Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 24-27

Das Buch Mose:

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der sechste Tag (Teil 1)

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so.
25 Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Die Erschaffung des Menschen
26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!
27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Betrachtung

Wir Menschen sind nicht fähig, etwas zu erschaffen. Wir können nur etwas bauen, oder herstellen, aber etwas lebendiges erschaffen, nein, das können wir nicht.

Uns sind Grenzen gesetzt worden von Gott, auch wenn die Wissenschaft das gerne verneint, aber bislang wurde noch nie etwas neues geschaffen. Auch eine Zelle, die befruchtet wird, wurde vom Herrn geschaffen – der Akt der Befruchtung ist nur die Fortsetzung dessen, was Gott für uns geschaffen hat.

Wenn ich das Buch Mose lese und intensiv darüber nachdenke, dass Gott alles geschaffen hat, was um mich herum ist – dann hilft es mir, wieder einen neuen Blick zu gewinnen, darüber, dass jedes Leben lebenswert ist.

In der Natur gibt es so viele fabelhafte Lebewesen, dass es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Hier ein paar kurze Beispiele von Gottes unglaublicher Kreativität und Humor:

  • Ein Kolibri, der so klein und zart ist und dabei seine Flügel so schnell schlagen kann, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind
  • Ein Schmetterling, der als Raupe zur Welt kommt, sich verpuppt und in der Verpuppung lösen sich alle Organe auf und werden neu gebildet. Aus dem Kokon schlüpft ein ganz anderes Tier – das ist jedesmal ein Wunder.
  • Pinguine, die es schaffen, in einem der lebensfeindlichsten Lebensräume zu überleben, indem sie sich aneinander schmiegen und sich abwechseln an den Rand der Gemeinschaft stellen, um die kalten Winde zu trotzen.
  • Ein Faultier, dessen einziger Zweck – ja was eigentlich ist? Für ein Faultier gibt es keine Eile.
  • Ein Wal, der viele tausend Meter tief tauchen kann und sich mittels Sonar mit anderen Walen verständigt.

Können wir mit neuem Blick auf die geschaffenen Kreaturen schauen und Gott für diese Vielfaltigkeit danken? Ich vergesse das selbst, immer wieder – darum bin ich für Gottes Wort dankbar, dass mich immer wieder in die richtige Richtung lotst, damit ich die Wunder, die auf dieser Welt geschehen, nicht übersehe.

Die Erschaffung des Menschen

Hier wird die Dreieinheit Gottes deutlich.

Er spricht: Lasst uns Menschen machen, nach unserem Bild, uns ähnlich.

Der Mensch wurde von Gott geschaffen und über die Tiere gesetzt. Er ist dem Tier demnach nicht gleichzusetzen, sondern hat das von Gott gesetzte Recht, über das Tier zu verfügen. Im weiteren Kapitel wird aber auch deutlich, dass Gott dem Menschen den Auftrag gibt, gut über den Garten Eden (und seine darin befindlichen Tiere) zu sorgen.

Die Ordnung Gottes ist klar.

Als Mann und Frau schuf er sie.

Als Einheit.

Eine Ehe.

Eine Familie.

Alles, was anders gelehrt und gelebt wird, ist nicht von Gott gewollt. Ganz einfach.

Gott hat dem Menschen Ordnung vorgegeben, damit es dem Menschen gut geht. Doch diese Ordnung hat der Mensch willentlich verlassen und seitdem ist die Menschheit gefallen.

Darum leben wir heute in einer unordentlichen Gesellschaft, die Tiere misshandelt und Gottes Moralvorstellungen Beiseite gestellt hat. Dabei hat Gott es mehr als gut für uns Menschen gemeint, als er uns geschaffen hat. Wie weit die Welt heute mittlerweile gekommen ist, sehen wir ja. Noch nie gab es soviele Kriege und Krisen wie in unserer Zeit. Trotzdem wird die Gesellschaft nicht zu Gott umkehren, sondern nur einzelne Menschen. Selbst, wenn die großen Gerichte anfangen und die Welt ins Chaos stürzt, werden die meisten Menschen sich weigern, zu Gott umzukehren.

Und jeder Mensch, der verlorengeht, ist für Gott ein Trauerfall.

Denn Er gab uns den freien Willen, damit wir uns für Gott entscheiden oder gegen ihn.

Ich weiß, ich schreibe das immer wieder, aber das ist mir unglaublich wichtig. Darum wurde diese Webseite gegründet, darum wird Gottes Wort hier verbreitet.

Damit jeder, der noch nicht durch Jesus gerettet ist, zum Nachdenken gebracht wird.

Gott reicht uns Menschen jeden Tag die Hand zur Rettung, aber wir müssen sie ergreifen!

Ich wünsche dir, dass du sie ergreifst und das du erkennst, dass nur die Bibel wahr ist – kein anderes Buch hat erfüllte Prophetien und kein anderes Buch wird heute so gehasst von der Welt, wie die Bibel. Sie ist Gottes Wort und zwar nicht nur das Neue Testament, sondern auch das Alte Testament.

Ich wünsche dir, dass du gerettet wirst, wenn du es noch nicht bist und dass du auch den tiefen Frieden verspürst, den Gott mir geschenkt hat!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Kristina Bode

Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet; und ich werde mich von euch finden lassen, spricht der Herr. - Jeremia 29, 13-14 -

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