Bete!

Bete!

Wenn man mich fragt, wie oft ich am Tag beten würde, fiele die Antwort mau aus. Dabei denke ich viel an den Herrn und rede auch manchmal in Gedanken mit ihm. Aber richtiges Beten kommt zwar vor, könnte dennoch intensiver sein.

Und damit meine ich nicht, dass man Stundenlang reden müsste, um das Maß voll zu bekommen. In der Bibel steht, wir sollen nicht viele Worte machen beim Beten. Aber für konkrete Situationen bete ich zu wenig. Zum Beispiel, wenn ich einen Arzt suche und noch nicht den passenden gefunden habe. Ich kann dafür beten, dass der Herr mir da behilflich ist und mich vor allem ermutigt, nicht frustriert zu sein, wenn derjenige keine neuen Patienten mehr annimmt.

Bete – zu jeder Zeit, zu jeder Gelegenheit!

Deswegen suche ich mir wohl auch oft die passenden Zitate für mich selber raus, um mich daran zu erinnern, wie wichtig die Kommunikation mit dem Herrn ist. Wenn ich bete, rede ich mit meinem Schöpfer. Und kein Anliegen ist zu unwichtig für ihn. Ich darf mit allem kommen, was ich habe. In der Vergangenheit habe ich mehrmals erlebt, wie er vermeintlich unwichtige Gebetsanliegen erfüllte – obwohl ich nie dafür gebetet hatte (weil sie mir zu unwichtig vorkamen).

Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. – Matthäus 6,6Der Herr wird jedes Gebet beantworten, selbst dann, wenn man erstmal keine Antwort bekommt. Die Kommunikation mit dem Schöpfer des Universums ist eben kein 1:1 auf gleicher Augenhöhe mit einem anderen Menschen.

Dabei betrachtet er uns nicht als minderwertig oder blickt arrogant auf uns herab. Es ist keine Sünde in ihm. Folglich bedeutet ein vermeintliches Schweigen keine Ablehnung uns gegenüber. Er hat den Plan für unser Leben. Wir nicht.

Manchmal braucht es Jahre, um zu erkennen, warum der Herr damals so gehandelt hat und nicht so, wie wir es uns gewünscht hatten. In allem sollten wir dem Herrn vertrauen und uns immer vor Augen halten, dass Er es nur gut mit uns meint.

Kristina

Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet! - Römer 12,12 -

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