Erliebtdich sucht Mitschreiber!

6. Juli 2017 at 16:05

Lieber Leser!

Erliebtdich.de wird im August 2017 4 Jahre alt. So lange ist es schon her, dass diese Webseite gegründet wurde. Angefangen habe ich diese Webseite, um den Menschen von Jesus zu erzählen und Gottes Wort zu verbreiten. Aus den ersten anfänglichen unregelmäßigen und unstrukturierten Artikeln, wurde im Verlauf der Jahre eine Webseite, für die ich dem Herrn so dankbar bin.

Ich habe eine Vision, von einem Portal, welches wächst und noch breiter aufgestellt ist, so dass man noch mehr Menschen anspricht. Aber dafür brauche ich Mithilfe und Gebet.

Bevor ich aber tiefer ins Detail gehe, möchte ich den Gedanken hinter dieser Webseite darlegen und welche Philosophie dahinter steckt:

Der Gedanke hinter Erliebtdich.de:

Diese Webseite spricht mehrere Gruppen an. Diejenigen, die schon bekehrt sind und für ihr christliches Leben Input suchen. Diejenigen, die Gott schon etwas kennen, aber noch keine persönliche Beziehung zu ihm haben und diejenigen, die von Gott und Jesus noch nichts hören möchten.

Dadurch unterscheiden sich auch die Beiträge. Geschwistern muss ich nicht erzählen, warum Jesus am Kreuz starb, das setze ich voraus. Darum ist es sehr wichtig, dass aus dem Beitrag gleich am Anfang hervorgehen muss, an wen ich schreibe. Deswegen werden Geschwister anders angesprochen als Nichtgläubige.

Sola Scriptura: Diese Webseite nimmt alleine den Maßstab der Bibel für sich in Anspruch. Nur Gottes Wort zählt, keine Schriften von selbsternannten Propheten, keine verfassten Gesetze von der katholischen Kirche. Auch die Apokryphen werden abgelehnt, da diese von den Juden niemals zu den Schriften der Bibel gezählt wurden.

Allein die Schrift, allein das Wort: Darum lehnt Erliebtdich.de auch jegliche fremde Lehre ab. Seien es die Lehren der katholischen Kirche, die der Adventisten, Zeugen Jehovas oder die Lehren der charismatisch- und pfingstlichen Strömungen. Wer hier mitarbeiten möchte, verpflichtet sich dazu, diese Lehren nicht in den Beiträgen einzubringen. Damit kommen wir aber zum wichtigsten Punkt:

Wahrheit in Liebe, niemals Wahrheit ohne Liebe verkünden: Erliebtdich.de hat es sich zur Aufgabe gemacht, jeden in Liebe anzusprechen, dabei aber die Wahrheit nicht unter den Tisch fallen zu lassen oder durch bedeutungsschwangere Worte diese abzuschwächen. Nur das Kreuz rettet und wer Jesus als Gott ablehnt, ist verloren und kommt ins Gericht. Allerdings ist es mir ein Anliegen, jedem mit Liebe zu begegnen.
Es ist daher sehr wichtig, wie man den Beitrag formuliert. Eben habe ich geschrieben, welche Lehren ich ablehne, aber es ist wichtig zu trennen. Und zwar die Lehre von den Menschen. Ich kenne einige charismatischen Geschwister, die ich sehr liebe, weil sie wirklich brennen für das Wort des Herrn. Darum ist es von fundamentaler Bedeutung, die Menschen so zu behandeln, wie Jesus sie behandelt hat.
Gott zeigt uns jeden Tag seine tiefe Liebe. Lassen wir die Menschen die Liebe des Herrn Jesus zukommen, nur so können wir ein gutes Zeugnis für den Herrn sein!

Es ist immer eine Frage der Formulierung, wie die mir gegenübersitzende Person reagiert. Es ist wichtig, sich das immer wieder klar zu machen, dass viele fremde Menschen den Beitrag lesen. Jeder Beitrag soll ein Zeugnis des Herrn sein und ihm zur Ehre dienen. Wenn wir den Menschen mit Härte und Arroganz begegnen, verunehren wir den Herrn damit.

Darum sollen die Beiträge gut geschrieben und das Thema wohl überdacht sein.

Erliebtdich.de sucht:

Zeugnisserzähler: Ich möchte eine neue Rubrik eröffnen, wo Christen von ihrer Bekehrung berichten. Dafür brauche ich Menschen, die ihre Geschichte hier veröffentlichen möchten. Falls du schon immer mal von deiner Bekehrung berichten möchtest, kontaktiere mich einfach per Formular und ich werde mich bei dir melden.

Mitarbeiter: Christen, die in unregelmäßigen Abständen Gastbeiträge veröffentlichen möchten. Das Thema kann frei gewählt werden.

Autoren: Christen, die regelmäßige Beiträge veröffentlichen möchten, das Thema ist frei gewählt.

Als Mitarbeiter kann man einen einmaligen Beitrag veröffentlichen, als Autor entscheidet man sich, ab und zu Beiträge beizusteuern – wobei es da keinerlei Zeitangaben gibt, wie oft ein Autor ein Beitrag schreiben muss. Die Mitarbeit ist freiwillig und ehrenamtlich. Genauso wie diese Seite ein reines Privatprojekt ist und keinerlei Gewinn abwirft.

Bevor du dich entschließt, zu antworten, gehe bitte ins Gebet und frag den Herrn, ob das das Richtige für dich ist. Natürlich würde ich mich riesig freuen, wenn DU Lust hast, mitzuarbeiten und dabei hilfst, dass diese Seite wächst und vielleicht eines Tages wirklich ein Portal wird, wo viele Menschen angesprochen werden und man ihnen bei Sorgen und Nöten zur Seite stehen kann.

Als Zeugnisserzähler muss man nicht viel beachten, denn im Zeugnis geht es nur um dich und wie du zum Herrn gefunden hat. Darum schreib mir, wenn du deine Geschichte hier veröffentlichen möchtest und den Herrn bekennen willst.

Wir dürfen nie vergessen – Alles soll zur Ehre des Herrn dienen!

Jesus Christus – der einzig wahre gute Hirte!

2. Juni 2017 at 08:34

Ich lese grade in der Bibel das Buch Hesekiel und im Kapitel 34 wird beschrieben, wie Jesus Christus der gute Hirte derjenigen ist, die ihm nachfolgen.

Gott hat uns sein Wort gegeben und wie er uns Menschen mit Bildsprachen versucht, uns etwas zu verdeutlichen, ist einfach genial.

Früher habe ich öfter Hirten gesehen, die Schafe zu den Weideplätzen führten.

Dieses Bild des guten Hirten beschreibt der Herr uns öfters.
Aber bevor Jesus Christus wieder auf die Erde kommt, gibt es falsche Hirten, die sich selbst weiden und dafür vom Herrn gerichtet werden.

Und das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen:
Menschensohn, weissage gegen die Hirten Israels,
weissage und sprich zu ihnen, den Hirten:
So spricht GOTT, der Herr: Wehe den Hirten Israels,
die sich selbst weiden! Sollen die Hirten nicht die Herde weiden?

Das Fette verzehrt ihr, mit der Wolle bekleidet ihr euch,
und das Gemästete schlachtet ihr, aber die Herde weidet ihr nicht!

Das Schwache stärkt ihr nicht, das Kranke heilt ihr nicht,
das Verwundete verbindet ihr nicht, das Verscheuchte holt ihr nicht zurück, und das Verlorene sucht ihr nicht, sondern mit Gewalt und Härte herrscht ihr über sie!

Und so haben sie sich zerstreut, weil sie ohne Hirten waren,
und sind allen wilden Tieren des Feldes zum Fraß geworden
und haben sich zerstreut.

Hesekiel 34, 1-6 –

Ich habe lange über diesen Ausdruck „sich selbst weiden“ nachgedacht und folgendes kam mir in den Sinn. Die Aufgabe des Hirten war es, für die Schafe einen guten Platz zu finden, saftiges Gras, das sie fressen konnten.

Der falsche Hirte sucht nur das Seine

Wer sich selbst weidet, sucht demnach nur für sich das gute Gras, jeden anderen ignoriert er. Ja, was seinem Gegenüber geschieht, ist ihm völlig egal, solange Er selbst das bekommt, was er will. Diese Haltung war Jesus Christus fremd und er tadelte die Pharisäer immer wieder für ihr Verhalten gegenüber dem Volk.

Diese Ignoranz des „sich selbst Weidens“ finden wir aber nicht nur bei den damaligen Führern Israels – die ganze Weltgesellschaft ist dem Egoismus verfallen. Jemand, der einen Milliardenkonzern führt, denkt nicht über die einfache Reinigungskraft nach, die unter dem Mindestlohn bezahlt wird.

Es mag natürlich Ausnahmen davon geben, aber diese bestätigen die Regel.

An vielen Politikern können wir auch sehen, wie oft sie ihr Wahlversprechen brechen, nachdem sie vom Volk an die Macht gewählt wurden. Das passiert in Deutschland, in Amerika, in Russland, in der Ukraine – überall.

Doch Jesus ist kein falscher Hirte.

Er ist der einzig wahre!

Jesus ist der wahre Hirte!

Die Welt ist voll von sich selbst weidenden Hirten, weil wir durch sie ihre Falschheit erkennen sollen! Der Mensch ist mit seiner Selbstbezogenheit geboren worden und durch die moderne Gesellschaft wurde uns anerzogen, mit der Ellenbogentaktik im Arbeitsleben voran zu gehen.

Allerdings können eben nicht alle ein großes Stück vom Kuchen abbekommen.

Und so gibt es einige wenige, die sich satt fressen können und die anderen müssen mit dem zurecht kommen, was sie gerade noch so besitzen.

Die Welt ist sozial ungerecht und das wird sie bleiben – bis der Herr leibhaftig wiederkommt.

Und er kommt wieder.

Das steht außerfrage.

Die Frage ist nur, bist du jemand, der Jesus nachfolgt oder wirst du dich über seine Wiederkunft ärgern, weil du ein Feind von ihm bist?

Für die allermeisten Menschen sollte es ein Trost sein, dass sie wissen müssten, dass Jesus Christus wiederkommt. Er wird ein Friedensreich herstellen, anstatt einen sinnlosen G10 Gipfel anzuberaumen und tote Buchstaben auf geduldigem Papier zu drucken.

Er wird sich auch nicht für eine Wahl aufstellen lassen und danach seine Versprechen mit fadenscheinigen Ausreden brechen.

Er ist unparteiisch.

Er ist gerecht.

Er ist barmherzig.

Er ist König!

Du kannst zweifeln, ob das was ich schreibe, Sinn hat oder nicht.

Du kannst mich als „Jesusspinnerin“ betiteln – das ist mir nur recht. Aber schau dir doch die heutige Welt an und sieh, wie böse sie ist. In keinem Land gibt es Frieden. Ja, natürlich, manche Länder haben weniger Terrorismus, aber es gibt kein Land, wo soziale Gerechtigkeit herrscht.

Die Bibel beschreibt diese Zeit als Endzeit, als Zeit, vor dem des größten Verführers der Welt. Denn bevor Jesus wiederkommt, wird Gott einen falschen Hirten erwecken, der den größten Teil der Welt ins Staunen und Entzücken versetzen wird.

Allerdings wird dieser Frieden, den dieser mächtige Mann stiftet, nur dreieinhalb Jahre anhalten. Danach gibt es Krieg und glaube mir, du möchtest nicht dabei sein, wenn das passiert.

Die Welt wird verführt werden mit großen Zeichen und Wundern

In der Bibel gibt es keine Zeitangaben, wann dieser falsche Hirte auftreten wird und auch die Zeit, wann Jesus wiederkommt, wird nicht genannt. Aber die Zeitspanne zwischen dem falschen Hirten und der Wiederkunft Jesu wird genau sieben Jahre sein. Dreieinhalb Jahre davon sind ein falscher Frieden (in einer Diktatur hat nur derjenige Frieden, der sich dem Führer anpasst) und die anderen dreieinhalb Jahre sind die Gerichte dieser Welt.

Der Herr wird wiederkommen, ob du willst oder nicht.

Lies die Bibel, stell Fragen, such Christen auf und löchere ihnen den Bauch mit deinen Zweifeln. Sie werden dir zuhören, wenn du es ernst mit ihnen meinst. Du kannst auch zu Gott beten und ihm bitten ihm ein Zeichen seiner Existenz zu schicken.

Er wird das tun.

Wenn du es ehrlich meinst.

Ich wünsche dir, dass du die ewige Freude und das ewige Heil erfährst, wie ich es dankbarerweise erfahren durfte!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Jesus Christus – Eine lebendige Hoffnung!

12. Mai 2017 at 07:03

Das Leben hier auf der Erde ist angefüllt mit allerlei Erlebnissen, seien es positive oder negative. Wir sammeln unsere ersten Erfahrungen bereits im Kleinkindalter, halten aufgeregt die Schultüte, um anschließend in die erste Klasse mit den neuen Mitschülern zu laufen.

Gott hat uns geschaffen und wir Menschen können entweder mit ihm leben oder ohne ihn. Gott existiert, auch wenn ich nicht an ihn glaube und mir meine eigenen Vorstellungen von dem Himmel ausdenke.

So war mein Leben für eine lange Zeit.

Eine einsame Zeit.

Stolz war ich und wollte nicht an Gott glauben (und war doch viele Male sauer auf ihn, was für ein Widerspruch an sich…).

Sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen,
so daß sie keine Entschuldigung haben.
– Römer 1,20 –

Der Mensch weiß tief im Inneren, dass Gott existiert.

Unser Wesen ist seit Geburt auf Rebellion programmiert – bei einigen mehr, bei einigen weniger. Ich habe oft meine Eltern infrage gestellt und das gemacht, was ich nicht machen sollte – aus Trotz. Genau darum wollte ich keinen Gott über mir haben, dem ich etwas schuldig war.

Darum bin ich Gott unendlich dankbar, dass er mich gerettet hat!

Ich durfte erkennen, dass Jesus lebt!

Jesus Christus ist nicht irgendein netter Religionsstifter…

Er ist Gott, Sohn, Mensch!

Gesandt vom Vater, um die Sünden der Welt auf seinen Schultern zu tragen. Ja, Gott besteht aus mehreren Personen, ist aber ein Wesen und nein, das kann man nicht verstehen. Gott ist ein Mysterium und uns doch so nah, weil er sich nicht zu schade war, sich für uns zu erniedrigen und die Sündenschuld zu bezahlen.

Wenn ich Jesus als meinen Retter anrufe, schenkt mir Gott neues Leben.

Trotzdem bleiben wir auf dieser Erde und leben das Leben weiter – doch jetzt diesmal mit geöffneten Augen und freudigen Herzen – denn Jesus ist für uns eine lebendige Hoffnung, die eines Tages sichtbar für alle Menschen wiederkommen wird!

Christ zu sein bedeutet nicht, dass wir von traurigen Ereignissen verschont bleiben. Aber im Gegensatz zu meinem früheren Leben weiß ich, tief in inneren meines Herzens, dass – egal wie schlecht es mir im Moment gehen mag – Gott mich fest in seiner Hand hält.

Und das ist der große Unterschied im Gegensatz zu früher.

Damals bestand mein Leben aus Depressionen, Selbstzweifel und Suizidgedanken. Ich befand mich in einer tiefen Dunkelheit und konnte mich nicht selbst aus dem Loch befreien, in dem ich drin steckte. Jedoch überfiel mich eine große Wut, wenn meine Mutter mir etwas von Jesus erzählen wollte. Ja, wenn ich keinen Frieden mit Gott durch Jesus Christus geschlossen habe, bin ich ein Feind Gottes.

Alleine die Gnade Gottes kann mir die Augen öffnen und mich sein Wort lesen lassen, um die Wahrheit zu erkennen. Ich selbst kann mich nicht retten, das kann nur Jesus Christus!

Die Welt ist voll von allerlei Religion und die Gesellschaft versucht dem Menschen einzureden, dass der Glaube Privatsache ist und man eh an das glauben kann, was man möchte.

Man soll nur tunlichst den Anderen von seinem Glauben nicht erzählen, weil man ihnen damit auf die Füße treten könnte.

Das Problem an der Sache ist die, dass alle Religionen in die Irre führen.

Denn sie widersprechen sich gegenseitig.

Ich weiß natürlich, dass das Christentum auch als Religion angesehen wird und manche Kirchen diese auch genau als solche praktizieren.

Aber Jesus Christus ist keine Religion.

Religion bedeutet immer, dass ich als Mensch etwas tue, um in den Himmel zu kommen.

Doch Gott hat uns gezeigt, dass wir uns selbst nicht retten können. Stattdessen kam er zu uns und trug für uns am Kreuz die Sünden der Menschheit.

Ich darf gerettet werden, alleine durch Glauben! Nur durch Gnade von Gott.

Darum möchte ich immer wieder darüber schreiben, damit du – wenn du vielleicht noch Jesus nicht kennst oder kennen möchtest – die Bibel aufschlägst und in dem Wort Gottes liest. Glaube ist nicht Privatsache, denn die Ewigkeit ist real. Es gibt ein Leben nach dem Tod und ich möchte jeden, der das liest, davor bewahren, in die ewige Verlorenheit zu gehen.

Wenn du es ernst mit Gott meinst und um ein Zeichen seiner Existenz bittest, wird er dir das geben. Es gibt keinen Satz, mit dem ich meine Dankbarkeit ausdrücken kann, dass ich heute noch lebe und diese Zeilen verfassen darf.

Darum möchte ich immer wieder an das größte Wunder der Welt erinnern, welches Jesus Christus uns gegeben hat!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Er ist AUFERSTANDEN!

16. April 2017 at 14:17

Hast du Angst vor dem Tod?

16. März 2017 at 07:34

Letzte Woche bin ich auf dem Friedhof spazieren gegangen. Da ich recht nahe an einem wohne, nutze ich immer mal wieder die Gelegenheit, dort Ruhe zu finden und über Gott nachzudenken.

Als ich einem Bekannten, der nicht an Gott glaubt, erzählte, dass ich mit meiner Mutter gerne dort spazierengehe, nannte er das makaber. Für ihn hat der Friedhof eine andere Bedeutung als für mich. Er versucht, den Tod in seinem Leben zu verdrängen. Darum kann ich es gut verstehen, dass er den Gedanken, gerade an diesem Ort zu verweilen, als makaber ansieht.

Er hat alles vortrefflich gemacht zu seiner Zeit,
uch die Ewigkeit hat er ihnen ins Herz gelegt –
nur daß der Mensch das Werk, das Gott getan hat,
nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.
– Prediger 3,11 –

Der Mensch weiß, dass er irgendwann sterben muss.

Manche verdrängen diese Tatsache einfach und „leben in den Tag hinein“. Andere widerum überlegen sich genau, wie sie (glauben) den Tod zu besiegen und kaufen bei einem Kryoniclabor die Option, sich nach dem Tod einfrieren zu lassen. Der ganze Körper kostet rund 100 000 Euro – wer nur den Kopf einfriert, kann etwas Geld sparen.

Diese Menschen hoffen, dass die Menschheit in der Zukunft die Möglichkeit schafft, dass sie wieder aufwachen und ewig auf dieser Erde leben können.

Andere glauben schon an den Himmel – nur nicht an Gott – und sie haben eine ganz eigene Vorstellung von der Ewigkeit.

Und einige denken, dass mit dem Tod auch ihre Existenz aufhört.

Diese Liste mit den verschiedensten Überlegungen könnte ich noch weiterführen, aber sie würde uns nicht zum Ziel bringen. Es kann nur eine Wahrheit geben. Immerhin musste ich das schmerzlich im Matheunterricht lernen, dass MEINE rechnerischen Überlegungen schlicht und einfach falsch waren. Wenn ich dem Lehrer damals erzählt hätte, dass das halt meine Wahrheit ist und das er das akzeptieren muss, ich denke, er hätte mich aus der Klasse geschmissen und nachsitzen lassen.

Es gibt nur eine Wahrheit

Warum bringe ich das Mathebeispiel? Es befolgt dasselbe Prinzip, wenn wir über den Tod und die Ewigkeit danach sprechen. Es kann nur eine Wahrheit geben und wenn es diese gibt, dann sind alle anderen Überlegungen schlicht und ergreifend unwahr.

In der Bibel steht, dass Gott dem Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat. Das bedeutet, tief ganz tief im Inneren weiß jeder von uns, dass es nach dem Tod etwas gibt.

Und was das etwas ist, das können wir herausfinden, wenn wir die Bibel lesen.

Ich finde es interessant, die verschiedenen Grabsteine zu betrachten und mir Gedanken über den Menschen zu machen, der dort liegt. Manchen schien es wichtig zu sein, ihre Titel in Stein zu meißeln, damit jeder gleich sieht, was der Mensch im Leben geleistet hat.

Genauso denken manche Menschen, dass man mit guten Taten sich den Himmel verdienen kann. Aber so funktioniert das nicht und das ist auch gut so! Gott ist unbestechlich. Er freut sich sicher über jede gute Tat, die ich in meinem irdischen Leben mache, aber sie bringt mich ihm nicht näher.

Ein unüberwindbarer Graben

Denn zwischen mir und Gott besteht ein Graben.

Ein so großer Graben, der unmöglich ist von mir überwunden zu werden!

Dieser Graben heißt: Sünde.

Ich bin ein sündiger Mensch!

Das bedeutet, es ist egal, wie viele gute Taten ich in meinem Leben vollbringe. Sie können mich nicht vor der ewigen Verdammnis retten. Denn EIN böser Gedanke reicht, dass sinnbildlich mein reines, weißes Kleid voller Flecken ist.

In der Bibel steht es ganz deutlich drin: Wir können uns selbst nicht retten!

Darum hat Gott den Graben in seinem Sohn Jesus Christus für uns überwunden!

Als der Mensch, den Gott geschaffen hatte, im Garten Eden sündigte, war Gott nicht überrascht. Er dachte nicht: „Oh Mist, was mache ich denn nun? Nun haben Adam und Eva gesündigt und jetzt kommen sie in die Hölle.“

Gott ist allmächtig.

Er wusste, bereits vor Erschaffung von Adam und Eva, dass sie sündigen würden. Das sie Gott hintergehen und sein Gebot brechen.

Darum existierte Gottes Rettungsplan für uns, bevor die Erde überhaupt erschaffen wurde!

Und wir haben gesehen und bezeugen,
daß der Vater den Sohn gesandt hat
als Retter der Welt.
– 1. Johannes 4,14 –

Jesus Christus kam auf diese Welt, um für uns am Kreuz auf Golgatha zu sterben! Er war Mensch und Gott gleichzeitig und lebte auf dieser Erde ein sündloses Leben. Er sündigte nicht, wie wir, sondern blieb in allem vollkommen. Er heilte die Kranken öffentlich, damit die Juden ihn als den Messias erkennen und bekennen. Aber so wie in der Bibel geschrieben steht, lehnten die meisten Juden ihn ab und ließen ihn schließlich ans Kreuz nageln.

Der Himmel verdunkelte sich als das größte Wunder der Welt geschah. Gott, der keine Sünde kennt, trug unsere Sünden. Damit wir, wenn wir die Sünden Jesus bekennen und an sein Opfer glauben gerettet sind vor dem ewigen Gericht.

Wir können uns nicht den Himmel verdienen, weil wir gefallen sind.

Alle.

Aber wir können nur durch Glauben gerettet werden!

Wie unglaublich ist das denn?

Gott ist so barmherzig und er liebt jeden Menschen den er geschaffen hat. Aber wir müssen uns entscheiden, wir haben den freien Willen.

Diene ich Satan, der mich mit Geld und Macht (eventuell) in diesem Leben ausstattet? Oder diene ich Gott, der mich liebt und der nicht will, dass ich in die Hölle komme?

Jesus Christus hat am Kreuz den Tod besiegt!

Das Böse – welches auf dieser Erde herrscht, wird nicht ewig existieren!

Jesus Christus kommt eines Tages wieder und wird ein Friedensreich auf dieser Erde schaffen. Ein Reich, wo niemand mehr Hunger und Durst hat, sondern jeder gesättigt wird. Wo die Ernte mehrmals im Jahr ist und alle Krankheiten geheilt sind.

Das klingt zu fantastisch, um wahr zu sein.

Und nein, ich kann dir das auch nicht beweisen.

Aber ich glaube daran, weil ich an die Bibel glaube. Und weil Gott mein Leben gerettet hat.

Er will auch Deines retten.

Aber den Schritt musst du gehen.

Ich hoffe, du erkennst, was Jesus für dich am Kreuz auf Golgatha getan hat, bevor es zu spät für dich ist.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Ich muss nicht verstehen, um zu glauben!

2. März 2017 at 07:22

Oftmals höre ich den Satz, dass man nicht an die Existenz Gottes glaubt, weil es keine schlüssigen Beweise für Gott gibt.

Auch tun sich viele Menschen schwer, an Gott zu glauben, weil sie ihn nicht verstehen.

Dazu ein Beispiel aus meinem Leben.

Schon früh merkte ich in meinem schulischen Leben, dass mir die Mathematik einfach nicht liegt. Meistens brachte ich eine 4 nach Hause, nur einmal in all den Jahren (in der 4. Klasse!) habe ich eine 2 geschrieben. Die darauffolgende Arbeit war wieder nur eine 4.

Später musste ich mich mit komplexeren Rechenformen auseinandersetzen, als das simple Zusammenzählen von Summen. Als ich meinen Realschulabschluss machte, hatte ich davor zwei Wochen lang jeden Tag mir die Formeln ins Gedächtnis gerufen, um sie auswendig zu lernen.

Den Abschluss schaffte ich, aber bis heute kann ich nicht erklären, warum es diese und jene Formel gibt. Ich habe sie einfach angewandt, aber nicht verstanden.

Gott anzuzweifeln, nur weil man ihn nicht versteht, ist eine Ausrede.

Denn die Bibel sagt ganz deutlich, dass wir – auch wenn wir Gott als Wesen niemals verstehen werden – in der Schöpfung Gott erkennen können.

Denn sein unsichtbares Wesen,
nämlich seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen,
so daß sie keine Entschuldigung haben.
– Römer 1,20 –

Wie oft laufen wir am Tag durch Gottes Schöpfung und beachten sie nicht? Halten sie für gering oder glauben, dass alles aus Zufall existiert? Früher habe ich auch an die Evolution (nach Darwin) oder an den Urknall geglaubt.

Das war zu einer Zeit, wo ich nicht ernsthaft über Gottes Existenz nachgedacht habe.

Dabei habe ich mich schon früh nach Gott gesehnt.

Ein Widerspruch, oder?

Aber so war ich früher – vollkommen wankelmütig. Mal glaubte ich an Gott und mal nicht (das geschah dann immer dann, wenn ich auf Gott sauer war).

Doch Gott sah mich – Er sah mich nicht nur, nein, er hat MICH geschaffen!

Denn du hast meine Nieren gebildet;
du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir dafür, daß ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin;
wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl!
Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir,
als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden.
Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim,
und in dein Buch waren geschrieben alle Tage,
die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.
– Psalm 139, 13-16 –

Ich habe als Mensch keinerlei Entschuldigung, wenn ich Gott anzweifle. Er offenbart sich in der Schöpfung und Er hat uns geschaffen, nicht umgekehrt. Leider glauben viele Menschen noch immer an die Lügen mancher Wissenschaftler, die lehren, dass Chaos sich in Ordnung verwandelt.

Dann müssten sie mal meine Wohnung sehen. Aus Chaos wurde noch nie Ordnung von selbst – ich musste bisher immer aufräumen.

Das ist natürlich ein etwas lustiges Beispiel, aber ich gebe ein anderes noch dazu:

Wenn wir verschiedenste Autoteile in einen Raum werfen und diesen dann hin und her schütteln würden, dann würde selbst in 100 Jahren kein vollständiges Auto daraus entstehen.

In unserer DNA sind Informationen hinterlegt. Welche Nasengröße ich habe, welche Augenfarbe, die Größe meiner linken Zehe etc.

Und Informationen können nur von jemanden hinterlegt werden, der sie dort abgelegt hat.

Als die Wissenschaft die DNA entdeckte, hätte sie Gott erkennen müssen.

Aber das Gegenteil ist eingetreten.

Darum kann ich auch nur einen Aufruf an dich persönlich starten, denn jeder von uns ist selbst verantwortlich darüber, wo wir die Ewigkeit verbringen werden. Setze dich mit der Bibel auseinander, wenn du Gott prüfen willst. Nicht wenige Kritiker haben versucht die Bibel zu widerlegen und sind zum Schluss gläubige Christen geworden, weil sie erkannt haben, dass die Bibel Gottes Wort ist!

Jesus Christus ist nicht nur ein netter Mythos, ein niedliches Baby, welches friedlich in einer (Plastik)Krippe liegt! Jesus Christus ist Gott, der als Mensch auf diese Erde gekommen ist, um für uns sündige Menschen am Kreuz zu sterben!

Er litt für uns! Er starb für uns! Und er besiegte den Tod, weil er auferstanden ist und jetzt zur Rechten Gottes sitzt. Die Trinität Gottes ist nicht begreifbar, darum befasse ich mich jetzt auch nicht mit ihr. Aber ja, Jesus ist Gott, sowie es Gott den Vater gibt und Gott den Heiligen Geist.

Wir müssen das nicht verstehen, Gott verlangt das nicht von uns.

Aber wir müssen endlich verstehen, dass wir ohne Jesus Christus verloren sind und das auf ewig!

In der Ewigkeit ist das Urteil gesprochen worden und die Chance auf ewigen Frieden ist dahin. Darum dränge ich jedesmal darauf, dass du, wenn du Jesus ablehnst und mit Gott nichts zu tun haben willst, es dir hoffentlich anders überlegst.

In dieser Welt gibt es keinen Frieden bis Jesus sichtbar wiederkommt.

Aber bis dahin wird es große Kriege und Katastrophen geben.

Darum, wenn du Gottes Stimme heute zur Bekehrung hörst, dann verhärte dein Herz nicht.

Morgen könnte es schon zu spät sein.

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Brief an die Geschwister – Betest du über Wasser oder unter Wasser?

23. Februar 2017 at 08:47

Was für eine seltsame Überschrift, oder?

Das fiel mir gestern Abend ein, als ich über das Beten im Allgemeinen nachdachte.

Viel zu oft verplemper ich mein Leben mit allen möglichen Dingen und erst am Ende des Tages nehme ich mir die Zeit für ein kurzes Gebet. Fromm sieht anders aus.

Darum schreibe ich den Beitrag – um mich ebenso wieder mal wachzurütteln und mir klar werden zu lassen, wie wichtig das Beten ist. Im Ernst, es gibt nichts wichtigeres als zu Beten zum Schöpfer der Erde und des Weltalls!

Und wenn du ein Kind Gottes (durch Bekehrung) geworden bist, dann wurde dieser große, allmächtige Schöpfer dein himmlischer Vater.

Woran liegt es also, dass wir das Beten oft nach hinten stellen und sogar manche Christen der Meinung sind, dass der Segen eher in der Tat als im Wort zu finden ist?

Wenn ich bete, dann trete ich in direkten Kontakt mit Gott. Ich spreche zu ihm und kann ihm alles erzählen, was mich bewegt und was mich belastet. Für Gott gibt es nichts, was unwichtig wäre und er kennt mein Herz eh besser als ich selbst.

Beim Beten bringt es mir also nichts, wenn ich nicht ehrlich zu mir und zu Gott bin. Darum, kipp alles aus – das hält Gott aus. Schlimmer wäre der Umstand, wenn ich nicht bete und meinen Frust und Ärger in mich hineinfresse. Alles, was ich in meinem Herzen behalte, breitet sich aus und vergiftet mich von Innen her. Das ist nicht gesund.

Alle eure Sorge werft auf ihn;
denn er sorgt für euch.
– 1. Petrus 5,7 –

Jesus sorgt für mich!

Denn Jesus erlöste mich durch sein Opfer am Kreuz auf Golgatha!

Der Weg zu Gott wurde frei durch Jesus Christus und als ich mich demütigte und erkannte, dass ich ein sündiger Mensch bin, der Rettung braucht – da wurde ich neugeboren, wiedergeboren.

Trotzdem lebt die sündige Natur noch immer in mir. Diese wird erst vergehen, wenn der Körper stirbt. Solange kann ich noch immer sündign, aber solange habe ich eben die vollkommene Vergebung von Jesus Christus. Wichtig ist, die Sünde zu bekennen und um Vergebung zu bitten, dann vergibt Gott sie mir. Auch wenn ich in bestimmten Dingen immer wieder hinfalle, weil ich darin schwach bin – Gott wird mir helfen, diese zu überwinden.

Als Kind Gottes muss ich meinem himmlischen Vater vertrauen!

Sonst kann das Gebet schnell zum Bitten und Flehen anwachsen, dort, wo wir bereits alles haben.

Ein Beispiel:

Im Alten Testament wurde mehr als einmal gebetet: Gott, nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir!

Wenn ich das heute so beten würde und das tun einige Christen, dann habe ich nicht verstanden, dass mit dem Opfer von Jesus Christus am Kreuz und die Wiedergeburt der Heilige Geist in mir lebt. Für immer!

Im Alten Testament konnte der Geist Gottes nicht auf Dauer im Menschen verbleiben, weil es da nur die sündige Natur gab. Jetzt mit der Bekehrung im Neuen Testament erschafft Gott in mir eine völlig sündlose Natur und der Geist Gottes lebt in mir, genau wie Jesus Christus.

Warum wir dann noch immer sündigen? Weil die sündige Natur gegen die sündlose kämpft. Darum kann es im Leben eines wiedergeborenen Christen nie nur bergauf gehen, nein, auch die Täler müssen wir durchschreiten, damit wir im Glauben wachsen können.

Ein anderer Aspekt beim Beten ist dieser hier:

Diese Metapher fiel mir ein, als ich über die zwei Arten des Betens nachdachte.

Sie passen perfekt.

Ich habe den einen Typus von Christ schon öfters getroffen und jedesmal bin ich traurig darüber, wie viel Angst im Leben dieses Menschen ist.

  • Anstatt, dass man sich über seine Erlösung freut, fleht man darum, dass Gott einen nicht verlässt.
  • Anstatt, dass man Gott für die Dinge im Leben dankt, bittet man darum, dass Gott dieses und jenes von einem nimmt.

Verteht mich nicht falsch – ich habe nichts gegen diese Menschen.

Aber ich erkenne darin ein großes Problem.

Fehlendes Vertrauen zu Gott

Wenn ich Gott nicht vertraue, dann wundert es mich nicht, dass man jeden Tag betet, dass Gott einen nicht loslässt (obwohl Gott uns in seinem Wort versichert, dass wir niemals von der Liebe Gottes geschieden werden).

Paulus hatte sicher mehr Anfechtungen im Leben als du oder ich und dennoch betete er:

Denn ich bin gewiß,
daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer
noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf
uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
– Römer 8,38-39 –

Er schrieb nicht „Ich hoffe, dass weder Hohes noch Tiefes….uns zu scheiden vermag“ Nein! Er schrieb.

ICH BIN GEWISS !

Aber anstatt dem Wort Gottes zu glauben, kommen dann angebliche Ausreden, warum man doch noch verloren gehen kann.

Meine lieben Geschwister – ich werde dich nicht davon abhalten, wenn du glauben möchtest, dass du verloren gehen kannst. Aber ich glaube dem Wort Gottes, vorbehaltlos! Denn dieser Gedanke, dass man verlorengehen kann, kommt nicht von Gott, sondern von Satan. Er möchte, dass die Kinder Gottes hier auf der Erde Angst haben. Aber das lasse ich nicht zu!

Ich habe keine Stelle in der Bibel gefunden, wo es eindeutig drin stand, dass ein Kind Gottes verloren gehen kann. Und wem soll ich denn glauben, wenn nicht Gott?

Wie kann man als Kind Gottes nur eine Sekunde dran glauben, dass man als wiedergeborener Mensch, wieder verloren gehen kann?

Ursache ist da das fehlende Vertrauen gegenüber dem Wort Gottes. Oder der Tatsache, dass der Mensch einfach nicht glauben kann, dass man ohne eigene Verdienste gerettet sein kann. Aber das ist nunmal die Wahrheit. Jesus hat für die Rettung ALLES getan! Wir können nichts hinzu tun, gar nichts!

Und das ist auch gut so!

Wir dürfen dankbar sein, dass Gott uns durch Glauben an sein Opfer erlöst.

Und so ändert sich der Blickwinkel auf das Beten.

Ein Beispiel:

Lieber Herr Jesus, bitte nimm die Krankheit von mir. Mir gehts nicht gut und ich ertrage das alles langsam nicht mehr.

oder

Lieber Herr Jesus, ich danke dir, dass ich weiss, dass du mich durch die schwere Zeit hindurchtragen wirst und dass alles nach deinem Willen geschieht. Wenn du möchtest, nimm die Krankheit von mir und wenn nicht, dann danke ich dir, dass du mir nie mehr aufbürdest, als ich tragen kann!

Welchen Blickwinkel möchtest du haben? Den negativen oder den positiven?

Ich habe mich für den positiven entschieden und eines kannst du mir glauben, das ist nicht leicht, in allem zu danken. Aber es ist für mich heilsam gewesen, dass ich Gott absolut vertrauen kann, in Allem!

Das wünsche ich dir ebenfalls!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Idealismus ist der Knebel dieser Zeit!

16. Februar 2017 at 08:47

Ich musste die Tage immer wieder über das Wort Idealismus nachdenken und was es mit uns als Menschen anstellt. Für viele ist es eine Lebensaufgabe, etwas zu tun, um eine Sache/einen Umstand zu verbessern. Nicht selten werden ganz hehre Ziele wie den Weltfrieden oder die Rettung der Umwelt angegeben.

Der Duden beschreibt das Wort Idealismus u.a. folgendermaßen:

  • (Mit Selbstaufgabe verbundenes) streben nach Verwirklichung von Idealen
  • Durch Ideale bestimmte Weltanschauung, Lebensführung

In vielen Organisationen, wo Menschen das Ehrenamt ausüben, sind viele mit idealistischen Gedanken ausgestattet. Ich möchte das gar nicht schlechtreden, weil ich selbst ehrenamtlich tätig bin. Aber Idealismus ohne Jesus ist nutzlos.

Und ich möchte gerne erklären, warum das so ist.

Der Mensch ist von Grund auf ein Egoist und viele idealistische Taten werden begangen, um vor Anderen besser dazustehen. Das Aufwerten des eigenen Selbst gehört wahrscheinlich seit Beginn der Menschheit zum Repertoire dazu.

Gute Werke sind per se nichts Schlechtes. Allerdings sind sie nicht nütze, um als Mensch gerecht vor Gott stehen zu können.

Im Islam glaubt man, dass am Ende die guten Werke gegenüber den Schlechten aufgewogen werden. So wundert es nicht, dass viele Muslime so strikt die Gebetsvorschriften einhalten. Sie haben keine Sicherheit, ob ihre guten Werke jemals für den Himmel reichen.

Gott sei Dank können wir in der Bibel Gewissheit finden, denn Gott spricht sehr deutlich darüber, was wir als Menschen gerne ignorieren.

Sie sind alle abgewichen,
sie taugen alle zusammen nichts;
da ist keiner, der Gutes tut,
da ist auch nicht einer!
– Römer 3,12 –

Ich weiss, ich zitiere den Bibelvers oft, aber das muss ich auch tun, weil ich mir selbst das immer wieder vor Augen halten muss. Menschliche Werke – so gut sie auch gemeint sind – sind ohne Jesus Christus unnütz. Sie können nicht retten vor der ewigen Hölle!

Jedoch ist das etwas, was man heutzutage nicht mehr hören möchte.

So viele Organisationen und trotzdem kein Frieden?

Ist dir das noch nie aufgefallen, dass wir in unserer Zeit noch nie so viele Hilfsorganisationen hatten? Im Mittelalter gab es kein WWF, keine Umweltschützer, keine Bäumepflanzer, keine Eisbärenschützer und Robbenbabyretter. Trotzdem leben wir in einer Zeit, in der es noch nie so viele Krisen und Kriege gab. Ja, so langsam hat man sich an den täglichen Terror gewöhnt, der auf der Welt stattfindet. Man wird satt und kriegsmüde und irgendwann zuckt man beim nächsten Bombenanschlag nur noch resignierend die Schultern.

Weil man es eh nicht ändern kann.

Gott ist sehr deutlich in seinem Wort. Er hat uns verkündet, dass es keinen Frieden in der Welt geben wird, solange Jesus Christus nicht auf dieser Erde herrscht. Ja, Jesus kommt wieder – das ist die gute Nachricht. Aber: Auf welcher Seite wirst du dann stehen (sofern du noch lebst)?

Die Gute Nachricht ist diese hier:

Jeder von uns kann das ewige Heil erlangen und sich seiner Erlösung gewiss sein! Gott lässt niemandem darüber in Unklaren, ob er gerettet ist oder nicht!

Allerdings muss sich jeder von uns unter das Kreuz demütigen und erkennen, dass man selbst wirklich nichts Gutes schaffen kann. Jesus Christus starb am Kreuz und trug die Sünden der Welt, um den Menschen die Chance auf ein ewiges Leben im Himmel zu geben!

Es war von Gott nie geplant, dass in der Hölle Menschen sind. Aber leider wollen die meisten Menschen von Gott nichts mehr hören. Lieber glauben sie an eigene „Wahrheiten“, anstatt die Bibel aufzuschlagen und mit einem ehrlichen Herzen zu lesen.

Gott gibt uns noch Zeit – noch kannst du umkehren von dem verkehrten Weg (sofern du noch kein Kind Gottes bist). In der Bibel kannst du die einzige Wahrheit finden, die exisitert. Das Wort ist von dem Schöpfer der Welt und er will nicht, dass du auf ewig verlorengehst!

Allerdings wird er jedem Menschen seinen Willen lassen – selbst wenn dieser nicht gerettet werden will. Im Himmel gibt es nur Freiwillige und in der Hölle ebenso! Es kann keine Allversöhnung geben, weil damit das Kreuzesopfer verlästert wird. Jeder Mensch muss sich entscheiden, ob er an das Kreuz und Jesus Christus als Sohn Gottes (und Gott selbst) glauben will oder nicht. Niemand kann sich hinter anderen verstecken und behaupten, er hätte von nichts gewusst.

Denn sein unsichtbares Wesen,
nämlich seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit Erschaffung der Welt an den Werken
durch Nachdenken wahrgenommen,
so daß sie keine Entschuldigung haben.
– Römer 1,20 –

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.