Christus spricht: Sorge dich nicht!

1. Petrus 5,7

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.

Dieser Bibelspruch, so kurz und prägnant er auch ist, kann einem Christen manchmal irgendwie abhanden kommen.
Wir leben in einer Welt, die sich „modern“ bezeichnet, aber gerade dieses moderne kann einem Sorgen bereiten.
Und auch Satan benutzt uns gerne, um uns alle möglichen Ängste aufzuzeigen, dass wir doch nicht so glücklich sein können und überhaupt, wie soll Gott für uns sorgen können?

Ich habe aber die Sicherheit, die Jesus Christus mir gab, als ich ihn als meinen Erlöser annahm. Er wird für mich sorgen und ich soll all meine Sorge auf ihn werfen, denn er kann all die Lasten tragen, die mir zu schaffen machen.

Aktuell plagen mich Geldprobleme und ich muss einen sehr rigiden Sparkurs durchführen und das ist manchmal hart. Ich mag den oben zitierten Bibelvers sehr, denn er ist so kurz und so herrlich einfach, aber manchmal in der Anwendung schwer. Etwas an jemanden abzugeben, fällt den meisten nicht leicht, denn wir Menschen wollen oftmals alles unter Kontrolle haben.

Es gibt manchmal Dinge, die wir als glückliche Zufälle bezeichnen und nicht als Gottes Fügung. Das wird ganz besonders von Menschen gebraucht, die nicht gläubig sind. Aber bei diesem Vorfall wusste ich, dass er direkt vom Herrn stammte und kein Schicksal, Glück oder sonst eine Fügung vom seelenlosen Universum war.

Vor einer Woche bin ich wie sonst auch, einkaufen gegangen. Nach dem Einkauf schob ich den Wagen wieder in den vorherigen und ich sah in dessen Spalt eine Münze glänzen, die von jemanden wohl vergessen worden war. Erfreut nahm ich die Münze und blickte auf den nächsten Wagen. Und auch in diesem steckte ein Euro, der wiederum von seinem Besitzer vergessen worden war.

Das muss man sich mal vorstellen: Zwei Menschen sind vor mir einkaufen gegangen, haben ihren Wagen wieder abgestellt und beide haben vergessen, das Geld wieder aus dem Schlitz herauszunehmen.

Das man mal eine Münze findet, ok, das kann passieren. Aber zwei Wagen hintereinander, mit jeweils einem Euro – das war ein gütiges Zeichen vom Herrn, dass ich mich nicht sorgen brauch, denn er wird für mich sorgen.

Bei jedem Problem, welches auftaucht, denke ich an diese zwei Münzen und sofort geht es mir besser, denn sie sind der Beweis, wie gütig der Herr Jesus Christus ist. Und das nicht nur für mich, sondern für jeden, der ihn als seinen Erlöser annimmt und sein Kreuzigungsopfer auf Golgatha begreift.

Kristina Bode

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. - Philipper 4,13 -

2 Kommentare

  1. 28. April 2014
    Antworten

    Tut mir gerade gut, das zu lesen, liebe Kristina, nachdem ich mal wieder einiges in den Sand gesetzt habe. Ich habe jahrelang mit dieser Sorglosigkeit gelebt und war gluecklich damit. Wie konnte ich sie nur vergessen?

    liebe Gruesse von Michelle

    • kristina bode
      28. April 2014

      Hallo liebe Michelle

      Naja, das „vergessen“ kenne ich auch, das liegt leider daran, weil wir noch immer mit dem Fleische wandeln und nicht rein geistlich leben können. Jedoch hilft es mir sehr, mich jeden Tag an die Freiheit in Christus zu erinnern, damit ich eben – falls es mir mal nicht gut geht – mich daran festhalte. Und der Mensch neigt irgendwie dazu, sich freiwillig immer wieder in Fesseln zu legen und sich so das christliche Leben (und das Leben an sich überhaupt) unnötig schwer zu machen. Ich wünsche dir eine gute Woche 🙂

      Kristina

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