Herr, ich danke dir für dein Wort!

Lieber Herr Jesus!

Diese Woche war nicht leicht für mich. Denn ich habe mich bei einer Begebenheit gar nicht christlich verhalten. Im Gegenteil, ich war total fleischlich und habe dem Zorn Raum zur Entfaltung gegeben. Wenn zwei wütende Menschen aufeinanderprallen, dann kann daraus nichts Gutes entstehen.

Ich schreibe das, weil ich nicht stolz auf mein Verhalten bin, aber ich bin dem Herrn dankbar, dass er mich in diese Situation gebracht hat.

Wenn wir aber unsere Sünden bekennen,
so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt
und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
– 1. Johannes 1,9 –

Als ich Abends im Bett lag, kamen mir die Tränen, weil ich die Situation nochmal vor Augen hatte. Ich habe an diesem Tag absolut versagt, Jesus in meinem Handeln und meinem Leben den Leuten sichtbar zu machen. Aber ich spürte auch den Trost der Vergebung, den Gott mir schenkte.

Denn ich bin ein Mensch – ich darf Fehler machen.

Jesus wurde vom Satan versucht, aber er bliebt standhaft. In allem sündigte er nicht – weil er Gott ist. Ich bin ein Mensch, der die Errettung Jesu durch das Kreuz bekommen hat. Ich bin durch die Bekehrung ein Kind Gottes geworden und nun erlöst.

Aber das bedeutet nicht, dass ich jetzt nicht mehr sündige.

In der Tat lebt der wiedergeborene Mensch noch immer im sündigen Leib und die zwei Naturen (die neu geschenkte von Gott und die Alte) führen jeden Tag Krieg miteinander. Mal gewinnt die eine und mal die andere. Wenn ich aber meine Sünden ins Gebet bringe und um Vergebung bitte, dann vergibt Jesus mir diese – immer!

Ich danke dem Herrn für die Begebenheit, weil sie mich erinnert, wie sehr ich doch von Gottes Gnade und Liebe abhängig bin. Ja, der Herr kann mich zum Guten verändern und das tut er auch Schritt für Schritt. Aber vollkommen sündlos, das werde ich erst sein, wenn ich im Himmel beim Herrn bin.

Und bis dahin gehe ich den Lebensweg, den der Herr für mich vorgesehen hat. Wenn ich auch mal stolpere auf dem Weg, fängt Jesus mich immer wieder auf. Er lässt mich nicht allein!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Kristina

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. - 1. Johannes 3,1 -

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