Anfechtung im Leben eines Christen

Es gibt viele Menschen, die sich als Christen bezeichnen. Sie gehen vielleicht sogar jeden Sonntag in die Kirche und können das Vater Unser auswendig aufsagen. Aber sie haben sich nicht zum Herrn bekehrt.

Wenn die Kirchentüre sich hinter ihnen verschließt, wenden sie sich wieder ihrem Leben zu. Die Bibel bezeichnet solche Menschen als „gläubige“. Nicht zu verwechseln sind damit die wiedergeborenen Kinder Gottes. Gläubige Menschen können auch welche sein, für die die christliche Religion sehr wichtig ist – aber ihr eigenes Bekenntnis und die Sündenerkenntnis fehlt.

Eine Anfechtung ist immer schwierig und manche haben sehr starke negative Auswirkungen zeitweilig auf unser Glaubensleben. Aber sie sind ein Zeichen, dass wir Kinder Gottes sind. Habe ich keinerlei Anfechtungen und lebe ich zu 100 % fröhlich in der Welt, dann sollte ich mir die Frage stellen, ob ich mich bekehrt habe.

Ein Kind Gottes kennt Anfechtungen

Der Jakobusbrief ist auch ein gutes Beispielt für Menschen, die sich eben christlich angezogen haben, aber es in Wirklichkeit nur eine Verkleidung ist. Anfechtungen sind ein Zeichen einer echten Bekehrung. Mich trösten solche Worte wie die von Martin Luther, weil ich dadurch sehe, dass ich wirklich ein Kind Gottes bin.

Gerade Menschen, die sich frisch zum Herrn bekehrt haben, werden sehr stark angefochten. Es ist darum sehr wichtig, solche Menschen  in der Anfangszeit von der Gemeindeseite her zu begleiten und ihnen mit Rat und Gebet beizustehen. Darum ist eben eine Gemeinde sehr wichtig für das Glaubensleben eines Christen. Alleine in der Welt gehe ich irgendwann glaubensmäßig unter. Oder ich suche mir nur noch Geschwister aus, die dieselbe Meinung wie ich vertreten. Das tut mir ebenso nicht gut.

Durch Anfechtungen darf ich im Vertrauen zum Herrn wachsen, weil ich wissen darf, dass meine Zeit hier auf der Erde begrenzt ist. Und selbst wenn ich im stärksten Sturm direkt an der Küste stehe und die Wellen bedrohlich näher kommen, weiß ich, dass die Ewigkeit ewig ist. Und im vergleich zur ewigen Zeit ist die jetzige nicht mal ein Wimpernschlag.

Ich wünsche euch einen guten Start in diese Woche!

Kristina

Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn gerettet werde. - Johannes 3, 16-17 -

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