Perspektive Ewigkeit, für dich relevant oder uninteressant?

Welche Perspektive besitzt du für dein Leben zur Zeit? Konzentrierst du dich darauf, die Ausbildung, das Studium abzuschließen? Planst du eine Familie? Willst du dir für später etwas zurücklegen, um im Alter das Leben zu genießen? Denkst du an die Ewigkeit oder kommt sie dir unwirklich vor, so dass du dieses Thema auf die lange Bank schiebst? Der Tod ist doch noch so weit entfernt, da muss man über die Ewigkeit nicht nachdenken.

Oder?

Perspektive Ewigkeit, für dich relevant oder uninteressant?

Nach meiner Ausbildung als Bürokauffrau bin ich zur Bundeswehr gegangen. Es gab für mich die Perspektive, Berufssoldat zu werden und das bot mir viel Sicherheit für die Zukunft. Außerdem war das Gehalt auch nicht zu verachten. Ich war wirklich materiell damals eingestellt.

Doch ein Ereignis jagte das nächst und irgendwann endete ich in der Psychiatrie, unsicher, ob ich noch bei der Bundeswehr bleiben wollte. Sie zu verlassen, würde bedeuten, dass meine sichere Perspektive für die nächsten Jahrzehnte wegbrechen würde. Ich betrat die Eisfläche, ohne zu wissen, ob es mich trägt. Zur der Zeit war ich nicht bekehrt. Ich sehnte mich zwar nach Gott, aber wusste nicht, wie ich mich ihm nähern konnte. Die Ewigkeit kam mir sehr irreal vor. Ich glaubte zwar an sie, aber bis dahin würde ja noch viel Wasser den Rein runter fließen bevor ich mir ernsthafte Gedanken darum machen müsste.

Letztlich folgte ich meinem Herzen und der Gewissheit, dass ich so nicht weiter machen konnte und ließ mich nach 5 Jahren und 5 Monaten aus dem Dienst der Bundeswehr entlassen. Ein Schritt, den ich bis heute nicht bereut habe. Auch wenn er bedeutet, dass ich mit sehr viel weniger Geld auskommen muss. Ich bin dankbar, dass der Staat mich unterstützt, das schreibe ich so offen hier rein. Denn das ist nicht selbstverständlich und ich möchte es niemals als solches betrachten.

Perspektive Ewigkeit – so nah und doch so fern

Es ist ein Wunder, dass mich Gott all die Jahre vor dem Tod bewahrt hat. Das konnte ich erst sehen, nachdem ich mich bekehrt hatte. Die Ewigkeit war nicht mehr ein Konstrukt aus Hoffnung, sondern ich wusste, was mich nach meinem irdischen Tod erwarten würde.

Aus dem Grund schreibe ich die Beiträge hier. Weil es noch so viele Menschen gibt (und ich weiß nicht, ob du einer von ihnen bist), die sich über die Ewigkeit keine Gedanken machen. Die ihr Leben leben – ob gut oder schlecht – und sich um die irdischen Dinge kümmern. Manche von ihnen entwickeln eine so große Angst vor dem Tod, dass man das Wort „sterben“ nicht mal aussprechen darf. Habe ich selber gerade erlebt und es hat mich erschüttert, weil die Person mir sehr nahe steht.

Wir sind von Gott geschaffen worden, um mit ihm in der Ewigkeit zu leben!

Perspektive Ewigkeit, für dich relevant oder uninteressant?

Rette dich, bevor es zu spät ist!

Doch bevor ich Frieden mit meinem Schöpfer schließen kann, muss ich erkennen, wer ich als Mensch bin. Und wer Gott ist. Mein altes Ego versucht mir weiszumachen, dass ich im Kern ein guter Mensch bin und meine Taten nicht wirklich böse sind. Die Wahrheit aber ist, dass ich mich selbst nicht erlösen kann.

In der Esoterik und im spirituellen Leben – welches sich in unserer Gesellschaft immer mehr ausbreitet – versuchen viele, ihre Sünden zu reinigen. Sich selbst rein zu waschen. Ihr inneres göttliches Licht zu entfachen. All das sind Versuche, sich ohne Gott zu erlösen. Es wird nicht funktionieren. Niemals.

Jesus Christus opferte sich am Kreuz freiwillig und trug all unsere Sünden dort. Wenn ich daran glaube und es bekenne, werde ich gerettet. Ich mag dann als Kind Gottes noch immer sündigen (weil ich nicht vollkommen bin), aber ich komme dafür nicht mehr ins Gericht. Leider kann ich das niemandem erklären. Sonst würde ich von Haustür zu Haustür ziehen, mit meinen Argumenten in der Hand.

Das ist der freie Wille, den Gott uns gegeben hat. Sonst könnte er jeden Menschen dazu „zwingen“ ihn anzubeten. Er wird dein Antwort akzeptieren. Selbst wenn sie bedeutet, dass du die Ewigkeit nicht im Frieden verbringst.

Doch solange du lebst und diese Zeilen liest, hast du die Möglichkeit, diesen Weg zu verlassen. Lies die Bibel, oder frage Christen. Am besten und einfachsten ist es aber, selbst zum Herrn zu beten und ihn zu bitten, sich zu offenbaren. Dir die Wahrheit zu zeigen. Wenn du es ehrlich meinst, wird er es tun, davon bin ich überzeugt.

Kristina

Denn der Herr sieht nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der Herr sieht auf das Herz. - 1.Samuel 16,7 -

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