Gesundheit, das Wichtigste im Leben?

Viele Menschen wollen sich selbst optimieren. Sie ernähren sich nach einen strengen Ernährungsplan und treiben viele Stunden in der Woche Sport. Die Gesellschaft befeuert diese Art zu Leben noch, indem sie immer wieder neue Superfoods und Getränke mit modernen Werbeclips vorstellt. Das Ziel des Ganzen ist: Möglichst lange zu leben und das vor allem gesund. Gesundheit ist das oberste Ziel, der Lebenssinn.

Gesundheit, das Wichtigste im Leben?

So gehen viele ins Fitnessstudio oder laufen täglich ihre Runden im Stadtpark. Versteht mich bitte nicht falsch, all das ist per se nicht schlecht. Sport ist gut und wichtig. Nicht nur für unseren Körper, sondern vor allem für unser seelisches Befinden. Doch irgendwann kann schnell die Grenze zwischen Sport und Sportsucht überschritten werden. Die Fixierung auf den eigenen Körper, das immer höher gesteckte Ziel. Alles andere wird dem untergeordnet. Selbst manche Beziehungen werden beendet, weil der Sport zum Partner geworden ist.

All das kann einen blind für die wirklich wichtigen Fragen im Leben machen.

  • Was geschieht nach dem Tod mit mir?
  • Gibt es einen Gott?
  • Existiert der Himmel und die Hölle?

Wenn ich diese Fragen nicht beantworten kann, sollte ich mir Gedanken darüber machen. Ehe es zu spät ist. Die angestrebte Gesundheit kann uns Menschen nicht vor der Tatsache schützen, dass wir alle eines Tages sterben werden. Manche früher, andere später. Doch jeden von uns wird es treffen.

Außerdem kann ich meinen Körper zwar gut ernähren und Sport treiben, aber ich kann Krankheiten nicht immer vermeiden. Ich war selbst früher sehr fixiert davon, lief täglich meine Kilometer und nahm an Laufveranstaltungen teil. Gott spielte damals keine große Rolle in meinem Leben – alles was ich wollte war, gesund zu bleiben, noch fitter zu werden und meine gesteckten Ziele zu erreichen.

Gesundheit ist nichts im Vergleich zum ewigen Leben

Meine Mutter hatte es einige Male versucht, mit mir über Jesus zu sprechen. Aber sie stieß auf taube Ohren. Ich glaubte, noch viele Jahre Zeit zu haben, über solche Dinge nachzudenken. Also schob ich sie auf die lange Bank. Sie waren einfach nicht wichtig für mich zu dem Zeitpunkt.

Und mit den Jahren verschlechterte sich mein Gesundheitszustand langsam aber stetig. Die Psyche litt zuerst, dann der Körper. Die Tabletten, die man mir gab, ließen mich extrem zunehmen, so dass ich meinen geliebten Laufsport nicht mehr ausüben konnte. Aus dem Joggen wurde ein Walken. Bis heute habe ich mich davon nicht ganz erholt. Aber ich durfte ein Kind Gottes werden.

Und so versuche ich heute – wenn ich wieder mit dem Sport beginne – nicht ganz so fixiert auf mögliche Ziele zu sein. Der Ehrgeiz packt mich leider viel zu schnell in solchen Dingen. Und statt einen Schritt nach dem anderen zu gehen, überspringe ich am liebsten ein paar, weil es mir viel zu langsam voran geht.

Doch die obigen Fragen kann ich jetzt beantworten. Und dafür bin ich dankbar!

Gesundheit, das Wichtigste im Leben?

Für immer gesund, in der Ewigkeit des Herrn

Wenn ich nur an das irdische Leben denke und meine Ziele darauf ausrichte, verpasse ich diese drei wichtigen Fragen. Eines Tages endet dann mein Leben und ich werde feststellen, dass alles umsonst gewesen ist. All die Optimierung, all das Durchhalten – es war vergebens.

Nur Jesus Christus kann mich vor dem ewigen Verloren gehen retten. Doch dafür muss ich nach Gott suchen, nach ihm fragen. Ich weiß, ich wiederhole mich oft in diesen Beiträgen. Es ist mir ein Herzensanliegen, darüber zu schreiben. Viele Menschen richten ihr ganzes Leben nur nach den irdischen Dingen aus, um dann eines Tages zu merken, dass alles null und nichtig war.

Wenn ich Gott ablehne – diese Willensentscheidung kann ich treffen – dann muss ich mit den Konsequenzen leben. Ewig. Will ich das? Diese Frage muss jeder für sich beantworten. Ich hoffe für dich, dass du nach dem Herrn suchst (wenn du ihn nicht schon gefunden hast).

Kristina

Der Gerechte zeigt seinem Nächsten den rechten Weg, aber der Weg der Gottlosen führt sie irre. - Sprüche 12,26 -

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