Grußwort zum Sonntag – Psalm 116,6

Lieber Leser

Gott liebt Kinder ganz besonders! Als Jesus durch die Landen zog und den Menschen predigte, da wollten einige von ihnen ihre Kinder ihm geben, damit er sie segnete.

Die Jünger tadelten die Eltern. Vielleicht waren es viele Kinder gewesen, die laut waren und herumrannten. Die Bibel erzählt uns nicht die näheren Umstände, warum die Jünger die Eltern getadelt haben. Aber es wird davon berichtet, dass der Herr Jesus unwillig wurde und die Jünger dafür tadelte. Er sprach zu ihnen:

Laßt die Kinder zu mir kommen und wehrt ihnen nicht; denn solcher ist das Reich Gottes!
Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen!

Die Jünger haben in den Kindern vielleicht Störenfriede gesehen, die nicht ruhig sitzen bleiben können und sich nicht wie sie benehmen. Aber der Herr Jesus sah etwas anderes in ihnen.

Wer das Reich Gottes nicht annimmt wie ein Kind, wird nicht hineinkommen!

Was für eine Aussage!

Und dabei haben wir uns doch so sehr bemüht, erwachsen zu werden…

Aber es ist klar: Mit meinem menschlichen Verstand kann ich niemals zu Gott gelangen. Ich kann ihn nicht begreifen und je weniger ich ihn verstehe, desto mehr lehnt ein kritischer Mensch die „Idee Gottes“ ab. Doch er hat sich uns offenbart. Ich muss nur meinen Stolz ablegen und aufhören zu versuchen, Gott auf meine intelektuelle Ebene zu stellen (das funktioniert nicht!).

Einfältig bedeute nicht, dass man dumm ist. Vielleicht wird das heute so gelehrt – immerhin gehört den schlauen Menschen die Welt, oder nicht?

Mit all meiner Intelligenz (die beschränkt ist) kann ich nicht Gott verstehen oder ihm nahen. Er hat die Erde gegründet, er hat die Sterne geschaffen. Er hat das Meer gebildet und letztendlich mich geformt. Wir sind Ameisen im Vergleich zu seinem Verstand. Wir leben zeitlich, er nicht. Er ist ewig.

Es gab ihn vor meiner Geburt und es wird ihn auch nach meinem irdischen Tod geben.

Jeder Mensch kann die Spur Gottes in der von ihm geschaffenen Schöpfung und Ordnung wahrnehmen, wenn er darüber ernsthaft nachdenkt.

Wir sollten Kinder beobachten, wie sie die Welt wahrnehmen. Was für uns selbstverständlich ist, ist für sie oft mit Staunen verbunden. Der Herr liebt ganz besonders Kinder, weil sie einfältig ihren Eltern glauben schenken. Und so sollten wir Gott glauben. Denn er ist denen, die ihn als Retter angenommen haben, ein Vater geworden.

Durch Jesus Christus können wir uns wieder Gott nahen und ewigen Frieden mit ihm haben!

Der Stolz der Welt wird eines Tages vergehen. Alles, was wir hier geschaffen haben auf der Erde wird die Zeit nicht überdauern! Aber wenn ich glauben kann, dass Jesus Christus am Kreuz für mich starb, dann kann mir der irdische Tod nichts mehr anhaben.

Ich brauche keine Angst mehr vor dem sterben zu haben, denn ich weiß wohin ich gehen werde!

Und in vielen Schwierigkeiten, die ich früher alleine tragen musste, hilft mir heute mein Herr. Er trägt die Last, die mich früher gebeugt und meinen Rücken krumm gemacht hat. Das tut er, weil er mich liebt.

Er liebt dich auch!

Weißt du, wohin du gehst, wenn du stirbst?

Wenn du es nicht mit Sicherheit weißt, dann kann ich dir nur raten, darüber gerade in der jetzigen Zeit nachzudenken. Denn Gott will nicht, dass du verlorengehst. Es liegt alleine bei dir, seine Hand zu nehmen, die er dir reicht!

Die Gnade des allmächtigen Gottes möge dich leiten!

Kristina Bode

Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet! - Römer 12,12 -

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