Gott lässt sich nicht spotten!

Heute möchte ich dir eine Geschichte von jemanden erzählen, der dachte, er würde im Auftrag des Herrn unterwegs sein, jedoch in Wahrheit ein Irrlehrer war, der von Gott für seine Gräueltaten gerichtet wurde. Diese Geschichte stammt nicht von der Bibel, sondern sie ist vor einigen Jahren geschehen.

Dieser Mann, nennen wir ihn Herrn Mayer, war sehr belesen und klug. Er wollte etwas bewirken in dieser Welt und nach mehreren Jahren des Studiums war er erfahren genug, um in die Welt hinauszugehen und dort das Wort Gottes zu verkünden.

Jedoch diente er nicht Gott, sondern einem anderen Herrn. Das fiel aber den meisten nicht auf, sie verließen sich auf seine wohlklingenden Worte und prüften nicht seine Aussagen anhand der Bibel. Man ließ ihn viele Jahre gewähren und sein Vorgesetzter war äußerst zufrieden mit seinem Wirken.

Irrt euch nicht:
Gott läßt sich nicht spotten!
Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.
Denn wer auf sein Fleisch sät,
der wird vom Fleisch Verderben ernten;
wer aber auf den Geist sät,
der wird vom Geist ewiges Leben ernten.
– Galater 6,7-8 –

Mit den Jahren wurde der Ruf des Herrn Mayers immer größer und bald war es für ihn zur Normalität geworden, auf großen Konferenzen zu sprechen. Seine Bühnenpräsenz war anziehend, wenn er zur Kanzel schritt, sprühte er nur vor Selbstbewusstsein. Er wusste, wovon er sprach, aber die Zuhörenden verstanden seine bösartigen Worte nicht, weil er gelernt hatte, diese sehr klug zu verpacken.

Oft, wenn er seine Rede beendet hatte, verließ er die Bühne unter frenetischem Applaus der Menge. Sie wollten ihm glauben und glaubten ihm, ohne die Bibel zu prüfen.

Gab es doch mal Kritiker, wurden diese sehr schnell von seinen „Fans“ niedergeschrien. Man durfte ihn nicht kritisieren, war doch sein Vorgesetzter in dieser Welt einer der mächtigsten Männer der Erde. Diese Macht strahlte auch auf ihn aus und so verkündete er weiterhin die Botschaft, die er von seinem Vorgesetzten verkünden sollte.

Die Einheit der Ökumene sollte so schnell es geht vorangebracht werden. Dabei scheinen die Verantwortlichen vergessen zu haben, dass die Spaltung notwendig war, weil die katholische Kirche sich seit Jahrhunderten von dem Wort der Bibel hin zu eigenen Lehren entfernt hatte.

Für Luther war der Mann sowieso nur jemand, der unnötigen Aufruhr verursacht hatte. Das predigte er oft und gerne in den verschiedensten Gemeinden der Welt.

Doch eines Tages hatte der Mann plötzlich einen Unfall und er starb.

Das schillernde Leben war vorbei und so auch die Gnade Gottes.

Eine Geschichte, die uns mahnt!

Gott ist gegenüber uns Menschen sehr gnädig, aber auch seine Geduld hat irgendwann ein Ende. Judas ist ein gutes Beispiel für uns. Er hat Jesus verraten und sich danach umgebracht. Die Gnade war in dem Augenblick zu Ende, als er Jesus für ein Spottgeld verkauft hat.

Jesus selbst sagte zu der Zukunft des Verräters folgende Worte:

Der Sohn des Menschen geht zwar dahin,
wie von ihm geschrieben steht;
aber wehe jenem Menschen, durch den der Sohn des Menschen verraten wird!
Es wäre für jenen Menschen besser,
wenn er nicht geboren wäre!
– Markus 14,21 –

Es wäre besser, wenn Judas nicht geboren worden wäre, denn sein ewiges Ende ist schrecklich. Verloren, auf ewig in der Hölle im Feuer schmorend, so ergeht es jedem, der Gott ablehnt.

Wir dürfen nicht vergessen, dass das unsere Schuld ist – denn für unsere Rettung hat Gott alles getan! Die meisten Menschen gehen durchs Leben und leben es, ohne groß sich um Gott und Jesus zu kümmern. An Ostern wird an den Osterhasten gedacht und das wahre Fest vergessen.

Jedoch gibt es auch Menschen, die aus der Bibel lehren, die daraus einen Beruf gemacht haben und dieses Wort Tag für Tag für ihre Zwecke verdrehen. Sie verspotten durch ihre Handlungen damit den Herrn, Tag für Tag, Stunde um Stunde.

Und für diese Menschen kann das Ende hier auf Erden sehr schnell, sehr plötzlich enden. Nicht selten werden große Irrlehrer am Ende verrückt und bringen sich und ihre Sektenanhänger um. Nicht selten wird in den Sekten Missbrauch betrieben und die schändlichsten Sachen getrieben. Das alles ist die Frucht Satans, der die Menschen verführt und wer sich verführen lässt, ist auf dem Weg zum Gericht Gottes.

Der Tod dieses bekannten Mannes soll allen eine Warnung sein, die meinen, sie werden sich am Sterbebett schon noch bekehren. Keiner weiß von uns den Tag, an dem er oder sie stirbt. Es wäre dumm, die Errettung der ewigen Seele hinauszuschieben.

All die Versuchungen hier auf der Erde existieren nur temporär. Sie sind nicht ewig und sie retten nicht!

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden;
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten,
wenn wir nicht ermatten.
So laßt uns nun, wo wir Gelegenheit haben, an allen Gutes tun,
besonders aber an den Hausgenossen des Glaubens.
– Galater 6,9-10 –

Ich weiß, dass ich mich mit diesem Beitrag wahrscheinlich wieder in die Nesseln setze und manche von euch sauer mache. Aber es geht mir um die Rettung der Seelen, derer, die Jesus ablehnen und somit auf dem Weg ins Gericht sind.

Nach dem Tod ist alles zu spät!

Ich war auch jemand, der Gott abgelehnt hat. Jedoch hatte ich immer Sehnsucht nach dem Himmel, nach einem „Happy End“! Doch das war mir unmöglich, weil ich Jesus gehasst habe. Dabei wusste ich von Jesus nichts, gehasst habe ich ihn trotzdem.

Erst nach meiner Bekehrung habe ich langsam begriffen, dass die Hölle echt ist. Sie ist kein Märchen und keine schwummerige Vorstellung aus der Bibel. Die Bibel beschreibt die Hölle mit wenigen Worten sehr deutlich, da gibts keinen Interpretationsspielraum.

Und gerade jetzt an Ostern, wo das Sterben und die Auferstehung Jesu uns ins Gedächtnis kommen sollte, ist es mir wichtig, wachzurütteln. Ich will nicht, dass Menschen verlorengehen. Aber ich weiß auch, dass Gott unseren Willen respektiert. Wenn du dich weigerst, die Bibel zu lesen und Gott verspottest, dann kannst du das tun.

Aber es kann auch irgendwann vorbei sein und dann wirst du dich ewig ärgern, das kann ich dir versprechen. Die Existenz hier ist nichts im Vergleich zur Ewigkeit. Und das Böse wird nicht für immer existieren. Denn Jesus hat am Kreuz deine und meine Sünden getragen! Höre nicht auf Menschen, die dir glauben machen, dass du durch Werke in den Himmel kommen kannst.

In der Bibel steht, dass alleine durch Glauben der Mensch gerettet werden kann.

Warte nicht, bis es zu spät ist.

Gerade an Ostern ist es jetzt eine gute Zeit, mit der Bibellese zu beginnen und die Wahrheit zu erfahren, die nur in der Bibel steckt. Denn diese ist das Wort Gottes, der uns anhand der Geschichte Jesus uns zeigt, wie sehr er uns liebt.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; - Johannes 11,25 -

2 Comments

  1. 17. April 2017
    Reply

    Liebe Kristina,

    danke für deinen Text zu Ostern. Es interessiert mich deshalb besonders, weil ich gerne Teil einer religiös-spirituellen Gemeinschaft geworden wäre, die ich seit vielen Jahren kenne und immer wieder kürzere oder längere Zeit besucht habe.
    Sie leben nach Apostelgeschichte 2,44 wie die Urchristen zusammen und teilen sich, was sie haben. Allerdings glauben sie an den Namen Jahschua, die für sie ursprüngliche hebräische Form (obwohl ich dachte, zu Jesu Zeiten hätten sie aramäisch gesprochen) und lehnen den aus dem Griechischen stammenden Namen Jesus ab, was mir als gläubiger Mensch widerum Schwierigkeiten bereitet. Auch sonst glauben sie an viele Dinge, die für mich einen Irrglauben darstellen, jedoch scheiterte jeder Versuch, sie darauf hinzuweisen und davon abzubringen. Vor einigen Tagen schickten sie mich dann weg, was mich doch etwas traurig macht und da kann ich deine Worte gerade gut gebrauchen. Sie trösten mich ein wenig über meinen misslungenen Versuch hinweg.

    Liebe Grüße von

    Michelle vom Vagabundenblog

    • kristina bode
      13. Juli 2017

      Liebe Michelle

      Es tut mir echt leid, dass ich so spät deinen Beitrag sehe. Aber ich bin dem Herrn so dankbar, dass er dich vor dieser Gemeinschaft bewahrt hat. All das, was du mir beschreibst, klingt für mich nach einer Sekte. Gerade Sekten sondern sich von der Gesellschaft ab und behaupten, die alleinige Wahrheit zu besitzen. Es ist kein Wunder, dass sie nach Kritik deinerseits dich rausgeworfen haben, da du offensichtlich als Störenfried aufgetreten bist. Sekten dulden keinen Widerstand und ihre Sogwirkung ist enorm. Es ist etwas sehr schönes, einer Gemeinschaft anzugehören, aber wenn diese krankhafte Züge träge (das Teilen mit allem und alles ist z.b. für mich so etwas), dann wird aus einer Gemeinschaft sehr schnell eine kranke und die Mitglieder leiden innerlich in ihr. Leider gibt es in Deutschland einige christliche Sekten und ich kann davor nur warnen. Das Beste ist, sich einer Gemeinde anzuschließen und da auch anhand Gottes Wort zu prüfen, ob diese gesund ist. Natürlich trifft man in Gemeinden auch auf Menschen, mit denen man nicht unbedingt gut kann – aber die Gemeinde ist von Gott für uns gegeben, damit wir in ihr lernen, auch mit schwierigen Menschen umzugehen. Sind wir ehrlich gegenüber uns, müssen wir zugeben, dass wir ja auch nicht immer leicht zu ertragen sind – also ich bin es sicher nicht. Ich bin dem Herrn für meine Gemeinde sehr dankbar, in ihr darf ich lernen, mit anderen Menschen zusammenzusein. Ich bete für dich, dass du eine Gemeinschaft findest, die gesund ist und dir gut tut! Alles Liebe Kristina

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