Nimm die richtige Ausfahrt!

Vor einigen Tagen war ich unterwegs zu einem Supermarkt, der dafür bekannt ist, günstig Obst zu verkaufen. Dafür musste ich in den Bus einsteigen und eine etwas längere Strecke durch die Stadt auf mich nehmen. Das machte mir nichts aus, ich fahre gerne mit dem Bus und beobachte die Menschen, die ein- und aussteigen.

Anders als die Autos fahren Busse eine festgelegte Strecke.

Ich wusste also genau, wo der Bus abbiegt und wo nicht.

An der Kreuzung allerdings überraschte uns der Busfahrer und bog nicht nach links ab, sondern rauschte über die Straße und hielt dann an einer Haltestelle, wo er sonst nicht halten würde. Die Leute sprangen auf, manche zeterten laut durch den Gang. Er hatte sich verfahren und nun war guter Rat teuer. Mit einem Bus konnte man nicht so einfach wenden.

Nach einigen Minuten kam eine Durchsage vom Fahrer, er entschuldigte sich, dass er sich verfahren hatte und erklärte uns, dass er eine Ehrenrunde fahren würde. Das würde zu einer Verspätung führen und er bat uns um Geduld.

Der Bus setzte sich wieder in Bewegung und interessiert verfolgte ich die Strecke, die er fuhr. Manche Fußgänger staunten nicht schlecht, als sie uns durch die engen Gassen fahren sahen. Nach einigen Rechtsabbiegern kamen wir wieder auf die richtige Spur und schon bald konnte ich aussteigen und meine Einkäufe tätigen.

Im Leben fährt jeder alleine seinen Lebensweg

Die Geschichte mit dem Bus verdeutlichte mir, wie schnell man sich verfahren kann. Ich möchte dabei das Leben mit einer Autobahn vergleichen, wo manche immer auf der Überholspur sind und andere sich dagegen Zeit lassen. Wo manche sich drängelnd und hupend einen Weg bahnen und andere an jeder Raststelle eine Pause einlegen.

Es ist sehr ärgerlich, auf einer Autobahn die richtige Ausfahrt zu verpassen.

Das hat bestimmt jeder von uns schon mal erlebt.

Manchmal hat man Glück und die nächste Ausfahrt ist nur Minuten später, aber manchmal muss man einen kilometerweiten Umweg in Kauf nehmen. Denn einfach wenden geht bekanntlich nicht auf der Autobahn.

Unser Leben ist wie das Fahren auf einer Autobahn.

Jedoch führt uns diese Autobahn auf direktem Weg in die Hölle.

Wir können Umwege fahren, ja sogar abbiegen und umkehren – aber entgehen können wir ihr nicht. Dafür sind wir alle als Menschen gefallen. Denn niemand ist von uns sündlos, auch wenn die Gesellschaft das heutzutage gerne verdrängt.

Einen schlechten Gedanken gedacht? Das ist Sünde!

Aber was bedeutet Sünde eigentlich und warum fällt es uns Menschen so schwer, zu akzeptieren, dass wir sündig sind?

Es ist natürlich schwer, in einer Gesellschaft, die sich selbst als so modern bezeichnet, darüber zu schreiben, wie schlecht wir eigentlich sind. Dabei sind die Anzeichen allzu deutlich. Überall gibt es Mord und Totschlag. Wäre der Mensch im Kern gut, würde das böse Verhalten eine Ausnahme sein (und ja, auch streiten ist ein böses Verhalten).

Ich möchte nicht mit dem moralischen Zeigefinger wedeln, denn alles was ich geschrieben habe, gilt auch für mich.

Als mich meine Mutter auf meine Sündhaftigkeit ansprach, habe ich genau so reagiert, wie es ein sündiger Mensch tut.

Ich habe einfach das Telefonat beendet.

Wir können unsere Mitmenschen so behandeln und sie von uns stoßen.

Mit dem heiligen Schöpfergott können wir jedoch nicht umgehen.

Gott ist da, er ist real und wir sind von ihm geschaffen. Jeder einzelne von uns.

Diese Schöpfung in der wir leben ist gefallen und wird eines Tages von Jesus Christus gerichtet werden. Denn Jesus wird auf diese Welt wiederkommen und ein echtes Friedensreich aufbauen, das die gesamte Welt umspannen wird. Das kann man sich nicht vorstellen, aber es wird so geschehen.

Die Bibel hat sich als Gottes Wort vollkommen bewährt, weil in diesem Buch Prophetien drinstehen, die sich haargenau erfüllt haben. Darum ist auch nur die Bibel das Wort Gottes. Nicht der Koran, nicht die indischen Veden (heilige Schriften der Hindus), nicht die Schriften vom Dalai Lama, keine Schriften von Päpsten.

Alleine die Bibel ist das Wort Gottes.

Aber wenn ich mich über sie und Gott lustig mache, dann kann ich sie nicht lesen und begreifen. Um also die eigene Sündhaftigkeit zu erkennen, muss ich erst verstehen, dass Gott existiert und dass er kein alter Mann mit einem langen Bart ist, der auf seinem Thron sitzt und ein bisschen dement und schwerhörig ist.

Gott ist heilig!

Gott ist gerecht!

Gott ist barmherzig!

Durch den Sündenfall ist die Schöpfung gefallen, Mensch und Tier gleichermaßen.

Also kam Gott als Mensch auf diese Erde, in der Gestalt Jesus Christus.

Er lebte ein sündloses Leben, um damit am Kreuz auf Golgatha die Sünden der Welt tragen zu können. Weil wir Menschen uns selbst nicht vor der Hölle retten können, trug Gott unsere Sünden am Kreuz und bezahlte mit dem Leben.

Jesus Christus ist Mensch und Gott gleichermaßen gewesen.

Er lebte nicht nur ein sündloses Leben auf dieser Erde, sondern zeigte durch viele Wunderwirkungen seine göttliche Legitimierung.

Wir können es uns als Menschen nicht vorstellen, wie es ist, sündlos zu sein und dann am Kreuz alle Sünden der Welt zu tragen, weil wir niemals sündlos waren.

Mit diesem vollkommenen Opfer reicht Gott uns seine Hand.

Nimm die richtige Ausfahrt!

Jetzt können wir nur durch Glauben an das Opfer und das Bekennen der eigenen Sündhaftigkeit vor Gott gerettet und erlöst werden! Das ist wirklich das größte und schönste Wunder, welches existiert! Aber leider wird gerade heute und vor allem in Europa Jesus gelästert. Die Wunder werden geleugnet, selbst von der EKD.

Aber wer die Göttlichkeit Jesu leugnet, hat nie zu ihm gehört.

Darum kann man auch nur Einzelne raus rufen, damit sie anfangen, die Bibel ohne Vorurteile zu lesen und betend nach Gottes Existenz fragen. Er wird sich dir zeigen, wenn du es ernst mit ihm meinst!

Die Gesellschaft ist verloren, weil sie nicht mehr an Sünde glaubt – aber der Einzelne kann noch gerettet werden, weil wie tief in unserem Inneren wissen, dass wir uns selbst nicht bessern können. Tief im Inneren gibt es das Wissen, dass Gott existiert. Jetzt kommt es nur darauf an, wie man mit diesem Wissen umgeht.

Entweder leugnet man die Existenz Gottes, nennt sich selbst Atheist und spottet Gott bei jeder Gelegenheit (was ja auch wieder zeigt, dass Atheisten doch irgendwie an Gott glauben, wenn sie ihn spotten – also ein totaler Widerspruch an sich) oder fängt an, darüber nachzudenken, ob man die Ausfahrt, die uns Jesus Christus hier anbietet, nehmen will.

Nach dem Tod ist alles vorbei und niemand von uns weiß, wann unsere Zeit auf dieser Erde vorbei ist. Die kennt nur Gott und darum möchte ich jeden, der das hier ließt, ermuntern, die Bibel zu lesen. Lass dich von Jesus retten, bevor es zu spät ist!

Ich möchte nicht, dass du auf ewig verloren gehst!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Kristina Bode

Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus! - Philipper 4,7 -

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.