Hoffnungslos? Komm zu Jesus!

Hoffnungslos? Komm zu Jesus!

Als ich das Zitat las, musste ich an meine Bekehrung denken. Oder vielmehr, mein Weg zu ihr, der alles andere als glatt verlief. Wann fühlt man sich hoffnungslos? Wenn alles, was man versucht, scheitert? Wenn man keinen Ausweg aus der Misere findet, in der man steckt?

Unsere menschliche Kraft ist begrenzt. Wir können zwar so einiges im Leben erreichen, allerdings rettet das uns nicht vor dem ewigen Gericht. Die Wahrheit mag in unseren Ohren hart klingen, aber sie ist wahr: Wir alle haben versagt und zwar jeder auf die eine oder andere Weise.

Für jemand, der Jesus nicht kennt und von Gott nichts hält, müssen die Worte von Spurgeon wie Hohn in seinen Ohren klingen. Warum soll ich zu Jesus gehen, wenn ich keine Hoffnung mehr habe? Was kann er denn für mich tun? Stelle ich mir diese Frage, habe ich noch gar nicht begriffen, was Jesus Christus für mich bereits getan hat!

Um das aber zu erkennen, muss ich meine Augen von mir abwenden. Und darin liegt wohl die größte Schwierigkeit. Unsere Gesellschaft erzieht uns dahingehend, dass wir alles schaffen können, wenn wir uns genügend anstrengend. Bereits in den ersten Jahren in der Schule werden wir nach Leistung beurteilt und gefördert. Später müssen wir uns im Berufsleben behaupten und unseren eigenen Weg finden. Wir haben es immer mit Konkurrenten zu tun und wir müssen besser als die Anderen sein.

Diese Gedanken sitzen tief verwurzelt in uns drin. Von daher war ich auch überhaupt nicht offen, als meine Mutter mir erzählte, dass Jesus mich retten will. Retten wovon? Zu der Zeit hatte ich noch alles fest im Griff und war stolz, dass ich meinen eigenen Lebensweg beschritt. Aber das änderte sich im Verlauf von einigen Jahren so rasant, dass ich irgendwann hoffnungslos war. Ich hatte keine Kraft mehr, zu kämpfen.

Da konnte Gott zu mir durch sein Wort sprechen und mich erreichen. Erst zu diesem Zeitpunkt war ich offen für das, was er mir zu sagen hatte. Und als ich erkannte, dass Jesus wirklich echt ist und er für mich am Kreuz auf Golgatha starb, konnte ich nur laut „Ja“ rufen und mich zu ihm bekehren.

Wenn du hoffnungslos bist, komm zu Jesus!

Weil ich davon überzeugt bin, daß der, welcher in euch ein gutes Werk angefangen hat, es auch vollenden wird bis auf den Tag Jesu Christi. - Philipper 1,6 -

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