Die Erde auf der wir leben – alles reiner Zufall?

Vor vielen Jahren flog ich nach Kanada, um einen Freund zu besuchen. Die Route führte viele Stunden über das Meer. Das Licht in der Kabine war gedimmt, damit die meisten Fluggäste schlafen konnten. Ich wachte irgendwann auf und schaute aus dem Fenster. Plötzlich erkannte ich unten auf dem Boden einige kleine Lichter. Wir überflogen in diesem Augenblick Grönland. Dieses Gefühl, diese kleinen Lichter dort unten zu sehen und zu wissen, es leben Menschen an diesem Ort, kann ich nicht beschreiben. Die Erde, auf der wir leben, ist eine Welt voller Wunder!
Die Erde auf der wir leben - alles reiner Zufall?

Obwohl wir in dieser Welt tagein und tagaus leben, die Wunder täglich erleben, glauben die meisten Menschen daran, dass sie durch einen Zufall geschaffen worden sind. Aus einem Knall entstand die Erde und der Mensch kroch aus der Ursuppe (bzw. seine fischigen Vorfahren).

Ich habe das auch früher geglaubt, weil man es mir in der Schule so beigebracht hat. Das eine Theorie nur eine Theorie ist, bis man sie bewiesen hat, wird ignoriert. Es gab nie einen Zweifel für mich, nicht an die Evolution zu glauben. Sie machte so viel Sinn – nicht. Durch diesen Glauben konnte ich nicht die Schönheit in der Welt sehen und dass alles durch einen Schöpfer entstanden ist.

Gott war ein fernes Wesen für mich. Auch wenn ich an Gott immer wieder dachte und hoffte, es würde irgendwann Gerechtigkeit geben auf dieser Erde. Doch die Alltagssorgen überwogen diese Hoffnung und ich wendete mich vielen Jahren anderen Dingen zu. Dabei hielt der Herr stets seine Hand über mich – damals konnte und wollte ich das nicht anerkennen.

Die Erde erschuf Gott – kein Urknall.

Es scheint also normal zu sein, zu glauben, die Erde entstand durch einen Knall – weil es uns so gelehrt wurde und wir das als Kinder nicht hinterfragen. Durch diese Lehre, die einen in frühen Jahren beigebracht wurde, verschließt man sich den späteren Fragen, die aufzeigen, dass die Theorie nur eine Theorie ist und bleibt.

Allein die Tatsache, dass die Bäume unser Co2 einatmen und wir ihren ausgeatmeten Sauerstoff, ist vom Herrn genial angelegt worden. Wir leben in dieser Welt und mit ihr. Und doch sehen wir vieles nicht. Wenn ein Kind geboren wird, freut man sich und sagt, wie toll die Natur das gemacht hat. Die Natur bekommt ein Gesicht, wird eine Person. Manche nennen sie sogar Mutter. Aber sie ist eine Gestalt, zu der man nicht beten kann. Sie existiert nur in unseren Köpfen und kann mich nicht erlösen. So wird die Geburt eines Lebewesens zu einer Banalität, einem Zufall.

Doch Gott ist uns näher, als manche denken. Die Schöpfung trägt seinen Stempel.

Die Erde auf der wir leben - alles reiner Zufall?

Wir müssen nur nach ihm suchen und uns den unbequemen Fragen stellen. Warum gibt es das Böse auf der Erde? Kann ich mich von meinen Sünden reinwaschen? Und wenn ja, kann ich das selbst tun oder brauche ich jemanden, der für mich eintritt?

All diese Fragen zeigen den Weg nach Golgatha. Dort am Kreuz, wo Jesus Christus sein Leben für dich und mich gab. Dort klären sich alle Fragen dieser Welt. Das größte Wunder, das jemals stattgefunden hat und das nur stattfand für dich und mich. Gott hätte uns alle verloren gehen lassen können. Aber er will mit uns in der Gemeinschaft leben!

Das Opfer am Kreuz – ewig gültig und vollkommen!

Ich habe auch viele Jahre gebraucht, bis ich mich diesen Fragen stellte. Davor habe ich oft vergeblich versucht, den Seelenfrieden selbst herbeizuführen. Nichts funktionierte allerdings auf Dauer. Und oft gerade dann, wenn ich mich so richtig „seelig“ fühlte, stritt ich mich auf das Heftigste mit jemandem. Dann war mein Frieden wieder futsch und ich konnte von Vorne beginnen, ihn zu suchen.

Dass das Kreuz die Lösung all meiner Sorgen ist, wollte ich auch nicht anerkennen. Gott sollte mir zwar nah sein, aber bitte nicht mein Herr. Ich verschloss meine Augen vor seiner Schöpfung und ignorierte die Worte der Christen, die ich immer mal wieder traf.

Ich kann heute einfach nicht glauben, wie verblendet ich gewesen war. Die Indoktrination durch die Lehre der Schulen blieb viele Jahre in mir fest verankert. Alle Christen, die etwas anderes sagten, waren für mich Menschen, die die Realität nicht sehen wollten. Und dabei war ich diejenige, die sie nicht sah.

Von daher verstehe ich andere, denen ich jetzt heute begegne und die mir von Mutter Natur erzählen und der Evolution und die schmunzeln, wenn ich leise sage, dass ich an Gott glaube und nicht an die Evolution. Ich war auf der selben Seite. Doch heute nicht mehr. Und ich wünsche dir von Herzen, wenn du nicht an Gott glaubst, dass er sich dir offenbart. Unsere Zeit auf der Erde ist begrenzt und nur diejenigen, die an das Opfer am Kreuz glauben und sich dazu bekennen, werden den ewigen Seelenfrieden erlangen.

Nicht nur erst im Himmel, sondern schon hier auf der Erde. Und das ohne Meditation und sonstige menschlichen Werke meinerseits. Einzig allein durch den Glauben.

Kristina

 

Glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben! - Johannes 20,29 -

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