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Bibelspruh für den Alltag – Jesaja 41,16

20. Juni 2017 at 08:31

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Herr, ich danke dir für dein Wort!

18. Juni 2017 at 12:00

Geliebter himmlischer Vater!

Ich danke dir für diese Woche, die so unendlich gesegnet für mich war. Du hast mir einen Supermarkt gezeigt, wo ich sehr günstig Obst einkaufen kann. So habe ich endlich die Möglichkeit, mich gesünder zu ernähren, ohne dabei arm zu werden.

Aber du hast nicht nur das getan, sondern der freundliche Marktleiter schenkte mir eine halbe Melone, eine Avocado und zwei Mangos einfach so.

Ich konnte diese Freundlichkeit einfach nicht fassen und bin glücklich nach Hause gefahren.

In einem deutschen Supermarkt wäre es unmöglich, dass man etwas geschenkt bekommt – lieber wird reifes Obst, das nicht mehr gut aussieht, einfach weggeschmissen.

Dabei hast du uns all das geschenkt und du möchtest, dass wir verantwortungsvoll mit dem, was du uns gibst, umgehen.

Denn es bleibt deine Erde, dein Werk und auch wir sind von dir ein geschaffenes Werk. Wunderbar gemacht, zur Ehre von deiner Herrlichkeit. Würden doch nur alle dies erkennen und sich an dir und deiner Gnade erfreuen.

Dankbar bin ich, dass du mir die Augen geöffnet hast, dass ich sehend geworden bin.

Am Samstag konnte ich mit einer lieben Schwester zum ersten Mal im Jahr wieder Windsurfen gehen. Der Tag war einfach klasse – das Wasser war zwar noch recht kalt, dafür war es aber sehr warm und so habe ich nicht gefroren, wenn ich mal wieder ins Wasser gefallen bin.

Es ist einfach unglaublich, sich vorzustellen, dass alles DU geschaffen hast. Den Sand, auf dem ich gehe, der Stein, der auf dem Grund des Meeres liegt, über dem ich mit meinem Board surfe – einfach alles.

Lass mich deine wunderbare Schöpfung jeden Tag neu erkennen, damit ich dir dafür danken kann!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 14-19

16. Juni 2017 at 08:17

Das Buch Mose

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der vierte Tag

14 Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre,
15 und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten! Und es geschah so.
16 Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; dazu die Sterne.
17 Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten
18 und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war.
19 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der vierte Tag.

Betrachtung

Die Wissenschaft hat vor einiger Zeit feststellen müssen, dass die Sterne unzählbar sind. Ich denke, für diejenigen, die gerne alles in Zahlen und Daten sicher verpacken wollen, muss das ein Ärgernis sein. Wie fantastisch ist es zu wissen, dass ein großer Schöpfer hinter alle dem steckt?

Der sich nicht zu schade ist, uns durch sein Wort seine Schöpfung zu erläutern und uns zu erzählen, wie alles begonnen hat. Der Urknall ist rein logisch einfach nicht haltbar, aus Chaos entsteht keine Ordnung – unsere Naturgesetze beweisen das Tag für Tag.

Und doch lehren die klügsten Köpfe der Welt, dass das Universum durch eine Explosion entstanden und der Mensch eine zufällige Ansammluing von Zellen ist. Durch diese These wird der große Schöpfer, der uns alle geschaffen hat, verspottet.

Gott hat die Sterne für uns geschaffen, damit wir uns an ihnen orientieren können. Alles in seinem Plan besitzt einen tiefen Sinn. Für uns Menschen sind die Sterne unzählbar, aber nicht für Gott. Er kennt alle ihren Namen, weil er sie erschaffen hat.

Unsere Erde könnte ohne Sonne und Mond nicht existieren. Beide sind immens wichtig für das Leben auf dieser wunderbaren Welt. Der Mond steuert die Gezeiten und ist ein Wegweiser für diejenigen, die Nachts unterwegs sind.

Die Sonne schenkt Leben – ohne sie wäre der Planet eine Eiswüste.

Beide Himmelskörper sollen Licht und Finsternis voneinander scheiden.

So wie Jesus Christus in dem wiedergeborenen Menschen lebt und ein ewiges Licht für diesen ist.

Doch das geht nur, wenn ich erkannt habe, dass ich in der Finsternis lebe. Solange ich glaube, dass die Finsternis das Licht für mich ist, habe ich keinen Grund, mein Verhalten zu verändern. Das musste ich selbst feststellen. Ich, die viele Jahre lang Gott und Jesus radikal abgelehnt hat.

Erst durch die Gnade Gottes, wurden meine Augen geöffnet und als ich erkannte, dass ich in der Finsternis lebte, ergriff ich die rettende Hand von Jesus Christus. Er schenkte mir neues Leben und seitdem lebe ich im Licht.

Die Finsternis mag zwar immer mal wieder mich Anfechten und mit negative Gefühle einreden, aber die eine Wahrheit, die fest und unerschütterlich in mir steht ist diese: Ich bin ein Kind Gottes geworden und bin erlöst! Ich bin erlöst, nicht, ich hoffe, dass ich es eines Tages werde!

Wer die Finsternis erkannt hat und sich von Jesus retten lässt, wird im selben Augenblick neugeboren. Diesen Vorgang kann man nicht beschreiben, man muss ihn erlebt haben. Einen Weg zurück gibt es nicht – kein Kind Gottes will oder kann sich vom Herrn wieder abwenden. Wer erlöst ist, bleibt es auch – denn Gott wird es nicht zulassen, dass eines seiner Kinder verloren geht.

Die Rettung hängt darum nicht von mir ab, sondern alleine von Gott. Und darum kann ich auch sicher verkünden, dass ich bis zum Lebensende fest im Glauben stehen bleibe – weil es nicht mein Verdienst ist, sondern die des Herrn.

Lebst du auch noch in der Finsternis, so wie ich es tat oder hast du schon den rettenden Schritt getan? Wir leben nur einmal hier auf der Erde und keiner von uns weiß, wann der letzte Tag angebrochen ist. Die Ewigkeit erlebt jeder Mensch, nur, es gibt zwei Seiten. Den Himmel und die Hölle. Beides ist real und der Mensch wählt durch die Ablehnung Gottes seinen Weg selbst.

Darum lass dich vom Herrn retten, wenn du es noch nicht bist. Erkenne, was Jesus am Kreuz für dich getan hat und trete aus der Finsternis ins Licht!

Das wünsche ich dir wirklich!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Bibelspruch für den Alltag – Psalm 65,6

13. Juni 2017 at 07:52

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Herr, ich danke dir für dein Wort!

11. Juni 2017 at 12:43

Geliebter Himmlischer Vater im Himmel!

Ich danke dir für diese Woche, die so unglaublich gesegnet für mich war.

Vor allem habe ich mich darüber gefreut, dass ein Gebetswunsch sich erfüllte und zwar nämlich, dass meine Gemeinde ein Zeugnis in der Stadt von sich gibt und Menschen anspricht, die dich vielleicht noch nicht kennen.

Wir haben uns am Freitag in der Gemeinde versammelt und zwei Gruppen bildeten sich raus. Diejenigen, die mit Muffins und Flyern ausgestattet in die Stadt gehen und die Gruppe, die in der Gemeinde bleibt und für die Geschwister betet.

Ich verspürte einen inneren Drang, mich der zweiten Gruppe anzuschließen und so betete ich mit zwei anderen Schwestern für unsere Geschwister.

Das gemeinsame Gebet erlebe ich als tiefgehender als wenn ich alleine zu Hause für mich bete. Man merkte richtig, dass man „eines Geistes“ und durch dich verbunden ist. Diese innere Verbundenheit ist etwas, was nur du schenken kannst.

Kein von Menschen erdachter Zusammenschluss kann diese Einheit hervorbringen, die man als Kind Gottes mit seinen Geschwistern erlebt. Das ist ein unglaublich großer Segen und viele Geschwister in der Welt sind gerade im Gefängnis und benötigen unser Gebet, damit sie auch dort ein leuchtendes Zeugnis sein können.

Ich bin dankbar, in einem Land leben zu dürfen, wo ich meinen Glauben (noch) offen bezeugen darf, wo mir nicht Gefängnis droht, wenn ich Zeugnis gebe und mich als Christ zu erkennen gebe. Allerdings weiß ich auch, dass wir in der sogenannten Endzeit leben und das der Hass gegenüber Christen täglich wächst, auch in Deutschland.

Jedoch – und das ist mein Trost – weiß ich, dass du alles in deiner Hand hälst.

Nichts geschieht, was du nicht willst.

Und sollte ich bedroht und geschlagen werden, weiß ich, dass etwas gutes daraus wachsen wird. Denn du möchtest, dass ich Zeugnis von dir gebe und die Liebe, die du für jeden Menschen hast, weitergebe. Auch und vor allem an diejenigen, die dich hassen und verachten.

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch,
daß Christus für uns gestorben ist,
als wir noch Sünder waren.
– Römer 5,8 –

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Leben mit Jesus – 10 – Die Glaubensprüfung

8. Juni 2017 at 08:12

Letztes Wochenende war ich zum allerersten Mal auf einer christlichen Jugendfreizeit.

Ich habe mich erst 2013 zum Herrn bekehrt und bin durch meine psychischen Einschränkungen nicht oft in großen Menschengruppen unterwegs. Stress geht bei mir sofort durch, ich kann das als nicht isoliertes Gefäß beschreiben.

Der große psychische Zusammenbruch erfolgte 2011, also vor meiner Bekehrung. Damals musste ich einige Monate in Kliniken verbringen und anschließend lernte ich nur langsam, wieder alleine in meiner Wohnung zurechtzukommen.

Nach meiner Bekehrung betete ich natürlich oft für Heilung, aber eben auch, dass Gott seinen Willen geschehen lassen soll. Das tut er sowieso, aber es ist sehr tröstlich zu wissen, dass der Herr den Plan für einen hat und alles zum Besten dient.

Wie kann in einer Schwäche Gott groß werden?

Genau darum soll es in diesem Beitrag gehen.

Ich hatte für die Freizeit Vorkehrungen getroffen, eine liebe Schwester würde sich um meine Katzen kümmern. Am Freitag packte ich den letzten Rest meiner Sachen zusammen und fuhr zu einem christlichen Paar, welches mich mitnehmen würde nach Wrist.

Im Auto fragte man mich, was ich empfinden würde. Ich antwortete ehrlich:

„Eine Mischung aus Freude und Panik.“

Wir lachten alle herzlich darüber.

Und doch sollte sich beides später bewahrheiten.

Der Abend war vollgepackt mit Programm und ich hatte mich bei der Planung für die Abschlussansprache eingetragen, weil ich dort mein Zeugnis geben wollte. Um Christen etwas kennen zu lernen, ist es am besten, sich ihr Zeugnis anzuhören. Nach einem sehr ausgefüllten und gesegneten Abend mit den Geschwistern wurde es Zeit, ich stand auf und trat vor die versammelten Brüdern und Schwestern.

Komischerweise bin ich bei sowas nicht aufgeregt – ich hatte nichts schriftliches vorbereitet und trug frei meine Lebensgeschichte in kurzen Sätzen vor.

Anschließend beteten wir noch und ich – schon recht müde – ging ins Bett.

Die Nacht war sehr schwierig für mich, ich konnte kaum schlafen und gerädert stand ich am nächsten Tag auf. Schon da merkte ich, dass ich mich anders fühlte als sonst.

Wir frühstückten ausgiebig und sehr lecker zubereitet von den „Küchenengeln“ (Geschwister die extra zur Freizeit mitkamen, um uns zu bekochen!). Aber meine Laune konnte das nicht heben.

Das Vormittagsprogramm startete und ich war völlig neben der Spur. Glücklicherweise war es eine Gruppenarbeit, so das niemand merkte, dass das Thema mich nicht tangierte. Lustlos kritzelte ich Zeichnungen auf den Fragezettel und innerlich merkte ich, wie eine tiefe Traurigkeit in mir hochstieg.

In der Mittagspause ging ich aufs Klo und verdrückte da ein paar Tränen – ich konnte mich aber nochmal fangen und wusch mein Gesicht mit kaltem Wasser.

Was war nur los?

Ich war umgeben von lieben Geschwistern und dennoch fühlte ich eine innere Unruhe, Aufgewühltheit und den starken Drang nach Hause fahren zu wollen.

In der Mittagspause setzte ich mich an das Klavier und spielte ein paar Melodien, die ich gerade eingeübt hatte. Eine Schwester kam dazu und fragte mich:

„Bist du nicht hungrig?“
„Nein.“
„Ist der Grund ein seelischer oder hast du wirklich keinen Hunger?“
„Beides.“
„Ja, so klingst du auch gerade.“

Ich wusste, dass viele Geschwister für mich gebetet haben, dass ich die Freizeit gut überstehen würde. Mein Schlafrythmus war völlig anders und das volle Programm am Tag war eine Herausforderung. Außerdem musste ich Medikamente nehmen, die auch nicht ohne waren.

Und nun war gerade ein Tag vergangen und ich war am Ende.

Als ich hörte, dass ein Bruder mit seiner Familie uns besuchen und die Kanutour mitmachen würde (auf die ich mich ebenso freute!), sah ich einen Ausweg aus meinem Dilemma.

Als ich mit den Leitern sprach, war ein dicker Kloß in meinem Hals. Aber ich war emotional mit einigen Dingen überfordert und brauchte einfach Ruhe.

Ich war sehr dankbar, wie man mir gegenüber reagiert hat.

Mit Verständnis und Liebe.

Nach der Kanutour „überfiel“ ich den armen Bruder, der von meinem inneren Zerwürfnis noch nichts ahnte. Ich hatte gedacht, dass er über meinem Ort nach Hause fahren würde, aber das hatte er nicht geplant. Wegen mir nahm er einen Umweg in Kauf und das rechnete ich ihm hoch an.

Innerlich zufrieden – aber noch immer aufgewühlt – packte ich meine Sachen und ging zum Auto. Es fiel mir schwer, mich nicht von allen zu verabschieden, aber ich wollte verhindern, dass ich in einen Heulkrampf ausbreche. Manche Menschen mögen vor Anderen weinen und ihre Gefühle ausleben, aber ich gehöre nicht dazu.

Als ich zu Hause angekommen war, fiel eine Last von meinen Schultern.

Ich rief sofort meine Mutter an und wir redeten einige Zeit.

Ich hatte auch das Bedürfnis auf Facebook darüber zu schreiben, weil dort auch einige Geschwister für mich gebetet hatten. Als ich den Beitrag beendet hatte, fühlte ich mich wie befreit.

Spät Nachts legte ich mich ins Bett, weil ich so aufgekratzt war, konnte ich nicht eher schlafen gehen. Dafür schlief ich 12 Stunden fest durch und stand ausgeruht (na, das sollte nach so einer langen Zeit auch so sein) und selig auf.

Selig?

Ja.

Bei manchen Dingen braucht man eine gewisse Zeit, um zu erkennen, woher sie kommen. War das alles eine Anfechtung vom Feind gewesen, der mich von meinen Geschwistern trennen wollte? Das könnte sein.

Aber ich merkte auch, dass Gott nicht wollte, dass ich das volle Wochenende dort verbringe, weil mich das überfordert hätte. Und zwar in einer Weise, die nur sehr schwer zu verstehen ist. Menschen mit Depressionen, können das eher nachvollziehen.

Kommen wir zurück zur Seligkeit.

Ich mag das Wort.

Denn ich habe am Wochenende und jetzt immer noch wo ich das schreibe, eine tiefe Zufriedenheit empfunden. Und das hat mir der Herr geschenkt.

Immer mehr erkenne ich, dass es sein Wille war, dass ich nur einen Tag dort verbrachte.

Und genau darum bin ich meinem Herrn dankbar.

Denn ich bete darum, dass sein Wille geschieht und nicht meiner. Er hat das Beste für mich im Sinn. Ich hätte mich durch das Wochenende quälen können und wäre irgendwann wohl heulend in einer Ecke gesessen wo die Geschwister nicht verstanden hätten was mit mir los gewesen wäre (und was bin ich Gott dafür dankbar, dass dieser peinliche Moment nicht eingetreten ist!).

Ich habe vor meiner Bekehrung, als ich noch Soldat war, mich öfters durch unangenehme Situationen gekämpft. Mehrmalige Versetzungen mit kurzer Vorlaufzeit (eine Spezialität des Bundes), Mobbing durch Vorgesetzte, Überforderung am Arbeitsplatz, weil die Einweisung mangelhaft war, etc etc.

Ich habe gekämpft, bis fast zur völligen Selbstvernichtung.

Es fällt mir immer noch nicht leicht, zuzugeben, dass ich vieles nicht mehr so schaffe, wie gesunde Menschen, aber eines kann ich: Ich vertraue meinem Herrn!

Ich vertraue ihm, dass ER den Plan für mein Leben hat und ER will, dass alle Dinge die mir geschehen, zum Besten dienen. Weil er mein Herr ist, weil er mein Retter ist.

Weil ich meinen Herrn liebe.

Und weil er mich liebt.

Wir Christen sehen oft nur die oberflächlichen Dinge, wie z.b. die erforderliche Heilung von meinen Depressionen und Schwächen. Aber diese Dinge machen mich sensibel für andere, die dasselbe empfinden und sie schützen mich vor meiner Ignoranz, mich zu überfordern.

Das bedeutet nicht, dass ich keine Heilung will, aber ich vertraue da meinem Herrn. Er schenkt Heilung oder nicht. Der Apostel Paulus hatte auch um Heilung gebetet, aber Gott sprach zu ihm:

„Lass dir an meiner Gnade genügen.“

Können wir das auch?

An der Gnade Gottes uns genügen?

Das Wochenende war darum einer sehr gute Glaubensprüfung für mich, aber auch eine für meine Geschwister. Sie konnten mich etwas besser kennen lernen und meine Schwächen vielleicht besser verstehen.

Ich bin davon überzeugt, dass aus dem, was am Wochenende geschehen ist, etwas sehr gutes und fruchtbares wachsen wird! Denn Gott ist groß und einzigartig, einmalig, wunderbar.

Er ist mein Herr.

Und ich bin sein Kind.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Bibelspruch für den Alltag – Johannes 10,4

6. Juni 2017 at 16:50

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Jesus Christus – der einzig wahre gute Hirte!

2. Juni 2017 at 08:34

Ich lese grade in der Bibel das Buch Hesekiel und im Kapitel 34 wird beschrieben, wie Jesus Christus der gute Hirte derjenigen ist, die ihm nachfolgen.

Gott hat uns sein Wort gegeben und wie er uns Menschen mit Bildsprachen versucht, uns etwas zu verdeutlichen, ist einfach genial.

Früher habe ich öfter Hirten gesehen, die Schafe zu den Weideplätzen führten.

Dieses Bild des guten Hirten beschreibt der Herr uns öfters.
Aber bevor Jesus Christus wieder auf die Erde kommt, gibt es falsche Hirten, die sich selbst weiden und dafür vom Herrn gerichtet werden.

Und das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen:
Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels,
weissage und sprich zu ihnen, den Hirten:
So spricht GOTT, der Herr: Wehe den Hirten Israels,
die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?

Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch,
und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht!

Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht,
das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!

Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren,
und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden
und haben sich zerstreut.

Hesekiel 34, 1-6 –

Ich habe lange über diesen Ausdruck „sich selbst weiden“ nachgedacht und folgendes kam mir in den Sinn. Die Aufgabe des Hirten war es, für die Schafe einen guten Platz zu finden, saftiges Gras, das sie fressen konnten.

Der falsche Hirte sucht nur das Seine

Wer sich selbst weidet, sucht demnach nur für sich das gute Gras, jeden anderen ignoriert er. Ja, was seinem Gegenüber geschieht, ist ihm völlig egal, solange Er selbst das bekommt, was er will. Diese Haltung war Jesus Christus fremd und er tadelte die Pharisäer immer wieder für ihr Verhalten gegenüber dem Volk.

Diese Ignoranz des „sich selbst Weidens“ finden wir aber nicht nur bei den damaligen Führern Israels – die ganze Weltgesellschaft ist dem Egoismus verfallen. Jemand, der einen Milliardenkonzern führt, denkt nicht über die einfache Reinigungskraft nach, die unter dem Mindestlohn bezahlt wird.

Es mag natürlich Ausnahmen davon geben, aber diese bestätigen die Regel.

An vielen Politikern können wir auch sehen, wie oft sie ihr Wahlversprechen brechen, nachdem sie vom Volk an die Macht gewählt wurden. Das passiert in Deutschland, in Amerika, in Russland, in der Ukraine – überall.

Doch Jesus ist kein falscher Hirte.

Er ist der einzig wahre!

Jesus ist der wahre Hirte!

Die Welt ist voll von sich selbst weidenden Hirten, weil wir durch sie ihre Falschheit erkennen sollen! Der Mensch ist mit seiner Selbstbezogenheit geboren worden und durch die moderne Gesellschaft wurde uns anerzogen, mit der Ellenbogentaktik im Arbeitsleben voran zu gehen.

Allerdings können eben nicht alle ein großes Stück vom Kuchen abbekommen.

Und so gibt es einige wenige, die sich satt fressen können und die anderen müssen mit dem zurecht kommen, was sie gerade noch so besitzen.

Die Welt ist sozial ungerecht und das wird sie bleiben – bis der Herr leibhaftig wiederkommt.

Und er kommt wieder.

Das steht außerfrage.

Die Frage ist nur, bist du jemand, der Jesus nachfolgt oder wirst du dich über seine Wiederkunft ärgern, weil du ein Feind von ihm bist?

Für die allermeisten Menschen sollte es ein Trost sein, dass sie wissen müssten, dass Jesus Christus wiederkommt. Er wird ein Friedensreich herstellen, anstatt einen sinnlosen G10 Gipfel anzuberaumen und tote Buchstaben auf geduldigem Papier zu drucken.

Er wird sich auch nicht für eine Wahl aufstellen lassen und danach seine Versprechen mit fadenscheinigen Ausreden brechen.

Er ist unparteiisch.

Er ist gerecht.

Er ist barmherzig.

Er ist König!

Du kannst zweifeln, ob das was ich schreibe, Sinn hat oder nicht.

Du kannst mich als „Jesusspinnerin“ betiteln – das ist mir nur recht. Aber schau dir doch die heutige Welt an und sieh, wie böse sie ist. In keinem Land gibt es Frieden. Ja, natürlich, manche Länder haben weniger Terrorismus, aber es gibt kein Land, wo soziale Gerechtigkeit herrscht.

Die Bibel beschreibt diese Zeit als Endzeit, als Zeit, vor dem des größten Verführers der Welt. Denn bevor Jesus wiederkommt, wird Gott einen falschen Hirten erwecken, der den größten Teil der Welt ins Staunen und Entzücken versetzen wird.

Allerdings wird dieser Frieden, den dieser mächtige Mann stiftet, nur dreieinhalb Jahre anhalten. Danach gibt es Krieg und glaube mir, du möchtest nicht dabei sein, wenn das passiert.

Die Welt wird verführt werden mit großen Zeichen und Wundern

In der Bibel gibt es keine Zeitangaben, wann dieser falsche Hirte auftreten wird und auch die Zeit, wann Jesus wiederkommt, wird nicht genannt. Aber die Zeitspanne zwischen dem falschen Hirten und der Wiederkunft Jesu wird genau sieben Jahre sein. Dreieinhalb Jahre davon sind ein falscher Frieden (in einer Diktatur hat nur derjenige Frieden, der sich dem Führer anpasst) und die anderen dreieinhalb Jahre sind die Gerichte dieser Welt.

Der Herr wird wiederkommen, ob du willst oder nicht.

Lies die Bibel, stell Fragen, such Christen auf und löchere ihnen den Bauch mit deinen Zweifeln. Sie werden dir zuhören, wenn du es ernst mit ihnen meinst. Du kannst auch zu Gott beten und ihm bitten ihm ein Zeichen seiner Existenz zu schicken.

Er wird das tun.

Wenn du es ehrlich meinst.

Ich wünsche dir, dass du die ewige Freude und das ewige Heil erfährst, wie ich es dankbarerweise erfahren durfte!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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