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Bibelspruch für den Alltag – Psalm 113,3

27. September 2016 at 12:05

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Das Zeichen des Drachen – Band 1 – Buchtrilogie von Kristina Bode

23. September 2016 at 08:36

Anspracheallg

Ein Buch zu schreiben bedeutet harte Arbeit.

Viele Stunden sitzt man an dem Manuskript und überlegt sich, wie man dem Leser den Stoff vermitteln kann. Ohne den Herrn hätte ich das Werk nicht zustande bringen können.

Darum gebührt alle Ehre ihm!

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Probekapitel lesen.

  • Worum geht es in dem Buch?

Es geht um den Zeitpunkt der Entrückung der Gemeinde, bis zur Wiederkunft von Jesus Christus. 7 Jahre, die in drei Büchern aufgeteilt werden. Dabei wird Europa eine große Rolle spielen, aber auch der Nahe Osten bildet einen wichtigen Punkt.

Ich bin von der Endzeit fasziniert und stelle mir vor, wie die Welt reagiert, wenn plötzlich Millionen von Menschen auf einmal verschwunden sind. Wie gehen die Regierungen damit um? Gibt es Unruhen? Bricht unser modernes System zusammen? Was geschieht mit der Welt nach so einem Ereignis?

  • Wer ist die Hauptperson im Buch?

Mark ist 21 Jahre alt und studiert Soziologie, als seine Eltern verschwinden. Eigentlich hatte er vorgehabt, in eine WG zu ziehen, aber jetzt sitzt er im Haus seiner Eltern und begreift nicht, was geschehen ist. Er hat Angst, ist verzweifelt und versucht eine Antwort für all das zu finden.

Die Welt ist schockiert, aber nach einigen Wochen der Trauer stellt sich langsam für viele der Alltag wieder ein. Außer für diejenigen, die Angehörige verloren haben. Auf der Suche nach einer Antwort findet Mark einen Brief, den seine Eltern geschrieben haben. Als er diesen liest, ist er verwirrt von dessen Inhalt.

Seine Eltern beschreiben darin die kommenden sieben Jahre für die Welt und dass Gott für das Verschwinden der Menschen verantwortlich ist. Auf Angst und Verzweiflung folgt Marks Wut auf den für ihn unbekannten Gott. Auf seiner Suche nach der Wahrheit lernt er Menschen kennen, die auch Angehörige verloren haben. Das schweißt zusammen.

Mark ist ein liebenswerter Typ. Ein bisschen unbeholfen und schusselig, aber man muss ihn einfach gern haben. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird er erwachsener und reifer. Das ist auch kein Wunder bei dem, was er erlebt und erleben wird.

  • Warum lautet der Titel „Das Zeichen des Drachen“?

Im ersten Band bricht Deutschland und Europa zusammen. Ein Mensch, der Zeichen und Wunder in Israel wirkt, verzaubert die Welt. Ein anderer aufstrebender Politiker ergreift die Macht in Deutschland. Beide arbeiten Hand in Hand und führen Europa in die Finsternis.

Der Drache ist das Zeichen des Satans. Er gibt dem falschen Propheten (dem Antichristen) und dem Diktator von Europa seine Macht. Die Massen der Bevölkerung werden von dem „starken Mann“ verzaubert und akzeptieren, dass mehr und mehr Freiheiten der Bürger eingeschränkt werden.

  • Welche Leserschaft spricht das Buch an?

Ich wollte nicht nur ein Buch für bekennende Christen schreiben, sondern auch Menschen ansprechen, die einfach nur eine gute Geschichte lesen wollen. Das ist ein Balanceakt und ganz sicher wird es für Einige zuviel „Christenzeugs“ geben und für andere zuviele weltliche Dinge. Ich kann nicht jeden zufrieden stellen. Gerade zu Beginn des Buches wird Mark viele kritische Gedanken für Gott und die Christen haben.

Ich habe mich daran erinnert, wie ich damals reagiert habe, als meine Mutter sich zu Jesus bekehrt hat. Mark befindet sich außerdem in einer Ausnahmesituation. Seine Eltern sind weg und er muss plötzlich alleine im Leben zurechtkommen. Der Leser soll mit ihm mitfühlen und Mark auf seinen Lebensweg begleiten. Und dafür muss man kein Christ sein.

  • Hat das Buch einen besonderen Schreibstil?

Es ist in Tagebuchform verfasst.

Ich wollte, dass Mark die „Feder“ führt. Alles was er erlebt und durchmacht, bekommt man als Leser hautnah mit. Ein Nachteil des Tagebuches ist, dass manche Dinge eindimensional erscheinen. Mark weiß schließlich nicht, was andere Menschen denken.

Er kann nur seine Sicht der Welt beschreiben. Die große Stärke, die ein Tagebuch besitzt, ist, dass die Gedanken und Gefühle eine große Rolle spielen. Und keine Bange, auch wenn nur eine Person das Tagebuch schreibt – langweilig ist es ganz und gar nicht!

  • Wann wird die Fortsetzung veröffentlicht?

Wenn das Buch fertig ist 😉

Im Ernst – vielleicht schaffe ich es noch dieses Jahr, aber vielleicht wird Teil 2 erst 2017 veröffentlicht. Das Buchgerüst für Teil 2 und 3 ist bereits fertig. Ich muss es „nur“ noch in Tagebuchform verfassen.

Ich habe es zwar schon zu Beginn geschrieben, möchte es aber nochmal betonen: Ohne Jesus Christus hätte ich kein einziges Wort verfassen können. Er ist mein Retter, mein Herr und mein König. Ich wünsche dem Leser, dass er erkennt, wer Jesus wirklich ist und vor allem viel Vergnügen beim Lesen des Buches!

Abschlussgruss

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Bibelspruch für den Alltag – 2. Chronik 14,10b

20. September 2016 at 08:59

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Brief an die Geschwister – Die Gnade Gottes ist unbegreifbar!

17. September 2016 at 07:51

AnspracheGeschw

In unserem Hauskreis haben wir darüber gesprochen, wie wenig Zeit wir für das Gebet aufbringen. In der Tat könnte ich meine Gebetszeit locker verdreifachen und würde noch immer jede Menge Zeit am Tag übrig haben.

Darum gewöhne ich mir langsam an, den gesamten Tag über Gott für alles mögliche zu danken und ihm zu bitten, dass er mir den rechten Weg weist für den Tag.

Eine Geschichte dazu, die mir gestern passiert ist.

Ich wollte zum Strand fahren und surfen gehen. Weil gestern laut einer Zeitung der letzte warme Tag des Jahres war, hatten gefühlte 100 Leute dieselbe Idee. Kurzum, der Bus war rappelvoll, als ich ihn bestieg. Leider habe ich keine gute Konstitution und mir wird schnell schwindelig, wenn ich bei warmen Temperaturen stehen muss. So betete ich zum Herrn und bat ihn, dass er mich vor der Ohnmacht bewahren möge. Kurze Zeit darauf wurde ein Platz frei und ich konnte mich setzen.

Ich dankte dem Herrn dafür.

Der Bus näherte sich meiner Haltestelle, aber eigentlich musste ich die nächste aussteigen. Da diese sich in einem anderen Ort befindet, hätte ich extra zahlen müssen, denn meine Monatskarte galt nur für diesen Bereich. Ein böser Gedanke kam mir in den Kopf. Ich hätte ja stumm sitzenbleiben können. Aber das kam für mich nicht in Frage.

Ich betete wieder zu Gott und sagte ihm, dass ich von seiner Gnade abhängig sein möchte. Ob der Busfahrer mich jetzt diese Station kostenlos mitnimmt oder ich zahlen muss, beides wäre gut, weil beim Herrn alle Dinge für mich zum Besten dienen.

Der Busfahrer nahm mich die eine Haltestelle kostenlos mit – ich dankte dem Herrn.

Da das die Endhaltestelle ist, passiert es oft, dass die Busfahrer einen bis dahin mitnehmen. Aber das geschieht eben nicht immer. Auf der Rückfahrt musste ich für die Haltestelle extra zahlen. Früher hätte ich mich darüber geärgert, aber diesmal nicht. Denn ich bin abhängig von der Gnade des Herrn. Und das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass alles was ich mir erbete, geschieht.

Es muss nicht bedeuten, dass es mir immer gesundheitlich gut geht oder dass mir nie was Schlechtes passiert. Von Gottes Gnade abhängig zu sein, bedeutet dass ich meinem Herrn in allen Dingen vertraue. Er hält die Fäden in der Hand und wird mich sicher durchs Leben leiten. Ich habe diese Geschichte nicht niedergeschrieben, um zu zeigen, wie fromm ich bin! Im Gegenteil!

Ich möchte Gott immer mehr vertrauen, auch in schwierigen Situationen und davon gab es einige in meinem Leben. Jedoch habe ich gemerkt, wenn ich etwas tue ohne Gott nach seinem Willen zu fragen, dann kann es passieren, dass all meine Pläne zusammenfallen. Weil ich meinen Willen getan habe und Gott nicht die Ehre gegeben habe, die ihm gebührt.

Lass dich abhängig machen von der Gnade Gottes. Nur der Herr kann dich durchs Leben leiten und alle Dinge die dir geschehen – mögen sie aus deiner Sicht schlimm und unnötig sein – dienen dir zum Besten.

Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe! Amen.

Abschlussgruss

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Bibelspruch für den Alltag – Römer 5,5

13. September 2016 at 15:48

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Leben mit Jesus – 3 – Mein Lebensretter!

9. September 2016 at 07:40

Anspracheallg

Bevor ich mich zu Jesus bekehrte, glich mein Leben einer Achterbahnfahrt. Ich wuchs in Barsinghausen auf, einem beschaulichen kleinen Städtchen. Schon als Kind interessierte ich mich für Geister und die unsichtbare Welt. Durch einen unglücklichen Zufall geriet ich damals in die Fänge des Okkultismus. Gemeinsam mit einer gleichaltrigen Freundin rief ich die Geister an und hatte damals einen Heidenspaß.

Dieser sollte mir jedoch schnell vergehen.

Ich hatte unbewusst eine Tür in eine unsichtbare Welt geöffnet und konnte sie nicht mehr schließen. Die Auswirkungen waren unter anderem dass ich schon als zehnjährige den starken Drang zum Selbstmord verspürte und auch mehrere Versuche unternahm, mein Leben zu beenden.

Mein Elternhaus war konservativ. Wir gingen zwar an Weihnachten in die Kirche, aber sonst spielte Gott keine große Rolle in unserem Alltag. Als Jugendliche setzte ich mich erstmals mit der Frage auseinander, was nach dem Tod mit uns geschieht.

Ich glaubte schon immer an ein Leben nach dem Tod – allerdings lehnte ich den Gedanken, dass es einen Gott gibt, radikal ab. Gott passte nicht in mein Leben – ich wollte es selbst bestimmen!

Nach der Schule wurden die Depressionen immer stärker. Eine nicht begreifbare Angst verdunkelte mir das Leben. Ich hatte Angst vor der Zukunft, Angst keinen Ausbildungsplatz zu finden. Die Angst war mächtig und sie verfinsterte mir viele Jahre das Leben.

Aus dem Traum Mediengestalter zu werden, wurde nichts – meine Noten waren zu durchschnittlich und zu dieser Zeit wollte jeder diesen Trendberuf nachgehen. Darum begann ich eine Ausbildung als Bürokauffau. Zeitgleich fing ich mit dem Laufsport an und nahm schon bald an Events teil. Der Marathonlauf in Hamburg war für mich etwas besonderes und als ich über die Ziellinie lief, konnte ich mein Glück kaum fassen. Zu dieser Zeit ging es mir relativ gut, ich war aktiv, hatte viele Freunde und die Angst wich für einige Zeit von mir.

Als die Ausbildung beendet war und ich wieder einmal nicht wusste, wie es nun mit mir weitergeht, verfinsterte sich mein Leben. Ein Bekannter sagte einmal zu mir, dass er keinem Menschen begegnet ist, der mehr Angst vor der Zukunft hat wie ich. Und er hatte Recht. Während der Ausbildung merkte ich, dass der Beruf nichts für mich ist. Trotzdem biss ich mich durch und schloss die Ausbildung ab. Ein Aufgeben stand nicht auf dem Plan, das war einfach nicht mein Ding.

Zu der Zeit gab es einen Aufruf, sich bei der Bundeswehr zu bewerben und ich ergriff diese (in meiner damaligen Überlegung richtigen) Chance.
Ich wurde eingestellt und durchlief die Grundausbildung. Weil ich sehr sportlich war, hatte ich kaum Probleme. Allerdings verließen mich die finsteren Gedanken nie.

Nach der Ausbildung wurde ich in den Süden versetzt, nach kurzer Zeit wieder in den Norden. Zwischendurch musste ich mehrere Lehrgänge überstehen.

All dieses hin und her verursachte in mir starke Magenschmerzen. Vor allem kam ich mir wie eine Nummer vor und nicht mehr wie ein Mensch. Ich wurde versetzt und musste gehorchen. Es ist kein Zufall, dass in der Bundeswehr die Scheidungsrate explizit erhöht ist.

Ich liebte es nach wie vor, im Park laufen zu gehen und dort in der Natur spürte ich, dass es Gott gab. Aber er war unerreichbar für mich. Ich konnte nicht zu ihm gelangen. Außerdem wollte ich mich nach wie vor nicht vor ihm beugen.

Und so dauerte es noch mehrere Jahre, bis ich durch einen Burnout und mehrere Nervenzusammenbrüchen seelisch dermaßen am Ende war, dass ich in eine Klinik eingeliefert wurde. Ich merkte, dass ich so nicht mehr weitermachen konnte, denn ich war kräftemäßig am Ende. Es brauchte mehrere Wochen, bis ich realisierte, dass ich aus der Bundeswehr austreten musste. Das sichere Gehalt konnte mich nicht mehr locken, ich war am Ende.

Aus. Fertig.

Durch unglückliche Umstände entließ mich die Klinik, obwohl ich Selbstmordabsichten geäußert hatte.

Zuhause angekommen, setzte ich meine finsteren Gedanken in die Tat um.

Ich konnte so nicht mehr weiterleben. Ich wollte nicht mehr leben.

Und hier griff Gott ein.

Wäre er nicht gewesen, dann würde ich jetzt als eine verlorene Seele in der Hölle schmoren.

Durch den Blutverlust wurde ich immer wieder ohnmächtig und währenddessen sah ich einen Text, der wie ein Werbebanner von rechts nach links lief.

Deine Zeit ist noch nicht gekommen!

Als ich wieder zu mir komme, bin ich verwirrt.

Was war das?

Ich werde immer wieder ohnmächtig und jedesmal taucht dieser Text auf.

Und in all dem hoffnungslosen verspüre ich, wie der Lebensfunken – den ich schon so lange nicht mehr gespürt habe – wieder aufflammt. Zuerst ist es eine kleine, zitternde Flamme, die jederzeit erlöschen kann. Aber sie wächst, langsam und immer mehr, bis der Lebenswillen so groß wird, dass ich die Kraft habe, einen Krankenwagen anzurufen.

Ich wurde ins Krankenhaus eingeliefert und danach wieder in die Psychiatrische Klinik.

Wer jetzt denkt, dass ich mich sofort zu Jesus bekehrt habe, irrt sich.

Es dauerte noch ein ganzes Jahr, bis ich erkannt hatte, dass Gott mich gerettet hat. Er rettete nicht nur mein irdisches Leben, sondern das ewige.

Mein Stolz stand mir für lange Zeit im Weg – ich wollte mich vor Gott nicht demütigen und anerkennen, dass er die höchste Instanz ist (und nicht ich). Durch diesen Stolz war ich blind für die Liebe Gottes geworden. Denn Gott ist mitnichten ein Diktator, der uns knechten will.

In Wirklichkeit knechten wir Menschen uns selbst mit unseren überzogenen Ansprüchen. Der Mensch ist von Gott geschaffen – nicht umgekehrt! Ich bin durch das Lesen der Bibel zum Glauben gekommen. In Gottes Wort habe ich die Wahrheit und den Sinn im Leben gefunden, den ich immer gesucht habe. Auch der Frieden zog endlich in mein Leben ein und ich konnte allen vergeben.

Die Depressionen sind zwar nicht immer weg, aber im Gegensatz zu damals weiß ich jetzt, dass Jesus Christus immer bei mir ist. Er trägt mich durch schwere Zeiten und tröstet mich. Aber vor allem hat er meine Sünden am Kreuz auf Golgatha getragen, damit ich durch Glauben an dieses vollkommene Opfer nun ewigen Frieden mit Gott haben darf.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Abschlussgruss

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Bibelspruch für den Alltag – Psalm 92,5

6. September 2016 at 08:55

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Wie definiert die Bibel „Heiligkeit“?

2. September 2016 at 08:00

Anspracheallg

Am 4. September 2016 wird Mutter Teresa in Rom vom Papst heiliggesprochen. Die Vorbereitungen für dieses außergewöhnliche Großevent laufen bereits auf vollen Touren. Es werden viele Hunderttausende Menschen erwartet, die dieser besonderen Zeremonie beiwohnen wollen.

Welche Voraussetzungen muss ein Mensch erfüllen,
damit er von der katholischen Kirche heiliggesprochen wird?

  1. Er war Katholik.
  2. Er musste zu Lebzeiten leiden.
  3. Er starb den Märtyrertod / oder lebte ein tugendhaftes Leben.
  4. Er muss ein Wunder gewirkt haben.

Laut der katholischen Kirche, sind Heilige ganz besondere Menschen, die in der Gunst Gottes sehr hoch angesehen sind und laut Kirche auch verehrt werden sollen (d.h. angebetet).

Nun, warum schreibe ich hier so ausführlich über eine Kirchenthematik, der ich nicht zugehörig bin? Es geht mir darum, aufzuzeigen, was die Bibel für heilig hält. Das Wort Gottes ist meine Autorität! In der Welt gibt es viele Menschen, die aber an die katholische Kirche fest glauben und ihre Praxis nie hinterfragen. Von daher ist es mir wichtig, die Unterschiede aufzuzeigen, damit jeder Leser diese in seiner Bibel selbst nachprüfen kann.

Wir müssen uns erst einmal die Frage stellen: Wer ist mir wichtig?

Glaube ich an Gott und an sein Wort oder verlasse ich mich auf Menschenworte?

Diese Frage muss jeder von uns selbst beantworten.

Das Wichtigste vorweg: In der Bibel gibt es für den Menschen das Wort „Heilig“ niemals in der Einzahl. In der katholischen Bibel steht vor dem Namen das Wort heilig (z.b. Heiliger Petrus), aber der Urtext kennt dieses Wort nicht und daher muss man annehmen, dass die Kirche das Wort eigenmächtig eingefügt hat.

Wohl aber kommt das Wort „Heilige“ einige Male in der Bibel vor.

Ein paar Auszüge:

Römer 16,2 damit ihr sie aufnehmt im Herrn, wie es sich für Heilige geziemt, und ihr in allen Dingen beisteht, in denen sie euch braucht; denn auch sie ist vielen ein Beistand gewesen, auch mir selbst.

Kolosser 3,12 So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut;

1. Thessalonicher 5,23 Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes [Wesen], der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!

Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen der Bedeutung „geheiligt“ und dem Begriff „heilig“ wie es in der oben genannten Institution verwendet wird.

Denn der Mensch ist gefallen, seit dem Sündenfall von Adam und Eva wohnt in uns nichts Gutes mehr. Die Bibel ist da sehr deutlich:

Römer 3,12 Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!

Dieser Text ist hart, aber ehrlich. Und sind wir mal ehrlich zu uns selbst, muss jeder zugeben, dass er schon mal etwas schlechtes getan/gedacht hat. Eine Sünde reicht, um von Gott getrennt zu sein. Denn Gott ist wahrhaft heilig! In Ihm ist nichts böses!

Darum kam Jesus Christus auf diese Erde und ließ sich ans Kreuz nageln und die Sünden der Welt ertragen, auf das wir sündige Menschen durch Glauben an sein Opfer wieder Frieden mit dem Allmächtigen haben.

Habe ich meine Sünden vor Jesus Christus bekannt, bin ich geheiligt. Aber was bedeutet das? Lesen wir mal einige Verse, in denen das Wort vorkommt.

Johannes 17,16-19
(Jesus spricht hier das letzte Gebet vor seinem Opfertod und der Auferstehung, Anm. des Autors)
16  Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.
17 Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.
18 Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.
19 Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit.

Die wiedergeborenen Christen sind geheiligt durch Gott! Das bedeutet, sie sind abgesondert vom Rest der Welt. Darum erlischt das irdische Bürgerrecht, wenn ein Mensch sich zum Herrn Jesus bekehrt. Er wird nun der Welt fremd und gerade bei Neubekehrten erlebt man es häufig, dass sie ihre alten Freunde verlieren, weil sie anders geworden sind.

Aber wir gewinnen dafür ein himmlisches Bürgerrecht, welches so kostbar und wertvoll ist, dass kein Schatz auf dieser Welt ihm gleichwertig ist!

Der Mensch ist geheiligt durch Christus, aber der Mensch ist selbst nicht heilig! Auch als wiedergeborener Christ sündigt man immer wieder. Aber wir haben die Vergebung in Jesus Christus! Er führt uns durch unser Leben und lässt uns niemals alleine im Regen stehen.

Diese Zeremonie, die am 4. September abgehalten wird, ist genau das, was sie ist: Menschenwerk für Menschen. Sie wird nicht erretten, noch selig machen. Die Bibel ist da sehr deutlich. Wer sich zum Herrn Jesus bekennt, ist durch ihn geheiligt – egal wie viele gute Taten (oder schlechte) dieser Mensch bisher in seinem Leben vollbracht hat. Vor Gott sind alle Menschen gleich und für ihn zählt nur, ob der Mensch zu Lebzeiten Jesus Christus als seinen Retter angerufen hat.

Ist das nicht der Fall, muss der Mensch in der Ewigkeit in seinen Sünden sterben. Und davor schützt selbst der angesehenste Name auf der Erde nicht.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Abschlussgruss

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