Herr, ich danke dir für dein Wort!

So kurz vor der Bundestagswahl wird der Ton vor allem im Internet rauer. Da streiten Geschwister sich gegenseitig und werfen sich vor, dass sie entweder die falsche Partei wählen oder das man als Kind Gottes keine Partei wählen darf etc.

Was mir im Gedächtnis bleibt ist nur der Streit.

Der Streit über unwichtige Dinge.

Ja, sicher – die Wahl ist wichtig in vielerlei Hinsicht.

Aber denke ich an dich, an dein Wort und daran dass DU diese Welt zu gegebener Zeit richten wirst – dann verblasst die Bundestagswahl ins trübe Grau.

Du hast uns ein Gebot gegeben, dass wir uns gegenseitig lieben sollten und irgendwie ist das das schwierigste Gebot von allen. Ich bin dabei ganz sicher keine fromme Ausnahme, sondern merke immer wieder, wie schwer es ist, meine Geschwister zu lieben. Mit ihren Eigenheiten und Ecken und Kanten. Manchmal mit ihren Ansichten, die so ganz anders sind als meine.

Jemanden vorbehaltlos zu lieben und ihn zu respektieren und ihn mit deinen Augen zu sehen, ist das schwerste, was man auf dieser Erde tun kann. Zu Streiten und auf sein Recht zu beharren, ist viel viel einfacher.

Ich danke dir, dass du anders bist als wir fehlbare Menschen.

Du liebst uns auf eine Art und Weise, die wir niemals verstehen können.

Denn deine Liebe ist rein und du denkst niemals an dich, sondern an den Anderen.

Das hast du am Kreuz auf Golgatha bewiesen. Du hättest nicht an das Kreuz gehen müssen, tatest es aber und ertrugst die Sündenschuld die mir hätte auferlegt werden sollen. Du hast meine ewige Seele vor der ewigen Verdammnis gerettet.

Das möchte ich niemals vergessen!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Denn das ganze Gesetz wird in einem Wort erfüllt, in dem: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. - Galather 5,14 -

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