Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 20-23

Das Buch Mose:

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der fünfte Tag

20 Und Gott sprach: Das Wasser soll wimmeln von einer Fülle lebender Wesen, und es sollen Vögel dahinfliegen über die Erde an der Himmelsausdehnung!
21 Und Gott schuf die großen Meerestiere und alle lebenden Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, dazu allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
22 Und Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde!
23 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der fünfte Tag.

Betrachtung

Und Gott sprach…

Wenn Gott spricht, dann geschieht es.

Können wir die große Liebe, die der Herr gegenüber jedem lebendigen Wesen hat hier auf der Erde besitzt, überhaupt jemals fassen? Gott spricht und es geschieht. Er hat jedes einzelne Lebewesen geschaffen.

Wenn wir uns die heutige Tierwelt ansehen, herrscht dort das Recht des Stärkeren. Aber zu Zeiten der Erschaffung der Tiere, vor dem Sündenfall, gab es das nicht.

Die Schöpfung ist seitdem genauso gefallen wie der Mensch.

Lesen wir die Bibel, dürfen wir erkennen, wie sorgfältig der Herr Tiere erschafft. Was für eine Vielfalt herrscht heute noch auf der Erde, darunter unzählige Arten, die bisher noch nicht entdeckt wurden!

Das Wasser und der Himmel wimmelte von allerlei Lebewesen und Gott sah, dass es gut war.

Es war gut in Gottes Augen.

Und wir sehen die Perfektion in jedem Lebewesen.

Wenn wir unsere Augen gegenüber unserer Umwelt öffnen, können wir die Wunder des Herrn täglich entdecken! Die Erschaffung der Welt ist ein Wunder. Bis heute wurde keine weitere Erde entdeckt, auf der andere Lebewesen leben und ich glaube fest daran, dass das auch so bleiben wird. Dabei war ich früher ein Fan von Außerirdischen und habe wie Mulder in Akte X geglaubt, dass „Sie“ existieren.

Ich wollte daran glauben, aber ich habe mich darin geirrt.

Könnte ich mich jetzt auch an Gottes Existenz irren?

Nein!

Denn ich kann mich nicht daran erinnern, dass Außeridische ein Buch zurückgelassen haben, welches von erfüllter Prophetie nur so strotzt. Der Herr hat uns die Bibel gegeben, damit wir in ihr lesen und die Wahrheit in ihr entdecken. Durch Bibelverse bin ich zum Glauben gekommen, als ich meine Vorbehalte und Vorurteile gegenüber Gott und Jesus endlich abgelegt hatte.

Darum ist es gut und wichtig, das Alte Testament zu lesen und zu begreifen, warum Gott damals so gehandelt hat und warum Jesus auf die Erde kommen musste.

Die Entstehung der wunderbaren Erde, die Erschaffung des Lebens, der Sündenfall – das ist wichtig, um zu begreifen, warum wir alle von Gott durch unsere Sünde getrennt sind.

Das war damals eine so unglaublich große Hürde für mich, dass ich Jesus Christus jahrzehntelang gehasst habe. Ich wollte nicht einsehen, dass ich sündig war und unfähig dazu, Frieden zu schaffen. Dabei war ich doch selbst der tagtäglich beste Beweis, den ich finden konnte.

Ständig stritt ich mich mit meinen Eltern und glaubte jedesmal im Recht zu sein.

Wenn der Streit vorbei, der Staub sich gelegt und die Fronten verhärtet waren, taten mir meine Sprüche unendlich leid. Aber der nächste Streit würde sich allzubald wieder aus dem Staub erheben und mit derselben zerstörerischen Wucht dreinbrechen, wie der vorherige.

Die Bibel hat glaubwürdig überliefert, von vielen hundert Zeugen, dass Jesus Christus sündlos auf dieser Erde gelebt hat. Er wirkte viele Wunder und Zeichen, um die göttliche Authorität zu bezeugen, die er inne hatte (und hat!).

Trotz dieser Wunder wollte die Menge – genau wie die Prophetien das vorhersagten – ihn am Ende kreuzigen, angestachelt von den Pharisäern und Sadduzäern, die ihre Macht nicht einem dahergelaufenen Nazaräner abgeben wollten.

Als Jesus am Kreuz hing, trug er die Sünden der Welt.

Freiwillig gab er sein Leben hin – etwas was kein Lebewesen tun kann. Wir können uns unser Leben nehmen, aber wir können es nicht freiwillig geben. Jesus Christus ist der Erschaffer dieser Erde und er ist ewiger König, darum konnte er sein Leben dem ewigen Vater geben.

Die Dreieinheit möchte ich hier nicht erläutern, das würde vom Thema zu sehr abweichen. Aber Gott ist Eins – der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Ein Wesen, drei Personen, die jeweils verschiedene Aufgaben erfüllen.

Wichtiger zu verstehen ist, dass seit diesem Zeitpunkt wir Menschen im Neuen Testament leben. Jesus Christus konnte das Gesetz, die 10 Gebote erfüllen, die wir Menschen niemals erfüllen könnten. Denn nur ein einziger böser Gedanke reicht, um sündig zu sein.

In diesem Fall sind wir Menschen tatsächlich alle gefallen und getrennt von Gott.

Die Rettung besteht darin, dass wir durch das Opfer Jesu Christi am Kreuz auf Golgatha Vergebung von all unseren Sünden bekommen können. Dafür muss ich aber bekennen, dass ich sündig bin. Und das erfordert eine tiefe Demut.

Ich bete darum, dass noch viele Menschen ihre ewige Errettung durch Jesus Christus annehmen.

Darum lass dich vom Herrn retten, wenn du es noch nicht bist. Erkenne, was Jesus am Kreuz für dich getan hat und trete aus der Finsternis ins Licht!

Das wünsche ich dir wirklich!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Kristina Bode

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, daß Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. - Römer 5,8 -

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