Ohne Fundament bleibt nichts bestehen.

Niemand von uns würde auf die Idee kommen, ein Haus ohne Fundament zu bauen oder mit einem Schiff ohne Anker davonzusegeln! Gerade beim Haus ist das Fundament sichtbar – es kann ohne jenes nicht bestehen bleiben.

Aber wie sieht das nun in unserem christlichen Leben aus?

Beziehen wir Gott immer in unseren Unternehmungen ein oder beten wir gerade um seinen Willen, uns den Weg zu zeigen? Wenn ich ehrlich bin, habe ich das viele Male nicht getan. Meist merkte ich dann erst im Nachhinein, dass der Wille Gottes nicht vorsah, dass ich dieses oder jenes tun sollte.

Aber da war das Kind schon in den berühmten Brunnen gefallen und ich hatte mir bereits einige geistige Schrammen und Blessuren geholt. Die Enttäuschung, dass mein Plan (beachte: mein Plan!) nicht so aufging wie ich das im Sinn hatte, kratzte enorm an meinem Ego.

Das Thema Berufung ist unter vielen Christen sehr groß – es gibt sogar Bücher, in denen man seine Berufung und Gaben herausarbeiten kann. Die Frage, die ich mir allerdings stelle ist: Sind wir zu etwas berufen, was wir besonders gut können oder beruft uns Gott zu Dingen, wo wir uns selbst nicht als begabt ansehen?

Ich bin mir sicher, dass Gott oft andere Wege für mich vorsieht, als ich sie erwartet hätte. Das merke ich gerade zur jetzigen Zeit. Wenn wir im Gebet um den Willen Gottes bitten und geduldig (was mir auch nicht immer leicht fällt) auf die Antwort machen, wird uns der Herr unsere Berufung zeigen.

Ich wünsche dir eine gesegnete Woche mit dem Herrn!

Kristina

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt. - Römer 1,16a -

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