Meine Mutter sagte „Du musst ihm vergeben.“ – und sie hatte Recht!

Christen sind nicht perfekt.

Ganz im Gegenteil, gerade das „sich der Sünden bewusst werden“ kann einen richtig tief treffen.

Heute war Arzttag, Blutwerte abholen – und während des Gespräches redete ich mit dem Arzt über meine Rückenbeschweren. Was mich aufregte, war, dass er mich nur widerwillig untersuchte – Hemd hochhalten, Stelle zeigen wo es schmerzt, er drückte einmal in die Muskulatur und fertig war die Diagnose.

Ich fing dann an, merklich unwirscher zu werden – auch eine schlechte Angewohnheit meinerseits.

Nach dem Termin, wo ich mich wirklich beherrschen musste nicht einfach so aufzustehen und aus dem Raum zu stürmen (habe ich auch schon früher mal gebracht) fuhr ich wütend nach Hause und rief (immer noch wütend) meine Mutter an.

Während des Gespräches sagte sie mir, dass ich ihm vergeben müsse, sonst würde mein Groll meine Psyche weiter zermürben.

Ich brauchte einige Stunden, um ihm in einem Gebet zu vergeben, aber das befreite ungemein.

Den Arzt (ich bin gerade auf Hausarztsuche, war bei diesem also erst zweimal gewesen) werde ich dennoch wechseln, denn das Patientenvertrauen ist zerstört. Ich will ernstgenommen werden,
nicht mehr und nicht weniger.

Kris

Ich habe erkannt, daß alles, was Gott tut, für ewig ist; man kann nichts hinzufügen und nichts davon wegnehmen; und Gott hat es so gemacht, damit man ihn fürchte. - Prediger 3,14 -

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