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Brief an die Geschwister: Wie diskutiere ich als Christ?

8. Dezember 2016 at 07:50

Viele von uns bewegen sich auf vielerlei Onlineplattformen und kommen in Kontakt mit den unterschiedlichsten Menschen. Dieser Beitrag soll helfen, nicht belehren – denn ich bin mitnichten immer davor gefeit, die Ratschläge einzuhalten, die ich gebe. Irgendwie ist es einfacher Ratschläge zu erteilen als zu befolgen.

Jedoch hatte ich gerade vor kurzem eine sehr kurze aber heftige Unterhaltung mit einem Bruder gehabt. Leider ist der Kontakt abgebrochen, bevor wir uns aussprechen konnten. Darum möchte ich einfach ein paar Wegweisungen zeigen, die dir und mir helfen sollen, in gewissen Situationen gut zu reagieren.

Dabei gibt es mehrere Anzeichen, die dir helfen können, die Diskussion einzuschätzen.

Das wichtige ist: Der Gegenüber hört dir zu und lässt dich zu Wort kommen.

Man kann selbst der friedlichste Mensch auf Erden sein, aber wenn der Nachbar sich ärgern will, dann wird er immer einen Grund finden, wütend zu sein.

Falls du in eine Unterhaltung gerätst, wo derjenige dir gar nicht zuhört, beende diese sofort. Es kann sonst alles noch viel schlimmer kommen.

Antworte nicht, wenn du wütend bist!

Ganz ehrlich, jeder von uns hatte schonmal mit ordentlich Wut im Bauch eine/n Mail/Chatverlauf beantwortet. Meist antwortete unser Gegenüber ebenso wütend und schon ist man im Teufelskreis gefangen. Wut hat noch niemanden weitergebracht und schon gar nicht als Christ.

Die Frucht des Geistes aber ist: Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Wenn ich mich wie ein wildgewordener Berserker benehme, dann bin ich kein gutes Zeugnis Christi und bringe in diesem Zustand erst recht keine Frucht des Geistes. Ich agiere dann fleischlich und meistens hinterlässt mein Verhalten verbrannte Erde.

Wenn das Wort gesprochen wurde, kann man es nicht mehr zurücknehmen!

Schon im Jakobusbrief wird auf die Zunge eingegangen. Sie ist klein aber alles andere als harmlos, richtet sie doch oft sehr viel Schaden an, der manchmal nicht mehr repariert werden kann. Mir fällt es auch schwer, aber es ist besser eine Nacht über die Mail zu schlafen, als sofort zu reagieren. Nochmal, mir ist das auch schon passiert, dass ich voller Wut in die Tasten gehauen habe und die Mail in wenigen Minuten beantwortet habe – aber eine gute Frucht ist daraus nicht entstanden.

So ist auch die Zunge ein kleines Glied und rühmt sich doch großer Dinge. Siehe, ein kleines Feuer – welch großen Wald zündet es an!

Wie kann ein Christ einen anderen mit Worten verletzen? Das passiert leider viel zu oft, selbst in der Bibel warnt Gott uns, unsere Geschwister zu hassen. Es muss also schon in der Urgemeinde geschehen sein, dass Streit in der Gemeinde aufgekommen ist. Und wenn wir an die heutigen Gemeinden denken, sieht das nicht viel besser aus. Es gibt genügend, die sich gespalten haben, weil sie sich uneins in der Liedauswahl waren. Trotzdem ist ein Kind Gottes ein Kind Gottes und wir haben kein Recht, dieses ihm abzustreiten, nur weil es sich uns gegenüber vielleicht schlecht verhält. Genauso hat auch kein anderer Christ das Recht uns das Christsein abzusprechen (wenn wir uns ehrlich zu Jesus bekehrt haben).

Leider wird genau das als letzte „Waffe“ in der Diskussion manchmal verwendet. Ich sehe das als Anfechtung, aber in dieser Woche ist mir das genau zweimal passiert. Und da endet für mich auch die Diskussion, denn derjenige will mich in diesem Augenblick verletzen.

Es geht nicht mehr darum, verschiedene Meinungen anzuhören, sondern einfach denjenigen an der Stelle zu treffen, die besonders weh tut. Wer sich nämlich mit einem ehrlichen Herzen zu Jesus Christus bekehrt hat, ist wiedergeboren und ein Kind Gottes geworden. Die Beziehung zum Schöpfer der Erde ist wiederhergestellt und auch wenn der Christ mit anderen Christen in Streit nach wie vor geraten kann, liebt er doch seinen Herrn, denn er hat erkannt, dass nur Jesus ihn erlösen konnte.

Leider wird heute oft die Meinung des Anderen nicht mehr stehen gelassen, sondern daraus entwickeln sich oftmals die bösartigsten Unterhaltungen die man sich vorstellen kann. Dabei rede ich hier von Meinungen, die nichts mit der Bibellehre zu tun haben.

Wie kann ich mich verhalten, wenn ich mich ungerechtfertigter Weise angegriffen fühle? Rechtfertige dich nicht! Wenn dein Gegenüber dir eh nicht zuhört, dann ist eine Rechtfertigung wie „Perlen vor die Säue geworfen“. Es bringt nichts!

Was ist meine Aufgabe als Christ? Beende freundlich die Diskussion und lass die Anschuldigungen stehen, wenn derjenige nicht mehr offen für deine Worte ist. Falls derjenige andere über die Unterhaltung berichtet, bleib freundlich und erkläre deine Sicht der Dinge.

Aber das Wichtigste ist: Vergib dem Anderen! Sofort!

Ja, es mag manchmal unfair dir Gegenüber sein und manchmal wird dir Unrecht getan und du bekommst keine Chance, das klarzustellen.

Aber du musst vergeben! Wenn du den Ärger in dich hineinfrisst, entsteht Zorn. Glaub mir, als ich vor einiger Zeit von einigen Geschwistern verletzt wurde (auch wenn sie das nicht beabsichtigt hatten), habe ich lange gebraucht, um Vergeben zu können. Darum, wenn es dich plagt, dann bete zu Gott und leg ihm deine Sorgen immer wieder hin. Nur Er kann sie dir nehmen und deine Seele von der Wut befreien!

Andere Menschen mögen dich ungerecht behandeln, aber dein Vater im Himmel kennt die Wahrheit. Und alle Dinge, die uns geschehen, dienen zu unserem Besten. Wir können aus so manch schwieriger Situation lernen für die Zukunft. Ich durfte die Gnade des Herrn erfahren, als er mir bei der zweiten Unterhaltung Gelassenheit schenkte, so dass ich mich überhaupt nicht geärgert habe, selbst als derjenige mir wirklich schlimme Dinge unterstellt hatte.

Darum bin ich dankbar für diese Lektion, ich darf dank ihr im Glauben wachsen.

Der Herr lässt uns niemals alleine, sondern leitet uns im Leben. Das bedeutet aber nicht, dass er uns in Watte packt und uns nie was Böses geschieht. Doch alles hat einen tieferen Sinn, den wir oftmals wohl erst dann begreifen, wenn wir beim Vater im Himmel sind.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Bibelspruch für den Alltag – 1. Korinther 8,6

6. Dezember 2016 at 07:57

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Kein menschliches Werk kann dich erretten!

1. Dezember 2016 at 07:28

Anspracheallg

Ich lese ganz gerne die Kommentare von Zeitungsberichten. Oftmals haben diese mehr Aussagekraft, als die eigentlichen Meldungen. Auch was Religion anbelangt, haben viele Menschen dieselbe Meinung.

„Bitte lass mich mit deiner Religion in Ruhe!“

Diesen Wunsch komme ich dann nach, wenn ich mit der Person im direkten Kontakt stehe. Dann antworte ich nur auf gestellte Fragen und hake auch nicht nach. Das liegt einfach daran, dass mir das Wort Gottes viel zu kostbar ist, um es wie einen Marktschreier zu verschachern.

Aber hier auf dieser Webseite möchte ich konkreter werden. Du als Leser kannst selbst entscheiden, ob du diesen Beitrag lesen willst oder nicht. Niemand zwingt dich dazu. Kommen wir zurück zu den Kommentatoren von Nachrichtenseiten. Ich kann diese Ablehnung gegenüber Religionen in gewisser Hinsicht nachvollziehen – ging es mir vor wenigen Jahren gar nicht anders.

Es gibt ja so viele verschiedene Religionen, die sich untereinander extrem unterscheiden.

  • Buddhismus – Kein Gott – glaubt an das göttliche im Menschen – Wiedergeburt – Nirvana.
  • Hindusimus – Millionen Götter – Wiedergeburt – Nirvana.
  • Islam – Ein Gott (Allah) – menschliche Werke und das „Wohlwollen“ Allahs kann den Menschen ins Paradies nach seinem Tod bringen.

Eine große Weltreligion habe ich aus einem Grund ausgelassen, da diese oftmals fälschlicherweise als Religion verstanden wird. Leider gibt es auch viele sogenannte Namenschristen, die nicht wirklich an Jesus Christus als ihren Retter glauben. Auch die großen Kirchen (ev. und kath.) lehren zwar aus der Bibel, glauben aber nicht mehr an sie. Das kann man in vielerlei Nachrichten und Interviews von den großen Vertretern selbst feststellen. Doch das Christentum ist keine Religion und ich will dir auch sagen warum:

In jeder Religion sind menschliche Werke nötig, um in das jeweilige Himmelsreich zu gelangen. Ich schreibe das „jeweilige“, weil es sich in jeder Religion unterscheidet. Aber warum ist das Christentum keine Religion?

Ganz einfach.

Die Bibel lehrt, dass du und ich keine Werke vollbringen können, um gerettet zu werden. All das, was die anderen Religionen lehren und womit sie ihre Anhänger knechten, ist anhand der Bibel einfach nicht möglich.

Die Rettung kommt alleine durch den Glauben. Durch den Glauben an das vollendete Opfer von Jesus Christus, der für uns Menschen zur Sünde wurde, damit wir Sünder das ewige Leben alleine durch Glauben erlangen können!

In allen Religionen dieser Welt versuchen die Menschen entweder selbst Gott zu werden oder sich durch menschliche Werke Gott zu nähern. Aber der Gott der Bibel erklärt uns, dass das nicht möglich ist. Und wenn man darüber in einer stillen Stunde mal nachdenkt, dann ist das auch einleuchtend. Denn wir sind abgefallen – allesamt – wir sind am ertrinken und können uns selbst nicht gerecht sprechen.

Gottes Gerechtigkeit ist nämlich keine Waagschale, wo die guten Taten gegen die bösen Taten aufgewogen werden und das ist auch ein Glück. Wo wäre denn da die Gerechtigkeit, wenn wir durch gute Taten die bösen Taten bezahlen könnten? Was wäre das für ein Gott, der sich so bestechen lässt?

Muss ich dann für einen Bankraub, 5 Omas über die Straße helfen?

Glaube an das Opfer Jesu, dann wirst du errettet werden.

Das klingt so einfach, aber die meisten Menschen lehnen das radikal ab.

Jesus ist nicht einfach nur ein guter Mensch, ein außergewöhnlicher Prophet, nein.

Er ist Mensch und Gott zugleich!

Gott kam als Mensch auf die Erde, damit wir gefallenen Menschen alleine durch Glauben gerettet werden können. Gott machte sich selbst zum Sünder – er der sündlos ist – und trug die Sünden der Welt, er bezahlte mit seinem Blut für unsere Schuld!

Aber warum fällt es so vielen Menschen schwer, Jesus Christus als Retter anzurufen?

Stolz.

Stolz ist die Krankheit unserer Zeit.

Es fällt uns viel leichter, Werke zu tun und einfach zu hoffen, in den Himmel zu kommen, als sich im Spiegel der Wahrheit zu betrachten und seine Sünden zu bekennen. Ich kenne das Gefühl, wenn das Gerüst des Lebens zusammenbricht und man sich wirklich so sieht, wie man ist. Das ist alles andere als schön. Aber es ist notwendig, um zu erkennen, dass man Rettung braucht!

Und darum sind alle Religionen dieser Welt nichts mehr als schöner Schein, der die Menschen in den ewigen Abgrund stürzen lässt. Es kann nur einen Gott geben und es kann nur eine Wahrheit existieren. Die Bibel hat ihre Glaubwürdigkeit mehr als einmal unter Beweis gestellt und viele Kritiker, die sich mit ihr befasst haben um sie zu zerstören, zu schweigen gebracht.

Gott reicht dir seine Hand, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde.

Du musst sie nur ergreifen. Denn das ist deine Wahl – du kannst den Weg wählen, den du gehst.

Ich wünsche dir, dass du den richtigen gewählt hast.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Abschlussgruss

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Bibelspruch für den Alltag – Psalm 40,2

29. November 2016 at 08:50

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Bibelspruch für den Alltag – 1. Johannes 2,1

22. November 2016 at 13:19

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Grußwort zum Sonntag – 1. Thessalonicher 5,23

20. November 2016 at 13:36

Anspracheallg

Gottes Wort ist kostbar. Gottes Wort ist Wahrheit!

Kein Buch der Welt – sei es noch so berühmt – kann es mit der Bibel aufnehmen. Immer wieder entdecke ich die absolute Vollkommenheit in den Wörtern. Wie eine makellose Perlenkette reihen sich Sätze aneinander und lassen uns teilnehmen an der wunderbaren Wahrheit, die in der Bibel zu finden ist.

Jesus Christus lebt!

Jesus Christus ist Gott!

Und er kam als Mensch auf dieser Erde, um den allerhöchsten Preis zu zahlen, den man zahlen kann. Kein Mensch ist in der Lage das zu vollbringen, was er für uns vollbracht hat! Am Kreuz trug er die Sünden der Welt! Jesus Opfer am Kreuz war keine Schwachheit, wie sie mancherorts gepredigt wird, sondern sie war der Sieg über den Tod!

Wer Jesus als seinen Retter im Diesseits anruft, wird im Jenseits nicht ins Gericht kommen, sondern ewig im Frieden mit Gott im Himmel und später auf der wiederhergestellten Erde leben. Doch was macht ein Christ währenddessen?

Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!

Wer sich seiner Sündhaftigkeit bewusst, Jesus Christus als seinen Retter angerufen hat, ist gerettet! Der Vers, der vom Apostel Paulus stammt, weist eine Besonderheit auf. Er schreibt nicht „Er selbst aber, der Gott des Friedens, soll euch heiligen…“

Nein, er schreibt „heilige euch durch und durch…“.

Für Paulus war es absolut keine Frage, ob jemandes Wesen geheiligt wird, sondern eine Tatsache, die geschieht. Darum kann es nur Gottes absolute Souveränität sein, die den bekehrten Menschen heiligt. Keine menschlichen Werke können etwas hinzufügen. Gott hält sein Wort und lässt niemanden verlorengehen, der sich zu ihm bekehrt hat.

Es ist ein Trost, gerade in diesen dunklen Zeiten, dass der Schöpfer der Welt sich nicht zu schade ist, uns immer wieder in Sünde fallende Menschen zu vergeben, wenn wir diese ihm bekennen. Er gab uns sein Wort, die Bibel, damit wir in ihr Trost und Zuversicht finden können.

In allen Religionen dieser Welt, ist das „Heil“ von Menschenwerken abhängig, Darum führt keine von ihnen in den Himmel – sondern alle gehen in die Irre.

Jesus Christus ist keine Religion – denn der Mensch kann nur durch Glauben an das Opfer, das Erkennen der eigenen Sündhaftigkeit und das Bekennen derselben, gerettet werden. Das ist der große Unterschied zwischen Jesus und allen Religionen der Welt.

Darum wünsche ich dir, dass du dieses große Werk erkennst und es für dich in Anspruch nimmst!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Abschlussgruss

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Brief an die Geschwister – Krisen sind normal!

17. November 2016 at 07:35

AnspracheGeschw

Heute habe ich es auf dem Herzen, mal wieder einen persönlichen Brief an euch zu schreiben. Viele von euch eifrigen Lesern kenne ich nicht persönlich, aber durch den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus sind wir geistig verbunden.

Darum möchte ich heute all jenen Mut zusprechen, die sich gerade in einer Krise befinden.

Gerade Neubekehrten kann das passieren.

Aber warum ist das so und ist das normal?

Ich habe bisher nicht viele frisch Bekehrte kennen gelernt (weil ich selbst noch nicht so lange Christ bin). Aber alle, die ich kennen gelernt habe, bekamen nach der Phase der Freude (über das Gerettetsein und die Gewissheit, sich mit Gott durch Jesus Christus versöhnt zu haben) die Phase der Krise.

Einer Schwester ging es dermaßen schlecht, dass sie nur noch das sündige an sich sah und nicht glauben konnte, dass Gott sie trotzdem liebt.

Das, was ich hier schreibe ich natürlich wie immer nur meine Meinung. Ich glaube fest daran, dass Krisen gerade nach einer Bekehrung normal sind. Es hängt natürlich auch immer davon ab, wie stark derjenige in der Welt gelebt hat.

Manche Geschwister bezweifeln sogar ihre Bekehrung während der Krise und plötzlich wird alles in Frage gestellt. Aber warum ist das so?

  • Die Sünden werden uns erst nach der Bekehrung so richtig bewusst!

Und damit meine ich so richtig richtig! Davor habe ich vergnügt in der Welt gelebt, ich habe wissentlich Menschen verletzt mit meiner Art und Weise und das war mir egal. Aber jetzt nach der Bekehrung zeigt mir Gott, was ich angestellt habe in meinem Leben.

Was kann ich dagegen tun?

Ich muss vor allen Dingen erstmal ins Gebet gehen und Vergebung für alle Sünden bitten, die mir Gott aufzeigt. Es ist keine Frage, ob Gott uns vergibt (denn das hat er uns in seinem Wort zugesichert) – sondern durch das Beten und das öffentliche Bekennen vor Gott der Sünden macht uns Gott frei von Schuldgefühlen!

Gut, wir haben gebetet aber die dunkle Wolke schwebt noch immer über unserem Kopf. Dann kann Punkt 2 Ursache sein:

  • Satan versucht, Zweifel und Angst in unseren Herzen zu säen.

Die Bekehrung ist geschehen und dennoch zweifeln manche Geschwister dass sie gerettet sind. Wir müssen uns damit abfinden, dass Satan der beste Psychologe weltweit ist. Niemand konnte über 6000 Jahre die menschliche Psyche studieren wie er. Und darum kann er unsere Schwächen finden und ausnutzen. Er wird immer versuchen, uns zu verführen und uns von Gott wegzulenken.

Ein Beispiel von meiner Bekehrung: Als ich Christ wurde, wurde mir erst so richtig bewusst, dass ich auf dem Weg in die Hölle war. Die Erkenntnis, dass die Hölle real und die Ewigkeit wirklich ewig ist, traf mich Abends vor dem Schlafengehen wie einen Fausthieb. Die Angst kroch in mein Herz und ich tat das einzig richtige – ich betete! Ich betete zu Gott, meinem Herrn und dankte ihm, dass ich wusste, dass ich gerettet war und das ich jetzt keine Angst mehr zu haben brauche vor der Hölle.

Die Angst wich schlagartig von mir und ich konnte zufrieden einschlafen.

Darum möchte ich die die wichtigste Regel ans Herz legen – egal ob du ne Krise hast oder nicht.

Zweifle niemals an Gott oder an Gottes Wort, der Bibel!

Niemals!

Wenn du das tust, dann hat der Feind schon einen großen Sieg errungen. Gottes Wort ist die Wahrheit, Gott macht keine Fehler und er irrt sich nie! Menschen machen Fehler und sie enttäuschen uns manchmal, aber Gott tut das nie!

Darum ist es am besten, regelmäßig die Bibel zu lesen, um im Glauben zu wachsen und um den Zweifeln und Ängsten von Satan keinen Raum zu geben. Es gibt genügend Geschwister auf dieser Welt, die Angst haben, nicht gerettet zu sein. Aber jeder von uns hat es selbst in der Hand. Wir müssen Gott nur vertrauen, in allen Dingen – er trägt uns durch jede Krise, jede Not – selbst wenn wir oft nur einen schwachen Glauben haben.

Denk dran, wenn du an das ewig gültige Opfer von Jesus glaubst, dass er auch deine Sünden getragen hast und das bekennst – dann bist du ein Kind Gottes geworden und deine Sünden die du getan und die du tun wirst, sind bezahlt worden.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Abschlussgruss

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Bibelspruch für den Alltag – Apostelgeschichte 18,9-10

15. November 2016 at 15:51

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