Ich habe meine Berufung gefunden – Evangelisieren!

Ich denke, jeder ist auf der Suche nach seiner Berufung. Manche werden Prediger und stehen vor ihrer Gemeinde. Sie verkünden das Wort Gottes, legen es aus und sind ein Anker für viele Menschen in der Not.

Als ich zum Glauben gekommen bin, wusste ich nicht, was ich machen wollte. Ich gründete die Webseite hier, um zu Geschwistern zu reden, aber auch zu Menschen, die noch keinen Frieden mit Gott geschlossen hatten. Dadurch vermischten sich oft die Beiträge. Was ich nicht schlimm finde.

Der Youtube Kanal wurde von mir gegründet, um einfach auszuprobieren, ob mir das liegt. Wie ich etwas filmen wollte, das hatte ich mir bereits überlegt. Vor der Kamera zu stehen und den Hampelmann zu geben, das liegt mir nicht. Also wollte ich „die Stimme aus dem off sein“. Denn man sollte mich anhand dessen, was ich sagte, beurteilen.

Ob etwas von Gott legitimiert ist, stellt man oft erst hinterher fest. Und manchmal ist die beste Absicht nicht in der Absicht Gottes gewesen. Zum Beispiel habe ich vor Jahren ein Buch geschrieben. Es handelt von der Entrückung und ist in einer Tagebuchform verfasst worden. Ich hatte mir vorgenommen, die anderen Bände (eine Trilogie war geplant) zu verfassen, wenn ich eine positive Rückmeldung bekommen würde.

Sie blieb aus.

Niemand meldete sich.

Ich will jetzt nicht sagen, dass es ein Fehler war, das Buch zu schreiben. Aber es wird keine Trilogie mehr geben. Wer es lesen möchte, kann das gerne kostenlos tun. Denn ich hatte nie die Absicht, damit Geld zu verdienen.

Meine Berufung ist das evangelisieren!

So ist das manchmal. Man hat die besten Absichten. Aber Bestsellerautor zu werden, das hatte Gott offenbar NICHT für mich vorgesehen. Und mittlerweile habe ich darüber auch Frieden. Ich sehe jetzt, dass meine Berufung das evangelisieren ist.

Entweder stumm mit dem Schild oder auf Youtube zu Menschen direkt in kurzen und knackigen Worten. Man muss nicht große Reden schwingen, sondern kann einfach nur das Evangelium verkünden. Und diskutieren tue ich auch nicht über Gottes Wort.

Ich sage das, was ich sagen will und derjenige entscheidet, ob er das annimmt oder nicht.

Ich habe meine Berufung gefunden - Evangelisieren!

Jetzt folge ich nur noch dem Herrn!

Aus der Gemeinde zu gehen, bedeutet auch das Sicherheitsnetz zu verlassen. Zumindest ist dieser Weg nicht für jedermann geeignet. Ich weiß mittlerweile, dass Gott mich da rausgenommen hat und mir geht es wirklich gut damit.

Denn der Feind möchte einem suggerieren, dass man alleine ist. Doch das stimmt nicht. Ich habe den Herrn immer bei mir! Und er behütet mich so oft vor dem Bösen und schenkt mir Freude und Frieden im Leben, das ist so wunderbar! Außerdem habe ich Geschwister über das Internet kennen gelernt, mit denen ich im ständigen Austausch bin.

Der Feind sagt einem, dass man alleine ist.

Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus.

Und so werde ich jetzt den Weg gehen, den Gott für mich bereitet hat. Ich will mich nicht nach links oder rechts umdrehen, sondern den Weg gehen, wohin der Herr mich führt. Ich bin dankbar, wissen zu dürfen, dass nichts mich von seiner Liebe trennen kann. Und ich bete, dass noch viele Menschen jetzt in der ablaufenden Gnadenzeit sich zum Herrn Jesus Christus bekehren.

Kristina

Besser ist's, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Menschen zu verlassen; besser ist's, bei dem Herrn Schutz zu suchen, als sich auf Fürsten zu verlassen! - Psalm 118,8-9 -

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