Europas Zukunft

Lieber Leser

Europa steht gerade an einem bedeutsamen Schwellenpunkt. Wie interessant wäre es, zu wissen, was mit Europa in der Zukunft passieren würde? Wer wäre nicht neugierig, zu erfahren, was geschieht? Da mag es jene geben, die (mal wieder) den Weltuntergang zu einer bestimmten Zeit propagieren und andere wiederum glauben, dass sich nichts signifikant verändern wird.

Doch nur in einem Buch können wir Menschen erfahren, was in Europa in der Zukunft geschehen wird:
In der Bibel!

Die Bibel ist das einzige Buch, in denen Prophetien stehen, die sich hundertprozentig genau erfüllt haben. Ca. 2500 solcher Prophetien haben sich bereits erfüllt und es stehen noch etwa 500 aus. Auch, wenn diese sich manchmal fantastisch anhören, sie werden sich ebenso wie die anderen erfüllen.

Denn Gott steht zu seinem Wort! Die Bibel ist das inspirierte Wort Gottes, welches die Menschen durch den Heiligen Geist verfasst haben. Aber die Bibel ist nicht nur Gottes Wort. Jesus selbst bezeichnet sich als „das Wort Gottes“.

Darum geht die Bibel von ihrer Unfehlbarkeit aus, denn Gott ist unfehlbar! Allerdings vermag der Mensch, der Gott ablehnt, die Bibel nicht zu verstehen. Gottes Wort öffnet sich nur dem, der mit einem suchenden Herzen nach Gott fragt. Es bringt deshalb nichts, zu versuchen, Gottes Wort auf eine intellektuelle Art und Weise zu verstehen – denn Gott selbst sagt in seinem Wort:

1. Korinther 2,14 Der natürliche Mensch aber nimmt nicht an, was vom Geist Gottes ist; denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt werden muß.

Und genau so ist es mir auch ergangen – ich wollte die Bibel lesen, aber suchte nicht nach Gott. Deshalb verstand ich kein Wort von ihr.

Der folgende Text beschäftigt sich recht intensiv mit der Bibel – denn nur in ihr steht Europas wahre Zukunft geschrieben.

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Text verfassen sollte – denn es werden einige Sachen drinstehen, die vielleicht verstörend sein könnten. Deshalb sollte jeder selbst sehr genau überlegen, ob er:

  1. Wirklich nach Gott sucht und die Bibel als Gottes Wort anerkennt
  2. Bereit ist, die kommenden Geschehnisse zu erfahren

Doch bevor wir gemeinsam die Zukunft Europas aus der Sicht des Alten und Neuen Testamentes betrachten, möchte ich über das Lesen und interpretieren von Prophetien sprechen.

Prophetien haben manchmal in der Bibel mehr als nur eine Bedeutung. Als Beispiel nehme ich da die Sendschreiben aus der Offenbarung.

  1. Die Sendschreiben sprechen die Gemeinde an, an die sie gerichtet ist.
  2. Die Sendschreiben stellen aber auch die gesamte christliche Kirchengeschichte dar und zwar von der Gründung der Gemeinden bis zur heutigen Gemeindezeit. (wer sich darüber näher informieren möchte, Roger Liebi hat ausgezeichnete Vorträge darüber).
  3. Die Prophetie kann einen in seinem Glaubensleben auch direkt ansprechen.

Prophetien sind kleine Mosaiksteinchen – nur wer sie zu deuten vermag, dem zeigt sich letztlich das Bild.

Dabei ist es vollkommen normal, wenn manches für einen verständlicher ist, als anderes. Der Apostel Paulus schrieb, dass all unser Wissen nur Stückwerk sei. Wir können als Menschen das vollkommene Bild gar nicht erkennen, weil unser Verstand zu klein dafür ist.

Doch jetzt kann man sich entscheiden: In der Bibel so gut es geht nachzuforschen oder es sein zu lassen. Gott möchte, dass wir uns mit seinem Wort befassen und deshalb ist es essenziell, dass wir täglich in ihr lesen. Je mehr wir das tun, desto mehr erkennen wir von dem Mosaikbild und die Größe Gottes. Gerade das fasziniert mich an diesem Buch, weil ein roter Faden sich von Anfang bis Ende hindurchzieht.

Die Söhne Japhets wanderten nach Europa aus

1. Mose 10
1 Dies ist die Geschichte der Söhne Noahs: Sem, Ham und Japhet; und nach der Sintflut wurden ihnen Söhne geboren.
2 Die Söhne Japhets waren: Gomer, Magog, Madai, Jawan, Tubal, Mesech und Tiras.
3 Die Söhne Gomers aber: Aschkenas, Riphat und Togarma.
4 Und die Söhne Jawans: Elischa, Tarsis, die Kittäer und die Dodaniter.
5 Von diesen haben sie sich auf die Gebiete der Heiden verteilt, in ihre Länder, jeder nach seiner Sprache; in ihre Völkerschaften, jeder nach seiner Sippe.

Im Vers 5 wird über Gebiete gesprochen. Das hebräische Wort bedeutet anstatt Gebiete = Inseln. איים (ausgesprochen Ijim) welches darin vorkommt, bezeichnet nicht irgendwelche Inseln, sondern eine ganz bestimmte geografische Lage.

Gemeint sind die „Inseln und Küstenländer des Mittelmeeres auf der europäischen Seite von Kleinasien bis Spanien.“

Es ist also kein Übersetzungsfehler, wenn hier von Gebieten gesprochen wird – wahrscheinlich würde das Wort „Inseln“ eine größere Verwirrung verursachen, denn es sind auch Küstenländer damit gemeint. Es ist wichtig, sich zu merken, dass die Ijim, diese Inseln Europa bezeichnen und kein anderes Land.

Man könnte einwerfen, warum Gott Europa nicht sofort Europa genannt hat – aber die Bibel wurde so geschrieben, dass Menschen sie aus den verschiedensten Jahrhunderten verstehen konnten. Europa als Name war damals noch nicht vorgesehen, wohl aber stand Europas Werdegang und Zukunft bereits fest.

Ein beunruhigender Traum eines Königs

Machen wir einen Zeitsprung nach vorne und zwar zum Buch Daniel.

Daniel war gefangengenommen worden vom König Nebukadnezar und wurde nach Babylon gebracht. Er stammte von einem königlichen Geschlecht (Stamm Judas) und durfte mit seinen Freunden, die ebenfalls gefangengenommen wurden, unter der Herrschaft Nebukadnezars studieren. Trotz der Gefangenschaft enthielt sich Daniel und seine Freunde von den Götzenspeisen, die ihnen der Königte. Dem Kämmerer wurde Angst und Bange, als Daniel und seine Gefährten sich weigerten, das Essen anzutasten. Daniel sprach zu dem Kämmerer:

Daniel 1
12 Versuche es doch zehn Tage lang mit deinen Knechten, daß man uns Gemüse zu essen und Wasser zu trinken gibt;
13  danach soll man vor dir unser Aussehen und das Aussehen der anderen jungen Männer anschauen, die von der feinen Speise des Königs essen; nach dem, was du dann sehen wirst, handle weiter mit deinen Knechten!

Der Kämmerer ließ sich darauf ein und brachte den jungen Männern 10 Tage lang Gemüse und nach der abgelaufenen Zeit sah Daniel und seine Gefährten viel gesünder aus, als die anderen, die das Götzenmahl aßen. Weil Daniel treu zu seinem Herrn stand, segnete dieser ihn und seine Freunde:

Daniel 1
17 Und Gott gab diesen vier jungen Männern Kenntnis und Verständnis für alle Schrift und Weisheit; Daniel aber machte er verständig in allen Gesichten und Träumen.

Und so erlangte Daniel besondere Gunst in den Augen des Königs.

Im zweiten Jahr der Regierung Nebukadnezars hatte er einen beunruhigenden Traum, den er sich nicht erklären konnte. So ließ er Traumdeuter und Wahrsager, Zauberer und Chaldäer zusammenrufen, damit sie ihm seinen Traum deuten würden. Als sie alle vor ihm standen, sagte er ihnen, dass er einen Traum zum Deuten hätte und dass derjenige, der ihn zu deuten wusste, mit vielen Gaben und Ehre ausgestattet werden würde. Doch diejenigen, die seinen Traum nicht deuten könnten, würden getötet werden.

Da antworteten die Chaldäer ihm, dass er ihnen den Traum erzählen solle, damit sie ihn deuten könnten.

Doch der König war nicht so dumm, wie die Chaldäer darauf spekulierten. Nebukadnezar weigerte sich, ihnen seinen Traum zu erzählen und sagte ihnen, dass sie – wenn sie wirklich Traumdeuter wären – es von sich aus wissen müssten. Die Traumdeuter und Wahrsager merkten, dass ihr Leben auf Messers Schneide stand, denn sollten sie den Traum nicht deuten können, würde der König sie umbringen.

Zum zweitenmal baten sie, dass der König ihnen seinen Traum verrät und der König wurde sehr wütend und drohte ihnen mit dem Tod, sollten sie den Traum nicht deuten können. Die Wahrsager und Traumdeuter erwiderten, dass kein König jemals eine so schwere Sache von einem Traumdeuter verlangt hätte. Denn nur die Götter könnten die Träume mitteilen, deren Wohnung nicht bei den Menschen sei.

Das sollte ihr Todesurteil sein und der König erließ einen Befehl, indem alle Weisen umgebracht werden sollten.

Der  Zorn Nebukadnezars richtete sich auch gegen Daniel und der Bevollmächtigter des Königs suchte ihn auf, um ihn zu töten. Doch dieser konnte sich eine Frist vom König erbitten.

Gemeinsam mit seinen Gefährten betete er zu dem Gott des Himmels, flehte um Erbarmen damit sie nicht getötet werden und Gott erhörte sie. Als Daniel schlief, offenbarte Gott ihm das Geheimnis von Nebukadnezars Traum. Als Daniel erwachte, pries er Gott und dankte ihm für die Erhörung des Gebets.

Daniel ging zum Bevollmächtigten des Königs, der die Weisen umbringen sollte und sagte zu ihm: „Bring die Weisen nicht um, sondern führe mich zu dem König und ich werde ihm die Deutung seines Traumes geben.“

Daraufhin führte er ihn rasch zum König und verkündigte, dass er unter den Weggeführten von Juda jemanden gefunden hätte, der den Traum deuten konnte.

Daniel erzählte dem König, dass alle Wahrsager, Traumdeuter, Zeichendeuter und Zauberer niemals in der Lage gewesen wären, diesen Traum zu deuten – aber der Gott des Himmels offenbarte ihm das Geheimnis.

Der Traum Nebukadnezars – das Standbild

Das Haupt aus Gold:
Repräsentiert die Herrschaft Nebukadnezars und sein Reich Babylon, doch dieses wird von dem zweiten abgelöst werden.

Brust und Arme aus Silber:
Silber ist nicht ganz so wertvoll wie Gold und dieses Reich wird nicht den Glanz erreichen, den Babylon hatte. Die zwei Arme symbolisieren zwei Völker. Es sind die Meder und die Perser. Deshalb wird dieses Reich Medopersien genannt werden. Auch dieses Reich wird abgelöst werden, von dem dritten.

Bauch und Lenden aus Kupfer:
Dieses Reich wird über die gesamte Erde herrschen, aber seine Herrschaft ist nur von kurzer Dauer und wird bald von dem vierten Reich zermalmt und zerschmettert werden.

Beine aus Eisen, die Füße teils Eisen, teils Ton:
Das Reich wird sehr stark sein, aber weil die Füße teils aus Ton und teils aus Eisen bestehen, bedeutet, daß das Königreich gespalten sein wird; aber es wird etwas von der Festigkeit des Eisens in ihm bleiben, gerade so, wie man Eisen mit lehmigem Ton vermengt gesehen hat. Und wie die Zehen seiner Füße teils aus Eisen und teils aus Ton waren, so wird auch das Reich zum Teil stark und zum Teil zerbrechlich sein. Daß man aber Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hat, bedeutet, daß sich die vielen Völker miteinander mischen werden, aber so wie Eisen niemals an Ton haften bleibt, wird die Beziehung der Völker zueinander niemals stabil bleiben. Ein Teil der Völker wird stark und stabil sein und ein Teil der Völker schwach.

Doch das ist nicht das Ende des Traumes, am Ende löst sich ein Felsen, wird immer größer und gewaltiger und zerstört das Standbild.

Die Bedeutung des Felsens:

Daniel 2
44 Aber in den Tagen jener Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das in Ewigkeit nicht untergehen wird; und sein Reich wird keinem anderen Volk überlassen werden; es wird alle jene Königreiche zermalmen und ihnen ein Ende machen; es selbst aber wird in Ewigkeit bestehen;
45 ganz so wie du gesehen hast, daß sich von dem Berg ein Stein ohne Zutun von Menschenhänden losriß und das Eisen, das Erz, den Ton, das Silber und das Gold zermalmte. Der große Gott hat den König wissen lassen, was nach diesem geschehen soll. Und der Traum ist zuverlässig, und seine Deutung steht fest!

 Daniels Traum und seine Bedeutung

Einige Zeit vergeht und die Herrschaft Nebukadnezars ist längst vorbei, da hat Daniel Nachts einen Traum. Dieser Traum stellt eine Parallele zu dem Traum dar, den Nebukadnezar erlebte.

In seinem Traum sieht er vier große Tiere nacheinander aus dem Meer emporsteigen.

Das erste glich einem Löwen und hatte Adlerflügel. Ich schaute, bis ihm die Flügel ausgerissen wurden und es von der Erde aufgerichtet und wie ein Mensch aufrecht auf seine Füße gestellt wurde und wie ihm ein menschliches Herz gegeben wurde.

Die Auslegung: Nie mehr erlangte ein Herrscher solch eine Erhabenheit und Macht wie Nebukadnezar. Gott hatte Nebukadnezar als Herrscher eingesetzt, aber dieser gab nicht Gott die Ehre, sondern betete sich selbst an. So war der Untergang Babylons besiegelt.

 

 

 

Und siehe, das andere, zweite Tier glich einem Bären; und es war nur auf einer Seite aufgerichtet und hatte drei Rippen in seinem Maul zwischen seinen Zähnen; und es wurde zu ihm so gesprochen: Steh auf, friß viel Fleisch!

Die Auslegung: Das Reich Medopersien besaß zwar nicht den Glanz des vorherigen Reiches. Doch durch seine Gewalt konnte es viel mehr Land in Besitz nehmen als Babylon. Doch auch dieses Reich wurde schließlich von einem dritten abgelöst.

 

 

 

Danach schaute ich weiter und siehe, ein anderes [Tier] wie ein Leopard; das hatte vier Vogelflügel auf seinem Rücken; auch vier Köpfe hatte dieses Tier, und ihm wurde Herrschaft verliehen.

Die Auslegung: Der Leopard ist das schnellste Tier im Tierreich. Ihm noch zusätzliche Flügel zu verleihen, verstärkt diesen Zustand. In der Tat war Alexander dem Großen gelungen, innerhalb von nur 13 Jahren, die gesamte Welt einzunehmen. Der Leopard besitzt aber 4 Köpfe. Diese stehen dafür, dass nach Alexanders Tod das Reich durch seine Generäle in vier Teile aufgeteilt wurde.

 

 

 

Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe, ein viertes Tier, furchterregend, schrecklich und außerordentlich stark; es hatte große eiserne Zähne, fraß und zermalmte und zertrat das Übrige mit den Füßen; es war ganz anders als alle vorherigen Tiere und hatte zehn Hörner.

Die Auslegung: Das vierte Tier ängstigt Daniel sehr, denn dieses Tier eine grauenvolle Bestie. Das vierte Tier ist ein viertes Reich, welches sich von den drei vorherigen deutlich unterscheiden wird, doch es wird Kennzeichen aller drei Reiche in sich tragen. Es wird einen Diktator haben, der brutal über sein Reich herrschen wird und jeden tötet, der ihn nicht als Gott anbetet. Für genau 3,5 Jahre gibt Gott diesem Diktator die Macht, Wunderzeichen zu wirken, die sonst nur Gott zustehen. Aber nach Ablauf dieser Zeit wird er für seine Gräueltaten gerichtet werden und alle, die ihn anbeteten, mit ihm in den ewigen Feuersee geworfen.

Nach diesen Tieren kommt der Menschensohn:

Daniel 7
13 Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.
14 Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrundegehen.

Das vierte Tier wird in der Offenbarung näher beschrieben

In der Offenbarung 13 wird das Tier näher beschrieben. Es besitzt Eigenschaften verschiedener Tiere, d.h. dieses vierte Weltreich wird sehr wandelbar sein. In Vers 3 steht, dass ein Kopf des Tieres wie zum Tode verwundet worden war, doch seine Todeswunde wurde geheilt.

In Offenbarung 17 wird das Tier widerum beschrieben und Johannes, der der Verfasser von dem Buch der Offenbarung ist, verwundert sich sehr über dieses Tier. Der Engel erklärt ihm, was es mit dem Tier auf sich hat:

Das Tier, das du gesehen hast, war und ist nicht mehr, und es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen; und die auf der Erde wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens von Grundlegung der Welt an, werden sich verwundern, wenn sie das Tier sehen, das war und nicht ist und doch ist.

Hier wird von einem Weltreich gesprochen, welches war und für einige Zeit nicht existiert. Aber dieses Weltreich wird wieder auferstehen und dann ins Verderben laufen, d.h. es wird von Gott vernichtet und gerichtet werden.

Die Frage aller Fragen ist nun: Was für ein Reich ist das Tier?

Es handelt sich hierbei um das römische Reich, welches drei Phasen erleben wird:

1. Es war
2. Es ist nicht
3. Es wird aus dem Abgrund heraufkommen und ins Verderben laufen

Das römische Reich hatte sich selbst vergöttert. Die Essensgelage, sexuellen Ausschweifungen und Brot und Spiele waren in der Bevölkerung sehr angesehen. Und die Regenten selbst sahen sich als Götter.

Doch dann wurde das weströmische Reich durch die Barbaren zersplittert. Das Oströmische Reich blieb aber bis 1453 und brach dann unter dem Ansturm der Türken zusammen.

Doch das war nicht das Ende des römischen Reiches.

Man nannte es später auch „ das Heilige römische Reich deutscher Nation“

1806 hatte Kaiser Franz die Krone des Heiligen römischen Reiches abgelegt. Doch zwei Jahre zuvor hatte Kaiser Napoleon dem Papst die Krone abgenommen, sich selber gekrönt und sah sich selbst als römischer Kaiser.

1813 war das Schicksal Napoleons besiegelt und damit war das römische Reich zu Ende.

Es war…

Die Zeit des Nationalismus brach aus – jeder war stolz auf seine eigene Nationalität. Doch Europa wurde dadurch zersetzt und schließlich brach

1914-1918 der erste Weltkrieg aus und ca. 20 Millionen kamen dabei um.

Man war erschüttert und sagte sich, dass nie mehr ein solcher Krieg stattfinden dürfe.

Doch schon ein paar Jahre später brach der zweite Weltkrieg aus, mit etwa 60 Millionen Toten.

Zum ersten Mal wurden Atombomben eingesetzt.

Europa war 1945 am Boden zerstört.

Es ist nicht…

Im Jahr darauf kam Winston Churchill nach Zürich und hat an der Uni die berühmte Rede gehalten
„Lasst Europa auferstehen!“

1957 wurden die ersten europäischen Verträge geschlossen von der EGKS.

Es wird aus dem Abgrund heraufsteigen…

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft wurde gegründet, später die Europäische Gemeinschaft, schließlich bis zur EU.

Die Visionäre von der Europäische Gemeinschaft wussten, dass Europa nicht neu gegründet, sondern sollte wiederhergestellt werden sollte.

Im griechischen bedeutet Abgrund in der biblischen Mythologie auch die Unterwelt.

Und genau so ist es geschehen. Nach dem zweiten Weltkrieg stieg das neue Europa aus der Asche empor. Es kam aus dem Abgrund herauf und wird ins Verderben gehen, wenn der Herr Jesus Europa richten wird.

Die Unruhen der letzten Monate sind nur ein Beginn eines umfassenden Vertrauensverlustes der Bevölkerung in ihre Regierung. Das europäische Volk sehnt sich nach einem starken Mann, der tut, was er sagt und dem es folgen kann.

Was viele Menschen als Hirngespinst abtun, wird eines Tages Wirklichkeit werden. Der Antichrist wird kommen und mit dem kommenden Diktator über Europa herrschen! Europa wird einen Bund mit Israel schließen, denn der Antichrist wird dort als König und falscher Messias herrschen. Er wird von Gott mit Macht ausgestattet werden, damit er Zeichen und Wunder wirken kann, die kein Mensch vor ihm wirken konnte. Der Name Antichrist bedeutet nicht nur „gegen Christus“ sondern auch „anstelle von Christus“. Er wird sich als falschen Messias anbeten lassen.

Ein Beispiel: Als Obama Präsidentschaftskandidat war, wurde er von vielen tausenden Menschen bejubelt – dabei hatte Obama noch rein gar nichts geleistet. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie er Berlin besuchte. Überall waren Menschen zu sehen, die Schilder hochhielten und ihn feierten. Man war sich sicher, sollte Obama Präsident werden, würde alles besser werden. Nun, die Ernüchterung kam nach Amtsantritt Obamas doch recht schnell. Es stellte sich heraus, dass er ein Politiker, wie jeder andere war.

Der zukünftige Diktator wird unermessliches Leid über die Bevölkerung bringen. Doch zuvor herrscht er für 3,5 Jahre und in dieser Zeit wird es einen (Schein)frieden geben. Alle, die ihn anbeten, dürfen kaufen und verkaufen. Es wird wohl eine neue Währung geben. Doch jeder, der ihn nicht als Gott anbetet, wird keine Möglichkeit haben, Waren zu beziehen.

Es wird eine Verfolgung von denen geben, die treu zum Herrn Jesus stehen werden. Und diese werden sich – wie damals im alten Rom – im Untergrund versammeln und zu dem einzig wahren Gott beten.

Für die Menschen, die dem Antichristen gefolgt sind, wird es keine Rettung mehr geben – sie werden Gott weiterhin lästern, selbst wenn die Gerichte auf Erden beginnen. Europa wird schließlich – wie jede andere Nation – gerichtet werden. Und der Antichrist und der Diktator von Europa werden von Jesus lebendig in den Feuersee geworfen werden.

Europa hat sich von Gott abgewendet und das aus freien Stücken!

In der europäischen Verfassung taucht Gott nicht mehr auf.

Und ein Land, welches ohne den Gott der Bibel herrschen will, wird letzten Endes zerbrechen.

Das beweist die Vergangenheit und die Zukunft wird es bestätigen!

Ein Bibelausleger aus dem 19.Jhr sagte:

„Humanität ohne Divinität wird zur Bestialität“

„Menschsein ohne die Beziehung zu Gott führt dazu, dass der Mensch zu einer Bestie wird!“

Am Ende richtet Jesus Christus die Nationen und schafft einen weltweiten Frieden!

Ja, Jesus kommt wieder!

Man kann sich jetzt natürlich die Frage stellen, warum Gott diesem Menschen seine Macht geben wird. Jesus könnte doch auch jetzt schon wiederkommen. Doch die Vergangenheit hat bewiesen, dass die Menschheit unbelehrbar böse ist. Und dieses Böse wird mit der Herrschaft des Antichristen einen Höhepunkt finden. Nicht jeder wird diesen Diktator anbeten, aber es werden viele sein, weil er ihnen Bequemlichkeit und Sicherheit versprechen wird.

Hitler fing in Kneipen an, mit seiner kleinen Partei aufzutreten. Viele haben ihn damals belächelt und als Spinner abgetan.

Was daraus wurde, wissen wir alle.

Der kommende Diktator wird viel furchtbarer als Hitler sein, denn er wird nicht nur reden, sondern auch Wunderzeichen wirken.

Gott warnt uns in seinem Wort, diesem Mann zu folgen und er ruft uns jeden Tag, dass wir uns mit ihm versöhnen. Doch leider werden die meisten Menschen, die heute auf der Erde leben, Gott ablehnen.

So bleibt nur mein Gebet, dass der Herr noch möglichst viele errettet, die sich erretten lassen wollen.

Ja, Jesus kommt wieder – das ist eine fest beschlossene Sache – Gottes Wort bezeugt dies!

Wenn du noch nicht errettet bist, dann kehre um zu ihm! Jesus hat am Kreuz auch deine Sünden getragen und es gibt niemanden, der dich mehr liebt wie Gott! Du bist von ihm erschaffen und ein Meisterwerk ohnegleichen, du bist einzigartig in deiner Persönlichkeit.

Jesus steht vor deiner Tür – öffnest du sie?

 

Kristina Bode

Verfasst am 12.10.2015

Quellenhinweise und weiterführende Links:

Roger Liebi – Europa im Alten und im Neuen Testament
Roger Liebi – Das neue Europa, Hoffnung oder Illusion? (kurze Fassung gehalten am 13.03.2010)
Roger Liebi – Das neue Europa, Hoffnung oder Illusion? (gehalten am 08.05.2004)