gräueltaten gerichtet wurde. Diese Geschichte stammt nicht von der Bibel, sondern sie ist vor einigen Jahren geschehen.

Dieser Mann, nennen wir ihn Herrn Mayer, war sehr belesen und klug. Er wollte etwas bewirken in dieser Welt und nach mehreren Jahren des Studiums war er erfahren genug, um in die Welt hinauszugehen und dort das Wort Gottes zu verkünden.

Jedoch diente er nicht Gott, sondern einem anderen Herrn. Das fiel aber den meisten nicht auf, sie verließen sich auf seine wohlklingenden Worte und prüften nicht seine Aussagen anhand der Bibel. Man ließ ihn viele Jahre gewähren und sein Vorgesetzter war äußerst zufrieden mit seinem Wirken.

Irrt euch nicht:
Gott läßt sich nicht spotten!
Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.
Denn wer auf sein Fleisch sät,
der wird vom Fleisch Verderben ernten;
wer aber auf den Geist sät,
der wird vom Geist ewiges Leben ernten.
– Galater 6,7-8 –

Mit den Jahren wurde der Ruf des Herrn Mayers immer größer und bald war es für ihn zur Normalität geworden, auf großen Konferenzen zu sprechen. Seine Bühnenpräsenz war anziehend, wenn er zur Kanzel schritt, sprühte er nur vor Selbstbewusstsein. Er wusste, wovon er sprach, aber die Zuhörenden verstanden seine bösartigen Worte nicht, weil er gelernt hatte, diese sehr klug zu verpacken.

Oft, wenn er seine Rede beendet hatte, verließ er die Bühne unter frenetischem Applaus der Menge. Sie wollten ihm glauben und glaubten ihm, ohne die Bibel zu prüfen.

Gab es doch mal Kritiker, wurden diese sehr schnell von seinen „Fans“ niedergeschrien. Man durfte ihn nicht kritisieren, war doch sein Vorgesetzter in dieser Welt einer der mächtigsten Männer der Erde. Diese Macht strahlte auch auf ihn aus und so verkündete er weiterhin die Botschaft, die er von seinem Vorgesetzten verkünden sollte.

Die Einheit der Ökumene sollte so schnell es geht vorangebracht werden. Dabei scheinen die Verantwortlichen vergessen zu haben, dass die Spaltung notwendig war, weil die katholische Kirche sich seit Jahrhunderten von dem Wort der Bibel hin zu eigenen Lehren entfernt hatte.

Für Luther war der Mann sowieso nur jemand, der unnötigen Aufruhr verursacht hatte. Das predigte er oft und gerne in den verschiedensten Gemeinden der Welt.

Doch eines Tages hatte der Mann plötzlich einen Unfall und er starb.

Das schillernde Leben war vorbei und so auch die Gnade Gottes.

Eine Geschichte, die uns mahnt!

Gott ist gegenüber uns Menschen sehr gnädig, aber auch seine Geduld hat irgendwann ein Ende. Judas ist ein gutes Beispiel für uns. Er hat Jesus verraten und sich danach umgebracht. Die Gnade war in dem Augenblick zu Ende, als er Jesus für ein Spottgeld verkauft hat.

Jesus selbst sagte zu der Zukunft des Verräters folgende Worte:

Der Sohn des Menschen geht zwar dahin,
wie von ihm geschrieben steht;
aber wehe jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird!
Es wäre für jenen Menschen besser,
wenn er nicht geboren wäre!
– Markus 14,21 –

Es wäre besser, wenn Judas nicht geboren worden wäre, denn sein ewiges Ende ist schrecklich. Verloren, auf ewig in der Hölle im Feuer schmorend, so ergeht es jedem, der Gott ablehnt.

Wir dürfen nicht vergessen, dass das unsere Schuld ist – denn für unsere Rettung hat Gott alles getan! Die meisten Menschen gehen durchs Leben und leben es, ohne groß sich um Gott und Jesus zu kümmern. An Ostern wird an den Osterhasten gedacht und das wahre Fest vergessen.

Jedoch gibt es auch Menschen, die aus der Bibel lehren, die daraus einen Beruf gemacht haben und dieses Wort Tag für Tag für ihre Zwecke verdrehen. Sie verspotten durch ihre Handlungen damit den Herrn, Tag für Tag, Stunde um Stunde.

Und für diese Menschen kann das Ende hier auf Erden sehr schnell, sehr plötzlich enden. Nicht selten werden große Irrlehrer am Ende verrückt und bringen sich und ihre Sektenanhänger um. Nicht selten wird in den Sekten Missbrauch betrieben und die schändlichsten Sachen getrieben. Das alles ist die Frucht Satans, der die Menschen verführt und wer sich verführen lässt, ist auf dem Weg zum Gericht Gottes.

Der Tod dieses bekannten Mannes soll allen eine Warnung sein, die meinen, sie werden sich am Sterbebett schon noch bekehren. Keiner weiß von uns den Tag, an dem er oder sie stirbt. Es wäre dumm, die Errettung der ewigen Seele hinauszuschieben.

All die Versuchungen hier auf der Erde existieren nur temporär. Sie sind nicht ewig und sie retten nicht!

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht ermatten.
So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun,
besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.
– Galater 6,9-10 –

Ich weiß, dass ich mich mit diesem Beitrag wahrscheinlich wieder in die Nesseln setze und manche von euch sauer mache. Aber es geht mir um die Rettung der Seelen, derer, die Jesus ablehnen und somit auf dem Weg ins Gericht sind.

Nach dem Tod ist alles zu spät!

Ich war auch jemand, der Gott abgelehnt hat. Jedoch hatte ich immer Sehnsucht nach dem Himmel, nach einem „Happy End“! Doch das war mir unmöglich, weil ich Jesus gehasst habe. Dabei wusste ich von Jesus nichts, gehasst habe ich ihn trotzdem.

Erst nach meiner Bekehrung habe ich langsam begriffen, dass die Hölle echt ist. Sie ist kein Märchen und keine schwummerige Vorstellung aus der Bibel. Die Bibel beschreibt die Hölle mit wenigen Worten sehr deutlich, da gibts keinen Interpretationsspielraum.

Und gerade jetzt an Ostern, wo das Sterben und die Auferstehung Jesu uns ins Gedächtnis kommen sollte, ist es mir wichtig, wachzurütteln. Ich will nicht, dass Menschen verlorengehen. Aber ich weiß auch, dass Gott unseren Willen respektiert. Wenn du dich weigerst, die Bibel zu lesen und Gott verspottest, dann kannst du das tun.

Aber es kann auch irgendwann vorbei sein und dann wirst du dich ewig ärgern, das kann ich dir versprechen. Die Existenz hier ist nichts im Vergleich zur Ewigkeit. Und das Böse wird nicht für immer existieren. Denn Jesus hat am Kreuz deine und meine Sünden getragen! Höre nicht auf Menschen, die dir glauben machen, dass du durch Werke in den Himmel kommen kannst.

In der Bibel steht, dass alleine durch Glauben der Mensch gerettet werden kann.

Warte nicht, bis es zu spät ist.

Gerade an Ostern ist es jetzt eine gute Zeit, mit der Bibellese zu beginnen und die Wahrheit zu erfahren, die nur in der Bibel steckt. Denn diese ist das Wort Gottes, der uns anhand der Geschichte Jesus uns zeigt, wie sehr er uns liebt.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Was ist der Unterschied zwischen Religion und Evangelium?

6. April 2017 at 08:12

Das Christentum wird als eine Weltreligion bezeichnet. Damit steht sie auf Augenhöhe von den anderen großen Religionen, sei es Buddhismus, Hinduismus oder Islamismus. Man kann tatsächlich einen Unterschied zwischen dem Christentum und dem Evangelium erkennen.
Das Christentum ist nicht automatisch evangelisch, noch besitzt es die Bibel als alleinige Grundlage. Im Katholizismus ist der Papst die höchste Authorität und er legt fest (neben anderen Würdenträgern), wie die Bibel ausgelegt wird.

Ist das nicht unwichtig, ob Christentum oder Evangelium? Religion, ist das nicht dasselbe? Bedeutet Religion nichts weiter als Trost und Hoffnung für seelisch schwache Menschen, die an einen Gott glauben? Zeigt die Weltzeit heute denn nicht, dass Religion für so viele grausame Taten verantwortlich ist?

Diese Fragen möchte ich heute versuchen zu beantworten und warum das Evangelium der Bibel keine Religion ist. Denn die Tatsache ist klar, es gibt viele Religionen und alle wollen die Wahrheit bezeugen. Wenn 10 Leute 10 unterschiedliche Wahrheiten äußern, dann muss ich annehmen, dass alle 10 Leute die Unwahrheit verbreiten.

Wenn jeder eine eigene Wahrheit hat, sind alle Aussagen unwahr.

Darum muss ich mich auf der Suche nach der 11. Aussage machen.

Um die Wahrheit herauszufinden, muss ich die Bibel lesen. Und das ohne Vorurteile. Es gibt immer Menschen, die das Alte Testament herauskramen und einem mit Versen daraus bombardieren, um zu beweisen, wie böse der Gott des Christentums ist. Aber sie reißen die Verse aus dem Zusammenhang raus und verstehen nicht, dass vieles, was im Alten Testament galt, durch das Neue Testament abgeschafft wurde.

Darum kann ich jedem nur raten, mit dem Neuen Testament zu beginnen, um die Wahrheit herauszufinden. Ganz offensichtlich ist keine der Weltreligionen richtig, denn es kann ja schlecht die Wiedergeburt geben im Buddhismus (wo es keinen Gott gibt) und im Hinduismus gibt es hunderte Millionen von Göttern, während im Islam nur ein Gott angebetet wird.

Das Evangelium ist KEINE Religion!

  • In Religionen sucht der Mensch nach Gott oder nach seiner eigenen Göttlichkeit.

Im Evangelium dreht sich die Botschaft komplett um. Denn im Neuen Testament wird uns gezeigt, was Gott für den Menschen getan hat. Nämlich als Mensch auf der sündigen Erde zu leben, Wunder zu wirken (um die göttliche Authorität zu bezeugen) und den Menschen die gute Botschaft der Erlösung zu verkündigen. Im Evangelium zeigt uns Gott also, was ER für UNS getan hat!

  • In Religionen muss der Mensch Werke tun, um Gott gnädig zu stimmen, um sich ins Paradies hochzuarbeiten oder um selbst zu einen Gott zu werden.

Im Evangelium wird uns offenbart, wie Jesus Christus unter sündigen Menschen lebte. Gott, der vom Himmel auf die Erde herab stieg, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, alleine aus Glauben vor Gottes Gericht gerettet zu werden. Dafür ging Jesus ans Kreuz und trug die Sünden der Welt, um uns zu retten, wenn wir an sein Erlösungswerk glauben. Im Evangelium zeigt uns Gott, dass nur ER ein vollkommenes Werk – sein Tod am Kreuz – schaffen konnte, um UNS Menschen zu retten!

  • Die Religion ist das Werk von Menschen.

Das Evangelium ist die Gnadengabe Gottes, um uns die Wahrheit, die Einzige, zu verkündigen. Wir erkennen beim Lesen der Bibel, dass wir Menschen Rettung brauchen und dass diese Rettung für jeden Menschen frei zugänglich ist. Im Evangelium wird uns gezeigt, dass wir alleine durch Glauben gerettet werden können!

  • Die Religion besteht hauptsächlich aus Riten, die keinen Sinn ergeben.

Im Evangelium wird uns die Liebe Gottes verkündigt und wie diese in Jesus Christus Gestalt annnahm. Er aß bei den verächtetsten Menschen und war sich für nichts zu fein. Anders als andere bekannte Geistliche besaß er nicht mal ein Haus oder ein Bett, worauf er schlafen konnte. Sein Leben bestand aus dem Dienen des Vaters und schließlich der vollkommenen Hingabe seines Lebens am Kreuz. Im Evangelium zeigt uns Gott, wie sehr er uns liebt und das er für die Rettung des Menschen absolut ALLES gegeben hat!

  • Religion will den äußeren Menschen verbessern.

Im Evangelium wird uns gezeigt, wie die unterschiedlichsten Menschen Jesus nachfolgen. Selbst Mörder, die die Christen verfolgt haben, sind darunter. Sie alle haben sich zu Jesus bekannt und Gott hat ihre Herzen von INNEN heraus verändert. Im Evangelium wird mir gezeigt, dass ich als Mensch mich nicht selbst verändern kann, das kann nur Gott!

  • Es gibt viele Religionen und jede von sich beansprucht die alleinige Wahrheit.

Im Evangelium wird uns gezeigt, dass es nur EINEN einzigen Heiland gibt! In keiner Religion dieser Welt hat Gott sich erniedrigt und den Menschen den Weg zum Himmel freigeräumt. Das gibt es nur im Evangelium und bei Jesus Christus. Das ist der große Unterschied zwischen Evangelium und Religionen und darum können wir die Wahrheit erkennen.

Den Himmel können wir uns mit menschlichen Werken nicht verdienen, dafür sind wir sündig und unvollkommen. Aber das ist auch gar nicht nötig, denn Jesus Christus hat alles für unsere Errettung bereits getan! Das Opfer am Kreuz ist keine Niederlage, wie manche Spötter heute darüber lästern, sondern das GRÖßTe WUNDER das die Welt jemals gesehen hat und jemals sehen wird!

Der Mensch ist böse und das zeigt er immer wieder durch die Taten, die er begeht! Gott trägt nicht die Schuld an unserem Handeln, sondern WIR sind alleine dafür selbst verantwortlich!

Wir können es uns nicht annähernd vorstellen, was Gott am Kreuz bereit war, für uns zu erleiden. Dank seinem Opfer können wir ALLEIN durch Glauben erlöst werden! Gottes Liebe ist unendlich groß, aber er ist ein gerechter Gott und muss den sündigen Menschen am Ende vors Gericht stellen, wenn dieser Jesus Christus nicht als seinen Retter angerufen hat.

Darum, wenn du dich noch nicht zu Jesus bekannt hast, lies das Evangelium.

Gott will nicht, dass Menschen in die ewige Verdammnis gehen, aber jeder von uns ist für sein ewiges Schicksal selbst verantwortlich. Gott hat bereits alles für uns getan, damit wir gerettet werden können. Ergreife seine Hand, lass dich retten und erkenne, was für ein großes Geschenk Jesus Christus dir gemacht hat!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Irgendwann…ist der Zeitpunkt da!

30. März 2017 at 08:45

Vor vielen Jahren arbeitete ich als Soldat bei der Bundeswehr. Nach meiner Ausbildung zur Bürokauffrau wollte ich etwas anderes machen. Zum damaligen Zeitpunkt war ich sehr sportlich und die Möglichkeit, in der Arbeitszeit Sport zu betreiben, fand ich klasse. Reichlich naiv eingestellt, wollte ich – wie viele andere – „den Menschen helfen“. Auf der anderen Seite war die Aussicht eines hohen Gehalts natürlich auch nicht zu verachten gewesen.

Das alles und viele Lehrgänge, die ich mal mehr mal weniger gut bestanden hatte, führten mich nach Kiel. Zu dieser Zeit ging es mir seelisch schon richtig schlecht – ich fraß mir Kummerspeck an und wurde immer dicker. Die sportlichen Leistungen fielen ab und je mehr ich dagegen an kämpfte mit noch mehr Sport, wurde es immer schlimmer.

Zu dieser Zeit saß ich auf keiner festen Stelle und es war klar, dass ich in absehbarer Zeit versetzt werden würde – wohin auch immer. Da ich mittlerweile fast jedes Jahr umherzog, belastete mich das zusätzlich. Mein unmittelbarer Vorgesetzter hatte auch so seine Probleme. Vielleicht verstanden wir uns darum so gut. Wie zwei Ertrinkende, die sich in der aufbrausenden See gegenseitig Mut zusprechen.

Jede Woche war dieselbe und schon am Montag wartete ich sehnsüchtigst darauf, dass es endlich Freitag werden würde. Meine Motivation, mit der ich in der Grundausbildung geglänzt hatte, war vollkommen dahin. Und dennoch redete ich mir weiterhin ein, dass ich alles packen würde. Ich war ein Kapitän der Titanic geworden. Nicht wahrhabenwollend, dass dieser Beruf mir seelisch nicht gut tat und das ich aus diesem Hamsterrad rausspringen musste, wenn ich nicht mit dem Schiff untergehen wollte.

Am Montag hieß er plötzlich: Alle Unteroffiziere antreten!

Das hatte ich zuvor noch nie erlebt und ich dachte, dass jemand getadelt werden würde.

Dann erklärte der Offizier uns auf, dass jemand gestorben wäre und nannte den Namen meines Vorgesetzten. Am Wochenende hatte er einen Herzinfarkt erlitten und war einsam in seinem Wohnwagen verschieden.

Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten und musste beim Antreten losweinen. Wir wurden zurück auf unsere Arbeit geschickt und am späteren Tag räumte ich mit ein paar Kameraden die persönlichen Sachen des Kameraden aus.

Der Schock saß in der ganzen Abteilung tief.

Aber nach ein paar Wochen merkte ich, dass der normale Alltag wieder vonstatten ging.

Das Leben oder besser gesagt die Arbeit muss weitergehen!

Aber für mich lief es nicht weiter und ich verfiel in tiefe Depressionen, die mich letztendlich fast das Leben gekostet haben.

Warum erzähle ich dir heute diese Geschichte?

Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass niemand von uns seinen Todeszeitpunkt kennt!

Wir sind vergänglich!

Und werden eines Tages wieder zum Staub, aus dem Gott uns gebildet hat.

Der Mensch weiss, dass er sterben wird.

Dennoch tun viele so, als ob dieses Thema sie nicht angehen wird.

Das ist fatal!

Genügend Menschen sitzen schon in der Hölle, weil sie vollmundig zum Missionar sprachen, dass sie sich halt kurz vor dem Tod bekehren werden. Und der Tod kam dann für sie plötzlich, unerwartet und sie konnten sich nicht mehr vor dem Gericht retten lassen.

Sie lehnten die Hilfe von Jesus ab, weil sie nicht daran geglaubt haben oder weil die materiellen Verführungen in dieser Welt für sie einfach unwiderstehlich gewesen sind. Darum mahnt Gott uns durch sein Wort.

Gehe nicht auf dem breiten, bequemen Weg!

Denn dieser wird dich nicht retten!

Gerade habe ich in der Zeitung gelesen, dass in Köln ein neuer Applestore aufgemacht hat und manche Menschen TAGE davor campiert haben, um die Ersten sein zu dürfen, die ihn betreten können.

Manche Menschen haben tatsächlich den Kommerz zu ihrem Gott ernannt und tun alles, um ein Stückchen davon abhaben zu dürfen. Sie stehen beim Konzert in der ersten Reihe und fallen in Ohnmacht, wenn der vergötterte Star sie ansieht.

Wahrscheinlich trete ich mit diesen Sätzen einigen auf die Füße. Aber ich möchte wachrütteln! Eine Beyonce kann uns nicht vor der Hölle retten! Ganz im Gegenteil – sie zieht sich selbst und tausende ihrer treuen Fans mit in den Abgrund, wenn sie Jesus nicht als Retter anruft.

Denn nur ER ist es, der uns retten kann.

Aber dazu müssen wir erst erkennen, dass wir sündig sind und Hilfe brauchen.

Genau wie damals, als ich fest davon überzeugt war, dass ich aus der Krise selbst rauskommen könnte, wollte ich nicht auf Gott hören. Er führte mich dann immer tiefer in die Depressionen, bis ich wirklich am Ende meiner Kräfte war.

Das hat gedauert, bis ich bereit war und die Bibel mit einem offenen Herzen gelesen habe. Zu tief saß der Hass für dieses Buch und ich hasste mit ganzem Herzen Jesus. Obwohl ich von ihm nicht mehr als seinen Namen wusste.

Als ich erkannte, dass ich sündig war und mich nicht selbst retten konnte, durfte ich die Gnade Gottes erkennen und ich bekannte mich zum Herrn. Seitdem hat Gott mein Leben verändert. Nicht jeder Tag ist easy going, aber ich darf wissen, dass ich gerettet bin. Wenn ich morgen von einem Auto überfahren werde, weiss ich, wohin ich gehe.

Weisst DU es?

Was muß ich tun, daß ich gerettet werde?
Sie aber sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus,
so wirst du gerettet werden, du und dein Haus!
– Apostelgeschichte 16,30-31 –

Du bist nur einen Schritt von deiner Errettung entfernt. Jesus reicht dir seine Hand. Und selbst wenn du sie immer wieder wegschlägst, lässt er bis zu deinem Tode nicht locker. Gott will nicht, dass du in die Hölle kommst, aber du musst dich für Gott entscheiden.

Wenn du nicht willst, wird Gott das respektieren.

Auch wenn das für dich bedeutet, dass du auf ewig von Gott getrennt existieren wirst – und keinen Frieden mehr spürst.

Geh nicht auf dem breiten Weg, geh den schmalen Weg, den Gott uns durch sein Wort zeigt und du wirst gerettet werden! Das wünsche ich dir von Herzen!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Hast du Angst vor dem Tod?

16. März 2017 at 07:34

Letzte Woche bin ich auf dem Friedhof spazieren gegangen. Da ich recht nahe an einem wohne, nutze ich immer mal wieder die Gelegenheit, dort Ruhe zu finden und über Gott nachzudenken.

Als ich einem Bekannten, der nicht an Gott glaubt, erzählte, dass ich mit meiner Mutter gerne dort spazierengehe, nannte er das makaber. Für ihn hat der Friedhof eine andere Bedeutung als für mich. Er versucht, den Tod in seinem Leben zu verdrängen. Darum kann ich es gut verstehen, dass er den Gedanken, gerade an diesem Ort zu verweilen, als makaber ansieht.

Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit,
uch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt –
nur daß der Mensch das Werk, das Gott getan hat,
nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.
– Prediger 3,11 –

Der Mensch weiß, dass er irgendwann sterben muss.

Manche verdrängen diese Tatsache einfach und „leben in den Tag hinein“. Andere widerum überlegen sich genau, wie sie (glauben) den Tod zu besiegen und kaufen bei einem Kryoniclabor die Option, sich nach dem Tod einfrieren zu lassen. Der ganze Körper kostet rund 100 000 Euro – wer nur den Kopf einfriert, kann etwas Geld sparen.

Diese Menschen hoffen, dass die Menschheit in der Zukunft die Möglichkeit schafft, dass sie wieder aufwachen und ewig auf dieser Erde leben können.

Andere glauben schon an den Himmel – nur nicht an Gott – und sie haben eine ganz eigene Vorstellung von der Ewigkeit.

Und einige denken, dass mit dem Tod auch ihre Existenz aufhört.

Diese Liste mit den verschiedensten Überlegungen könnte ich noch weiterführen, aber sie würde uns nicht zum Ziel bringen. Es kann nur eine Wahrheit geben. Immerhin musste ich das schmerzlich im Matheunterricht lernen, dass MEINE rechnerischen Überlegungen schlicht und einfach falsch waren. Wenn ich dem Lehrer damals erzählt hätte, dass das halt meine Wahrheit ist und das er das akzeptieren muss, ich denke, er hätte mich aus der Klasse geschmissen und nachsitzen lassen.

Es gibt nur eine Wahrheit

Warum bringe ich das Mathebeispiel? Es befolgt dasselbe Prinzip, wenn wir über den Tod und die Ewigkeit danach sprechen. Es kann nur eine Wahrheit geben und wenn es diese gibt, dann sind alle anderen Überlegungen schlicht und ergreifend unwahr.

In der Bibel steht, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Das bedeutet, tief ganz tief im Inneren weiß jeder von uns, dass es nach dem Tod etwas gibt.

Und was das etwas ist, das können wir herausfinden, wenn wir die Bibel lesen.

Ich finde es interessant, die verschiedenen Grabsteine zu betrachten und mir Gedanken über den Menschen zu machen, der dort liegt. Manchen schien es wichtig zu sein, ihre Titel in Stein zu meißeln, damit jeder gleich sieht, was der Mensch im Leben geleistet hat.

Genauso denken manche Menschen, dass man mit guten Taten sich den Himmel verdienen kann. Aber so funktioniert das nicht und das ist auch gut so! Gott ist unbestechlich. Er freut sich sicher über jede gute Tat, die ich in meinem irdischen Leben mache, aber sie bringt mich ihm nicht näher.

Ein unüberwindbarer Graben

Denn zwischen mir und Gott besteht ein Graben.

Ein so großer Graben, der unmöglich ist von mir überwunden zu werden!

Dieser Graben heißt: Sünde.

Ich bin ein sündiger Mensch!

Das bedeutet, es ist egal, wie viele gute Taten ich in meinem Leben vollbringe. Sie können mich nicht vor der ewigen Verdammnis retten. Denn EIN böser Gedanke reicht, dass sinnbildlich mein reines, weißes Kleid voller Flecken ist.

In der Bibel steht es ganz deutlich drin: Wir können uns selbst nicht retten!

Darum hat Gott den Graben in seinem Sohn Jesus Christus für uns überwunden!

Als der Mensch, den Gott geschaffen hatte, im Garten Eden sündigte, war Gott nicht überrascht. Er dachte nicht: „Oh Mist, was mache ich denn nun? Nun haben Adam und Eva gesündigt und jetzt kommen sie in die Hölle.“

Gott ist allmächtig.

Er wusste, bereits vor Erschaffung von Adam und Eva, dass sie sündigen würden. Das sie Gott hintergehen und sein Gebot brechen.

Darum existierte Gottes Rettungsplan für uns, bevor die Erde überhaupt erschaffen wurde!

Und wir haben gesehen und bezeugen,
daß der Vater den Sohn gesandt hat
als Retter der Welt.
– 1. Johannes 4,14 –

Jesus Christus kam auf diese Welt, um für uns am Kreuz auf Golgatha zu sterben! Er war Mensch und Gott gleichzeitig und lebte auf dieser Erde ein sündloses Leben. Er sündigte nicht, wie wir, sondern blieb in allem vollkommen. Er heilte die Kranken öffentlich, damit die Juden ihn als den Messias erkennen und bekennen. Aber so wie in der Bibel geschrieben steht, lehnten die meisten Juden ihn ab und ließen ihn schließlich ans Kreuz nageln.

Der Himmel verdunkelte sich als das größte Wunder der Welt geschah. Gott, der keine Sünde kennt, trug unsere Sünden. Damit wir, wenn wir die Sünden Jesus bekennen und an sein Opfer glauben gerettet sind vor dem ewigen Gericht.

Wir können uns nicht den Himmel verdienen, weil wir gefallen sind.

Alle.

Aber wir können nur durch Glauben gerettet werden!

Wie unglaublich ist das denn?

Gott ist so barmherzig und er liebt jeden Menschen den er geschaffen hat. Aber wir müssen uns entscheiden, wir haben den freien Willen.

Diene ich Satan, der mich mit Geld und Macht (eventuell) in diesem Leben ausstattet? Oder diene ich Gott, der mich liebt und der nicht will, dass ich in die Hölle komme?

Jesus Christus hat am Kreuz den Tod besiegt!

Das Böse – welches auf dieser Erde herrscht, wird nicht ewig existieren!

Jesus Christus kommt eines Tages wieder und wird ein Friedensreich auf dieser Erde schaffen. Ein Reich, wo niemand mehr Hunger und Durst hat, sondern jeder gesättigt wird. Wo die Ernte mehrmals im Jahr ist und alle Krankheiten geheilt sind.

Das klingt zu fantastisch, um wahr zu sein.

Und nein, ich kann dir das auch nicht beweisen.

Aber ich glaube daran, weil ich an die Bibel glaube. Und weil Gott mein Leben gerettet hat.

Er will auch Deines retten.

Aber den Schritt musst du gehen.

Ich hoffe, du erkennst, was Jesus für dich am Kreuz auf Golgatha getan hat, bevor es zu spät für dich ist.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Ich muss nicht verstehen, um zu glauben!

2. März 2017 at 07:22

Oftmals höre ich den Satz, dass man nicht an die Existenz Gottes glaubt, weil es keine schlüssigen Beweise für Gott gibt.

Auch tun sich viele Menschen schwer, an Gott zu glauben, weil sie ihn nicht verstehen.

Dazu ein Beispiel aus meinem Leben.

Schon früh merkte ich in meinem schulischen Leben, dass mir die Mathematik einfach nicht liegt. Meistens brachte ich eine 4 nach Hause, nur einmal in all den Jahren (in der 4. Klasse!) habe ich eine 2 geschrieben. Die darauffolgende Arbeit war wieder nur eine 4.

Später musste ich mich mit komplexeren Rechenformen auseinandersetzen, als das simple Zusammenzählen von Summen. Als ich meinen Realschulabschluss machte, hatte ich davor zwei Wochen lang jeden Tag mir die Formeln ins Gedächtnis gerufen, um sie auswendig zu lernen.

Den Abschluss schaffte ich, aber bis heute kann ich nicht erklären, warum es diese und jene Formel gibt. Ich habe sie einfach angewandt, aber nicht verstanden.

Gott anzuzweifeln, nur weil man ihn nicht versteht, ist eine Ausrede.

Denn die Bibel sagt ganz deutlich, dass wir – auch wenn wir Gott als Wesen niemals verstehen werden – in der Schöpfung Gott erkennen können.

Denn sein unsichtbares Wesen,
nämlich seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen,
so daß sie keine Entschuldigung haben.
– Römer 1,20 –

Wie oft laufen wir am Tag durch Gottes Schöpfung und beachten sie nicht? Halten sie für gering oder glauben, dass alles aus Zufall existiert? Früher habe ich auch an die Evolution (nach Darwin) oder an den Urknall geglaubt.

Das war zu einer Zeit, wo ich nicht ernsthaft über Gottes Existenz nachgedacht habe.

Dabei habe ich mich schon früh nach Gott gesehnt.

Ein Widerspruch, oder?

Aber so war ich früher – vollkommen wankelmütig. Mal glaubte ich an Gott und mal nicht (das geschah dann immer dann, wenn ich auf Gott sauer war).

Doch Gott sah mich – Er sah mich nicht nur, nein, er hat MICH geschaffen!

Denn du hast meine Nieren gebildet;
du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir,
als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden.
Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim,
und in dein Buch waren geschrieben alle Tage,
die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.
– Psalm 139, 13-16 –

Ich habe als Mensch keinerlei Entschuldigung, wenn ich Gott anzweifle. Er offenbart sich in der Schöpfung und Er hat uns geschaffen, nicht umgekehrt. Leider glauben viele Menschen noch immer an die Lügen mancher Wissenschaftler, die lehren, dass Chaos sich in Ordnung verwandelt.

Dann müssten sie mal meine Wohnung sehen. Aus Chaos wurde noch nie Ordnung von selbst – ich musste bisher immer aufräumen.

Das ist natürlich ein etwas lustiges Beispiel, aber ich gebe ein anderes noch dazu:

Wenn wir verschiedenste Autoteile in einen Raum werfen und diesen dann hin und her schütteln würden, dann würde selbst in 100 Jahren kein vollständiges Auto daraus entstehen.

In unserer DNA sind Informationen hinterlegt. Welche Nasengröße ich habe, welche Augenfarbe, die Größe meiner linken Zehe etc.

Und Informationen können nur von jemanden hinterlegt werden, der sie dort abgelegt hat.

Als die Wissenschaft die DNA entdeckte, hätte sie Gott erkennen müssen.

Aber das Gegenteil ist eingetreten.

Darum kann ich auch nur einen Aufruf an dich persönlich starten, denn jeder von uns ist selbst verantwortlich darüber, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Setze dich mit der Bibel auseinander, wenn du Gott prüfen willst. Nicht wenige Kritiker haben versucht die Bibel zu widerlegen und sind zum Schluss gläubige Christen geworden, weil sie erkannt haben, dass die Bibel Gottes Wort ist!

Jesus Christus ist nicht nur ein netter Mythos, ein niedliches Baby, welches friedlich in einer (Plastik)Krippe liegt! Jesus Christus ist Gott, der als Mensch auf diese Erde gekommen ist, um für uns sündige Menschen am Kreuz zu sterben!

Er litt für uns! Er starb für uns! Und er besiegte den Tod, weil er auferstanden ist und jetzt zur Rechten Gottes sitzt. Die Trinität Gottes ist nicht begreifbar, darum befasse ich mich jetzt auch nicht mit ihr. Aber ja, Jesus ist Gott, sowie es Gott den Vater gibt und Gott den Heiligen Geist.

Wir müssen das nicht verstehen, Gott verlangt das nicht von uns.

Aber wir müssen endlich verstehen, dass wir ohne Jesus Christus verloren sind und das auf ewig!

In der Ewigkeit ist das Urteil gesprochen worden und die Chance auf ewigen Frieden ist dahin. Darum dränge ich jedesmal darauf, dass du, wenn du Jesus ablehnst und mit Gott nichts zu tun haben willst, es dir hoffentlich anders überlegst.

In dieser Welt gibt es keinen Frieden bis Jesus sichtbar wiederkommt.

Aber bis dahin wird es große Kriege und Katastrophen geben.

Darum, wenn du Gottes Stimme heute zur Bekehrung hörst, dann verhärte dein Herz nicht.

Morgen könnte es schon zu spät sein.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.