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Herr, ich danke dir für dein Wort!

24. September 2017 at 07:20

Geliebter Vater im Himmel!

Oh, was bin ich dankbar für dein Wort. Gerade in der heutigen Zeit, die interessanter, merkwürdiger, verstörender nicht sein könnte. Es ist schon wieder Weltuntergangszeit angesagt. Da ich heute am Sonntag (überraschenderweise) noch lebe, hat man sich wieder mal geirrt.

Mich macht all das traurig, weil ich weiß, dass dadurch dein Wort ins lächerliche gezogen wird.

Wer glaubt denn noch, dass du wiederkommst und dass die Welt gerichtet wird (zu ihrer Zeit)?

Indem es immer wieder Menschen gibt, die die krudesten Theorien aufstellen und uns ein festes Datum für die Untergangszeit präsentieren, wird die einzige Wahrheit verkannt. Es ist kein Wunder, dass die Gesellschaft nicht mehr an den Weltuntergang glaubt – viel zu oft wurde er prognostiziert und traf dann doch nicht ein.

Was all die Irrlehrer gemein haben ist: Wenn sie sich irren, haben sie anschließend die krudesten Ausreden parat, warum das Ereignis nicht eingetroffen ist.

Doch dein Wort ist wahr!

Du hast uns Menschen extra nicht die Zeiten angegeben, damit wir weiterhin in Ruhe und Liebe das Evangelium weitergeben. Es bringt mir persönlich nichts (höchstens Befriedigung meiner Neugier) zu wissen, wann du uns zu dir in den Himmel holst.

Das was du uns in deinem Wort mitgibst, ist gut. Mehr brauche ich nicht.

Deine Botschaft weiterzugeben, ist meine wichtigste Aufgabe.

Denn du hast mich einst gerettet, als ich dich ablehnte und dich hasste.

Deine Gnade und deine Liebe mir gegenüber hat mich vor dem ewigen Gericht bewahrt. Diese Liebe möchte ich weitergeben. Hier auf dieser Seite. Solange ich atme und solange du das möchtest. Viel wichtiger als sich die Frage zu stellen wann der Weltuntergang kommt, ist sich bewusst zu machen, dass man nur ein Leben hat.

Und das ewige Leben ist kostbar.

Du willst uns retten, jeden Tag.

Es liegt aber an uns Menschen, JA zu dir zu sagen oder nicht.

Mögen noch viele deine Liebe erkennen und sich retten lassen, ja, das ist mein Gebet für heute!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Der Sündenfall – 2 – Gottes Einsetzen der Ehe

21. September 2017 at 07:45

Der Sündenfall:

Warum ist unsere Welt heute so wie sie ist? Warum können wir Menschen keinen Frieden miteinander schließen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir zum Anfang zurückkehren. Und das bedeutet: Ganz zum Anfang! Die Ursache unserer heutigen Kriege und Krisen liegen bei Adam und Eva. Darum müssen wir die Bibel lesen, um zu verstehen, warum der Sündenfall uns Menschen von Gott vorerst getrennt hat. Aber anhand des Sündefalles können wir auch sehen, wie sehr uns Gott liebt und warum er damals Adam und Eva aus dem Paradies werfen musste.

Die Erschaffung des Menschen 1. Mose 2, 18-25

18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht !
19 Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe.
20 Da gab der Mensch jedem Vieh und Vogel des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte.
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.
23 Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll »Männin« heißen; denn vom Mann ist sie genommen !
24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein.
25 Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht.

Betrachtung

Schon der erste Satz birgt auf eine gewisse seltsame Art und Weise Stoff für hitzige Diskussionen. Dazu habe ich vor meiner Bekehrung auch gehört. Schon das Wort „Hilfe“ war für mich ein Affront. War ich doch keine Sklavin für den Mann, oder?

Gottes Wort ist nicht böse und voller Fallstricke.

Wir Menschen jedoch neigen dazu, sie zu suchen und manchmal etwas hineinzuinterpretieren was gar nicht im Satz steht.

Fakt ist: Adam wurde als erster Mensch erschaffen und Gott sagte, dass es nicht gut sei, dass er alleine sei. Adam brauchte Gesellschaft mit seinesgleichen. Und Hilfe.

Wir können uns nur schwer vorstellen (ich zumindest) wie damals Adam gelebt hat, im Garten Eden. Sicher war seit seiner Erschaffung einige Zeit vergangen. Adam lebte alleine im Garten Eden, umgeben von allerlei Tieren. Aber da war niemand, der so war wie er.

Die gesamte Erde befand sich noch in einem sündlosen Zustand.

Ein Zustand, den wir heute nicht kennen.

Wir wachsen auf in dem Wissen, dass die Tierwelt uns oft feindlich gesinnt ist und dass sie sich gegenseitig bekämpft. Das sogenannte Recht des Stärkeren gilt dort. Wer schwach ist, stirbt und wird gefressen.

Dieser Zustand entstand aber erst nach dem Sündenfall.

Nach der Erschaffung Adams lebte er friedlich mit den Tieren im Garten Eden und hegte und pflegte ihn.

Dann bildet Gott alle Tiere und bringt sie zu Adam.

Hier haben wir den zweiten Stolperstein, der oft in Diskussionen vorkommt. Denn: Hat Gott die Tiere nicht schon gebildet in den sechs Tagen der Erde? Aber ja!

Im Wort steht: Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe.

Es steht dort nicht, dass Gott diese Tiere das erste Mal erschafft, sondern nur, dass er sie bildet und sie Adam bringt. In dem Vers erkenne ich die tiefe Liebe Gottes zu Adam. Er macht sich die Mühe, alle Tiere zu bilden und bringt sie zu Adam, der ihnen Namen geben darf.

Auch heute noch geben wir neuen Arten Namen – das hat sich bis heute also nicht geändert.

Jedoch findet Adam niemanden, der zu ihm passt.

Hat Gott das nicht gleich gewusst?

Aber ja!

Da Gott vor uns schon immer existiert hat und ER unser Erschaffer ist, kennt Gott all unsere Gedanken und all unsere Taten. Alles, was wir getan haben und noch tun werden. Gott bildet die Tiere nicht, damit Adam unter ihnen eine Gefährtin findet, sondern damit Adam erkennt, dass er alleine ist und eine Gefährtin braucht.

Das finde ich bei diesem Text einfach wunderbar.

Gott setzt Adam nicht einfach Eva vor die Füße und sagt „Hier, du bist alleine, da hast du jemanden – viel Spaß euch zwei!“ Sondern, er möchte, dass Adam von selbst erkennt, dass er alleine ist und dass er jemanden braucht.

Und schon kommen wir zum nächsten schwierigen Punkt: Die Rippe.

Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch. Und Gott der HERR bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.

Ich weiß nicht, wie oft ich in Kritiken diesen Absatz gelesen habe. Diese Verse werden angegeben, um zu beweisen, dass alles was in der Bibel steht, einfach nur eine Fantasie Geschichte ist. Wir wissen ja, dass Babys nicht aus Rippen gebildet werden – männliche wie weibliche.

Jedoch geht es hier um die allerersten Menschen.

Deswegen kann ich heute glauben, dass Gott aus Adams Rippe eine Frau geschaffen hat.

Wenn er die Welt in sechs Tagen bildet, kann er auch aus einer Rippe eine Frau erschaffen.

Das viel wichtigere (ob Rippe hin oder her) ist doch, dass Gott ein Wesen aus Adams Knochen erschafft. Eva sollte ein Teil von ihm sein, Fleisch von seinem Fleisch. So wichtig ist Gott die Ehe. Einen tieferen Bund gibt es nur noch zwischen Gott und uns Bekehrten.

Das ist heute in unserer schnelllebigen Gesellschaft nur schwer zu verstehen.

Jedoch ist für Gott die Ehe damals und heute heilig.

Was wir Menschen daraus gemacht haben, ist alles andere als heilig (Stichwort: Las Vegas spontan Heirat). In der Bibel können wir lesen, wie wichtig es Gott ist, dass Adam und Eva ein Fleisch sind. Sie sind eine Einheit und nur zusammen sind sie stark.

Nach Erschaffung der Frau ist Adam so glücklich über sie, dass er sie „Männin“ nennt. Auch wieder ein Grund für manche, laut aufzuschreien. Aber Adam nennt sie nicht so, weil sie seine Sklavin ist, sondern weil er endlich eine Gefährtin hat, die zu ihm passt.

Die Beiden lebten im Garten Eden, waren nackt und schämten sich nicht.

Denn die Sünde war noch nicht aufgekommen.

Es gab keinen Grund sich zu schämen, Adam und Eva kannten Sünde nicht.

Ihre Beziehung war absolut rein.

Doch schon bald sollte all das zerstört werden, durch Ungehorsam von den Beiden.

Wir leben in dieser gefallenen Welt, aber Jesus wird eines Tages wiederkommen und ein Friedensreich aufbauen. Er wird uns tausend Jahre Frieden bringen. Es geht hierbei nicht darum, ob ich mir das vorstellen kann, dass Jesus wiederkommt – sondern darum, ob ich daran glaube, oder nicht.

Genau so wie die Erschaffung Evas und die Ehe zwischen Mann und Frau, die Gott genauso heilig ist wie heute – ist eine Glaubensfrage. Ich kann dir schließlich nicht beweisen, dass Eva aus einer Rippe von Adam gebildet wurde. Und ich kann es gut verstehen, wenn man das alles liest und mit dem Kopf schüttelt.

Für mich war das am Anfang auch nicht begreifbar – das bedeutet nicht, dass ich heute alles super verstehe. Aber nach meiner Bekehrung konnte ich Gott glauben. Das war davor nicht möglich gewesen. Davor habe ich in allem versucht, Fehler und Ungereimtheiten zu finden, nur um zu beweisen, dass Gott nicht existiert.

Gottes Wort ist kostbar und es weist uns den Weg.

Gott ist der einzige von uns, der wirklich nur Gutes will.

Aber wir Menschen haben ihn verlassen, wir Menschen haben die Tür zugeknallt, die Gott uns mit unserer Erschaffung geöffnet hat.

Frieden können wir allerdings wieder finden durch Jesus Christus. Denn Gott hat den ultimativen Preis für uns am Kreuz auf Golgatha bezahlt. Damit wir Sünder nicht ins Gericht gehen, sondern gerecht gesprochen werden – alleine durch Glauben.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Bibelspruch für den Alltag – Psalm 63,5

19. September 2017 at 07:08

Herr, ich danke dir für dein Wort!

17. September 2017 at 15:10

Geliebter Vater im Himmel!

So kurz vor der Bundestagswahl wird der Ton vor allem im Internet rauer. Da streiten Geschwister sich gegenseitig und werfen sich vor, dass sie entweder die falsche Partei wählen oder das man als Kind Gottes keine Partei wählen darf etc.

Was mir im Gedächtnis bleibt ist nur der Streit.

Der Streit über unwichtige Dinge.

Ja, sicher – die Wahl ist wichtig in vielerlei Hinsicht.

Aber denke ich an dich, an dein Wort und daran dass DU diese Welt zu gegebener Zeit richten wirst – dann verblasst die Bundestagswahl ins trübe Grau.

Du hast uns ein Gebot gegeben, dass wir uns gegenseitig lieben sollten und irgendwie ist das das schwierigste Gebot von allen. Ich bin dabei ganz sicher keine fromme Ausnahme, sondern merke immer wieder, wie schwer es ist, meine Geschwister zu lieben. Mit ihren Eigenheiten und Ecken und Kanten. Manchmal mit ihren Ansichten, die so ganz anders sind als meine.

Jemanden vorbehaltlos zu lieben und ihn zu respektieren und ihn mit deinen Augen zu sehen, ist das schwerste, was man auf dieser Erde tun kann. Zu Streiten und auf sein Recht zu beharren, ist viel viel einfacher.

Ich danke dir, dass du anders bist als wir fehlbare Menschen.

Du liebst uns auf eine Art und Weise, die wir niemals verstehen können.

Denn deine Liebe ist rein und du denkst niemals an dich, sondern an den Anderen.

Das hast du am Kreuz auf Golgatha bewiesen. Du hättest nicht an das Kreuz gehen müssen, tatest es aber und ertrugst die Sündenschuld die mir hätte auferlegt werden sollen. Du hast meine ewige Seele vor der ewigen Verdammnis gerettet.

Das möchte ich niemals vergessen!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Kann ich mir selbst vergeben?

14. September 2017 at 07:00

Lieber Leser!

Ich glaube es gibt zu jedem Lebensthema viele Hunderte Hilferatgeber. Die Buchhandlungen quellen von Lebenstipps nur so über und jeder Autor hat das „Geheimrezept“ für allerlei Dinge.  Darunter gibt es auch das Thema, der Selbstvergebung. Nur so kann man glücklich werden, wenn man lernt, sich selbst zu vergeben.

Das klingt zuerst positiv und auch einleuchtend.

Wir alle haben mit unserem Gewissen manchmal zu hadern. Oft belasten uns Dinge aus der Vergangenheit, die uns immer wieder einholen. Zum Beispiel der letzte Streit mit dem Ehepartner, bevor endgültig die Scheidung eingereicht wurde. Der Bruch mit den eigenen Eltern, weil man sich gegenseitig Vorwürfe macht. Wir Menschen haben jeder für sich eine eigene Lebensgeschichte, die mal mehr mal weniger tragisch ist.

Niemand von uns bleibt Heil, jeder von uns besitzt Bruchstellen, die uns in der Vergangenheit zugefügt wurden. Darum ist der Wunsch nach Selbstvergebung und Beendigung dieses Schmerzes allzu verständlich.

Es gibt da aber einen Haken.

Selbstvergebung funktioniert nicht.

Und: Man betrügt sich dabei selbst.

Ich erinnere mich an eine Predigt, wo eine ehemalige Buddhistin berichtete, wie sie jemandem in einem Seminar gegenüber saß und die beiden sich gegenseitig ansprachen mit „Dir ist alle Schuld vergeben.“ Das wiederholten sie viele Male. Aber nach der Sitzung fühlte die Frau sich noch genau so schuldig wie davor.

Der Wunsch nach Harmonie, nach Vergebung scheint ein ureigenster Drang im Inneren jedes Menschen zu sein – ob laut ausgesprochen oder nicht. Wir alle wollen inneren Frieden verspüren.

Aber wie kommt man dahin?

Mit Meditation?

Es gibt nur eine Möglichkeit, inneren Frieden zu erlangen.

Jesus Christus!

Diese ehemalige Buddhistin berichtete, wie sie alle möglichen Dinge in der Esoterik ausprobierte, um den Frieden zu finden, nach dem sie sich so sehr sehnte. Aber alles, was sie ausprobierte, konnte die innere Unruhe nicht beseitigen. Außerdem kosteten sie die Seminare viel Geld. Das war das einzige, was sie verlor. Ihre Schuld blieb.

Erst als sie erkannte, dass sie sündig ist und Rettung durch Jesus Christus braucht, konnte sie im Glauben an sein vollkommenes Opfer wahren Frieden finden.

Der Schlüssel zur Vergebung liegt wirklich direkt vor dir.

Du musst kein teures Seminar buchen.

Echte Vergebung von deiner Schuld gibt es tatsächlich umsonst.

Allerdings ist der Schritt dahin nicht leicht. Ich musste ihn auch gehen und kann darum nachvollziehen, dass viele Menschen damit hadern. Darum kann ich jeden verstehen, der der Bibel gegenüber kritisch eingestellt ist. Wir können Gott nicht sehen und oftmals herrscht die Prämisse vor: Das was ich nicht sehe, existiert nicht.

Auch ist die Bibel ein unlesbares Buch – wenn man ihr mit Vorurteilen begegnet.

Viele Jahre lag sie bei mir einfach rum und jeder Versuch, sie zu lesen, endete immer damit, dass ich sie seufzend (weil total gelangweilt von der Schrift) wieder ins Regal zurück stellte. Die Geschichten waren mir einfach zu fantastisch und unrealistisch, als das ich glauben konnte, dass sie wirklich geschehen sind.

Allein durch die Gnade Gottes durfte ich erkennen, dass ich sündig bin und mich selbst nicht retten kann. Erst als ich das erkannte, konnte ich an Jesus Christus glauben. Das er am Kreuz meine Sünden getragen hat und dass ich alleine durch Glauben Vergebung von all meinen Sünden erhalte.

Als ich nach meiner Bekehrung zu Christus die Bibel las, merkte ich einen gewaltigen Unterschied. Ich konnte sie verstehen und die Geschichten waren nicht mehr lächerlich, sondern ich konnte glauben, dass das geschehen war.

Es gibt nur einen Weg zum ewigen Frieden.

Und der führt über Jesus Christus.

Weil Gott existiert und uns geschaffen hat – wir aber uns von ihm abgewendet haben, wurde er Mensch in der Gestalt Jesus Christus. Er lebte auf der Erde ein sündloses Leben und konnte durch zahlreiche Wunder seine Gottessohnschaft bestätigen. Aber die Bibel hatte vorausgesagt, dass er von einem seiner Jünger verraten werden würde.

So ist es auch gekommen.

Judas verriet Jesus für ein Spottgeld und wurde an das Kreuz genagelt.

Damals wie heute glauben viele Menschen, dass das einfach nur ein normaler Mensch war, der dummerweise ans Kreuz genagelt wurde. Doch Jesus ist so viel mehr. Gott in der Gestalt eines Menschen, bereit an das Kreuz zu gehen um die Sünden der Welt zu tragen, damit du und ich alleine durch Glauben gerettet werden können.

Ich muss das immer wieder betonen, weil ich es so schön finde:

Alleine durch Glauben!

Keine Mitgliedschaft in einer Kirchenorganisation ist dafür nötig, keine Taufe, keine Firmung, keine Konfirmation. Alleine dein Glaube an das vollkommene Opfer Jesu rettet dich.

Oder auch nicht.

Denn es liegt nur an uns Menschen, ob wir uns retten lassen oder in das ewige Gericht gehen müssen. Die Ewigkeit wird jeder von uns erleben, aber wo, das ist jedem selbst überlassen.

Es gibt keine Unschuldigen vor dem göttlichen Gericht.

Wir können uns zu Lebzeiten retten lassen, indem wir unsere Sündhaftigkeit anerkennen und Jesus Christus bekennen. Weil wir tief in unserem Inneren wissen, dass wir Sünde in uns haben und diese durch keinen menschlichen Ratgeber der Welt ausgelöscht werden kann.

Gott hat von seiner Seite aus alles getan.

Er ging an das Kreuz für uns und trug unsere Sünden.

Er, der sündlose Gott – ließ sich als Sünder ans Kreuz nageln, um für uns Menschen die Strafe zu erleiden, die uns zusteht. Jetzt liegt es an jedem Einzelnen von uns, wie wir den weiteren Lebensweg gehen.

Mit Gott oder ohne.

Ganz sicher spricht Gott jeden Menschen viele Male im Leben an, auf das sie erkennen, dass sie Rettung brauchen. Aber Gott respektiert den Willen jedes Menschen auch. Wir sind keine Marionetten, sondern können unsere Ewigkeit selbst aussuchen. Allerdings rate ich wirklich niemandem dazu, die Hölle zu wählen. Das ist kein Ort der sexuellen Freude, sondern ein Ort der Qualen.

Es liegt an uns, den Weg zu wählen.

Wenn du noch nicht weißt, welchen Weg du gehen sollst – bete zu Gott.

Bete, dass er dir sein Wort offenbart, er wird das tun, wenn du es ernst meinst.

Zum Schluss möchte ich ein etwas abgewandeltes Zitat von Loriot zitieren:

Ein Leben ohne Gott ist möglich, es ist aber ein sinnloses und trauriges Leben.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Bibelspruch für den Alltag – Matthäus 11,28

12. September 2017 at 07:31

Herr, ich danke dir für dein Wort!

10. September 2017 at 15:36

Geliebter Vater im Himmel!

In letzter Zeit muss ich ein sehr langes, dunkles Tal durchschreiten.

Und nur du weißt, wann ich endlich wieder auf einen Berg steigen kann.

Ich könnte darüber jetzt sauer sein, dich anklagen, dich in Frage stellen – aber nichts von alldem will ich tun. Denn ich weiß eines: Du lässt mich nicht allein!

Man kann von Menschen enttäuscht werden, aber Gott enttäuscht nie!

Das tröstet mich immer, zu wissen, dass ich in deinen Augen ein geliebtes Kind bin.

Und diesen Status werde ich nie verlieren.

Deine Liebe zu mir wird dadurch groß, dass ich wissen darf, was du für mich am Kreuz erduldet hast. Kein Mensch kann sich das jemals vorstellen, was du als sündloser Mensch Jesus Christus und gleichzeitig auch Gott freiwillig auf dich genommen hast.

Das Kreuz ist keine Schwachheit, wie in manchen Religionen verlästert, sondern ist der Sieg über die Sünde und der Sieg über den ewigen Tod.

Aber ich muss das als Mensch erkennen, dass ich sündig bin und Rettung brauche.

Du lässt mir meinen Willen. Dennoch sprichst du mich viele Male im Leben an und bietest mir deine rettende Hand an, dass ich sie ergreife.

Ich habe sie viele Male weg geschlagen und doch hast du mir die Gnade geschenkt, dass ich eines Tages verstanden habe, dass ich wirklich sündig bin und das Gericht dafür verdiene. Erst da wurde mir bewusst, dass du am Kreuz für mich alles getan hast.

Ab da konnte ich daran glauben und ab dieser Minute wurde ich dein Kind.

Bis heute.

Bis heute liebe ich dich, mein Herr. Und ich danke dir für alles, was mir im Leben geschieht. Das Gute und das Böse. Denn beides dient für dich zu deiner Ehre und dass ich im Leben dadurch wachse. Ich möchte dir weiterhin vertrauen und auf dich bauen. Denn du bist der Grund, auf dem die Gemeinde gebaut ist, Jesus Christus.

Rettung gibt es.

Alleine durch Glauben.

Alleine durch deine Gnade und Liebe.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Der Sündenfall – 1 – Die Erschaffung des Menschen

7. September 2017 at 07:13

Der Sündenfall:

Warum ist unsere Welt heute so wie sie ist? Warum können wir Menschen keinen Frieden miteinander schließen? Um diese Fragen zu beantworten, müssen wir zum Anfang zurückkehren. Und das bedeutet: Ganz zum Anfang! Die Ursache unserer heutigen Kriege und Krisen liegen bei Adam und Eva. Darum müssen wir die Bibel lesen, um zu verstehen, warum der Sündenfall uns Menschen von Gott vorerst getrennt hat. Aber anhand des Sündefalles können wir auch sehen, wie sehr uns Gott liebt und warum er damals Adam und Eva aus dem Paradies werfen musste.

Die Erschaffung des Menschen 1. Mose 2,7-17:

7 Da bildete Gott der HERR den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele.
8 Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden, im Osten, und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte.
9 Und Gott der HERR ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung, und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
10 Es ging aber ein Strom aus von Eden, um den Garten zu bewässern; von dort aber teilte er sich und wurde zu vier Hauptströmen.
11 Der erste heißt Pison; das ist der, welcher das ganze Land Hawila umfließt, wo das Gold ist;
12 und das Gold dieses Landes ist gut; dort kommt auch das Bedolach-Harz vor und der Edelstein Onyx. 13 Der zweite Strom heißt Gihon; das ist der, welcher das ganze Land Kusch umfließt.
14 Der dritte Strom heißt Tigris; das ist der, welcher östlich von Assur fließt. Der vierte Strom ist der Euphrat.
15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.
16 Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen;
17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!

Betrachtung:

Kritiker werden vielleicht einwerfen, dass der Mensch nicht aus Staub besteht. Aber im wahrsten Sinne des Wortes vergehen wir, wenn wir gestorben sind. Unser Körper zersetzt sich und zurück bleiben Knochen. Alle Spurenelemente, aus denen wir bestehen, kommen in der Erde vor. Wir sind wirklich geschaffen aus dem Staub, aus dem der Herr uns jeden einzelnen gebildet hat.

Jedoch endet der Vers damit nicht, sondern Gott bläst uns „Leben“ in dir Nase.

Der Odem des Lebens.

Was hat es damit auf sich?

Wir Menschen besitzen eine Seele, was das genau ist – darüber könnte man Hunderte Bücher lesen und würde doch nicht alles verstehen. Zumindest ich kann es nicht begreifen. Ich verstehe die Seele als mein Bewusstsein, das, was mich ausmacht. Und das, was existiert, wenn mein Körper aufgehört hat zu funktionieren.

Ob man daran glaubt oder nicht, aber wir existieren nach unserem irdischen Tod weiter.

Und Gott ist unser aller Schöpfer.

Jedem einzelnen Menschen schenkt er dem Odem des Lebens.

Gott ist es auch, der uns am Leben erhält – Tag für Tag, Stunde um Stunde, Jahr für Jahr. Bis unsere Lebenszeit hier auf der Erde zu Ende geht und er unseren Zeitpunkt des Todes bestimmt. In unserer Erschaffung können wir sehen, wie sehr Gott uns liebt. Denn er schenkt nicht nur denen Leben, die ihn lieben und ehren, sondern auch jene, die ihn verspotten, sich über Gott lustig machen und seine Existenz leugnen.

Ja, Gott macht keinen Unterschied beim Leben zwischen denen die ihn lieben und denen die ihn hassen. Denn er hat alle geschaffen zu einem Zweck: Die ewige Gemeinschaft mit ihm.

Damals im Garten Eden allerdings bestand noch keine Trennung zwischen Adam und Gott. Adam wurde gerade vom Herrn geschaffen, er kannte keine Sünde und war rein. Diesen Urzustand kennen wir nicht, denn wir werden mit der Schuld des Sündefalls geboren.

Darum ist es wirklich etwas Besonderes, von der Erschaffung der ersten Menschen lesen zu dürfen und eben die Ursache zwischen der damaligen Zeit und der heutigen zu erkennen.

Wie stellst du dir den Garten Eden vor?

Als zum ersten Mal von dem Garten Eden hörte, dachte ich wirklich an einen Garten, der wunderschön war, aber auch klein. Vielleicht standen ein paar Dutzend Bäume darin und ein kleines Flüsschen durchzog auf gewundenen Bahnen den Garten.

Aber anhand der Flüsse, die in der Bibel beschrieben werden, können wir feststellen, dass der Garten eher Nationalparkgröße besaß. Dieser Garten, den Gott für den Menschen geschaffen hatte, war kein kleines Fleckchen auf Erden, sondern besaß riesige Ausmaße. Die genauen Maße werden nicht beschrieben und während der Sintflut ist der Garten Eden wie alles andere zerstört worden.

Stellen wir uns also mit unserer beschränkten menschlichen Fantasie den größten Garten vor, der jemals erschaffen wurde.

Und in diesem Garten lebt nun Adam.

Ein Geschöpf, geschaffen von Gott.

Adam war jedoch keine Deko, sondern sollte diesen Garten bebauen und bewahren. Gott setzte Adam also als Vorsteher für den Garten ein. Das war auf der einen Seite ein großes Vertrauenszeichen von Gott gegenüber Adam. Aber Gott gab Adam auch ein Gebot, ein einziges, welches er nicht brechen sollte.

In diesem riesigen Garten standen allerlei Bäume, die die wohlschmeckendsten Früchte hervorbrachten, die man sich nur vorstellen konnte. Von all diesen Bäumen durfte Adam essen.

Von einem Baum aber nicht.

Einem Baum.

Vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollte er nicht essen. Denn an dem Tag, wo Adam diese Frucht gekostet hätte, würde er gewiss sterben.

Dieses in unseren Augen einfache Gebot gab Gott Adam.

Und wie es aussieht, hält Adam das Gebot zunächst.

Er bebaut den Garten, so wie Gott Adam es geboten hatte und lebt darin in Gemeinschaft mit seinem Schöpfer. Aber der Frieden sollte nicht lange andauern…

Wie es weiter geht, lesen wir beim nächsten Mal.

Für uns, die das jetzt in der Bibel lesen, kommt die ganze Geschichte wie ein einziges großes Märchen vor. Es gibt keine Beweise, dass der Garten Eden jemals existiert hatte. Aber wir können im Heute sehen, wie die Welt ist und wie die Gesellschaft sich spürbar zum Schlechten verändert.

Warum können die Regierungen keinen Frieden schließen, sondern glauben, dass mehr Waffen mehr Sicherheit bringen? Alleine, dass Wissenschaftler die Atombombe erfunden haben, zeugt davon, dass der Mensch nur eines gut kann: Zerstören.

Der Unfriede zeigt sich aber nicht nur im Großen, sondern zieht sich durch die Familien.

Dieser Zustand muss aber nicht so bleiben.

Wir dürfen dank Jesus Christus Frieden mit unserem Schöpfer schließen und mit ihm in Gemeinschaft leben, so wie Gott es sich für uns vorgestellt hat. Die Konsequenz, Gott abzulehnen und das Kreuz zu verlästern wird im Endeffekt immer in der ewigen Verdammnis enden.

Eine ewige Existenz, in der man für all seine bösen Taten gerichtet wird.

Das kann kein Mensch ehrlich für sich wünschen.

Tief im Inneren möchte jeder Frieden haben.

Die Geschichte von Adam und Eva ist wahr, auch wenn wir sie nur schwer begreifen können.

Wir sind alle Geschöpfe, geschaffen von Gott – der uns so sehr liebt, dass er selbst ans Kreuz ging und unsere Sünden trug, damit wir durch Glauben gerettet werden können. Denn Gott ist allwissend. Er wusste, als er Adam schuf, dass dieser mit Eva zusammen das Gebot brechen würde.

Und trotzdem erschuf Gott den Menschen.

Diese Liebe ist nicht zu verstehen.

Sie ist zu groß.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen