Der Mensch ist unbelehrbar – damals und heute.

Lieber Leser!

Die US-Wahl ist vorbei. Trump hat gewonnen!

Tausende Amerikaner sind auf den Straßen unterwegs um gegen ihn zu protestieren. Das gab es noch nie! Auf der einen Seite besitzt er genügend Anhänger, die ihn zum mächtigsten Mann der USA gewählt haben und auf der anderen Seite wird er gehasst (nicht ganz zu Unrecht, wie ich finde).

Das ganze Wahlspektakel war schon beeindruckend anzusehen, wie zwei Menschen verzweifelt versuchen, sich bei den Wählern beliebt zu machen. Das dabei Milliarden an Wahlgeldern verpulvert worden sind, ist nicht mal der Rede wert.

Aber die Mehrheit hat gesprochen, sie wollte Trump und jetzt haben sie ihn.

Das ganze erinnert mich an eine Begebenheit in der Bibel.

Das Volk Israel wurde von Gott von der Knechtschaft befreit. Über vierzig Jahre lang wandelte Gott mit ihnen sichtbar durch die Wüste. Eine Windhose am Tag und in der Nacht als Feuersäule. Er wies Israel den Weg. Die Wüstenwanderung hätte eigentlich nur einige Monate dauern sollen, aber das Volk war abtrünnig gewesen und hatte (zum wiederholten Mal) gegen Gott rebelliert.

So war das eine sogenannte „Strafmaßnahme“ – die vierzig Wüstenjahre.

Trotzdem ging Gott mit ihnen – er überließ sie nicht der Wüste, sondern zeigte ihnen den Weg und ernährte sie die ganze Zeit. Auch ihre Kleidung verfiel nicht und niemand bekam Blasen an den Füßen. Ja, Gott kümmerte sich in einer Weise um das Volk, wie es kein Mensch jemals hätte tun können.

Doch das reichte nicht.

Nach der Wüstenwanderung, als das Volk im gelobten Land sich niederließ und Kontakt zu anderen Völker hatte, wollten sie einen Menschen als König eingesetzt bekommen.

Einen Menschen, der ihrer Meinung nach, sie besser verstehen würde als Gott.

Und was machte Gott?

Er ließ ihnen den Willen und setzte einen Mann namens Saul als König ein. Er war groß, stattlich, schön anzusehen. Ganz nach dem Willen des Volkes. Dieser war dazu ausersehen das Land vor den Philistern zu retten. Das war eigentlich der Weg für Saul, aber es sollte ganz anders kommen.

Dieser König wurde auf die Probe gestellt, doch anstatt dem Herrn zu vertrauen, opferte er eigenmächtig Brandopfer. Dabei war das Opfern von Tieren nur Priestern erlaubt. Doch das war nicht die einzige Prüfung, die er nicht bestand. Wie Adam und Eva hatte Saul Gott nicht geglaubt – nun würde er alles verlieren. Am Ende sogar seinen Verstand.

Saul war kein Mann des Glaubens gewesen, sondern trug nur den äußeren Anschein davon. Als er von Gott mehrmals auf die Probe gestellt wurde und sie nicht bestand, wurde ein neuer König prophezeit. Das ertrug Saul nicht und in ihm wuchs der Neid mit jedem Tag, weil David mehr Erfolg auf dem Schlachtfeld hatte. Mehrmals versuchte er, David zu töten, aber jedesmal griff der Herr ein.

David musste vor Saul fliehen und sich verstecken.

Anstatt auf Gott zu hören, wandte sich Saul an eine Wahrsagerin um die Zukunft zu erfahren. Das Land fiel darum in die Hände der Phillister und Saul verlor sein „Königreich“.

Das Ende von Saul war, dass er sich in sein eigenes Schwert stürzte, um von den Amalekitern nicht gefangengenommen zu werden.

Sauls Ende muss nicht Trumps Ende sein. Aber jeder Mensch, der gegen Gott rebelliert und lieber seine eigenen Wege geht, wird am Ende dafür geradestehen müssen. Im Gericht wird alles Gute und Böse aufgedeckt, da bleibt nichts verborgen. Und nur diejenigen, die bei Jesus Christus Zuflucht gesucht haben, werden verschont bleiben – weil Jesus durch sein Blut die Sünden getragen hat!

Es bringt darum nichts – rein gar nichts – hier auf der Erde irgendwelche großen Ämter anzustreben, wenn man sich mit Gott nicht versöhnt hat. Der Tod ist eine Sache, die jedem von uns ereilen wird. Und wie mein Vater zu sagen pflegte „Das letzte Hemd hat keine Taschen.“

Darum ist alles, was man auf dieser Erde aufbaut – null und nichtig.

Alle großen Statuen werden eines Tages fallen – es wird nichts auf der Welt übrigbleiben wo Menschen die Ehre gegeben wird. Denn Jesus wird wiederkommen und er wird ein echtes Königreich aufbauen, wo alle Menschen in Frieden leben werden. Doch davor gibt es das Gericht und wir nähern uns mit großen Schritten. Es ist kein Wunder, dass plötzlich die Menschheit immer boshafter und extremer wird, sondern das ist eine Erfüllung aus der Prophetie, die in der Bibel steht.

Versöhne dich mit Gott – denn ER will dich retten, bevor es für immer zu spät ist!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Kristina Bode

Der Herr hat mein Flehen gehört, der Herr nimmt mein Gebet an! - Psalm 6,10 -

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