Ökumene – Wohin?

Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich eine eigene Seite über die Ökumene erstelle. Aber in letzter Zeit traten immer mehr Menschen an mich heran, die die Ökumene befürworten oder sich gar keine Gedanken darum machen, was Ökumene eigentlich für uns wiedergeborene Christen bedeutet. Ausschlaggebend allerdings ist ein Artikel, der auf der ERF Webseite zu lesen ist.

Die Überschrift dieses Artikels lautet:

Ökumene - Wohin?

Dieser Artikel hat einen sehr großen Eindruck auf mich gemacht, aber keinen positiven. Bis dato glaubte ich, dass der ERF Sender (der zum Teil großartige Sendungen über den christlichen Glauben produziert) eine klare Meinung im Bezug zur Ökumene besitzt. Ich war, ehrlich gesagt, über diesen Beitrag sehr enttäuscht.

Wer glaubt, dass mein Artikel polemische Tendenzen oder gar eine Hassrede beinhalten wird, den möchte ich schon hier und jetzt enttäuschen, denn:

Ich beurteile nur die Lehre und NICHT die Menschen!

Das wird gerne in den selben Topf geworfen, um die Menschen zum Schweigen zu bringen. Allerdings ruft uns die Bibel auf, die Geister zu prüfen, ob sie aus Gott sind:

– 1. Johannes 4,1 –
Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.

Prüft alles – das Gute behaltet?

Auch dieser Bibelvers wird dazu genommen, um das Gute aus jeder Lehre herauszuschneiden, selbst wenn die Lehre einen falschen Jesus lehrt. Aber lesen wir doch mal den gesamten Absatz und nicht nur diesen einen Satz:

– 1. Thessalonicher 5,12-22 –
12 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, daß ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen,
13 und daß ihr sie um so mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander!
14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!
15 Seht darauf, daß niemand Böses mit Bösem vergilt, sondern trachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann!
16 Freut euch allezeit!
17 Betet ohne Unterlaß!
18
Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.

19 Den Geist dämpft nicht!
20 Die Weissagung verachtet nicht!
21 Prüft alles, das Gute behaltet!
22 Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!

Ich hoffe, dass man jetzt versteht, dass man aus dem Bösen nichts Gutes holen kann und Lukas 6,43 bestätigt dieses:

– Lukas 6,43-45 –
43 Denn es gibt keinen guten Baum, der schlechte Frucht bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Frucht bringt.
44 Denn jeder Baum wird an seiner Frucht erkannt; denn von Dornen sammelt man keine Feigen, und vom Dornbusch liest man keine Trauben.
45 Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor, und der böse Mensch bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor; denn wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.

Du kannst von einem faulen Baum dir keine guten Früchte pflücken. Vielleicht sehen sie von außen gesund und saftig aus, aber wenn du die Frucht aufschneidest, dann wird sie voller Würmer sein. Gott hat uns dieses so deutlich gesagt, damit wir nicht versuchen, von einer falschen Lehre etwas Gutes rauspicken – wenn die Lehre faul ist – dann ist sie das zu 100%! Und wenn man so langsam ruft »Ok, hör auf, wir haben es verstanden!« – dann können wir uns nun der Ökumene zuwenden. Bist du ein wiedergeborener Christ, ist es deine Pflicht, zu prüfen, ob die Lehren biblisch sind – zumindest wenn die Bibel für dich das Wort Gottes ist. Für mich ist die Bibel der Maßstab, an dem ich jede Lehre beurteile und sollte sie sich widersprechen, dann halte ich mich von dieser fern! Ja, ich glaube an die Schöpfung in 6 Tagen, sowie die Schaffung von Adam und Eva durch die Hand Gottes – ich glaube an alles was in der Bibel steht und ich danke dem Herrn, dass er mich schon so manches mal vor einer falschen Lehre bewahrt hat.

Gibt man das Wort Ökumene bei Wikipedia ein, stellt man fest, dass es nicht nur eine Ökumene gibt. Deshalb, wenden wir uns der ökumenischen Bewegung zu, die folgendes Bestreben hat:

1. Gemeinsames Handeln in der Mission
2.
Einheit in der Verkündigung Jesus Christus
3.
Gemeinsamer Dienst an der Welt

Diese Punkte sind für mich sehr schwammig zusammengefasst und auf den ersten Blick klingen sie positiv. Fakt ist, es gibt aber zwei große christliche Kirchen.

Die evangelische Kirche
Die römisch-katholische Kirche (das Wort katholisch bedeutet übrigens das Ganze)

Ich möchte die Lehren der römisch-katholischen Kirche prüfen, denn sie bestrebt die Einheit aller Religionen unter ihrem Dach. Aber und das sage ich auch mit einem schmerzenden Herzen, die Lehren von der evangelischen Landeskirche sind keinen Deut besser oder gar christlicher. Die evangelische Kirche vermittelt in der Mehrheit ein sehr dünnes Evangelium, wohingegen die katholische Kirche viel mehr in die Bibel an Dogmen reingelegt hat. Jedoch, beides ist fatal und wird von Gott gerichtet werden:

– Offenbarung 22,18-19 –
18 Fürwahr, ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buch geschrieben steht;
19 und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Teil vom Buch des Lebens und von der heiligen Stadt, und von den Dingen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

Diese Warnung darf man nicht unbeachtet lassen, zumindest nicht, wenn man von sich behauptet, ein wiedergeborener Christ zu sein. Ich rufe deshalb dich auf, nimm deine Bibel zur Hand und prüfe selbst die folgenden Lehren anhand der Bibel! Es geht mir nicht darum, dass du mir glaubst, sondern das du selbst herausfindest, wer was lehrt und ob diese Lehren biblisch sind, die wir auch dann befürworten können. Ich treffe immer wieder Geschwister, die sich lethargisch verhalten und nicht prüfen wollen. Das kann aber im schlimmsten Fall dazu führen, dass du mit jemanden gemeinsam betest, der nicht dein Bruder oder deine Schwester ist, weil er oder sie an etwas ganz anderes glaubt, was den einzig wahren Gott, den Vater, Jesus Christus, seinen Sohn und den Heiligen Geist lästert.

Ich bin dem Herrn so dankbar, dass er mein Leben gerettet hat und mich aus dem Sog der okkulten Verführung gerissen hat, die mich viele Jahre in der Finsternis herumirren lies. Seitdem lese ich die Bibel und preise den Herrn, dass er uns sein Wort zur Verfügung gestellt hat, damit wir mit einem offenen Auge durch die Welt gehen können. Wenn du die Bibel allerdings unaufgeschlagen in der Ecke vergammeln lässt, wie willst du dann die Lehren beurteilen können, ob sie von Gott stammen? Legst du mehr auf deine Erlebnisse und auf deine Gefühle wert? Dann lass mich dir sagen, dass auch der Satan dir wohlig, warme Gefühle vermitteln kann – denn davor warnt ebenso die Bibel:

– 2. Korinther 11,12-15 –
12 Was ich aber tue, das werde ich auch ferner tun, um denen die Gelegenheit abzuschneiden, welche eine Gelegenheit suchen, um in dem, dessen sie sich rühmen, so erfunden zu werden wie wir.
13 Denn solche sind falsche Apostel, betrügerische Arbeiter, die sich als Apostel des Christus verkleiden.
14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.
15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.

….aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.

Wem folgst du nun mehr? Einem fehlbaren Menschen hier auf der Erde oder Gott?

Man merkt, ich ziehe das ein wenig in die Länge, das dient zu einem Zweck – denn irgendwelche Hetzschriften sind schnell verfasst, aber lass dir sagen, ich habe wirklich geprüft! Als ich Christ wurde, wusste ich nicht mal warum es eine katholische und eine evangelische Kirche gibt und wenn es zwei Richtungen gibt, dann musste folglich eine richtig und eine falsch sein. Deshalb habe ich angefangen, den katholischen Katechismus zu lesen, der von Papst Paul Johannes II veröffentlicht wurde. Dieses Werk umfasst viele hundert Seiten und man kann es auch online lesen – es ist demnach kein „Geheimwerk“. Nein, die römisch-katholische Kirche veröffentlicht ihre Lehren, so dass jeder selbst prüfen kann, ob sie biblisch sind oder nicht.

Ich möchte deshalb 9 Lehren vorstellen, die heute auch noch genau so gelehrt werden und sie mit der Bibel abgleichen.

Ökumene – Wohin?

Bist du ein Katholik? Dann nimm dir eine Bibel zur Hand und lies nach und stell dir die Frage: Gehorchst du einem Menschen mehr als Gott? Die Bibel wurde von Gott inspiriert verfasst, damit jeder, der Gott wirklich sucht, ihn darin finden kann. Dabei wurde die heilige Schrift vom Heiligen Geist den Menschen eingegeben. Sie ist deshalb wirklich das Wort Gottes und kein Menschenwort.

– 2. Timotheus 3,16 –
Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,
damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

Das griechische Wort bei eingegeben heisst theopneustos, was soviel wie von Gott gehaucht bedeutet – es ist deshalb schon eine falsche Lehre, wenn man sagt, dass die Menschen inspiriert waren – nein, Gott war inspiriert und ließ durch den Heiligen Geist, die Menschen die Bibel verfassen.

Befassen wir uns jetzt mit 9 Lehren, die von der römisch-katholischen Kirche gelehrt werden:

Nr. 1: Petrus ist der Fels – das sagt die römisch-katholische Kirche!

Ökumene - Wohin?

Auf folgende Bibelstelle beruft sich die Kirche:

– Matthäus 16,18 –
Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen.

Ist doch klar, oder? Aber lasst uns doch den gesamten Absatz lesen, bevor wir eine vorschnelle Meinung abgeben:

– Matthäus 16,13-20 –
13 Als aber Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi gekommen war, fragte er seine Jünger und sprach: Für wen halten die Leute mich, den Sohn des Menschen?
14 Sie sprachen: Etliche für Johannes den Täufer; andere aber für Elia; noch andere für Jeremia oder einen der Propheten.
15 Da spricht er zu ihnen: Ihr aber, für wen haltet ihr mich?
16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!
17 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona; denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel!
18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen.
19 Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein.
20 Da gebot er seinen Jüngern, daß sie niemand sagen sollten, daß er Jesus der Christus sei.

Wenn man den Absatz liest, dann sieht man, dass Petrus zuerst zu dem Herrn Jesus bekannte, dass er der Christus sei. Und der Herr bekräftigte Petrus als Apostel. Im griechischen steht bei Petros, dass er ein Steinchen ist. Als der Herr dann sagt »und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen« steht im griechischen Urtext nicht mehr Petros, sondern Petra, was einen massiven Stein bedeutet.

Petrus ist demnach ein Steinchen und Christus ist der Fels, auf dem die Gemeinde gebaut wird – alles andere wird unlogisch, denn einzig und alleine Jesus Christus kann dich erretten, da er für dich am Kreuz auf Golgatha gestorben und wiederauferstanden ist. Aber das ist ganz typisch für krumme Lehren, denn sie nehmen oftmals nur einen einzigen Satz aus der Bibel und verdrehen dann den so, dass er unlogisch für die gesamte Bibel wird. Wenn du die Bibel von Anfang an bis zum Ende liest, dann kannst du keinen anderen Schluss ziehen, dass nur Jesus Christus dich retten kann! Petrus war ein Apostel und er sprach als Erster bei Pfingsten, aber er war auch nur ein Mensch, der sogar später für seinen Glauben umgebracht wurde.

Ja, aber was ist mit diesem Schlüssel? Was bedeutet denn der Schlüssel?

Wir haben einen wunderbaren weiteren Bibelabschnitt, der uns zeigt, was der Schlüssel bedeutet.

– Lukas 11,49 –
Wehe euch Gesetzesgelehrten, denn ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen! Ihr selbst seid nicht hineingegangen, und die, welche hineingehen wollten, habt ihr daran gehindert!

Der Herr Jesus spricht vom Schlüssel der Erkenntnis, welcher nur das Evangelium bedeuten kann. Denn die Gesetztesgelehrten kannten zwar die Schrift, wollten aber den Herrn Jesus nicht als Messias anerkennen – sie verwarfen daher diesen Schlüssel und schaufelten sich damit ihr eigenes Grab, indem sie den Christus verwarfen.

Nr. 2: Die römisch-katholische Kirche vertritt die Meinung, dass die Muslime den selben Gott anbeten.

Ökumene - Wohin?

Als ich das im katholischen Katechismus las, konnte ich das nicht glauben. Aber es steht dort schwarz auf weiss:

841:
Die Beziehungen der Kirche zu den Muslimen. „Die Heilsabsicht umfaßt aber auch die, welche den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Festhalten am Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einzigen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (LG 16)

Seit wann glauben die Muslime, an Jesus Christus, den Sohn Gottes? Wenn du einen Muslimen fragst, wird er dir sagen, dass Allah keinen Sohn hat!

Ich möchte hier nochmal deutlich sagen, dass ich nichts gegen die Muslime habe – sie sind von Gott geschaffen, wie jeder auf der Erde. Aber es ist wirklich entscheidend, ob du an den Sohn Gottes glaubst, oder nicht. Die Bibel ist da sehr eindeutig:

– 1. Johannes 5,10-12 –
10 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat dieses Zeugnis in sich. Wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner; denn er glaubt nicht dem Zeugnis, das Gott gegeben hat von seinem Sohn.
11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.

Und da lass mich dir ganz klar sagen: Wenn du den Sohn Gottes leugnest, dann gibt es keine Barmherzigkeit am Tag des Gerichtes für dich, sondern dann wird dich das Zorngericht Gottes treffen. Wir können deshalb nicht mit Menschen zusammen beten, die nicht an Jesus Christus, den Sohn Gottes glauben, der für uns am Kreuz auf Golgatha starb und nach drei Tagen wieder auferstand und in den Himmel hinauffuhr. Jesus Christus wird eines Tages wiederkommen – und wenn du nicht an ihn glaubst, dann wirst du keine Vergebung der Sünden erlangen, sondern die Schuld verbleibt auf deinen Schultern.

Das ewige Leben ist in Gottes Sohn – Jesus Christus – wer Jesus Christus bekennt, der hat das ewige Leben. Wer den Sohn Gottes leugnet, der hat es nicht.

Nr. 3: Die römisch-katholische Kirche glaubt, dass alle Religionen zum Gott der Bibel führen!

Ökumene - Wohin?

Im katholischen Katechismus steht deutlich:

843
Die Kirche anerkennt bei den anderen Religionen, daß sie, wenn auch erst „in Schatten und Bildern“, nach Gott suchen. Er ist ihnen noch unbekannt, aber doch nahe, da er allen Leben, Atem und alles gibt und er will, daß alle Menschen gerettet werden. Somit betrachtet die Kirche alles, was sich in den Religionen an Wahrem und Gutem findet, „als Vorbereitung für die Frohbotschaft und als von dem gegeben …‚ der jeden Menschen erleuchtet, damit er schließlich das Leben habe“ (LG 16) [Vgl. NA 2; EN 53].

Fassen wir zusammen: Die Kirche sieht in allen anderen Religionen den selben Gott. Er ist dort zwar in „Schatten und Bildern“ (klingt sehr nach Spiritismus und Okkultismus), aber jede andere Religion sucht den selben Gott. Frag einen bekennenden Buddhist, ob er den Gott der Bibel sucht. Er wird dir wohl antworten, dass er den Gott in sich sucht, aber keinen Schöpfergott.

Unlängst hat der Dalai Lama zugegeben, dass er an keinen Schöpfergott glaubt (Berlin 2002, Kirchentag) – denn im Buddhismus werden Götter als etwas niedrigeres angesehen, als Mönche – der Mensch erleuchtet sich quasi selbst.

Und so kann man alle weiteren Religionen beleuchten – sie alle haben andere Ansichten und glauben an andere Dinge – aber an den Gott der Bibel glauben sie nicht und an Jesus Christus erst recht nicht. Aber so steht es im Katechismus und ich glaube auch fest, dass die römisch-katholische Kirche glaubt, dass alle Religionen zum Gott führen – ich bezweifel allerdings, dass es der Gott der Bibel ist, sondern ich glaube vielmehr, dass es Satan ist, der sich als Engel verkleidet und den Menschen versucht weisszumachen, dass alle Wege in den Himmel (oder nach Rom) führen.

Das ist allerdings eine furchtbare Täuschung, die ihren Höhepunkt in der Herrschaft des Antichristen münden wird. Denn der Antichrist wird nicht nur gegen Christus sein, nein er wird auch an Stelle von Christus hier auf der Erde herrschen – die Menschen werden ihn anbeten und als Gott sehen. Die Bibel berichtet ausführlich darüber, dass das passieren muss, bevor der wahre Christus auf der Erde erscheinen kann und ein wahres Friedensreich für 1000 Jahre aufbauen wird.

Gott will nicht, sondern möchte, dass jeder Mensch in den Himmel kommt. Jesus Christus starb für jeden einzelnen Menschen auf der Erde und nicht nur für ein paar Auserwählte! Allerdings wird Gott deinen Willen respektieren, wenn du keine Gemeinschaft mit ihm hast, dann kommst du nicht in den Himmel. Denn sonst wäre das Opfer von Jesu Christi am Kreuz auf Golgatha unnötig, wenn alle Menschen (egal ob sie an Gott glauben oder nicht) in den Himmel gelangen. Das Opfer von Jesus Christus wird hier verlästert und für unwichtig erklärt.

Deshalb frag dich selbst – gehorchst du einem Menschen mehr wie dem Gott der Bibel?

– Johannes 14,6 –
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Nr. 4: Die römisch-katholische Kirche hat das zweite Gebot der Bibel verändert.

Ökumene - Wohin?

Lesen wir mal, wie das zweite Gebot anhand der katholischen Kirche lautet:

II.Du sollst den Namen deines Gottes nicht verunehren.

Hören wir doch mal, wie das zweite Gebot anhand der Bibel lautet:

– 2. Mose 20,4-6
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.
5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und
vierte Glied derer, die mich hassen,
6 der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

Und Jesus Christus bekräftigt dieses Gebot, welches Mose den Israeliten auf dem Berg Sinai durch Gott gegeben hatte:

– Markus 12,28-34 –
28 Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften«.
31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.
32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur „einer,“ und ist kein anderer außer ihm;
33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
34 Als Jesus aber sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.

Du sollst Gott die höchste Ehre geben und alleine ihn anbeten! Das Anbeten, von fremden Göttern, ganz gleich ob es Statuen oder Bildnisse sind, sind ihm ein Gräuel, welche die das tun, werden nicht das Reich Gottes erben und somit nicht in den Himmel kommen! (Galater 5,19-21)

Im Katechismus Nr. 2129
sagt die Kirche, dass es Menschen untersagt ist, Gott nachzubilden. Bilder von Engeln und Heiligen seien erlaubt und dann führt sie Bibelstellen an,
um die Beweise zu untermauern. Es gibt keine Bibelstellen, die besagen, dass wir Bilder anbeten sollen – keine einzige!

Denn der wahre Gott würde niemals entgegen seine Gebote reden und handeln – er ist heilig, sündlos und gerecht!

Nr. 5: Die römisch-katholische Kirche glaubt, dass die Werke die Menschen erretten – Glaube alleine nicht!

Ökumene - Wohin?

In der katholischen Kirche ist der Glaubensweg ein sehr langer und beschwerlicher. Angefangen von der Babytaufe, über Kommunion, Buße, sonntägliches Besuchen der Messe, Andacht an den Feiertagen und vor allem das Abendmahl. Das alles stellt den langen mühsamen Weg zum Heil dar. Menschen, die in der Mittelalterzeit behauptet haben, allein der Glaube an Jesus Christus bringt das Heil, die wurden der Inquisiton übergeben und umgebracht. Die Inquisition wurde im übrigen von der katholischen Kirche nie verurteilt, nein die Kirche behauptet, dass das ein gutes Rechtsmittel war. Und die Gesetze von damals sind noch nie widerrufen wurden.
Sie „ruhen“ im Moment nur, da sich momentan niemand vorstellen kann, dass Christen öffentlich in Europa hingerichtet werden. Aber genau darauf zielt diese Welteinheitsreligion ab. Denn wer wird denn außen vor gelassen? Nur diejenigen, die behaupten, dass nur Jesus Christus der einzige Weg zum Himmel ist und bleibt!

Wer solches als Katholik behauptet, der wird exkommuniziert, die Kirche besteht darauf, dass man Werke tun muss, um gerettet zu werden und dass man niemals sicher sein kann, genug für seine Errettung getan zu haben.

Aber was sagt die Bibel dazu?

Es ist ein längerer Bibeltext, der aber sich sehr genau mit dem Glauben auseinandersetzt und die Frage klärt, ob Werke verpflichtend sind, um in den Himmel zu gelangen.

– Römer 4,1-13
1 Was wollen wir denn sagen, daß Abraham, unser Vater, nach dem Fleisch erlangt hat?
Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott.
Denn was sagt die Schrift? »Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet«.
Wer aber Werke verrichtet, dem wird der Lohn nicht aufgrund von Gnade angerechnet, sondern aufgrund der Verpflichtung;
wer dagegen keine Werke verrichtet, sondern an den glaubt, der den Gottlosen rechtfertigt, dem wird sein Glaube als Gerechtigkeit angerechnet.
Ebenso preist auch David den Menschen glückselig, dem Gott ohne Werke Gerechtigkeit anrechnet:
»Glückselig sind die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden zugedeckt sind;
glückselig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht anrechnet!«
Gilt nun diese Seligpreisung den Beschnittenen oder auch den Unbeschnittenen? Wir sagen ja, daß dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet worden ist.
10 
Wie wurde er ihm nun angerechnet? Als er beschnitten oder als er noch unbeschnitten war? Nicht als er beschnitten, sondern als er noch unbeschnitten war!
11 
Und er empfing das Zeichen der Beschneidung als Siegel der Gerechtigkeit des Glaubens, den er schon im unbeschnittenen Zustand hatte, damit er ein Vater aller unbeschnittenen Gläubigen sei, damit auch ihnen die Gerechtigkeit angerechnet werde;
12
 und auch ein Vater der Beschnittenen, die nicht nur aus der Beschneidung sind, sondern die auch wandeln in den Fußstapfen des Glaubens, den unser Vater Abraham hatte, als er noch unbeschnitten war.

13 Denn nicht durch das Gesetz erhielt Abraham und sein Same die Verheißung, daß er Erbe der Welt sein solle, sondern durch die Gerechtigkeit des Glaubens.

Durch den Glauben an den lebendigen Sohn Gottes – Jesus Christus – erlangst du die volle Errettung und nicht durch Werke. Man kann sagen, dass aufgrund des Glaubens gute Werke entstehen – aber umgekehrt funktioniert das nicht, dass aus guten Werken automatisch der Glaube entsteht.

Und ist das nicht eine unglaubliche Befreiung? Der Glaube alleine rettet dich!

Nr. 6: Die römisch-katholische Kirche lehrt, dass es ein Fegefeuer gibt, in dem Sünder eine Zeit lang Buße tun müssen – danach gelangen sie aber in den Himmel.

Ökumene - Wohin?

Mit dem Fegefeuer hat sich die Kirche einen Ausweg geschaffen, der dem Menschen die Sicherheit gibt, dass er nur ein wenig leiden müsse – solange er von der Kirche festgesetzte Todsünden nicht begangen hat – und dass er dennoch in den Himmel kommen kann.

Aber was sagt die Bibel dazu?

Sie ist da sehr deutlich:

– Hebräer 9,27-28
27 Und so gewiß es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht,
28 
so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweitenmal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.

Der Mensch stirbt einmal – hat er da nicht die volle Vergebung durch den Herrn Jesus Christus erlangt, wird er für ewig in der Hölle sein. Es gibt keine weniger lässliche Sünden – jede Sünde hat den Menschen vor Gott als Schuldigen hingestellt und jede Sünde hat dich von der Gemeinschaft mit Gott getrennt.

Wenn du nicht an Jesus Christus glaubst, aber brav deine Kirchensteuer zahlst, dann wirst du in die Hölle kommen – denn jeder Mensch muss selbst an Jesus Christus glauben, wenn der Mensch tot ist, sind gelesene Messen vollkommen unnötig, denn du kannst niemanden in den Himmel beten – Gott ist unbestechlich.

Nr. 7: Die Anbetung einer Mariengestalt

Ökumene - Wohin?

Was die katholische Kirche aus Maria gemacht hat, ist der echten, der wahren Maria, die im Himmel ist, ein Gräuel. Vielerorts wird sie angebetet und als Himmelskönigin bezeichnet. Sie wird sogar über Christus gestellt, denn die katholische Kirche lehrt ja, dass nur Maria alleine den Sünder aus dem Fegefeuer holen kann ins Himmelreich. Sie wird als sündlos dargestellt, auch leugnet die Kirche, dass sie jemals weitere Kinder bekommen hat.

– Lukas 1,46- 47 –
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47
und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter.

Wenn Maria sündlos gewesen wäre (es gab nur einen sündlosen Menschen und das war Christus!) – warum rief sie dann „meinen Retter“? Sie wusste, dass sie voll von Sünde war – denn wir wissen ja, kein Mensch ist gut, auch nicht einer. Deshalb kam Gott ja in Gestalt von Jesus Christus auf die Erde, um uns einen Erlösungsweg zu geben, den wir mit einfachem Gottglauben bekommen. Es wird von vielen Mariengestalten berichtet, die Menschen erscheinen. Ich glaube sogar, dass den Menschen wirklich sowas erschienen ist, aber es war nicht die echte Maria, denn diese Mariengestalt will von den Menschen angebetet werden. Und es gibt nur ein Wesen, das anstelle Gottes angebetet werden will:

– 2. Korinther 11,14-15
14 Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts.
15 Es ist also nichts Besonderes, wenn auch seine Diener sich verkleiden als Diener der Gerechtigkeit; aber ihr Ende wird ihren Werken entsprechend sein.

Wer hat für dich die höchste Priorität im Leben? Maria oder Jesus Christus? Glaubst du wirklich, dass ein Mensch, der Maria war, dich in den Himmel bringen kann, wenn du Jesus Christus nicht anbetest, sondern sie?

Wie lautet das erste Gebot:

– 2. Mose 10,2 –
Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe.

Nur Gott alleine wird dich gerecht sprechen, wenn du an seinen Sohn Jesus Christus glaubst – kein menschliches Wesen auf Erden kann Fürsprache für dich halten – nur Gott allein!

Nr. 8: Die römisch-katholische Kirche gibt Ablässe für Sünden heraus – manche für Werke, andere für Geld.

Ökumene - Wohin?

Was bedeutet das? Das bedeutet, dass für Verstorbene z.b. Messen gelesen werden. Diese Ablässe kosten Geld, für Andere muss man entweder eine besondere Messe besuchen oder ein spezielles Gebet beten. Was soll das alles bewirken? Da die katholische Kirche an ein Fegefeuer glaubt, glaubt sie auch, dass ein Totenanbeten bewirkt, dass diese Toten die im angeblichen Fegefeuer gerade schmoren, durch eine Messe schneller in den Himmel gelangen.

Wie definiert die Kirche den Ablass (aus Wikipedia):

„Ablaß ist der Nachlaß zeitlicher Strafe vor Gott für Sünden, deren Schuld schon getilgt ist; ihn erlangt der entsprechend disponierte Gläubige unter bestimmten festgelegten
Voraussetzungen durch die Hilfe der Kirche, die im Dienst an der Erlösung den Schatz der Sühneleistungen Christi und der Heiligen autoritativ verwaltet und zuwendet.“
Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, einen Ablass zu bekommen: Um einen Ablass zu gewinnen, müssen Katholiken meist ein bestimmtes frommes Werk (z.B. Wallfahrt, Kirchen- oder Friedhofsbesuch, spezielles Gebet) in angemessener Disposition vollbringen. Darüber hinaus gehört zu den Voraussetzungen für die Ablassgewinnung die sakramentale Beichte, der Empfang der heiligen Kommunion und das Gebet in der Meinung des Papstes.“

Merkt man die Gotteslästerung? Diese Kirche behauptet, sie allein könne Sünden tilgen, da sie »den Schatz der Sühneleistung Christi und der Heiligen (denn laut der Kirche können Heilige ebenso Sühne leisten) autoritativ verwalter und zuwendet.«

Nach der römisch-katholischen Lehre ist der Ablass demnach ein besonderer göttlicher Gnadenakt, der der eigentlichen Vergebung nachgelagert ist. Er wird durch verbindliche
Rechtsakte und Regelungen der kirchlichen Autorität vermittelt. Wo ist da Jesus Christus? Hat er nicht bereits alle Sünden am Kreuz bezahlt?

Doch, natürlich.

Wenn du deine Sünden Jesus Christus beichtest und sie bereust, dann erlangst du die volle Vergebung dafür – kein Mensch muss dir irgendeine Vergebung zusprechen – das kann er gar nicht, da nur Jesus Christus alleine das kann!

Aber es kommt noch schlimmer.

Viel schlimmer.

Nr 9: Was bedeutet das Abendmahl in der römisch-katholischen Kirche?

Wofür steht das Abendmahl laut der Bibel:

– Lukas 22,19-20
19 Und er nahm das Brot, dankte, brach es, gab es ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis!
20
Desgleichen [nahm er] auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Das Abendmahl sollen wir wiedergeborene Christen zum Gedächtnis an den neuen Bund zu uns nehmen. Zum Gedächtnis!

Aber was lehrt die römisch-katholische Kirche?

Sie glaubt, dass der Pfarrer, also ein Geistlicher im Dienst der Kirche die Hostie mittels einem magischen Gebet in den echten Leib Christi verwandelt. Ebenso der Traubensaft, wird in das echte Blut verwandelt. Das bedeutet, wenn du einer katholischen Messe beiwohnst, dann wohnst du der nochmaligen Kreuzigung Jesus Christus bei!

Aber was sagt die Bibel zu dem mehrmaligem Opfern des Christusses?

– Hebräer 9,24-26
24 Denn nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen;
25 
auch nicht, um sich selbst oftmals [als Opfer] darzubringen, so wie der Hohepriester jedes Jahr ins Heiligtum hineingeht mit fremdem Blut,
26 
denn sonst hätte er ja oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an. Nun aber ist er einmal offenbar geworden in der Vollendung der Weltzeiten zur Aufhebung der Sünde durch das Opfer seiner selbst.

Jesus Christus hat ein vollkommenes Opfer am Kreuz auf Golgatha erbracht. Das konnte er tun, weil Jesus Christus Gott selbst ist! Nur sein Opfer kann dich erretten und nur der Glaube an ihn wird dich für ewig erretten.

Ökumene - Wohin?

Die römisch-katholische Kirche glaubt noch an viele andere Dinge, die nicht in der Bibel stehen (z.b. dass sie das wahre heilige Volk ist und nicht die Juden!). Sie hat ihr Fundament auf Lügen aufgebaut und deshalb wird sie sich nicht mehr ändern können. In der Offenbarung wird von ihr gesprochen – sie ist die Gemeinde Thyatira  (Off. 2,18) und die Hure Babylon, die volltrunken vom Blut der Heiligen ist – die sie in der Inquisition abgeschlachtet hat (Off. 17,2).

Gott hat diese Kirche nicht vergessen – denn die Gräuel, welche diese Kirche tut, sind bis zum Himmel angewachsen (Off. 18,5). Und Gott, der ewig sündlos, heilige und gerechte Gott wird sie richten – nach ihren Werken.

Kommen wir zurück zur Ökumene – was besagen die drei Sätze nochmals:

1. Gemeinsames Handeln in der Mission
2.
Einheit in der Verkündigung Jesus Christus
3.
Gemeinsamer Dienst an der Welt

Wie soll man gemeinsam missionieren, wenn die römisch-katholische Kirche an ein ganz anderes Heil glaubt?

Welchen gemeinsamen Dienst soll man tun, wenn man vollkommen unterschiedliche Auffassungen vom Heil hat? Wer nicht mein Bruder oder Schwester ist, mit dem kann ich nicht gemeinsames Brot brechen – wer falsche Lehren vertritt und den einzig wahren Christus verlästert, den kann ich nicht bei mir zu Hause einladen.

Und wie kann man glauben, dass man nebeneinander im Himmel sitzt, wenn zwei ganz verschiedene Lehren gelehrt werden? Die Reformation ist doch nicht zustande gekommen, weil die Leute Lust darauf hatten, nein! Sie wollten wieder zurück zur biblischen Lehre und weg von der katholischen Mystik! Wir dürfen den Reformatoren dankbar sein, dass sie uns die Bibel wiedergebracht haben, die unter Tonnen von mystischen Büchern längst untergegangen war.

Die Einheit besteht – unter wiedergeborenen Christen – solche aber, die nach anderen Lehren leben, werden niemals eine Einheit sein können, weil sie auf einem falschen Fundament aufgebaut ist – nämlich nicht dem des Christusses:

– Johannes 17,6-19
6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast; sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.
Nun erkennen sie, daß alles, was du mir gegeben hast, von dir kommt;
denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und haben wahrhaft erkannt, daß ich von dir ausgegangen bin, und glauben, daß du mich gesandt hast.
Ich bitte für sie; nicht für die Welt bitte ich, sondern für die, welche du mir gegeben hast, weil sie dein sind.
10 
Und alles, was mein ist, das ist dein, und was dein ist, das ist mein; und ich bin in ihnen verherrlicht.
11 
Und ich bin nicht mehr in der Welt; diese aber sind in der Welt, und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, gleichwie wir!
12 
Als ich bei ihnen in der Welt war, bewahrte ich sie in deinem Namen; die du mir gegeben hast, habe ich behütet, und keiner von ihnen ist verlorengegangen als nur der Sohn des Verderbens, damit die Schrift erfüllt würde.
13 
Nun aber komme ich zu dir und rede dies in der Welt, damit sie meine Freude völlig in sich haben.
14 
Ich habe ihnen dein Wort gegeben, und die Welt haßt sie; denn sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.
15
 Ich bitte nicht, daß du sie aus der Welt nimmst, sondern daß du sie bewahrst vor dem Bösen.
16 
Sie sind nicht von der Welt, gleichwie auch ich nicht von der Welt bin.
17 
Heilige sie in deiner Wahrheit! Dein Wort ist Wahrheit.
18 
Gleichwie du mich in die Welt gesandt hast, so sende auch ich sie in die Welt.
19 
Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in Wahrheit.

Wer jetzt sagt, wie kann sowas passieren? In der Bibel steht, dass der große Abfall kommen muss, bevor Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit wieder auf den Wolken des Himmels auf die Erde kommen kann und sein wahres Friedensreich aufrichten wird.

Die antichristliche Vereinigung wird passieren und sie wird unter der Leitung der römisch-katholischen Kirche geschehen. Schon jetzt versuchen Prediger in Gemeinden den evangelischen Christen einzureden, dass Luther nur protestiert hat und dass dieser Protest vorbei ist.

Meine Lieben – der Protest ist nicht vorbei! – wenn du an der biblischen Wahrheit festhälst, dann kann man nur dagegen protestieren und Luther war im übrigen nicht der Einzige, der sich mutig gegen diese Insititution gestellt hat und sein Leben riskierte.

Denn ich gehorche Gott mehr als den Menschen und nur vor Gott werde ich mich verantworten müssen.

Den Antichrist und seine Kirche können wir nicht aufhalten, aber wir können aufstehen und auf die Wahrheit zeigen, die in der Bibel zu finden ist – damit wir uns nicht mitschuldig machen, an Menschen, die vielleicht das Evangelium hätten hören können durch unser Wort.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich liebe die Katholiken, aber die Lehre, die vom Vatikan aus in der ganzen Welt verbreitet wird, ist eine falsche und finstere Lehre, die den Menschen keinen Mut macht, sondern sie müssen in ständiger Angst sein, das Heil zu verlieren, den die Kirche propagiert.

Wenn du exkommuniziert wirst, dann macht das nichts – denn:

Es gibt nur in Jesus Christus das Heil, denn nur Jesus Christus alleine kann dich vor der Hölle und der ewigen Verdammnis retten!

– Johannes 14,6 –
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und
die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Ich:
Glaube, dass nur durch Jesus Christus alleine man errettet werden kann!
Glaube, dass nur der Glaube alleine dich errettet und dass Werke nicht heilsnotwendig sind!
Glaube nicht an eine Institution, die meint, dass alleinige Heil zu besitzen!
Glaube an die Bibel (und nicht an die Apokryphen!) und dass nur diese das Wort Gottes beinhaltet!
Glaube an keinen Menschen hier auf der Erde, sondern nur Gottes Sohn ist mein Maßstab – Jesus Christus!
Glaube, dass Gott der Richter der Welt sein wird – nämlich Jesus Christus alleine und dass er bald wiederkommen wird!
Glaube nicht, dass es mehrere Wege in den Himmel gibt, sondern alleine der Glaube an Jesus Christus, dich wahrhaft erretten wird!
Hoffe, dass sich der Leser selbst mit den Schriften auseinandersetzt und dann seinen eigenen Schluss zieht!
Möchte jeden im Namen Jesu Christi segnen und hoffe, dass er den Weg zu ihm finden wird – denn nur Jesus Christus alleine wird dich erlösen können!

Kristina Bode

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