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Grußwort zum Sonntag – Jakobus 4,17

24. Juli 2016 at 07:41

Anspracheallg

München ist nun in aller Munde und das leider aus traurigem Anlass.

Sicher stellen sich viele Menschen die Frage, warum Gott das Böse zulässt. Aber ist das nicht die falsche Formulierung?

Sollten wir Menschen uns nicht vielmehr die Frage stellen, warum wir so oft böses tun/denken?

Für Gott ist selbst das gedachte Sünde und böse Dinge haben wir alle schon mal gedacht.

Es ist leider so, dass die Bibel den jetzigen Weltzustand sehr eindrücklich vorhersagt und es steht weiter geschrieben, dass die Menschen sich nicht zu Gott umkehren werden, selbst wenn die großen Gerichte beginnen, die die gesamte Erde heimsuchen werden.

Ja, das klingt sicher für viele nach Science Fiktion, aber angesichts der heutigen Weltlage muss man erkennen, dass die Welt immer böser wird. Es gab noch nie so viele Terroranschläge, Kriege und Krisen wie in dieser Zeit.

Mit dem heutigen Bibelvers spricht Gott direkt zu uns:

ICH bin schuld, wenn ICH Böses tue und sonst niemand!

Nicht der Psychiater, nicht die ehemaligen Klassenkameraden, nicht die Eltern – nein, wenn wir Böses tun, dann sind wir alleine schuld!

Und die Bibel zeigt uns deutlich auf, dass wir Menschen gar nicht fähig zum Guten dauerhaft sind. Aber es gibt Hoffnung! Denn alleine Jesus Christus kann uns aus der Finsternis ziehen, in der wir stecken.

Durch sein ewig gültiges Opfer am Kreuz können wir Vergebung von all unseren Sünden erlangen.

Wir müssen keine Rituale zigmal wiederholen, nein!

Alleine durch Glauben werden wir befreit und das auf ewig!

Es gibt niemanden in der Weltgeschichte, der wie Jesus die Sünden am Kreuz getragen hat und darum ist er der alleinige Retter des Menschen.

Jesus ist Gott – denn nur Gott konnte die Sünden der Welt tragen, weil Gott rein und heilig ist!

Die Gnadenzeit (in der wir uns noch immer befinden) läuft sichtbar ab – mach deinen Frieden mit Gott heute, wenn du das noch nicht getan hast. Geh auf die Knie und bitte Jesus um Vergebung all deiner Sünden – dann wird er dich reinwaschen von all dem Bösen!

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten!

Abschlussgruss

Zitat der Woche – Corrie ten Boom

23. Juli 2016 at 07:13

Der Brief des Judas: Vers 20-25

21. Juli 2016 at 07:40

Der Brief des Judas

Der Verfasser dieses Briefes war NICHT Judas Ischariot, der Jesus verriet. Anders als im Petrusbrief waren die Irrlehrer bereits in die Gemeinden eingedrungen und fingen an, sie mit einer falschen Lehre zu zersetzen. Judas warnt eindrücklich vor diesen Menschen. Der Brief hat gerade in unserer Zeit nichts von seiner Brisanz verloren. Jeder Gläubige sollte seine Warnungen ernst nehmen!

Mahnung und Gotteslob

20 Ihr aber, meine Lieben, erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist,
21 und erhaltet euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben.
22 Und erbarmt euch derer, die zweifeln;
23 andere reißt aus dem Feuer und rettet sie; anderer erbarmt euch in Furcht und hasst auch das Gewand, das befleckt ist vom Fleisch.
24 Dem aber, der euch vor dem Straucheln behüten kann und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden,
25 dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Auslegung
20 Ihr aber, meine Lieben,
_____erbaut euch auf euren allerheiligsten Glauben und betet im Heiligen Geist,

Als Mensch denkt man im Alltag schnell an viele Dinge und Gott kommt oft zu kurz. Darum soll man täglich ins Gebet gehen, damit der Herr uns erzieht und unseren Lebensweg korrigiert.

21 und erhaltet euch in der Liebe Gottes und wartet auf die Barmherzigkeit unseres Herrn Jesus Christus zum ewigen Leben.

Liebe wird manchmal sehr schnell beiseite gestellt, gerade wenn Diskussionen um biblische Themen aufflammen, die nicht wichtig sind (es gibt wichtige Diskussionen, z.b. um Irrlehre klar zu benennen, aber die meisten Streitereien tauchen bei den unwichtigen Diskussionen auf). Hier muss man sich selbst immer wieder an die eigene Nase fassen und sich von Gott erziehen lassen. Gerade die Gemeinde hilft uns Kinder Gottes im Glauben zu wachsen. Daher ist es wichtig, die Versammlungen nicht zu verpassen.

22 Und erbarmt euch derer, die zweifeln;

Es gibt eine christliche Mentalität, Zweifler gleich den Glauben abzusprechen. Solche Leute habe ich selbst kennen gelernt. Mein Glaubensleben ist kurz, aber ich durfte schon viele echte Kinder Gottes kennenlernen, die zweifelten und Anfechtungen erlebten. Letztlich ist das auch nicht verwunderlich – wir alle sind Menschen und unsere fleischliche Natur haftet an uns. Es gibt einen guten Spruch von einem unbekannten Prediger, der sagte: Entweder man befindet sich gerade in einer Glaubenskrise oder hat sie gerade überwunden oder steht kurz davor eine zu haben. Krisen sind nicht schlimm, sie helfen uns zu wachsen und Gottes Wirken zu erkennen.

23 andere reißt aus dem Feuer und rettet sie;
_____anderer erbarmt euch in Furcht
_____und hasst auch das Gewand, das befleckt ist vom Fleisch.

Es gibt Christen, die sind echte Kinder Gottes, aber sind verführt oder leben einen Lebenswandel, womit sie den Heiligen Geist dämpfen. Es kann auch sein, dass ein Mensch kurz vor seinem Tod sich zu Christus bekennt – solche haben keine Früchte des Glaubens gebracht, aber sie werden trotzdem gerettet, weil das Opfer Jesu alle Sünde abgewaschen hat von ihnen. Der Kampf gegen die fleischliche Natur müssen wir jeden Tag aufs neue kämpfen und das wird erst aufhören, wenn wir beim Herrn im Himmel sind. Solange wir auf Erden leben, solange können wir vom Feind Gottes verführt werden.

24 Dem aber, der euch vor dem Straucheln behüten kann und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden,

Nicht mein Werk lässt mich untadelig vor dem Herrn stehen, sondern alleine SEIN Opfer, welches er am Kreuz auf Golgatha dargebracht hat. Und alleine mein Glauben daran, spricht mich frei von dem ewigen Gericht!

25 dem alleinigen Gott, unserm Heiland,
_____sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit,
_____jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Eines Tages wird Jesus Christus sichtbar auf diese Erde zurückkommen und jedes Knie wird sich ihm beugen und ihm die Ehre geben, die ihm gebührt. Bist du bereit?

 

Ja, Jesus wird wiederkommen, mit Macht und Herrlichkeit. Es wird viele Menschen geben, die sich darüber ärgern werden und deswegen spreche ich dich nochmal an: Bist DU bereit?

 

Die Bibel ist das Wort Gottes und sie schildert eindrucksvoll, was vor der Wiederkunft Jesu geschehen wird. Die Anfänge dessen erleben wir gerade in dieser Welt – und es wird noch viel schlimmer werden, bis Gott dem ein Ende bereiten wird!

Bibelspruch für den Alltag – Römer 14,1

19. Juli 2016 at 07:07

Grußwort zum Sonntag – Lukas 12,15

17. Juli 2016 at 07:13

Anspracheallg

Das heutige Grußwort könnte nicht besser in unsere Zeit passen.

Wo gerade ein Spiel auf dem Markt gekommen ist, denen viele Menschen hinterherrennen, um virtuelle Dinge zu erbeuten, die im realen Leben nicht existieren.

Ich kenne das nur zu gut, denn ich selbst habe viele Jahre in Onlinespielen meine Zeit vertrödelt. Gerade die Massenspiele sind dafür ausgelegt, dass man so vieles machen kann und niemals wirklich ans Ziel gelangt. Es gibt immer einen, der eine bessere Rüstung trägt, der mehr Gold besitzt etc.

Der Suchtfaktor ist enorm, ich habe unzählige Stunden vor dem PC verbracht, um Dingen hinterherzurennen, die nicht existieren.

Aber auch in der realen Welt gibt es Güter, denen viele von uns hinterherrennen. Ich habe noch von keinem reichen Menschen gehört, dass er jetzt genug Geld hat und keines mehr verdienen möchte. Das Geld ist in der Tat ein echter Knebelfaktor, denen viele Menschen verfallen sind und die Gier nach mehr lässt sich niemals stoppen.

Die Bibel ist Gottes Wort und sie wusste schon vor tausenden von Jahren, dass wir Menschen ihre Weisheit benötigen, um aus dem Hamsterrad der gierigen Welt auszusteigen.

Die Habsucht ist eine unangenehme Person und sie nimmt uns schneller in Besitz, als uns lieb ist. Sie kennzeichnet sich dadurch aus, dass wir niemals mit dem zufrieden sind, was wir besitzen. Sie pflanzt stetig neue Wünsche und Begierden in unsere Herzen, denen wir nachhecheln.

Das Geld ist ein geschicktes Mittel des Satans, um die Menschen vor dem wahren Problem abzulenken. Wer viel Geld besitzt, denkt, dass er sich damit alles kaufen kann – aber das Gegenteil ist der Fall.

Jeder Mensch wird ewig leben – allerdings wird ein Großteil ihn in der Hölle verbringen, weil sie sich dafür freiwillig entschieden haben. Das klingt hart, ist aber die Wahrheit.

Jesus Christus hat sich freiwillig ans Kreuz nageln lassen und die Sünden der Welt getragen, damit jeder von uns durch Glauben vor der ewigen Verdammnis gerettet werden kann. In der heutigen Zeit wollen aber viele Menschen nichts mehr von Gott oder gar dem Gericht hören. Sie tun das als Märchen ab und lachen darüber.

Doch wer sich in der Welt umsieht, muss erkennen, dass die Gewalttaten sprunghaft angestiegen sind. Wie in der Bibel vorausgesagt, nähern wir uns dem Ende der Gnadenzeit. Ich kann nur jeden dazu aufrufen, wer noch keinen Frieden mit Gott geschlossen hat, sollte es HEUTE tun und das nicht auf die lange Bank schieben!

Denn nach dem irdischen Tod kann man sich nicht mehr umentscheiden – nach dem irdischen Tod kommt das Gericht und entweder ich werde freigesprochen, weil ich Jesus zu Lebzeiten als meinen Erlöser angerufen habe oder ich muss meine Sünden auf ewig tragen.

Du hast es in der Hand, es ist dein Leben und du wählst den Weg.

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten!

Abschlussgruss

Zitat der Woche – Max Lucado

16. Juli 2016 at 07:31

Leben mit Jesus – 1 – Der Bankvorfall

14. Juli 2016 at 07:39

Anspracheallg

Vor einiger Zeit wollte ich ein paar große Geldscheine umtauschen. Ich mag es nicht, wenn ich an der Kasse meinen 5 Euro Einkauf mit einem Hunderter begleiche. Dafür gibt es eine Bank und so nahm ich mein Geld und trat an den Kassierer heran.

Ich lege es in die Schiebevorrichtung und mit einem klackernden Geräusch wechselt das Geld die Seiten.

„Einmal wechseln in kleinen Scheinen bitte.“

„Geht klar!“

Routiniert greift der Mann von der Bank in seinen Geldvorrat und mit einer bahnbrechenden Geschwindigkeit zählt er das Geld.

Danach schiebt er die Scheine zusammen und gibt sie mir. Ich nehme sie an mich und stecke sie in meinen Geldbeutel. Ich drehe mich um, bleibe aber für einige Sekunden stehen, weil der Betrag, den der Mann genannt hatte, mir plötzlich komisch vorkam.

Den Gedanken denke ich aber nicht zu Ende und trete aus der Bank.

Die Bank macht schließlich keinen Fehler!

Den Kopf mit anderen Dingen vollgestopft, gehe ich einkaufen. Diesmal musste ich unbedingt das Toilettenpapier besorgen. Als ich es sicher in meinen Wagen verstaut habe, kommt mir der Geldbetrag wieder in den Sinn und die Summe stimmt einfach nicht.

Ich wollte X umtauschen und habe Y wiederbekommen.

Das kann einfach nicht sein! Jetzt zähle ich nach, langsam und immer wieder. Ich kann es einfach nicht fassen, dass der Mann von der Bank einen solchen Fehler getan hat.

Aber es stimmt.

Er hat mir 50 Euro zuviel gegeben.

Als mir das bewusst wird, weiß ich sofort was zu tun ist. Als ungläubiger Mensch hätte ich mich über diesen „Geldsegen“ gefreut. Aber ich weiß, dass das nicht mein Geld ist und der Mann ganz sicher eine Menge Ärger bekommen wird, wenn ich das Geld nicht zurückbringe.

Ein Christ stiehlt nicht. Warum nicht? Weil wir einen neuen Geist bekommen haben, eine neue Natur. Gott zeigt uns den richtigen Weg. Ganz sicher machen Christen Fehler und sündigen auch immer mal wieder. Wir sind nicht perfekt und heiliger als die anderen Menschen.

Aber Jesus lebt jetzt in uns und er verändert uns jeden Tag zum Guten.

In diesem Moment spüre ich Gott in mir ganz genau und sofort fahre ich mit dem Bus wieder zur Bank, um das Geld zurückzubringen. Leider erreiche ich das Geschäft in der Mittagspause. Also geht es wieder zurück und zu Hause zähle ich nochmal, um mich wirklich zu vergewissern, dass der Mann mir 50 Euro zuviel gegeben hat.

Es bleibt bei den 50 Euros.

Ich warte die Mittagspause ab und betrete die Bank, als sie wieder öffnet.

Derselbe Mann sitzt an der Kasse und sieht mich erwartungsvoll an (in dem Moment erkennt er mich noch nicht wieder).

„Äh…Hallo. Ich war vorhin da und ich glaube, sie haben mir zuviel Geld geben“

Seine Augen werden groß und er nickt.

„Haben Sie in der Pause Kassensturz gemacht?“

„Ja, das habe ich.“

„Und? Fehlt Geld?“

„Ja – 50 Euro fehlen.“

In dem Moment kann ich nicht an mich halten und mit einem verzückten „Ich habe sie dabei!“ greife ich die Scheine und überreiche sie ihm.

Er freut sich sichtlich und bedankt sich für meine Ehrlichkeit. Ich hätte ihm einen Menge Papierkram und Ärger erspart. Er bedankt sich nochmal und ich wünsche ihm einen schönen Tag.

Als ich diesmal aus der Bank trete spüre ich die Segnung des Herrn und freue mich unbändig. Dieses Geld wiederzubringen, war hunderttausendmal schöner, als es zu behalten!

Ja, Jesus verändert den Menschen, Schritt für Schritt.

Ein Leben ohne Jesus ist möglich, aber es ist ein verlorenes Leben und ich wünsche es keinem!

Abschlussgruss

Bibelspruch für den Alltag – Jeremia 31,18

12. Juli 2016 at 08:09