Jesaja 53,4

Das stellvertretende Leiden des Messias für die Sünder

Jesaja 53
1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des Herrn, wem ist er geoffenbart worden?
2 Er wuchs auf vor ihm wie ein Schößling, wie ein Wurzelsproß aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.
3 Verachtet war er und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht.
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
5 Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
6 Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der Herr warf unser aller Schuld auf ihn.
7 Er wurde mißhandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
8 Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen; wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
9 Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen [war er] in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war.
10 Aber dem Herrn gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern; und das Vorhaben des Herrn wird in seiner Hand gelingen.
11 Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen.
12 Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, und er wird Starke zum Raub erhalten, dafür, daß er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat.

Wer oben zitierten Vers liest, könnte ihn missverstehen, denn manche Menschen lehren, dass der Herr Jesus am Kreuz jegliche Krankheit getragen hat und wir (Gläubigen) somit verschont sind davon (wenn man genug glaubt).

4 Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.

Interessanterweise ist das Wort Krankheit in der Einzahl und das Wort Schmerzen in der Mehrzahl geschrieben worden, das ist ein wichtiger Hinweis, wie wir den Vers verstehen können.

Durch den Sündenfall durch Adam und Eva hatten wir Menschen kein himmlisches Anrecht mehr, dadurch mussten im alten Testament die Priester Tiere opfern, damit dieses Blut der (unschuldigen) Tiere den (schuldigen) Menschen reinwusch.

Gesetzmäßigkeiten waren an der Tagesordnung und doch lehnte das auserwählte Volk, die Israeliten, Gott ab.

Die schlimmste Botschaft auf der Welt ist: Gott ist gut.

Weil Gott gut ist, musste er gerecht sein. Er konnte nicht einfach Menschen so in den Himmel lassen und da wir durch den Sündenfall sündhaft geworden waren, ersann er eine Lösung.

Gott kam in menschlicher Gestalt als Jesus Christus auf diese Erde, er lebte unter den Menschen und blieb sündlos, um damit das vollkommene Opfer am Kreuz, stellvertretend für jeden Menschen auf der Erde, zu bringen. Damals, jetzt und in der Zukunft!

Die Krankheit, wovon der Vers spricht, kann nur die Sünde sein.

Sündigen Christen nun nicht mehr? Doch, natürlich. Aber, wenn man sich zu Jesus Christus wahrhaft bekehrt hat, dann vergibt er einem jede Sünde und versiegelt einen mit dem Heiligen Geist. Und dieser hilft uns dabei, dass wir die guten Gaben einsetzen können, die er uns gegeben hat und uns so langsam aber stetig, uns zum Guten zu verändern.

1. Johannes 1,5-10
5 Und das ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen, daß Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.
6 Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit ihm haben, und doch in der Finsternis wandeln, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit;
7 wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
8 Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
9 Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
10 Wenn wir sagen, daß wir nicht gesündigt haben, so machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.

Vergeltet niemand Böses mit Bösem! Seid auf das bedacht, was in den Augen aller Menschen gut ist. - Römer 12,17 -

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