Der Gott des Friedens möge dir Frieden geben!

Der Mord an George Floyd hat mich ebenso geschockt, wie sicher viele von euch. Ich kann auch die Proteste, die das nach sich zieht, verstehen. Allerdings macht mich die Gewalt, die dort gegen Geschäfte, Menschen ausgeht, auch wieder sprachlos. Frieden ist etwas, was ich nicht erzwingen kann. Nicht mit einem Gesetz und erst Recht nicht mit Gewalt.

Frieden wird mir von Gott geschenkt. Es ist gerade diese Hoffnung, diese positive Erwartung auf seine Rückkehr auf diese Erde, die mich beruhigt und tröstet. Sie gibt mir Halt und Kraft. Denn ich weiß, alles was hier auf der Erde geschieht, hat einen Sinn. Jesus Christus wird eines Tages als Friedensfürst auf dieser Erde erscheinen. Aber zuvor wird das Böse sich weiter Bahn brechen. So steht es in der Bibel und ich sehe, wie die negativen Nachrichten Tag für Tag zunehmen. Mich wundert das nicht.

Alleine die Machtlosigkeit, nichts dagegen tun zu können, raubt mir manchmal den Atem. Ich weiß dann auch nicht, was ich schreiben soll, weil vieles schon gesagt wurde. Und ich denke auch daran, wie ich wohl reagieren würde, wäre ich kein Kind Gottes.

Frieden ist ein Geschenk Gottes

Der Gott des Friedens möge dir Frieden geben!

Ich weiß nicht, wie es dir gerade geht. Ob dich auch manches sprachlos macht, dir die Energie raubt und vielleicht sogar die Hoffnung. Dann möchte ich dir sagen, dass Jesus Christus wirklich wieder kommen wird. Und das mag lächerlich in vielen Ohren klingen. Aber ich glaube daran. Und das gibt mir Hoffnung.

Würde ich nicht an Gott glauben und wüsste ich nichts von Jesus, dann wäre ich nur noch verzweifelt, Angesichts der heutigen Umstände auf der Welt. Ich kann auch verstehen, dass viele Wut empfinden, weil sie Frieden wollen und die Welt versuchen, zu ändern.

Es wird aber niemals Frieden ohne Gott geben.

…so viele Jahre ohne die Liebe Gottes gelebt

Weißt du, ich habe so viele Jahre ohne die Liebe Gottes gelebt, weil ich Gott im Inneren abgelehnt habe. Er war die ganze Zeit zum Greifen nah in meiner Nähe. Doch ich konnte es nicht sehen, weil ich verblendet war. Meine Mutter findet es schade, dass wir Kinder nicht im christlichen Elternhaus aufgewachsen sind. Aber ich finde das nicht schlecht.

So kann ich Menschen besser verstehen, die Gott ablehnen. Weil die meisten Gedanken und Zweifel ich selbst gehabt habe. Gerade gegenüber Jesus und die Bibel hatte ich sogar einen regelrechten Hass. Irgendwie Paradox, wenn man sich doch Frieden im Herzen so sehr wünscht, oder?

Aber so ist man manchmal als Mensch. Paradox.

Auf der einen Seite möchte ich Frieden, auf der anderen lehne ich denjenigen ab, der diesen mir bringen kann. Und ich kann Gott nur dafür danken, dass ER nicht locker gelassen hat bei mir. Ich weiß, wo ich sonst wäre. Ewig. Und diese Tatsache lässt mich immer wieder demütig werden. Es gibt rein gar nichts, was ich für diese Liebe verdient habe. Und es ist mir oft immer noch unbegreiflich, dass Gott damals mein Leben gerettet hat, als ich sterben wollte.

Ich bin dankbar dafür. Für dieses neue Leben. Auch wenn manches leider mit der Bekehrung nicht verschwunden ist und ich momentan krank bin – ich bin dankbar, dass Gott mir Frieden gegeben hat.

Kristina

Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde. - Jakobus 4,17 -

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