Lukas 5,28

Die Berufung des Levi – Lukas 5, 27-30 –
27 Danach ging er hinaus und sah einen Zöllner namens Levi an der Zollstätte sitzen und sprach zu ihm:
Folge mir nach!

28 Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.
29 Und Levi bereitete ihm ein großes Mahl in seinem Haus; und es saß eine große Schar von Zöllnern und anderen, die es mit ihnen hielten, bei Tisch.
30 Und die Schriftgelehrten unter ihnen und die Pharisäer murrten gegen seine Jünger und sprachen: Warum eßt und trinkt ihr mit Zöllnern und Sündern?
31 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
32 Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder zur Buße.

Dieser Vers hat mich sehr berührt, denn gerade darum geht es in der heutigen Welt.

Waren die Parisäer gerecht? Alles andere, nur das nicht! Sie hielten sich allerdings für gerecht, da sie die Bibel gesetzmäßig auslegten und danach trachteten, vor anderen Menschen als besonders gute Bürger dazustehen. Letztlich erkannten sie Jesus Christus als Gottes Sohn nicht (oder wollten es nicht) und ließen ihn töten.

Wenn Jesus Christus hier also davon redet, dass er Sünder sucht und keine Gerechten, dann sollte man sich an die Pharisäer erinnern, die trotz der Schriftkenntnis Jesus Christus abgelehnt und verlästert hatten.

An Jesus Christus scheiden sich die Geister, Christus verbindet oder trennt und gerade auch in Familien passiert es. Jemand bekennt sich als Christ und die Anderen machen Witze darüber.

Ich war so eine, die Andere ausgelacht hat, wenn sie von ihrem Glauben
an den lebendigen Gott gesprochen haben.

Warum ich immer so wütend beim Namen Christus wurde, konnte ich nicht erklären. Es war, als ob jemand einen Schalter in mir gedrückt hielt.

Viel später, als ich mich bekehrt hatte, erkannte ich, dass ich wirklich auf der falschen Seite gestanden habe.
Davon spricht der Herr Jesus sehr deutlich.
Wenn man ihm nachfolgen will, dann geht das nur, wenn er wirklich als Priorität an allererster Stelle steht.

Und keine Mutter, kein Vater, kein Bruder und keine Schwester wird über Jesus Christus stehen können.

– Matthäus 10, 34-39 –
34 Ihr sollt nicht meinen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
36 und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert.
39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden!

Das sind sehr harte und deutliche Worte, allerdings darf man nicht denken, dass man seine Familie hassen soll. Davon spricht Jesus Christus nicht, es geht hier um die Nachfolge und wenn die eigene Familie Jesus Christus ablehnt, dann muss man sich entscheiden, wem man nachfolgt. Davon handeln die Verse. Natürlich soll man seine Familie nicht wirklich hassen, denn der Hass an sich ist ein Same von Satan, der sich immer freut, wenn ein Mensch einen anderen hasst und ihm Böses an den Hals wünscht.

Wer die Welt liebt, so wie sie ist – also die Macht, den Reichtum – der wird nicht vor Gott bestehen werden. Die Welt an sich darf man lieben, aber nicht die Gesellschaft und als was die Bibel die Welt bezeichnet.
Denn natürlich hat der Herr die Welt geschaffen und wir dürfen uns darüber freuen, welch große Taten er vollbracht hat.

Die Gesellschaft allerdings lehnt Gott, den Schöpfer ab und flüchtet sich in Konsum und Lebenshilfebüchern, bloss um die Heiligkeit Gottes nicht anerkennen zu müssen.
Aber haben wir jemals etwas geschaffen?
Wenn du sagst „Ich zimmere Stühle!“
dann frage ich dich „Und wer hat das Holz dazu erschaffen?“
Wie man es dreht und wendet, am Ende steht der Gott der Schöpfer und wir Menschen sind nur diejenigen, die seine Werke nutzen dürfen.

Da Jesus Christus Gott ist, der sich für meine Sünden geopfert hat, weiss ich, wem ich nachfolge und ich bekenne sehr gerne vor anderen Menschen, an was und an wen ich glaube. Es ist mir egal, ob ich verlacht oder beschimpft werde, denn Jesus Christus sagt uns Gläubigen sehr deutlich, dass wir auf dieser Welt hier kein Bürgerrecht besitzen.

– Philipper 3, 20-21 –
20 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter,
21 der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird, so daß er gleichförmig wird seinem Leib der Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch die er sich selbst auch alles unterwerfen kann.

Natürlich möchte ich so vielen Menschen vom Evangelium und Jesus Christus berichten, auf dass sie erkennen, dass auch sie Gott geschaffen hat und sie liebt. Das ist doch gar nicht die Frage. Aber indem du dich bekehrt und Jesus Christus als deinen Herrn anerkennst, wirst du dein altes Leben verlassen. Vielleicht noch nicht alles, was dich belastet, aber nach und nach wirst du dich verändern. Und zwar so, wie du es möchtest, denn der Herr geht den Weg mit dir.

Ich bete, dass jeder der das hier liest und der vielleicht noch Jesus Christus ablehnt, sich vielleicht mal mit ihm beschäftigt und vielleicht das Geschenk erkennt, welches Gott uns allen gemacht hat. Das größte Geschenk auf Erden, welches wir Gläubigen niemals im Ganzen erkennen können. Wir können uns nur darüber freuen und dem Herrn dafür preisen.

Weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. - Philipper 1,6 -

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