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Herr, ich danke dir für dein Wort!

19. Februar 2017 at 08:40

Lieber Herr Jesus!

Unser neuer Bundespräsident hat Deutschland als „Anker der Hoffnung“ für viele Menschen bezeichnet. Ich bin froh und dankbar, wissen zu dürfen, dass DU Herr, mein Anker bist!

Du bist mein Fels auf dem ich steh und dank dir, werde ich nicht fallen!

Deutschland mag in der Tat für manche ein Land, in dem Milch und Honig fließt, geworden sein, aber letztendlich wird auch Deutschland das furchtbare Gericht ereilen, welches es verdient hat.

Denn es ist gottlos geworden, wie jede andere Nation auf dieser Erde.

Man fragt nicht mehr nach Gott, sondern glaubt, selbst Frieden zu schaffen. Falscher kann man da nicht liegen. Wenn ich die Bibel lese und darin die Beschreibung des kommenden tausendjährigen Friedensreiches finde, dann steht diese im krassen Gegensatz zur jetzigen Zeit.

Es gibt keinen Frieden, nicht im Kleinen und nicht im Großen.

Und meine Hand soll über die Propheten kommen,
die Trug schauen und Lügen wahrsagen.
Sie sollen nicht dem geheimen Rat meines Volkes angehören
und nicht in das Verzeichnis des Hauses Israel eingetragen werden;
sie sollen auch nicht in das Land Israel kommen
— ja, ihr werdet erkennen, daß ich Gott, der Herr bin! —,
darum, ja, darum, weil sie mein Volk irregeführt
und von Frieden geredet haben, wo doch kein Friede ist.
Jener baut eine Wand, und diese übertünchen sie mit Kalk!
So sage nun denen, die mit Kalk tünchen,
daß sie fallen wird!
Es soll ein überschwemmender Platzregen kommen,
und Hagelsteine werden fallen,
und ein Sturmwind wird losbrechen.
– Hesekiel 13,9-11 –

Dein Wort ist wahr Herr, nur deins! Und selbst wenn ich mir die Gerichte nicht vorstellen kann, weil sie meine Vorstellungen einfach übertreffen, weiss ich, dass sie nahen. Aber ich weiss auch, dass du mich vor diesen bewahren wirst, weil ich dein Kind geworden bin.

Nicht durch meine Werke bin ich dein Kind geworden, sondern durch den kindlichen Glauben an dein Erlösungswerk, welches DU am Kreuz auf Golgatha für die Menschheit erlitten hast! Und doch nehmen die meisten Menschen heute nichts mehr von dir an. Sie spotten über dein Wort und verlästern dich aufs schlimmste. Trotzdem liebst du jeden Menschen, egal wie bösartig dieser ist. Und jedem Menschen steht der Heilsweg offen.

Beschreiten muss allerdings jeder ihn selbst!

Durch dein Wort darf ich wissen, dass die jetzige Weltzeit deinen Willen erfüllt. Du hast gesagt, dass die Welt immer böser wird und die Erfüllung dieser Prophetie erlebe ich gerade jetzt. Dank dir, darf ich mir aber auch bewusst werden, dass du dem Bösen ein Ende gesetzt hast.

Nicht für ewig wird Geld und Macht diese Welt regieren, sondern du wirst auf diese Erde kommen und all dem ein Ende bereiten! Erst danach, wird der Mensch für tausend Jahre in Frieden leben. Es wird keinen Hunger und kein Leid mehr geben, weil DU Herr gerecht auf dieser Erde herrschen wirst.

Ob man daran glaubt oder nicht, das ist egal.

Es wird geschehen.

Bist du bereit?

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Idealismus ist der Knebel dieser Zeit!

16. Februar 2017 at 08:47

Ich musste die Tage immer wieder über das Wort Idealismus nachdenken und was es mit uns als Menschen anstellt. Für viele ist es eine Lebensaufgabe, etwas zu tun, um eine Sache/einen Umstand zu verbessern. Nicht selten werden ganz hehre Ziele wie den Weltfrieden oder die Rettung der Umwelt angegeben.

Der Duden beschreibt das Wort Idealismus u.a. folgendermaßen:

  • (Mit Selbstaufgabe verbundenes) streben nach Verwirklichung von Idealen
  • Durch Ideale bestimmte Weltanschauung, Lebensführung

In vielen Organisationen, wo Menschen das Ehrenamt ausüben, sind viele mit idealistischen Gedanken ausgestattet. Ich möchte das gar nicht schlechtreden, weil ich selbst ehrenamtlich tätig bin. Aber Idealismus ohne Jesus ist nutzlos.

Und ich möchte gerne erklären, warum das so ist.

Der Mensch ist von Grund auf ein Egoist und viele idealistische Taten werden begangen, um vor Anderen besser dazustehen. Das Aufwerten des eigenen Selbst gehört wahrscheinlich seit Beginn der Menschheit zum Repertoire dazu.

Gute Werke sind per se nichts Schlechtes. Allerdings sind sie nicht nütze, um als Mensch gerecht vor Gott stehen zu können.

Im Islam glaubt man, dass am Ende die guten Werke gegenüber den Schlechten aufgewogen werden. So wundert es nicht, dass viele Muslime so strikt die Gebetsvorschriften einhalten. Sie haben keine Sicherheit, ob ihre guten Werke jemals für den Himmel reichen.

Gott sei Dank können wir in der Bibel Gewissheit finden, denn Gott spricht sehr deutlich darüber, was wir als Menschen gerne ignorieren.

Sie sind alle abgewichen,
sie taugen alle zusammen nichts;
da ist keiner, der Gutes tut,
da ist auch nicht einer!
– Römer 3,12 –

Ich weiss, ich zitiere den Bibelvers oft, aber das muss ich auch tun, weil ich mir selbst das immer wieder vor Augen halten muss. Menschliche Werke – so gut sie auch gemeint sind – sind ohne Jesus Christus unnütz. Sie können nicht retten vor der ewigen Hölle!

Jedoch ist das etwas, was man heutzutage nicht mehr hören möchte.

So viele Organisationen und trotzdem kein Frieden?

Ist dir das noch nie aufgefallen, dass wir in unserer Zeit noch nie so viele Hilfsorganisationen hatten? Im Mittelalter gab es kein WWF, keine Umweltschützer, keine Bäumepflanzer, keine Eisbärenschützer und Robbenbabyretter. Trotzdem leben wir in einer Zeit, in der es noch nie so viele Krisen und Kriege gab. Ja, so langsam hat man sich an den täglichen Terror gewöhnt, der auf der Welt stattfindet. Man wird satt und kriegsmüde und irgendwann zuckt man beim nächsten Bombenanschlag nur noch resignierend die Schultern.

Weil man es eh nicht ändern kann.

Gott ist sehr deutlich in seinem Wort. Er hat uns verkündet, dass es keinen Frieden in der Welt geben wird, solange Jesus Christus nicht auf dieser Erde herrscht. Ja, Jesus kommt wieder – das ist die gute Nachricht. Aber: Auf welcher Seite wirst du dann stehen (sofern du noch lebst)?

Die Gute Nachricht ist diese hier:

Jeder von uns kann das ewige Heil erlangen und sich seiner Erlösung gewiss sein! Gott lässt niemandem darüber in Unklaren, ob er gerettet ist oder nicht!

Allerdings muss sich jeder von uns unter das Kreuz demütigen und erkennen, dass man selbst wirklich nichts Gutes schaffen kann. Jesus Christus starb am Kreuz und trug die Sünden der Welt, um den Menschen die Chance auf ein ewiges Leben im Himmel zu geben!

Es war von Gott nie geplant, dass in der Hölle Menschen sind. Aber leider wollen die meisten Menschen von Gott nichts mehr hören. Lieber glauben sie an eigene „Wahrheiten“, anstatt die Bibel aufzuschlagen und mit einem ehrlichen Herzen zu lesen.

Gott gibt uns noch Zeit – noch kannst du umkehren von dem verkehrten Weg (sofern du noch kein Kind Gottes bist). In der Bibel kannst du die einzige Wahrheit finden, die exisitert. Das Wort ist von dem Schöpfer der Welt und er will nicht, dass du auf ewig verlorengehst!

Allerdings wird er jedem Menschen seinen Willen lassen – selbst wenn dieser nicht gerettet werden will. Im Himmel gibt es nur Freiwillige und in der Hölle ebenso! Es kann keine Allversöhnung geben, weil damit das Kreuzesopfer verlästert wird. Jeder Mensch muss sich entscheiden, ob er an das Kreuz und Jesus Christus als Sohn Gottes (und Gott selbst) glauben will oder nicht. Niemand kann sich hinter anderen verstecken und behaupten, er hätte von nichts gewusst.

Denn sein unsichtbares Wesen,
nämlich seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit Erschaffung der Welt an den Werken
durch Nachdenken wahrgenommen,
so daß sie keine Entschuldigung haben.
– Römer 1,20 –

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Bibelspruch für den Alltag – 5. Mose 30,3

14. Februar 2017 at 14:03

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Herr, ich danke dir für dein Wort!

12. Februar 2017 at 13:00

Lieber Herr Jesus!

Ich bin dankbar, in eine Gemeinde gehen zu können!

Ich bin dankbar, in diesem Land dein Wort verkündigen zu dürfen, ohne Angst haben zu müssen, dafür eingesperrt und gefoltert zu werden!

Ich bin dankbar, dass ich weiss, dass du jedes deiner Kinder beschützt, auch wenn sie sich in Situationen befinden, die sehr schwer für sie sind!

Leider denke ich darüber viel zu wenig nach, wie dankbar ich mich schätzen dürfte, weil ich in einem Land lebe, wo ich dein Wort frei verkündigen darf.

Oftmals kommen irdische Sorgen in mein Leben und dann zentriert sich alles darauf und ich merke gar nicht, dass ich mit all meinen Sorgen doch zu dir kommen kann. Warum fällt es mir so oft schwer, zu glauben, dass DU allmächtig bist?

Jesus aber sprach zu ihm:
Wenn du glauben kannst – alles ist möglich dem, der glaubt!
Und sogleich rief der Vater des Knaben mit Tränen und sprach:
Ich glaube, Herr; hilf mir, [loszukommen]
von meinem Unglauben!
– Markus 9, 23-24 –

In der Bibel lese ich von Menschen, die auch an dir gezweifelt haben und du hast sie dennoch für große Werke ausersehen. Mein Unglaube ist mangelndes Vertrauen an deinen Fähigkeiten. Aber du bist gnädig zu mir und zeigst mir immer wieder auf, dass ich dir Vertrauen kann.

Dankbar sehe ich, wie mein Vertrauen zu dir wächst, um auch in verzweifelten Situationen mit Tränen in den Augen zu bekennen „Ja, Herr, ich glaube dir, ich vertraue dir und ich weiss, dass alle Dinge bei denen die Gott lieben zum Besten dienen müssen!“.

Es gibt heute noch Dinge, die mir widerfahren sind, die ich einfach nicht begreifen kann. Aber das ist macht nichts, denn du kennst den Plan für mein Leben und ich muss dir einfach nur vertrauen. Du wirst mich sicher dorthin führen, daran habe ich keine Zweifel, weil du das in deinem Wort uns versprochen hast!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 9-13

9. Februar 2017 at 08:44

Das Buch Mose

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der dritte Tag

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe! Und es geschah so.
10 Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.
11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.
12 Und die Erde brachte Gras und Gewächs hervor, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.
13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der dritte Tag.

Auslegung

9 Und Gott sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe! Und es geschah so.

Anscheinend gab es bei der Erschaffung nur einen großen Ozean. Das ist für mich insofern schlüssig, da die Kontinentalverschiebung erst später stattfinden wird und auch die große Flut verändert nachhaltig unseren Planeten auf eine einzigartige Weise.

10 Und Gott nannte das Trockene Erde; aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer. Und Gott sah, daß es gut war.

Das, was Gott erschafft, ist gut. Welch ein Geschenk, zu wissen, dass wir erschaffen wurden und keine Ansammlung von zufällig aufeinanderprallende Teilchen sind. Ich kann Gott nicht beweisen, aber ich glaube an ihn. Weil sich sein Wort bewahrheitet hat, schon in unzähligen Prophetien.

11 Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen ihr Same ist! Und es geschah so.

Indem Gott uns durch Mose den Schöpfungsbericht erzählen lässt, können wir an seinem Entstehungsprozess teilhaben. Gottes Liebe erkenne ich darin, wie wichtig es ihm ist, selbst die kleinsten Dinge zu beschreiben.

12 Und die Erde brachte Gras und Gewächs hervor, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist nach ihrer Art. Und Gott sah, daß es gut war.

Wenn Gott spricht, geschieht es – ohne Verzögerung und in Vollendung. Gott hat uns die Erde bereitet, damit wir auf ihr in Frieden leben dürfen. Leider hat der Mensch aber die Gemeinschaft mit Gott nicht gewollt und abgelehnt. Wo wir jetzt aktuell stehen, kann jeder in der Tageszeitung nachlesen. Das Paradies ist schon lange untergegangen.

13 Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der dritte Tag.

Warum erzählt uns Mose die Schöpfungsgeschichte? Was können wir in ihr erkennen? Gott bräuchte keine 6 Tage, um die Erde zu erschaffen und dennoch lässt er sich Zeit für die verschiedenen Details. Ich muss es nicht verstehen, aber ich bin dankbar für sein Wort!

 

Gott ist uns gegenüber keinerlei Rechenschaft schuldig. Und doch tut er es, indem er uns an dem größten Wunder teilhaben lässt. Er spricht zu uns durch sein Wort. Aber ich muss es aktiv lesen – eine Bibel im Bücherregal sieht schick aus, ist aber nutzlos.

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Bibelspruch für den Alltag – Lukas 18,16

7. Februar 2017 at 08:02

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Herr, ich danke dir für dein Wort!

5. Februar 2017 at 07:45

Lieber Herr Jesus!

Diese Woche ist ein ziemliches seelisches Auf und Ab gewesen. Vieles von dem, was mich beschäftigt, ist noch ungelöst und ich weiss nicht, wie es weitergehen wird.

Aber dank dir weiss ich, dass ich dir voll und ganz vertrauen kann!

Es ist egal, was andere Menschen von mir denken – ich möchte mich auf dich konzentrieren und keine Angst vor anderen Menschen haben, die eventuell etwas schlechtes über mich denken.

Denn die Furcht vor Menschen kommt vom Feind. Sie ist nicht gesund und zerstört vieles.

Menschenfurcht ist ein Fallstrick;
wer aber auf den Herrn vertraut, der ist geborgen.
– Sprüche 29,25 –

Die Furcht ist ein Fallstrick, sie lähmt mich und lässt mich widerum schlechtes über die andere Person denken. Das ist nicht gut und ich bin froh, dass ich all meine Ängste ins Gebet geben kann. Ich erzähle dir von meinen verborgendsten Wünschen und weiss, dass wenn manche sich nicht erfüllen, es einen guten Grund dafür gibt.

Du hörst jedes Gebet, aber erhörst nicht jedes.

Weil DU für mich das Beste planst und dazu manchmal auch ein „Nein“ von dir dazu gehört.

Du bist der Herr, du kennst meinen Weg, besser als ich ihn jemals kennen werde. Darum möchte ich nicht jammern oder meckern, wenn dieses und jenes nicht geschieht, sondern mich auf dich und dein Wort besinnen und mich an diesen orientieren. Ich jammere, immer mal wieder – damit man das nicht falsch versteht – ich bin ganz sicher nicht ohne Fehler.

Aber ich möchte nicht darin verharren, sondern nach Vorne blicken!

Das kann ich aber nur mit deiner Hilfe Herr – nur du kannst mich stärken und mir den Weg zeigen. So manches in meinem Leben ist gerade offen und ich bete darum Herr, dass du mir den richtigen Weg zeigst. Es ist ohnehin besser, auf dem Herrn zu hören. Jedesmal, wenn ich das Zepter selbst in die Hand genommen habe, ist das gehörig schief gelaufen!

Ich bin ein Mensch, voller Fehler und Unvollendet. Aber ich weiss, dass DU das Werk, welches du in mir angefangen hast, vollenden wirst. Du wirst es vollenden!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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Leben mit Jesus – 05 – Der Granitblock

2. Februar 2017 at 08:42

Was für eine seltsame Überschrift, oder?

Nein, ich habe mir keinen Granitblock gekauft – oder dergleichen.

Der Granitblock steht für ein Gefühl, welches äußerst stark und zerstörerisch werden kann. Dieses Gefühl nistet sich tief in unser Herzen ein und kann unser ganzes Wesen vergiften.

Eifersucht.

Eifersucht ist eine Leidenschaft,
die mit Eifer sucht,
was Leiden schafft.

Dieses Gefühl kann auch einen wiedergeborenen Christen befallen. Manchmal geschieht das so unbemerkt, dass man davon zuerst gar nichts bemerkt. Die Eifersucht kann aufkommen, wenn ein Arbeitskollege vor einem befördert wird (obwohl er noch nicht so lange in der Firma arbeitet). Sie kann aufflammen, wenn ein Sportler mit weniger Arbeit viel bessere Leistungen erbringt, als man selber. Eifersucht kann auf ganz verschiedenen Wegen auftauchen und keiner von uns ist davor sicher.

Als ich gestern über die Eifersucht nachdachte, tauchte ein Bild vor meinem geistigen Auge auf. Und zwar die eines großen Granitblocks, der mitten in meinem Zimmer steht. Jedesmal, wenn ich das Zimmer betrete, stoße ich mich an den harten Kanten. Und je länger ich diesen Granitblock in meinem Zimmer stehen habe, desto mehr gewinnt er an Volumen.

Anfangs war er noch klein und ich konnte ihn leicht umgehen, doch mittlerweile ist er zu einer stattlichen Größe herangewachsen und ich muss mich zwischen ihm und der Zimmerwand hindurchquetschen, um an meinen Schreibtisch zu gelangen. Irgendwann öffne ich die Zimmertür und werde nicht mehr hineintreten können. Der Block wird dann das gesamte Zimmer ausfüllen und nach und nach die ganze Wohnung in Besitz nehmen.

Die Eifersucht ist ein Gefühl, welches schon in der Bibel beschrieben wird. Und zwar als Werk des Fleisches.

Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind:
Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung,
Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht,
Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.
Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus:
Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben.
– Galater 5,19-21 –

Die Sätze sind hart, aber wahr. Wenn ich diesen Gefühlen fröhne, bin ich fleischlich. Allerdings bedeutet das nicht, dass ein wiedergeborener Christe niemals solche Gefühle verspürt. Als Christ habe ich jedoch – im Gegensatz zum nichtgläubigen Menschen – einen Ausweg aus dieser Situation.

Ich darf alles zum Herrn Jesus bringen!

Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede,
Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,
Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies steht kein Gesetz.
Die aber Christus Jesus angehören,
die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.
Wenn wir im Geist leben,
so lasst uns auch im Geist wandeln.
Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten,
einander nicht herausfordern und beneiden.
– Galater 5,22-26 –

Gehöre ich Jesus an, habe ich mein Fleisch gekreuzigt! Ich lebe zwar nach wie vor im fleischlichen Körper, aber die Sünden wurden mit dem Blut Jesu bezahlt und dem Glauben an das ewige Opfer. Indem ich Gott um Rettung angerufen habe und an das Wunderwerk glaube, wurde ich von neuem geboren und bin ein Kind Gottes geworden!

Die Herausforderung besteht nun, im Geist zu leben und nicht im Fleisch. Das ist eine lebenslange Aufgabe und sie wird erst vollendet, wenn ich beim Herrn im Himmel bin. Denn dann habe ich meine fleischliche Natur hinter mir gelassen.

Das schöne ist, dass Gott mir immer zuhört. Ich darf mit allem zu ihm kommen! Kein Gebet wird ignoriert oder als minderwertig beachtet. Und so darf ich ihm auch von meiner Eifersucht erzählen und im Gebet darum bitten, dass Gott mir dieses Gefühl – diesen Granitblock – aus dem Herzen nimmt. Vielleicht klappt es nicht gleich beim ersten Gebet, aber es wird geschehen, dass wir feststellen werden, wie leicht es uns plötzlich geht und welchen Frieden man verspüren darf, wenn man alles zum Herrn Jesus gebracht hat.

Ich wünsche dir, dass du keine Granitblöcke in deinem Leben stehen hast und wenn das der Fall sein sollte, dass du diese zum Herrn Jesus bringen kannst. Dafür musst du aber an sein Erlösungswerk glauben und dich zu ihm bekannt haben. Nur dann kann Gott dir Heilung schenken.

Das wünsche ich dir!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

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