Die „Dank“ Woche ist vorbei – ein Fazit

Liebe Geschwister

Letzte Woche habe ich die „Dank“ Woche ausgerufen, in der jeder freiwillig mitmachen konnte. Ziel dieser Woche war es, dem Herrn nur zu danken und auf das Bitten zu verzichten.

Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich zum einen für die „Dank“ Woche sehr froh war, aber ich bin auch ebenso froh, dass diese Woche nun vorbei ist. Denn es war alles andere als leicht, dem Herrn nur zu danken. Und viele Male verspürte ich eine Bitte in meinem Herzen und der Herr sah sie natürlich, auch wenn meine Bitte unausgesprochen blieb.

Aber es war gar nicht das Ziel, jetzt 7 Tage ohne einer Bitte zu leben. Sondern ich wollte mich selbst daran erinnern, wie wichtig es ist, dem Herrn zu danken. Denn natürlich dürfen und sollen wir ihn bitten – er ruft uns dazu auf! Doch manchmal bitten wir dem Herrn nur noch für alles mögliche und vergessen, dass wir ihm zu größerem Dank verpflichtet sind.

Diese Woche sollte das in Erinnerung rufen und ich werde sie bestimmt irgendwann wiederholen und wieder jeden aufrufen, mitzumachen, der Lust dazu hat.

Ich habe mir einige Gedanken aufgeschrieben, die mir für das Danken eingefallen sind und diese möchte ich mit euch teilen:

Ich danke dir, dass du jeden Tag, jede Stunde und jede Sekunde bei meinen Geschwistern bist, die einsam sind und traurig und gerade in einer Lebenskrise stecken. Die in Gefängnissen sitzen, geschlagen und gedemütigt werden, weil sie an dich Jesus Christus glauben und ihren Glauben offen bekennen!

Ich danke dir, dass du mir liebe Geschwister an die Seite stellst, die mich manchmal ermahnen – nicht weil sie mich ärgern wollen, sondern weil sie mich lieb haben und weil ich dich auch deshalb im Gebet darum bitte, dass ich im Glaubensleben weiter wachsen kann durch dich.

Ich danke dir, dass du immer geduldig mit mir bist, auch wenn ich manchmal mit dir über Sachen diskutieren will, obwohl du natürlich immer den besseren Weg kennst.

Ich danke dir, dass du mit mir den Umweg gehst und mich erkennen lässt, dass Du den einfacheren Weg für mich bereitet hattest.

Ich danke dir, dass du der Erlöser für jeden Menschen bist. Jeder darf so wie er ist zu dir kommen, aber du lässt ihn nicht so wie er ist, sondern du veränderst ihn zum Guten und wir werden im Himmel erkennen, wie viel du an uns gearbeitet hast.

Ich danke dir, dass der Glaube an dich Jesus Christus ausreicht, um Heilsgewissheit zu bekommen und kein Mensch oder Denomination das absprechen kann. Denn dein Wort ist Wahrheit und du bist das Leben. Deshalb hast du uns das durch dein Wort mitgeteilt, damit wir Menschen die Wahrheit erkennen können.

Ich danke dir, dass ich dir diese Zeilen schreiben darf. Denn vor nicht allzu langer Zeit war ich noch ein Feind, ich hasste die Christen weil sie etwas besaßen, was ich so sehr begehrte. Und das war dieser Frieden, den ich einfach nicht verspürte. Ich danke dir, dass du mich errettet hast in meiner dunkelsten Stunde. Du hast mich nicht dem Tode und dem Gericht übergeben, sondern mich aufgehalten. Und deshalb darf ich deinen Namen lobpreisen und dich anbeten. Das mache ich mit Freude mein Herr Jesus Christus, jeden Tag!

Der Herr segne Dich!

Kristina Bode

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen. - Matthäus 28, 20b -

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