ER ist meine Zuversicht, mein Anker im Leben!

Was ist das Beste im Leben für dich? Eine erfolgreiche Karriere? Die Zuversicht auf ein Haus im Grünen? Das sind alles gute Gründe, um sich darüber zu freuen. Aber nichts davon hält ewig. Ich kann arbeitslos werden, das Haus verlieren und vor dem Nichts stehen. Was im Leben hält ewig?

Ich kann nur von mir sprechen, aber für mich ist es die Beziehung zu dem lebendigen Gott, der mich erschaffen hat. Gerade, wenn es mir nicht gut geht, spüre ich doch, wie tief seine Liebe gegenüber seinen Kindern ist. Ich mag vieles, was geschieht, nicht begreifen. Aber ich möchte darauf vertrauen, dass alles was er tut, einen Plan hat.

Mir geht es gesundheitlich nicht gut und offenbar scheint das für längere Zeit jetzt erstmal der Status quo zu sein. Natürlich bin ich manchmal genervt, frustriert, traurig, wütend über all das. Aber ich möchte Gott nicht anklagen. Weil er mir immer wieder durch sein Wort zeigt, dass alles einen tiefen Sinn ergibt. Und in der Bibel selbst mussten manche Menschen jahrzehntelang auf die Erfüllung ihrer Prophetie warten. Es liest sich so schnell drüber aber für die Menschen war es ein sehr langer Zeitraum. Und was die Bibel für mich so menschlich macht ist, dass die Menschen dort dieselben Gefühle besaßen wie wir.

Nicht jeder hat den Weg, den Gott ihm vorgegeben hat, sofort freudig in Angriff genommen. Mose wollte den „Job“ überhaupt nicht machen und Jona? Der ist – nachdem Gott ihm sagte, dass er nach Ninive gehen soll – einfach abgehauen und in die entgegengesetzte Richtung gelaufen.

Die Bibel ist kein Märchenbuch, sondern beschreibt die Menschen so, wie sie sind. Ungeschönt und ehrlich. Und gerade das ist für mich ermutigend. Denn was nützt mir ein Märchenbuch für mein Leben? Gar nichts. Gottes Beziehung zu mir ist allerdings alles andere als ein Märchen.

Meine Zuversicht ist die lebendige Beziehung zum Schöpfer

ER ist meine Zuversicht, mein Anker im Leben!

Meine Zuversicht ist die lebendige Beziehung zu ihm. An ihn kann ich mich wenden, wenn es mir gut geht. An ihn kann ich mich wenden, wenn ich Trost und Ermutigung brauche. Ich kann mich auch an ihn wenden, wenn ich Dinge nicht begreife und mich darüber ärgere.

Er hält das aus.

Weil er weiß, dass ich als Mensch limitiert bin. Wir sind alle manchmal in unseren Gefühlen gefangen, mal mehr mal weniger. Und ich habe noch keinen perfekten Christen kennen gelernt. Insofern bin ich da Gott auch dankbar, wissen zu dürfen, dass ich mich auch mal bei ihm beschweren kann. Mir ist es nur wichtig, dass ich nicht da stehen bleibe, sondern mich immer wieder daran erinnere, was Gott eigentlich alles bereits für mich getan hat.

Und dann werde ich wieder dankbar, bitte um Vergebung, weil ich mich wieder wie ein kleines Kind benommen habe. Bis zum nächsten „Jona-Anfall“.

Ist nicht schön und ich würde mich freuen, wenn ich hier schreiben könnte, ich hätte mich immer unter Kontrolle und würde nie meckern. Aber da sind wir wieder beim Märchen angekommen. Und – ich denke, wir gehen manchmal zu hart mit uns selbst um. Das wichtigste ist, dass wir uns immer wieder daran erinnern, was Gott dort am Kreuz auf Golgatha vollbracht hat. Dann erscheinen meine Probleme wieder sehr sehr unwichtig. Aber das wichtigste ist: Ich verspüre eine tiefe Dankbarkeit Gottes gegenüber. Ohne dieses Opfer wären wir alle verloren gewesen.

Und durch sein Blut – wurde ich freigesprochen. Für immer.

Kristina

Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht beschämt. - Psalm 34,6 -

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