Gott kennt Dich!

Lade Jesus in dein Leben ein, Gott möchte dich kennen lernen! Diese und andere Sätze hast du vielleicht schon im Gespräch mit anderen Christen gehört. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit habe ich dasselbe auch auf dieser Webseite geschrieben.

Ich möchte den Satz nicht unbedingt als falsch bezeichnen, aber richtig ist er im Kern nicht. Denn Gott kennt uns! Er kennt uns besser, als wir es jemals tun könnten. Er kennt unsere dunkelsten Gedanken und all unsere Taten.

Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass WIR Gott kennen lernen müssen, um ewigen Frieden mit ihm schließen zu können.

Unser Gottesbild wurde durch den Sündenfall und den moralischen Zusammenbruch der Gesellschaft vollständig verzerrt. Außer, du bist in einer Familie von echten wiedergeborenen Christen aufgewachsen, dann kennst du Jesus Christus schon aus deren Erzählungen genauer. Aber Frieden schließen und um Vergebung bitten, dass muss jeder Einzelne von uns. Dazu später mehr.

Welches Bild besitzt du von Gott?

Auch wenn viele es nicht merken, unsere Gesellschaft ist pervertiert und abgrundtief böse. Die Menschen haben einen eigenen moralischen Maßstab entworfen, der total konträr zum Maßstab Gottes ist. So wunder es nicht, dass auch das Bild Gottes von den Menschen verzerrt ist. Ein paar Beispiele:

  • Gott als immerstrafenden Richter
  • Gott, der alle Menschen liebt und es darum auch kein Gericht gibt
  • Gott als willenlose Energie, die durch die Natur fließt und die man „anzapfen“ kann

All diese Vorstellungen geistern in vielen Köpfen von Menschen herum. Doch welche davon ist nun die richtige? Oder kann sich jeder von uns ein eigenes Gottesbild „backen“?

Es muss eine Wahrheit geben, sonst wäre alles Lüge.

Um Gottes Handeln zu verstehen, müssen wir darum in der Bibel lesen. Nur so können wir die Zerrbilder erkennen. Dabei haben manche Zerrbilder einen wahren Kern.

Ja, Gott ist Richter, weil er diese Welt und alles was auf ihr ist, erschaffen hat! Durch den Sündenfall sind wir Menschen im Kern böse und verdorben. Wer das nicht glauben will, sollte mal die Tageszeitungen lesen. Soviel Böses, was darin steht, ist unnormal. Wäre der Mensch im Kern gut, würde das Böse eine Ausnahme sein. Aber so ist die Welt nicht.

In dieser Gesellschaft können böse Menschen, die machtbesessen und vollkommen verdorben sind, ganze Länder anführen. Hitler wurde vom eigenen Volk gewählt und zuletzt führte er es in seinen eigenen Untergang!

Darum ist es so wichtig, die Bibel zu lesen, um Gottes Maßstäbe zu erkennen. Das geht aber nur, wenn ich mich wirklich darauf einlassen will.

Bist du bereit?

Ich war früher so negativ gepolt auf die Bibel, dass ich es nicht schaffte, eine Seite zu lesen. Meine Vorurteile überwiegten so extrem, dass ich viele Jahre nichts mit Gott zu tun haben wollte. Er ließ mich gehen in die Dunkelheit und ich habe damit beinahe mit meinem Leben dafür bezahlt.

Darum rufe ich dich heute und hier auf, wenn du die Bibel nicht kennst, dann lies sie!

Lies sie ohne Vorbehalte und bete vor dem Lesen. Wenn du nicht weisst, was du beten solltst, das ist ganz einfach: Lieber Gott, ich möchte mich mit deinem Wort befassen. Ich habe viele Zweifel gegenüber dem, was in der Bibel geschrieben steht, doch jetzt will ich mich mit ihr befassen, um die Wahrheit zu entdecken. Wenn die Bibel wirklich dein Wort ist, dann bitte ich dich, zeige mir die Wahrheit! Amen.

Gott wird dir die Wahrheit zeigen, wenn du mit einem offenen Herzen die Bibel liest. Beginne am besten mit dem Neuen Testament, welches dir die Geschichte Jesu aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt. Gib nicht auf, wenn es für dich anfangs vielleicht schwierig wird.

Die Bibel zu lesen ist ein Privileg, ein Geschenk vom Schöpfer an die Menschen. Auf das wir erkennen können, wer Gott wirklich ist. Ich wünsche dir, dass Gott dir die Augen und Ohren für die Wahrheit öffnet!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Kristina

Einer stellt sich reich und hat doch gar nichts, ein anderer stellt sich arm und besitzt doch viel. - Sprüche 13,7 -

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