Brief an die Geschwister – Mach dir Gedanken um deine Gebete

Liebe Geschwister

Ich möchte heute über Gebete sprechen, die zwar von Gott gehört werden, aber die sinn-los sind. Das ist natürlich erstmal eine sehr heftige Behauptung von mir, aber mir geht es nicht ums Gebet, sondern um das, was wir beten. Wenn wir beten, müssen wir uns an die Bibel halten und an das, was sie uns mitgeteilt hat.

Wir brauchen nicht für die Errettung aller Menschen zu beten, weil wir wissen, dass nicht jeder das Erlösungswerk von Jesu Christi für sich in Anspruch nehmen wird. Das wäre schon mal ein Grund, bei dem ich nicht mitbeten kann. Sprichst du nämlich das »Amen« dazu, bestätigst du das Gebet. Amen bedeutet »So sei es!«.

Ich kann nicht »So sei es!« sagen zu Dingen, die in der Bibel anders beschrieben werden und von denen ich Kenntnis habe. Das Beten an sich ist ein überlebenswichtiges Werkzeug für uns. Wir treten beim Beten in direkten Kontakt mit unserem Schöpfer. Und dann muss man sich vorstellen, wir beten gegen seinen Willen etwas, was er uns in seinem Wort bereits mitgeteilt hat.

Es stimmt, Gott hat die Welt erlöst, durch Opferung seines Sohnes Jesu Christi und damit durch sich selbst. Aber viele Menschen werden ihr Herz verhärten und dieses unfassbare Geschenk nicht annehmen und deshalb den zweiten Tod erleiden in der ewigen Verdammnis. Aber die Möglichkeit der Errettung steht jedem Menschen offen! Ich muss mir beim Beten die Frage stellen: Wünsche ich mir die Situation gerade oder bete ich ein Gebet, welches im Plan des Herrn liegt?

Darum ist es so immens wichtig, die Bibel zu lesen, damit man versteht, was noch in der Zukunft liegt und auf uns zukommt.

Es wundert mich immer wieder, wenn ich Gebetsaufforderungen für Frieden bekomme, bei Ländern wo klar ist, dass dort erst wahrer Frieden aufkommen wird, wenn der Herr Jesus höchstpersönlich auf die Erde kommt. Das hat nichts mit Schwarzmalerei zu tun, sondern, ich kann nicht gegen Gottes Willen anbeten!
So sehr ich mir persönlich wünschen würde, dass alle Menschen in den Himmel kommen, weiß ich, dass das nicht der Fall sein wird. Mein Wunsch ist das, was er ist: Ein Wunsch.

Wir müssen uns bewusst machen: Der Abfall von Gott ist im Gange und die Entrückung der Gemeinde steht bevor. Und wer wissen will, was nach der Entrückung geschieht, sollte die Offenbarung durchlesen. Ich möchte dich ermutigen zu beten und das jeden Tag – aber sage nicht vorschnell »Amen« zu etwas, was entgegen dem Plan Gottes steht.

Wir sollten beten, dass noch viele Menschen in der jetzigen Gnadenzeit sich zum Herrn Jesus bekehren!
Wir sollten beten, dass noch viele Juden den Herrn als ihren Messias bekennen und sich nicht dauerhaft verhärten gegenüber Gott (denn zwei Drittel werden nicht umkehren zu dem Herrn (Sacharja 13,8).
Ganz besonders bete ich, dass in den islamisch- und kommunistisch geprägten Ländern noch viele Menschen den Herrn Jesus als ihren Erlöser bekennen!
Und dann bete ich, dass meine verfolgten Geschwister, die geschlagen, gefangen und getötet werden, vom Herrn durch diese schlimme Zeit durchgetragen werden. Ich bete, dass sie ein lebendiges Zeugnis für Jesus Christus sind und dass manch Verfolger sich fragt, warum diese Christen ihren Glauben nicht absprechen.

Wir haben also genug wofür wir beten dürfen – vergeuden wir die Zeit nicht mit Dingen, die sich nicht erfüllen, weil Gottes Wort uns sagt, was noch passieren wird und dass es passieren muss, damit der Herr Jesus als Richter der Welt und einzig wahrer Friedensfürst auf dieser Erde erscheinen kann.

Der Herr segne Euch!

Kristina Bode

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; - Johannes 11,25 -

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.