Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 1-5

Das Buch Mose

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der erste Tag

1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.
4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis.
5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.

Auslegung

1 Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.

In unserer heutigen Zeit gibt es nicht viele Menschen, die an die Schöpfungsgeschichte in der Bibel glauben. Selbst in manchen christlichen Kreisen, wird der Wahrheitsgehalt des ersten Buch Mose bezweifelt. Auch als ich mich bekehrt hatte, war es für mich nicht verständlich, wie die Erde an einem Tag erschaffen werden konnte. Darum kann ich dem zweifelnden Leser einfach nur raten, mal alle Vorurteile beiseite zu legen und die Aussagen der Verse auf sich wirken zu lassen. Für Gott ist nämlich nichts unmöglich. Es liegt an unserem begrenzten Verstand, dass wir manche Dinge nicht fassen können. Das bedeutet aber mitnichten, dass sie nicht wahr sind.

2 Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.

Schon im zweiten Vers erkennen wir, dass Gott als Wesen aus mehr als einer Person besteht. Hier schwebte der Geist Gottes über den Wassern.

3 Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

Wenn Gott spricht, geschieht es. Wenn der Mensch spricht, dann passiert nix. In Gottes Wort liegt Authorität und alles beugt sich seinem Willen. Die Erde war wüst und leer und sie war finster. Doch Gott spricht: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

4 Und Gott sah, daß das Licht gut war; da schied Gott das Licht von der Finsternis.

Interessanterweise können wir hier schon erkennen, dass es etwas Gutes und etwas Böses gibt. Denn wenn die Finsternis gut wäre, müsste man nicht davon schreiben, dass das Licht gut ist. In der Finsternis kann man schlecht bis gar nichts sehen – selbst viele böse Taten geschehen in der Dunkelheit. Aber das Licht deckt auf, das Licht spendet uns Wärme und das Licht weist uns Menschen den Weg.

5 Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der erste Tag.

Zweifler merken an, dass kein Mensch die Schöpfungsgeschichte als „Zeuge“ sehen konnten. Und das ist richtig. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Menschen. Die Bibel hat sich jedoch als ein Buch erwiesen, in denen Prophetien zu 100 % erfüllt wurden (und sich noch erfüllen werden). Wer sich Christ nennt und die Schöpfungsgeschichte bezweifelt, sollte sich mit seinem Glauben an Gott auseinandersetzen. Die Bibel ist Gottes Buch und wir sollten mit dem Wort Gottes achtsam umgehen. Kann ich heute glauben, dass Gott die Erde an einem Tag erschaffen hat? Ja, absolut!

 

Ein Tag. Kannst du das glauben, dass die Erde an einem Tag geschaffen wurde und wenn nein, warum nicht?

 

Bevor der Mensch sich zum Herrn bekehrt, muss er die Bibel mit einem ehrlich suchenden Herzen lesen. Es bringt nichts, mit Vorurteilen die Verse zu untersuchen. Bete dafür, dass Gott dir sein Wort aufschließt – er wird das tun!

Er aber sprach: Glückselig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und es bewahren! - Lukas 11,28 -

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