Unsere menschliche Weisheit führt uns nirgendwo hin!

Unsere menschliche Weisheit führt uns nirgendwo hin!

Diese Worte stammen von einem Mann, der sehr belesen und weise ist. Er hat Bücher geschrieben, wurde in Talkshows eingeladen und ist ein Verfechter der Bibel. Jedoch weiß er, dass es jemand über ihm gibt, der viel weiser ist als er.

Da wo unsere menschliche Weisheit aufhört, beginnt Gottes Weisheit. Da wo wir Grenzen haben, ist Gott keine Grenze gesetzt. Wenn wir in der Bibel lesen und Gottes Wort über unsere Weisheit stellen, ergeht es uns gut. In meinem Leben habe ich – als ich noch ohne Gott lebte – mich nur auf mich verlassen. Ich glaubte wirklich, schlau zu sein und selbst über mein Leben bestimmen zu können. Aber ich irrte mich gewaltig und fiel hart auf die Nase.

Erst als ich die Bibelsprüche las und erkannte, dass es tatsächlich einen Gott gibt und vor allem, ein Gott, der mich Sünder liebt – begriff ich, dass meine menschliche Weisheit in Wirklichkeit Torheit ist, weil ich mich mit meiner menschlichen Weisheit auf mich verlasse und nicht auf Gott.

Es ist darum nicht unverständlich, dass uns Jesus aufruft, wieder wie die Kinder zu werden. Kinder glauben ihren Eltern und für Kinder ist die Welt ein großes Wunderwerk, welches an jeder Ecke zu bestaunen ist. Als Erwachsener geht uns diese Freude und Einfachheit verloren. Die Sorgen bedrücken uns und wir verlernen, mit staunenden Kinderaugen durch die Welt zu gehen. Deswegen möchte ich mich an die Worte der Bibel erinnern, dass Gott die Weisheit der Welt zur Torheit gemacht hat und das ich wieder lernen möchte, die Schöpfung mit den Augen eines Kindes zu sehen.

Kristina

Einer stellt sich reich und hat doch gar nichts, ein anderer stellt sich arm und besitzt doch viel. - Sprüche 13,7 -

2 Comments

  1. 27. November 2017
    Reply

    Liebe Kristina,

    ja lustig, genau das habe ich einer Frau gesagt, die mich kritisiert hat, als ich aus meinem Buch „Vom Leben ohne Geld – Der Vagabundenblog“ bei einer Veranstaltung vorgelesen habe. Sie meinte, so könne man nicht leben pipapo und da habe ich die Worte Jesu zitiert „Werdet wie die Kinder“. Wir können sonst die Wunder nicht annehmen. Ja nicht einmal sehen. Unser Verstand nimmt sie uns weg, Entzaubert. Nur das Herz kann die Wunder sehen und annehmen, die Gott in unserem Leben bewirkt.

    Liebe Grüße

    Michelle

    • Kristina
      27. November 2017

      Liebe Michelle

      Ich denke, als Erwachsener sollte man sich immer wieder besinnen, wie Kinder die Welt sehen. Nicht umsonst sagte Jesus: „Lasst die Kinder zu mir kommen.“ Wenn ich mich auf diese Worte einlasse und die Umwelt mit Kinderaugen sehe, dann kann ich staunen über die kleinsten Dinge. Ich finde es schade, dass diese Freude vielen Erwachsen abhanden gekommen ist. Darum ist es mir wichtig, mich selbst immer wieder daran zu erinnern. Ich finds auch toll, dass du das auch so siehst und vielleicht hast du die Dame mit deinen Worten zum Nachdenken gebracht.

      Liebe Grüße

      Kristina

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