Brief an die Geschwister – Der Herr wird das Werk vollenden – nicht wir!

Liebe Geschwister

Als ich las, dass wir aufgrund von Gottes Gnade errettet worden sind, fiel mir ein Stein vom Herzen. Ja, ganz ehrlich – wie schrecklich würde es mir gehen, müsste ich 1 % zu der Errettung beitragen. Wenn das der Fall wäre, dann könnt ich wirklich nicht sagen, ob ich bis zum Ende durchhalten könnte.

Meine Errettung wäre wie ein schwankendes Schiff in der Weite des tosenden Meeres. Unbeständig würde dieses Schiff nach links und rechts schwanken, riesige Wellen würden sich über den Bug ergießen und ich wäre wie ein Spielball meinem Schicksal überlassen, unfähig daran irgendetwas zu ändern.

Aber durch Gottes Wort hat mir der Herr höchstpersönlich mitgeteilt, dass meine Errettung ganz alleine von ihm abhängt:

Philipper 1,6
Weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi.

Der Herr Jesus Christus wird das Werk in mir vollenden – nicht ich, nicht meine Gebete oder Werke, nicht meine Gedanken oder Taten. Ganz alleine der Herr Jesus wird das Werk, welches er in mir begonnen hat – nachdem ich mich zu ihm bekehrte – vollenden. Und dank des Herrn Jesus wird es gelingen – weil ich als Mensch dafür nichts beitragen kann.

Denn sind wir mal ehrlich: Könntest du 1 % zu deiner Errettung beitragen – wer von uns würde nicht stolz jedem erzählen, dass er sowas unglaubliches zustande gebracht hat? Der Stolz würde uns einholen und wir würden vergessen, dass Gott 99 % vollbracht hat und wir nur eins.

Aber: Gott vollbringt das komplette Werk! Nicht 99,9 %, sondern bei uns steht im Buch des Lebens neben unserem Namen überall das Wort „Vollbrachtes Werk“.

Die Frage, die manche sich vielleicht stellen ist diese: Wann ist denn das Werk vollbracht? Ganz sicher nicht zu dem Zeitpunkt, wo du als lebender Mensch diese Zeilen liest. Denn erst, wenn diese sterbliche Hülle abgelegt worden ist, leben wir in der neuen sündlosen Natur – geschaffen von Jesus Christus. Im Himmel wird es keine Streitereien über Nichtigkeiten und Bibeldiskussionen geben (ach, wie sehne ich den Himmel herbei!). Es gibt keine schlechten Gedanken mehr und Missverständnisse, sowie Zwietracht und Heuchelei. Aber wir leben jetzt noch hier auf der Erde und deshalb haben wir einen ständigen Kampf gegen die fleischliche Natur, die uns durch verschiedene Begierden schnell gefangennehmen kann.

Anstelle darüber verzweifelt zu sein, dürfen wir den Herrn danken, dass er uns beisteht. Er wird uns wieder aufrichten, sollten wir hinfallen. Er wird niemals die Geduld über uns verlieren und uns aufgeben. Nein, Gott hat uns die Errettung verheißen und dieser dürfen wir gewiss sein! Nichts wird uns scheiden zwischen Gottes Liebe und uns. Denn Er hat uns all dies in seinem Wort verheißen und dieses wird in Ewigkeit nicht vergehen!

Markus 13,31
Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Und dafür danke ich dir Herr Jesus! Amen!

Kristina Bode

Und paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist. - Römer 12,2 -

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