Brief an die Geschwister – Der Herr arbeitet an uns JEDEN Tag!

Liebe Geschwister

Vor kurzem machte ich einen Arztbesuch. Als die Arzthelferin die Geräte für die Untersuchung vorbereitete, gab sie meinen Geburtstag in den Computer. Sie lächelte und fragte mich, ob ich wie sie Zwilling sei. Ich nickte freundlich zurück – wusste aber wirklich nichts darauf zu erwidern.

Früher zu meiner Schulzeit war es beliebt, sich gegenseitig das Horoskop vorlesen zu lassen. Und weil diese Horoskope sehr vage waren, konnte man immer etwas finden, was zur eigenen Lebensituation passte.

Ich musste mich an diese Situation zurück erinnern, als die Arzthelferin mich nach meinem Sternzeichen fragte. Für die Frau war das Sternzeichen anscheinend wichtig im Leben – ich dagegen hatte schon lange nicht mehr daran gedacht.

Als ich zum Glauben an Jesus Christus kam, schuf er in mir eine neue Natur (2. Kor. 5,17). Horoskope wurden für mich unwichtig, genauso wie Glücksbringer oder die Angst vor dem Freitag den 13. Der Aberglaube wich, als ich anfing, an meinen Erlöser Jesus Christus zu glauben. Und alles, was vage war, wurde glasklar. Bei Jesus Christus in seinem Wort gibt es nichts ungenaues. Alles, was sich erfüllt hat, erfüllte sich zu 100 % und das was noch unerfüllt ist, wird sich auch noch erfüllen.

Anstatt, dass ich wöchentlich mein Horoskop lese, in der Hoffnung viel Geld, Glück in der Liebe und hervorragende Gesundheit zu bekommen – lese ich in der Bibel. Gottes Wort erfüllt mich mit Tatsachen und der einzigen Wahrheit, die es gibt – Jesus Christus!

Jesus Christus hat selbst mir den Aberglauben genommen, indem er an mir arbeitet und das Tag für Tag. Manche Veränderungen nehme ich wahr und manch andere weniger. Das tolle ist, dass Jesus Christus nicht aufhören wird, uns Kinder Gottes zu ändern, bis wir bei ihm sind. Denn er möchte, dass wir ihm immer ähnlicher werden und unsere alte sündige Natur immer kleiner wird.

Philipper 1,6
weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.

Und deshalb müssen wir unserem Gott jeden Tag danken, dass er uns nicht so lässt, wie wir sind. In all unseren Schwachheiten, Ängsten, Sorgen und Nöten. Denn, wenn uns Gott verändert in unserem Wesen, dann nur, weil er es für das Beste hält. Wir selber können uns nicht ändern – wenn das der Fall wäre, dann wäre die Welt nicht voll vom Bösen und von Mord und Totschlag jeden Tag.
Wir sind hilflos gefangen in der bösen Natur, aber durch den Glauben an Jesus Christus hat Er etwas Neues in uns geschaffen. Und die neue Natur wird die Alte überdauern! Wir dürfen nach unserem irdischen Tod vor unserem herrlichen Schöpfer treten – gerechtfertigt durch den Glauben an sein Blut, welches er freiwillig am Kreuz auf Golgatha für uns gab.

Ist das nicht wunderbar?

Der Herr segne Dich!

Kristina Bode

Wo ist der Weise, wo der Schriftgelehrte, wo der Wortgewaltige dieser Weltzeit? Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht? - 1. Korinther 1,20 -

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