Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 2 Vers 1-3

17. August 2017 at 07:36

Das Buch Mose:

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der siebte Tag:

1 So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer.
2 Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.
3 Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

Betrachtung

Man könnte diese Zeilen schnell überlesen und zum nächsten Thema kommen. Denn am siebten Tag geschah nichts mehr, Gott ruhte. Und gerade das finde ich interessant. Ist Gott uns doch so überlegen in Allem und sein Wort vollkommen. Das die Bibel den siebten Tag beschreibt, ist keine kleine Fußnote, sondern wichtig, so wie die gesamte Schrift wichtig ist.

Am siebten Tag ruhte Gott und betrachtete alles, was er geschaffen hatte. Die Schöpfung war vollkommen, rein. Nichts Böses existierte auf der Erde. Ein Zustand, den wir nicht kennen. Die Tiere fraßen Gras und der Mensch lebte friedlich mit ihnen im Garten Eden zusammen.

Es gab auch unter den zwei Menschen keinen Streit, keine Vorwürfe, keine Missverständnisse.

Gott ist ein Wesen, welches wir Menschen niemals verstehen werden. Seine Gedanken sind gut, in ihm gibt es nichts Böses. Wir erkennen an der Schöpfung und an den sechs Tagen, dass Gott der Schöpfer ist und kein Zufall hinter all dem steht.

Im Gegenteil, der Plan wurde von Gott geschaffen, damals wie heute entwirft er Tiere, Menschen, Pflanzen sondergleichen. Und jedes Geschöpf wird von Gott geliebt. Darum ist alles, was er schafft, ein Wunder für sich.

Wenn Gott ruht, dann hat das nichts mit dem menschlichen Ausruhen zu tun, sondern ich glaube, dass Gott den siebten Tag in Ruhe zugebracht hat, um sich an der Schöpfung zu erfreuen. Wir Menschen fragen uns manchmal, warum dieses oder jenes geschaffen wurde und kratzen trotz vieler wissenschaftlicher Erkenntnisse doch immer nur an der Oberfläche der Wunderwerk der Schöpfung.

Gott hat einen Plan.

Wir Menschen sind geschaffen von ihm.

Diese Welt in der wir leben, ist gefallen und steht unter dem Fluch des Sündenfalls.

Anhand seines Wortes dürfen wir erkennen, wie Gott sich das Leben mit den Menschen vorstellte.

In perfekter Harmonie, zusammen mit den Engeln, die er ebenfalls geschaffen hat.

Sein Heer.

Er hat das Werk vollendet.

Das wir eine sieben Tage Woche haben, ist tatsächlich auf den Ursprung unserer Erschaffung zurückzuführen. Selbst diese kleine Begebenheit stößt in manchen Regierungen auf Missfallen.

Gerade die sozialistischen Regime wollten mit Gott und seinen Ordnungen nichts zu tun haben (wobei ich hier nochmal deutlich schreiben möchte, dass ich keine einzige Regierung auf der Welt kenne, die Gott die Ehre gibt – auch Deutschland nicht!).

Sang man fröhlich in der DDR „Ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die Ernte ein“.

In der Vergangenheit hatte die Sowjetunion versucht, eine 5 Tage Woche zu realisieren, um (Zitat Wikipedia) „als antireligiöse Maßnahme den 7 Tage Kalender und den Sonntag als christlichen Ruhetag abzuschaffen“

Zweifelsohne erhoffte sich die Regierung eine Steigerung der Produktionsfähigkeit der Arbeiter

Das Gegenteil trat jedoch ein. Durch die Einteilung der verschiedenen Arbeitsgruppen beeinträchtigte diese Maßnahme das familiäre und soziale Leben. 1940 wurde der Kalender abgeschafft und die 7 Tage Woche wieder eingeführt.

Die Zerstörung der Ordnungen Gottes haben immer Chaos als Konsequenz.

Dabei hatte er die Erde als Paradies geschaffen, worin der Mensch friedlich leben sollte.

Es kam jedoch anders.

Und wir, die viele tausend Jahre nach dieser Erschaffung der Erde und Adam und Evas leben, können uns eine friedliche Welt kaum vorstellen. Darum wird auch heute Gottes Wort und seine Verheißungen für die Zukunft oft lächerlich gemacht. Selbst manche christlichen Kirchenvertreter (also die Leute, die es eigentlich wirklich wissen müssten) zweifeln an den Wundern von Jesus Christus.

Darum kann ich nur appellieren: Wer noch keinen Frieden mit dem Schöpfer geschlossen hat, sollte es tun, solange er noch Zeit hat! Jesus kommt wieder, für viele Menschen als Richter aber für einige wenige als König und Retter.

Bei der Erschaffung der Erde und des Menschen hat Gott ihnen den freien Willen gelassen.

Adam und Eva folgten den Ordnungen Gottes nicht und seitdem ist die Schöpfung gefallen und sehnt sich nach Wiederherstellung des Urzustandes.

Diese Erde, so wie wir sie kennen, wird gerichtet werden.

Es ist daher zwar gut, sich um den Klimawandel zu sorgen und das Möglichste zu geben, um sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Aber diese Welt kann nicht gerettet werden, denn sie ist gefallen. Aber wir Menschen können gerettet werden. Wenn wir unsere Sündhaftigkeit erkennen und bekennen, dass Jesus diese am Kreuz getragen hat.

Wenn wir das glauben, schenkt Gott uns die Erlösung.

Alleine durch Glauben.

Alleine durch seine Gnade.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen