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Grußwort zum Sonntag – 1. Johannes 4,16

29. Mai 2016 at 08:03

Anspracheallg

Der heutige Bibelspruch wird wohl am meisten von der Gesellschaft missbraucht. Missbraucht deswegen, weil man den nachfolgenden Vers nicht beachtet.

Man dreht sich heutzutage sein eigenes Gottesbild zurecht (sofern man überhaupt noch an Gott glaubt!). Aber all die Phylosophie wird ins Leere laufen und die Bibel, das wahre Wort Gottes, sie letztlich als das entlarven was sie ist: Hohles Gerede, welches sich nur um sich selbst dreht.

Ich habe ernsthaft überlegt, ob ich lieber den nächsten Bibelvers auswählen sollte für dieses Grußwort. Die Grußwörter sind nämlich schon gepostete Bibelverse. Darum ist es für mich jedesmal eine Überraschung, welcher Vers am Sonntag dran ist.

Letztlich habe ich mich dagegen entschieden, weil der Vers wahr ist. Ja, Gott ist Liebe!

Und zwar die reinste, schönste, intensivste und ehrlichste, die es jemals geben wird!

Wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

Also muss ich Gott nur lieben und „in ihm“ bleiben, damit ich in den Himmel komme, oder wie ist das gemeint?

Wer ist Wir?

Sind damit alle Menschen gemeint, die diesen Vers gerade lesen?

Um diesen Vers zu begreifen, müssen wir den nächsten noch dazunehmen. Dann können wir erkennen, wer mit „wir“ gemeint ist.

Darin ist die Liebe bei uns vollkommen geworden, daß wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn gleichwie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt.

Ah!

Wer ist mit „Wir“ gemeint? Diejenigen, die Freimütigkeit haben am Tag des Gerichtes!

Und wer hat Freimütigkeit am Tag des Gerichtes? Diejenigen, die nicht gerichtet werden!

Diejenigen, die ihre Schuld Jesus Christus bekannt haben und darum von ihren zahlreichen Sünden freigewaschen worden sind!

Es wird darum am Tag des Gerichtes nur zwei Personengruppen geben:

Diejenigen, die Freimütig vor dem Thron Gottes stehen dürfen und in ihren ewigen Frieden einhergehen werden.

und

Diejenigen, die für all ihre Sünden gerichtet werden und in den ewigen Unfrieden gehen werden.

Ich weiß nicht, zu welcher Personengruppe du zählst. Ich bin froh, wissen zu dürfen, dass Jesus Christus alle meine Sünden am Kreuz bezahlt hat und ich darum am Tag des Gerichtes freimütig zum Thron treten darf. Weil Jesus Christus den Zorn Gottes getragen hat, der als sündiger Mensch auf mir gelastet hat!

Weil ich mich allen schuldig gegenüber Gott gemacht habe, brauchte es jemanden, der die Strafe auf sich nimmt, damit ich durch reinen Glauben daran gerettet werde. Und das ist Gott höchstpersönlich!

Ja – Gott kam als Mensch Jesus auf diese Erde, um am Kreuz die Sünden der Menschheit zu tragen, denn kein Mensch auf der Erde kann sich selbst reinwaschen. Wir sind alle abgewichen und gehen (oder gingen) auf dem Weg des ewigen Verlorengehens.

Es wird nur diese zwei Personengruppen geben und darum rufe ich dich auf, wenn du deine Sündenschuld noch mit dir herumträgst, dass du sie Jesus Christus bekennst. Denn mit menschlichen Mitteln können wir niemals uns selbst rechtfertigen.

Auch wenn die Welt über Gott und das Gericht lacht.

Es wird kommen!

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten!

Abschlussgruss

Zitat der Woche – Francis R. Havergal

28. Mai 2016 at 07:26

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Bob Jennings – Glückselig sind jene, die im Herrn sterben!

26. Mai 2016 at 07:09

Anspracheallg

Wer ist Bob Jennings?

Er ist ein Prediger und Pastor und arbeitete viele Jahre im Namen des Herrn.

Ich schreibe in der Vergangenheitsform, weil Bob Jennings im November 2012 an Darmkrebs gestorben ist. Diese Predigt hielt er zwei Monate vor seinem Tod.

Sicher haben viele Geschwister um seine Genesung gebetet, aber der Herr hatte einen anderen Plan mit Bob vor. Zwei Monate vor seinem Tod, predigte er so bewegend das Wort vom Kreuz, wie ich es selten gesehen und gehört habe.

Bob Jennings ist der beste Beweis, dass man als echtes Kind Gottes keine Angst vor dem Tod haben muss und als Ungläubiger umso eher, da es in der Ewigkeit nur zwei Zustände gibt:

Ewigen Frieden

oder

Ewiges Leid.

Die Weichen für die Ewigkeit werden hier und jetzt gestellt. Kein Mensch muss in die Hölle kommen, sondern wir haben dank des Opfers von Jesus Christus die Möglichkeit ohne zutun eigener menschlicher Werke gerettet zu werden.

Ich muss dieses kostenlose Geschenk nur annehmen.

Und das liegt ganz bei dir!

Die Rede als pdf.

Bibelspruch für den Alltag – Matthäus 6,13b

24. Mai 2016 at 07:40

Grußwort zum Sonntag – Jeremia 29,13

22. Mai 2016 at 07:52

Anspracheallg

Es gibt im Leben so viele Glaubensrichtungen, dass man denken kann, es sei unerheblich an was man glaubt. Wer kann schließlich darauf beharren, dass sein Glaube der einzig richtige ist?

Das ist zumindest die Meinung in unserer modernen Gesellschaft.

Religion soll gefälligst die Privatmeinung sein (und bleiben!). Niemand möchte von anderen belehrt werden und ich soll den Glauben anderer genauso gleichwertig ansehen, wie meinen.

All das sind schön klingende Worte. Aber sie führen in die Irre!

Denn wenn ALLES als wahr angesehen wird, dann gibt es keine Wahrheit!

Schließlich funktioniert diese Art und Weise des Denkens nicht in unserem Alltag. Die Ampel springt auf rot, ich mag glauben, dass ich bei rot fahren darf, aber ich sollte das tunlichst vermeiden, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen.

Als ich zur Schule ging, gab es diese Art der „Toleranz“ noch gar nicht. Hätte es sie gegeben, hätte ich meinem Mathelehrer gesagt, dass ich daran glaube, dass meine Rechenaufgabe richtig gelöst ist und er meinen Glauben gefälligst akzeptieren muss. Wahrscheinlich hätte er mich stumm angesehen und trotzdem den Rotstift gezückt.

Wir merken, dass es in unserem Leben richtig und falsch gibt.

Also muss es auch einen richtigen Glauben und einen falschen Glauben geben.

Die Bibel ist Gottes Wort – denn sie hat sich im Gegensatz zu anderen Schriften als hundertprozentig genau erwiesen. Viele alte Schriftrollen wurden mittlerweile gefunden und die Wissenschaftler bestätigen die Echtheit des Papiers. In vielen Dingen war die Bibel der Wissenschaft um tausende Jahre voraus.

Ein Beispiel: In der Bibel steht, dass der Hase ein Wiederkäuer ist.

5. Mose 14,7
Doch diese sollt ihr nicht essen von den Wiederkäuern und von denen, die vollständig gespaltene Klauen haben: das Kamel, den Hasen und den Klippdachs; denn obwohl sie wiederkäuen, haben sie doch nicht vollständig gespaltene Klauen; sie sollen euch unrein sein.

Es gibt heute noch Webseiten, auf denen Menschen sich lustig darüber machen dass die Bibel einen Hasen als Wiederkäuer bezeichnet. Allerdings fand die Wissenschaft Ende des 18 Jahrhunderts heraus, dass der Hase tatsächlich wiederkaut. Er frißt das Gras und scheidet nachts einen grünen Kot aus, den frißt er erneut und scheidet dann den schwarzen Kot aus.

Der Hase muss wiederkäuen, damit er die Nährstoffe des Grases verdauen kann.

Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Und trotzdem verschließen viele Menschen die Augen vor diesen Tatsachen und wollen mit Gott nichts zu tun haben. Dabei hat er uns in seinem Wort versprochen:

Diese Worte gelten zuerst dem Volk Israel, welches noch heute verschlossen gegenüber Jesus Christus dem Messias ist. Aber es ist auch ein ganz persönlicher Satz, den jeder für sich in Anspruch nehmen kann.

Wenn du Gott von ganzem Herzen suchst, dann wirst du ihn finden!

Wie kann man Gott suchen? Viele Menschen bitten in ihren Gebeten, dass Gott sich ihnen offenbaren möge und er macht das auch, wenn man dieses Gebet ernsthaft spricht.

Und dann ist da noch sein Wort, welches er uns Menschen gegeben hat, damit wir ihn erkennen können: Die Bibel!

Jedem Interessierten kann ich das Neue Testament zum lesen empfehlen.

Ich bin damals auch zum Glauben gekommen, indem ich Bibelverse las.

Ja, es gibt tatsächlich nur eine Wahrheit und die hat sich uns offenbart in Jesus Christus.

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten!

Abschlussgruss

Zitat der Woche – William Mac Donald

21. Mai 2016 at 07:48

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Der Brief des Judas: Vers 8-11

19. Mai 2016 at 08:11

Der Brief des Judas

Der Verfasser dieses Briefes war NICHT Judas Ischariot, der Jesus verriet. Anders als im Petrusbrief waren die Irrlehrer bereits in die Gemeinden eingedrungen und fingen an, sie mit einer falschen Lehre zu zersetzen. Judas warnt eindrücklich vor diesen Menschen. Der Brief hat gerade in unserer Zeit nichts von seiner Brisanz verloren. Jeder Gläubige sollte seine Warnungen ernst nehmen!

Das frevlerische Verhalten der Verführer (1)

8 Trotzdem beflecken auch diese in gleicher Weise mit ihren Träumereien das Fleisch, verachten die Herrschaft und lästern Mächte.

9 Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!

10 Diese aber lästern alles, was sie nicht verstehen; was sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere wissen, darin verderben sie sich.

11 Wehe ihnen! Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich um Gewinnes willen völlig dem Betrug Bileams hingegeben und sind durch die Widersetzlichkeit Korahs ins Verderben geraten!

12 Diese sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen und schmausen mit [euch], indem sie ohne Scheu sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden umhergetrieben, unfruchtbare Bäume im Spätherbst, zweimal erstorben und entwurzelt,

13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen, Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist.

Auslegung

8 Trotzdem beflecken auch diese in gleicher Weise mit ihren Träumereien das Fleisch,
_____verachten die Herrschaft und lästern Mächte.

Diesen Menschen, von denen Judas berichtet, kennen keine moralischen Grenzen. Sodom und Gomorra war ein Warnbeispiel für die spätere Gesellschaftsentwicklung. Diese zwei Städte wurden mit Feuer vom Himmel vernichtet, von ihnen ist nichts mehr übrig geblieben.

9 Der Erzengel Michael dagegen,
_____als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte,
wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern sprach: Der Herr strafe dich!

Die Bibel nennt nur wenige Engel beim Namen und auch sonst ist die Engelwelt wenig beschrieben. Doch wir finden Stellen in der Bibel, worin wir erkennen, dass es auch bei den Engeln mächtigere als andere gab. Michael war einer der Erzengel und auch wenn er gegen den Teufel kämpfte, wagte er es nicht, ihn zu lästern. „Der Herr strafe dich!“ sprach er, weil er wusste, dass das Strafen nur dem Herrn zusteht!

10 Diese aber lästern alles, was sie nicht verstehen;
_____was sie aber von Natur wie die unvernünftigen Tiere wissen,
_____darin verderben sie sich.

Ein Mensch, der Gott lästert, benimmt sich moralisch egoistisch und arrogant. Er kann die geistigen Zusammenhänge der Bibel nicht verstehen, weil sie von Satan verblendet wurden. Indem der Mensch glaubt, die Krone der Schöpfung und Gott selbst zu sein, lästert er den einzig wahren Gott. Man kann dieses Beispiel gut bei Sektenanführern erkennen.
Nicht selten werden diese Menschen irgendwann wahnsinnig und zerstören sich und andere in ihrer moralischen Verderbtheit. Das ist auch kein Wunder, denn wenn der Mensch denkt, er sei Gott – wer will ihn dann noch aufhalten? Das mit den Sektenanführern ist ein Extrembeispiel, aber es soll die menschliche Arroganz verdeutlichen.

11 Wehe ihnen!
_____Denn sie sind den Weg Kains gegangen und haben sich um Gewinnes willen völlig dem Betrug Bileams hingegeben und sind durch die Widersetzlichkeit Korahs ins Verderben geraten!

Kain war der erste Mörder in der Geschichte der Menschheit. Doch nicht seine Tat hat ihn zum ewigen Tode verurteilt, sondern er wollte keine Buße tun und wandte sich von Gott ab. Es ist wirklich so, dass all unsere Sünden vergeben werden, aber wir müssen sie bereuen und an das ewige Opfer von Jesus glauben – wer das nicht will, der steht unter dem Zorn Gottes und hat sich selbst schon gerichtet!

12 Diese sind Schandflecken bei euren Liebesmahlen und schmausen mit [euch], indem sie ohne Scheu sich selbst weiden; Wolken ohne Wasser, von Winden umhergetrieben, unfruchtbare Bäume im Spätherbst, zweimal erstorben und entwurzelt,

Wenn unerrettete Menschen sich beim Mahl der Gemeinde einschleusen, dann lästern sie mit ihrer Anwesenheit den Herrn. Hier im Text geht es um Menschen, die von ihrer Verderbtheit wussten. Sie weiden sich selbst – sie wollen keinen Hirten haben und lehnen Jesus ab. Wolken ohne Wasser – in Wüstengebieten sind die Menschen noch mehr auf Wasser angewiesen als wir. Wenn Wolken am Horizont aufziehen und diese dann ohne Wasser über das Land ziehen, dann ist Not und Elend groß. Ein unfruchtbarer Baum, der keine Früchte bringt, muss abgehauen werden. Denn er nimmt den fruchtbaren Bäumen wertvolles Wasser weg.

13 wilde Wellen des Meeres, die ihre eigene Schande ausschäumen,
_____Irrsterne, denen das Dunkel der Finsternis in Ewigkeit aufbewahrt ist.

Jeder, der bei Sturm auf hoher See war, wird diesen Anblick der wild schäumenden Wellen nie vergessen. Irrsterne, die Ausleger streiten sich um die Auslegung. Ich mächte mich an John MacArthur halten, der diese Sterne als Sternschnuppen bezeichnet, die am Himmel vorbeiziehen, dabei gut sichtbar sind und dann für immer verglühen. All diese Vergleiche zielen auf eines hinaus: Wenn der unerrettete Mensch nicht zu Gott umkehrt, dann wird sein Leben sehr kurz sein und er für ewig im Gericht, im ewigen Feuer seine Strafe erleiden. Dabei werden diejenigen, die Jesus und das Kreuz bewusst abgelehnt haben und sogar versucht haben, echte Christen zu verführen, ein schlimmeres Gericht verfahren als andere.

Der Text ist hart, aber er ist wahr. Es gibt keine Allversöhnung und keine Religion dieser Welt wird den Menschen retten können. Ja, ist denn Jesus keine Religion?

 

Religion ist der menschliche Versuch durch eigene Werke in den/das Himmel/Nirvana/Paradies zu gelangen. Der wahre Weg in den Himmel besteht darin, an das Opfer von Jesus Christus zu glauben. Aber leider lehnen die meisten Menschen dieses Geschenk ab.

Bibelspruch für den Alltag – 1. Johannes 5,20a

17. Mai 2016 at 07:02