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Brief an die Geschwister – Wahrheit und Liebe gehören zusammen!

30. Juni 2016 at 07:28

AnspracheGeschw

In unserem Hauskreis lesen wir gerade den Epheserbrief und gestern beim Betrachten des Wort Gottes  musste ich daran denken, wie oft uns Gott zur Wahrheit und Liebe aufruft.

In der Bibel gibt es unzählige Stellen dazu. Im 1. Korinther 13 wird ein gesamtes Kapitel über die Liebe geschrieben.

Und jeder kennt die Worte, die Jesus Christus zu uns gesagt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!“

Das Thema ist mir so wichtig, weil wir alle fehlbare Menschen sind. Niemand von uns kann sich als vollkommen bezeichnen (und selbst wenn er das tut, belügt er sich selbst und lästert Gott mit seiner Aussage). Wir alle wachsen täglich im Glauben und jeder von uns wird vom Herrn zum Guten hin verändert.

Das Leben mit anderen Geschwistern ist eine große Segnung, bringt aber auch so manch Herausforderungen mit sich und das ist auch ganz normal. Doch der Herr will, dass seine Kinder sich in Gemeinden versammeln und voneinander profitieren.

Und so unterschiedliche Menschen sind, ist es auch die Auslegung der Schrift.

Zwei Menschengruppen habe ich in den Jahren kennen gelernt. Wie immer sind die folgenden Formulierungen ein wenig übertrieben dargestellt.

Die Wahrheitsverkündiger:

Das sind Menschen, die sich oft viel Wissen angelesen haben und es gerne anderen weitergeben. Sie können oft gut diskutieren, aber können schlecht andere Meinungen akzeptieren. Manchmal beißen sie sich regelrecht fest und können sogar bei nicht relevanten Themen in Streitereien geraten. Dadurch, dass sie ihre Wahrheit mit allem Mitteln verteidigen, können diese Menschen sehr unangenehm werden.

Die Liebesverkündiger:

Es sind oftmals sehr emotionale und sensible Menschen, die die Liebe Gottes verkündigen. Manche von ihnen können sich gar nicht vorstellen, dass Gott in der Zukunft Menschen richten wird. Auch der Gedanke an die Hölle ist für sie nicht fassbar. Sie verkündigen, dass Jesus alle Menschen lieb hat und wollen bei genannten Gegenargumente nicht in der Bibel nachprüfen, weil sie sich bereits ihr eigenes Gottesbild geschaffen haben.

Wie gesagt, diese beiden Gruppen sind extra übertrieben dargestellt worden. Aber beide Gruppen existieren mehr oder weniger in den Gemeinden und beide sind ungesund.

Wenn ich nur die Wahrheit verkündige, aber keine Liebe habe, dann kann ich unter Umständen meine Geschwister verletzen, mit dem was ich ihnen sage. Es wurden schon Gemeinden gespalten, weil die Geschwister sich untereinander dermaßen zerstritten haben, dass sie nichts mehr mit dem Anderen zu tun haben wollten.

Wenn ich nur von der Liebe Gottes spreche, aber seine Heiligkeit und das gerechte Gericht hinten wegfallen lassen, dann erschaffe ich ein Gottesbild, welches so nicht in der Bibel vorkommt. Selbst die Ungläubigen glauben heutzutage nicht mehr an ein Gericht Gottes (sofern sie überhaupt an Gott glauben) und selbst der Papst (welchen ich nicht zu den echten Kindern Gottes zähle!) verkündet, dass alle Menschen Kinder Gottes sind.

In unserer Gesellschaft ist Abtreibung eine legale Sache geworden und 9 von 10 Kinder mit Trisometrie 21 werden schon im Mutterleib abgetrieben. Damit will ich sagen, nur weil der Mensch etwas für „gut“ befindet, muss das bei Gott noch lange nicht sein.

Er hat uns sein Wort gegeben, damit wir erkennen, was gut und was richtig ist. Ich weiß nicht, in wie vielen Stellen in der Bibel Gott uns aufruft, Liebe und Wahrheit zu verkündigen. Tatsächlich brauchen wir beides, um den Menschen von Gott zu erzählen.

Es gibt wirklich keine größere Liebe als die von Gott, der sich als Jesus Christus selbst hingegeben hat, damit wir sündige und verlorene Menschen wieder allein durch Glauben errettet werden können. Diese Botschaft ist wichtig und wir müssen sie in Liebe und Wahrheit verkündigen.

Genauso ist es wichtig, bei Zusammenkünften immer wieder aufs Neue Gott zu bitten, dass ich meine Geschwister wirklich liebe, damit ich nicht nur meine Meinung durchdrücke, sondern sie betrachte, wie Gott es tut. Ebenso ist es wichtig, in der Bibel zu lesen, damit ich nicht mein eigenes Gottesbild erschaffe, sondern meinen Herrn so verkündige, wie es sein Wort tut.

Die Gnade des allmächtigen und barmherzigen Gottes möge dich leiten!

Abschlussgruss

Bibelspruch für den Alltag – Matthäus 13,16

28. Juni 2016 at 07:29

Grußwort zum Sonntag – Johannes 3,16

26. Juni 2016 at 07:56

Anspracheallg

England steigt aus der EU aus und ganz Europa schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Schon jetzt schreiben die Medien, dass das uns Verbraucher eine Menge kosten wird.

Mir als Christ zeigt diese Entwicklung sehr deutlich, dass wir uns dem Ende der Gnadenzeit nähern. In der Bibel wird deutlich beschrieben, dass Europa zusammenbrechen wird. Dieses künstliche Konstrukt aus verschiedensten Staaten und Kulturen kann auf Dauer nicht halten, weil die Menschen zu unterschiedlich sind und die jeweiligen Staatsvertreter nur ihre eigenen Interessen wahren.

Wie immer geht es um Geld, um viel Geld.

Schon in der Bibel steht, dass wir nicht zwei Herren dienen können. Das Geld knechtet die Menschen und wer viel verdient, will in der Regel noch mehr verdienen.

Wie unfassbar tröstlich ist doch die Tatsache, dass jeder Mensch aus diesem Hamsterrad aussteigen kann und die Gnade in Jesus Christus finden darf.

Und das aus dem Umstand heraus, dass Gott höchstpersönlich auf diese Erde kam, als Mensch lebte, sich für uns erniedrigte und schließlich unsere Sünden am Kreuz auf Golgatha getragen hat.

Ja, Gott hat so sehr die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat!

Jesus Christus existierte tatsächlich schon vor Erschaffung der Erde. Gott besteht aus drei Personen, ist aber ein Wesen. Wir Christen beten nicht drei Götter an, sondern nur einen.

Das ist mit menschlichem Verstand nur schwer zu begreifen.

Viel wichtiger ist die Tatsache, dass nur derjenige, der an Jesus Christus glaubt, nicht verlorengeht und ewiges Leben hat. Der Vers geht nämlich weiter und beschreibt auch die andere Menschengruppe, die sich von Gott abgewendet hat.

Johannes 3,17-21
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde.
18 Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet, weil er nicht an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes geglaubt hat.
19 Darin aber besteht das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse.
20 Denn jeder, der Böses tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht aufgedeckt werden.
21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind.

Es ist eine Tatsache, der Mensch ist von Natur aus böse und verdorben. Und das gilt für jeden von uns! Schon im Kindergartenalter wird gestritten, dabei hat niemand dem Kind beigebracht, sich so zu benehmen. Ich glaube einer der meistzitierten Sätze in diesem Zusammenhang ist dieser hier:

„Ich werde mich ändern, versprochen!“

Dabei zeigt sich bald sehr deutlich, dass man sich nicht ändern kann. Wenn der Mensch sich nicht zum Herrn Jesus bekehrt, steht er noch in der geistigen Finsternis. Darum ist es so wichtig, im Gebet Gott zu bitten sich durch sein Wort zu offenbaren, damit man erkennen kann, was Jesus Christus für uns alle getan hat.

Leider werden sich nicht alle Menschen zu dem einzig wahren Retter bekehren, sondern gerade in der heutigen Zeit drehen viele den Rücken zu Gott und lästern ihn. Sie glauben nicht mehr an das Gericht, sondern leben nur noch im hier und jetzt. Manch andere denken, dass die Wissenschaft eines Tages den Menschen ewig am Leben halten kann – aber all das ist ein Trugschluss!

Es gibt ein Leben nach dem Tod für jeden von uns – entweder bei Jesus Christus im Himmel oder auf ewig verloren in der Hölle.

Ich schreibe so oft davon, weil diese Dinge keine Hirngespinste sind, sondern wirklich existieren und wir uns nach dem Tode nicht mehr umentscheiden können. Ich bitte dich, darum darüber nachzudenken wo du die Ewigkeit verbringen willst – wenn du dich noch nicht zum Herrn Jesus bekannt hast.

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten!

Abschlussgruss

Zitat der Woche – Wilhelm Knevels

25. Juni 2016 at 13:26

Der Brief des Judas: Vers 14-19

23. Juni 2016 at 08:13

Der Brief des Judas

Der Verfasser dieses Briefes war NICHT Judas Ischariot, der Jesus verriet. Anders als im Petrusbrief waren die Irrlehrer bereits in die Gemeinden eingedrungen und fingen an, sie mit einer falschen Lehre zu zersetzen. Judas warnt eindrücklich vor diesen Menschen. Der Brief hat gerade in unserer Zeit nichts von seiner Brisanz verloren. Jeder Gläubige sollte seine Warnungen ernst nehmen!

Das frevlerische Verhalten der Verführer (2)

14 Von diesen hat aber auch Henoch, der siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach: »Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden,

15 um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen wegen all ihrer gottlosen Taten, womit sie sich vergangen haben, und wegen all der harten [Worte], die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.«

16 Das sind Unzufriedene, die mit ihrem Geschick hadern und dabei nach ihren Lüsten wandeln; und ihr Mund redet übertriebene Worte, wenn sie aus Eigennutz ins Angesicht schmeicheln.

17 Ihr aber, Geliebte, erinnert euch an die Worte, die im voraus von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus gesprochen worden sind,

18 als sie euch sagten: In der letzten Zeit werden Spötter auftreten, die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln.

19 Das sind die, welche Trennungen verursachen, natürliche [Menschen], die den Geist nicht haben.

Auslegung

14 Von diesen hat aber auch Henoch,
_____der siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach:
_____»Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden,

Laut McArthur lebte Henoch in der 7. Generation nach Adam und wandelte zu seinen Lebzeiten mit Gott. Er wurde direkt in den Himmel aufgenommen, ohne dass er sterben musste. Vergleiche 1. Mose 5,24. Henoch ist also ein Vorgeschmack für die Entrückung der Gemeinde, die in der Zukunft stattfinden wird. Nach der Entrückung wird es 7 Jahre Drangsal geben und am Ende kehrt Jesus Christus mit seiner Gemeinde wieder auf die Erde, um die Welt und ihre Bewohner zu richten um danach ein tausendjähriges Friedensreich zu errichten.

15 um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen wegen all ihrer gottlosen Taten,
_____womit sie sich vergangen haben,
_____und wegen all der harten [Worte], die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.«

Nach der Entrückung der Gemeinde wird der Großteil der Weltbevölkerung weiterhin Gott spotten und ihn lästern. Sie werden nicht umkehren von ihren bösen Wegen und haben sich somit schon selbst gerichtet.

16 Das sind Unzufriedene,
_____die mit ihrem Geschick hadern und dabei nach ihren Lüsten wandeln;
__________und ihr Mund redet übertriebene Worte, wenn sie aus Eigennutz ins Angesicht __________schmeicheln.

Gerade in der heutigen Weltzeit muss man als Christ erkennen, dass wir in der Endzeit schon sehr weit fortgeschritten sind. Heute gilt der Slogan „Je doller desto besser!“. Wir leben in einer verrückt gewordenen Welt, die ihre eigenen Moralvorstellungen erstellt hat. Abtreibungen von Kindern, die Trisometrie 21 haben ist vollkommen normal geworden (und manche Mütte die sich gegen die Abtreibung entscheiden, wird vorgeworfen, sie handeln egoistisch). Für Gott zählt jedes Leben und es gibt kein unwertes Leben (die Nazis hatten das früher ja schon einmal propagiert).

17 Ihr aber, Geliebte,
_____erinnert euch an die Worte,
_____die im voraus von den Aposteln unseres Herrn Jesus Christus gesprochen worden sind,

Wir als wiedergeborene Christen sollen uns an die Worte erinnern, die uns Gott gegeben hat. Die Bibel ist unser Rüstzeug geworden und sie zeigt uns die richtigen Moralvorstellungen auf.

18 als sie euch sagten:
_____In der letzten Zeit werden Spötter auftreten,
_____die nach ihren eigenen gottlosen Lüsten wandeln.

Gerade in der heutigen Zeit wird oft gegen Gott und seine Schöpfung gespottet. Doch all das, was heute geschieht, muss passieren, damit Jesus Christus eines Tages wieder auf die Erde zurückkehren kann. All das Böse, wird eines Tages ans Licht gebracht werden und jeder Mensch muss sich dann für seine Taten verantworten, wenn er das kostenlose Geschenk von Jesus Christus zu seinen Lebzeiten verworfen hat.

19 Das sind die,
_____welche Trennungen verursachen,
_____natürliche [Menschen], die den Geist nicht haben.

Der natürliche Mensch kann die Bibel lesen und sie versuchen von seinem Verstand zu erfassen. Aber er wird scheitern. Ich habe das selbst bei mir erlebt. Als ich noch voll Hass und Zorn auf Gott war, wollte ich die Bibel lesen und verstand kein einziges Wort davon. Der natürliche Mensch steht noch in der geistigen Finsternis und muss zuerst im ehrlichen Gebet Gott bitten, dass er das Wort für ihn aufschließt. Und so gnädig und barmherzig wie Gott ist, wird er das auch tun.

 

In der Bibel steht die Zukunft bereits geschrieben und sie wird sich auch genau so erfüllen, wie bereits alle anderen Prophetien geschehen sind. Was können wir als Christen jetzt noch in der Endzeit tun?

 

Wir müssen den Menschen von Gott erzählen. Es gibt soviele, die auf dem Weg ins ewige Verderben gehen und so wenige, die von ihren Wegen umkehren. Wir müssen ein Zeugnis für diese Menschen sein, damit einige von ihnen gerettet werden!

Bibelspruch für den Alltag – Offenbarung 15,3

21. Juni 2016 at 07:16

Grußwort zum Sonntag – 1. Korinther 10,12

19. Juni 2016 at 07:59

Anspracheallg

Unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahrhunderten sehr verändert. Manches zum Vorteil, manches zum Nachteil.

Der Mensch muss in dieser Gesellschaft funktionieren, damit er beachtet oder sogar hoch geschätzt wird. Die berühmten Ellenbogen müssen gut eingesetzt werden, damit die Traumkarriere starten kann!

Manche schaffen es tatsächlich, ihren Lebenstraum zu verwirklichen, aber zu welchem Preis?

Unlängst gab es einen interessanten Artikel auf Welt.de der beschrieb, dass manche Manager gezielt meditieren würden, um empathieloser gegenüber ihren Arbeitnehmern zu sein. Ja, man hat richtig gelesen. Die Manager wollten gegenüber ihren Untergebenen empathieloser sein!

Wer den Artikel lesen will, klickt hier

Ich halte nichts von Meditation, aber das steht auf einem anderen Blatt.

Mich hat der Artikel sehr erschrocken, weil er das Spiegelbild der Gesellschaft ist. Und dieses Gesicht ist überaus hässlich. Wer keine Empathie gegenüber Mitarbeitern zeigen will, sollte kein Chef sein! Aber da wird eben deutlich, wie manche Menschen sich über andere stellen wollen.

Wer meint zu stehen, sollte zusehen, dass er nicht fällt!

Und wer glaubt, zu stehen, wird irgendwann fallen. Weil wir Menschen sind, die vor Gott nicht bestehen können und schon gar nicht auf unsere eigene Leistung stolz sein sollten.

Der Maßstab aller Dinge ist Gott!

Und in der Bibel wird deutlich, dass der Mensch gefallen ist und es keinen gibt, der aufrecht vor Gott stehen kann! Darum kam Jesus Christus auf diese Welt, Mensch und Gott zugleich.

Damit wir Menschen Vergebung von unseren vielen Sünden erlangen können. Indem wir an das Opfer von Golgatha glauben, welches der Herr Jesus für uns erlitten hat!

Der Lohn der Sünde ist der Tod. Wir alle werden irgendwann sterben.

Und wir können nur zu unseren Lebzeiten die Weichen für das ewige Leben stellen.

Nach dem Tod ist es zu spät und das ewige Gericht erwartet diejenigen, die zu stolz waren, um sich vor Gott zu demütigen und Buße für ihre Sünden zu tun.

Es gibt nur eine Chance auf den Himmel und die heißt Jesus Christus!

Ergreife sie, bevor es zu spät ist.

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten.

Abschlussgruss

Zitat der Woche – C. H. Spurgeon

18. Juni 2016 at 07:34