Brief an die Geschwister – der Herr gibt mir Ruhe und das an jeden Tag!

Liebe Geschwister

Die letzte Woche war für mich sehr anstrengend gewesen. An dem einen Tag fühlte ich mich wie Hiob – eine schlechte Nachricht löste die andere ab. Es war wirklich zum verzweifeln und wie eine dunkle Wolke türmte sich meine Sorge vor mir auf.

Doch trotz all dem Negativen lobte ich Gott. Denn ich wusste, dass alles mir zum Guten dienen würde, auch wenn ich in dieser Situation mir nicht vorstellen konnte, was aus dem Schlamassel Gutes entstehen könnte.

Aber der Herr hat uns seine Zusage gegeben und die ist felsenfest!

In solchen Situationen bete ich zum Herrn, dass er mir Glauben schenken möge – denn in manchen Dingen bin ich wirklich nicht glaubensstark. Da mag eine Schwierigkeit im Leben aufkommen und schon ist die Sorgenwolke wieder da.

Selbst der Apostel Paulus betete mehrmals zum Herrn, damit dieser ihm den Stachel im Fleisch wegnehmen möge. Doch der Herr tat dies nicht, sondern sagte:

Laß dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!

Wir Menschen werden schnell schwach, wenn unverhoffte Dinge passieren. Und ich glaube auch, dass es gut ist, wenn wir manchmal im Leben geprüft werden.

Daran kann unser Glaubensleben wachsen.

Wenn uns immer alles gelingen würde, ich wette unser Stolz würde uns richtig überheblich werden lassen.

Doch Gott will, dass wir uns an ihm orientieren! Deshalb sagte er zum Apostel Paulus, dass dieser sich an seiner Gnade genügen lassen sollte. Und Paulus schließt mit folgenden Worten den Vers ab:

Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne.

Gerade in den schwachen Momenten erkenne ich, wie sehr ich von meinem Herrn abhängig bin. Und ich weiss, dass Gott mir all meine Tränen abwischen wird, die ich in meinem Leben vergossen habe. Ich bin sein Kind geworden und er will nur das Beste für mich.

Und so manche Lebensstürme, die aufkommen, dienen nur dazu, dass ich meinem Herrn und Gott voll und ganz vertraue. Er ist mein Retter und der Fels in der Brandung.

Auf ihn will ich bauen und das an jeden Tag!

Der Herr segne Dich!

Kristina Bode

Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. - Römer 10,9 -

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