Himmel ja – Jesus nein?

In den meisten Fällen kennt der Leser mich nicht persönlich. Deshalb möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin nicht als Christ geboren worden, noch in einem christlichen Umfeld aufgewachsen. Meine Eltern waren Namenschristen, die nur einmal im Jahr in die Kirche gingen – an Weihnachten. Als Jugendliche war mir bewusst, dass es einen Himmel geben musste – aber ich hoffte einfach nur darauf, in diesen zu gelangen. Als ich auszog, bekehrte sich meine Mutter zu Jesus Christus und fing an mir davon zu erzählen. Wer meint, dass ich freudig zuhörte, irrt. Ich legte meistens sofort auf, wenn sie am Telefon davon sprach und widmete mich anderen Dingen. Von Jesus Christus wollte ich nichts hören! Später besuchte ich einige Gemeinden, weil es mich doch interessierte, warum diese Menschen so glücklich waren. Sie besaßen eindeutig etwas, das ich als gestandener Atheist nicht hatte und ich war neidisch auf sie. Jedoch ging ich nie lange in eine Gemeinde, da die Bibel und das Gerede um Jesus Christus mich störte.

Meine Reaktion war menschlich. Auf der einen Seite wollte ich das, was die Christen hatten, aber ich wollte kein Stückchen von meinem alten Leben abgeben. Und so irrte ich noch viele Jahre umher, um immer stärkere Depressionen und Lebenskrisen zu erfahren. In meinem Buch „Für Dich!“ habe ich meinen Werdegang ausführlich beschrieben.

Ich möchte dir nur sagen, dass ich jede Reaktion auf diesen Bericht verstehen kann. Ich war nicht nur Atheist, sondern befasste mich auch einige Jahre mit spirituellen Dingen. Aber überall wo ich den Frieden suchte, fand ich ihn nicht. Zumindest keinen dauerhaften. Trotz größter menschlicher Anstrengung konnte ich mich nicht charakterlich ändern, auch wenn ich selbst darunter litt, wie gemein ich zu anderen Menschen war.

Ich bekehrte mich zu Jesus Christus im Juli 2013, als ich erkannte, dass ich als Mensch verloren war und geradewegs in die Hölle gehen würde. Ich erkannte, dass Jesus Christus nicht mein Feind (so wie ich ihn immer gesehen hatte), sondern der einzige Retter war, der mich vor dem ewigen Tod im Feuersee bewahren konnte. Aber warum ist das so? Warum brauchst auch DU Jesus Christus? Um diese Frage dreht sich dieser Bericht und ich versuche dir eine Antwort darauf zu geben. Ich erwarte nicht, dass du mir zustimmst – aber ich bitte dich, dass du darüber nachdenkst, ob du weiterhin mit einem „vielleicht“ auf den Himmel hoffen möchtest, oder ob du es konkret wissen möchtest.

Der Mensch stirbt zu einem festgesetzten Zeitpunkt – darin stimmt sogar die Wissenschaft mir zu. Und es gibt nichts was du tun kannst, um das zu verhindern! Deshalb ist es auch nur gefährlich, wenn wir Menschen so tun, als ob wir ewig leben würden und nicht darüber nachdenken, was nach dem Tod mit uns passiert. Nach dem Tod ist es nämlich zu spät „die Seiten zu wechseln“, deshalb müssen wir hier und jetzt eine Entscheidung für unser ewiges Leben treffen – entweder mit Gott oder ohne!

Mir hat mal jemand gesagt, dass er nicht an den Himmel glauben würde und damit wäre die Sache für ihn erledigt. Nunja, das ist sehr naiv gedacht, möchte ich meinen. Denn nur weil ich etwas nicht sehe, bedeutet es nicht, dass es nicht existiert. Ich habe in meinem Leben noch nie Schallwellen mit meinen Augen gesehen, trozdem existieren sie. Und wenn jetzt jemand einwirft, dass man Schallwellen messen kann, dann erwidere ich, dass man Liebe nicht messen kann. Und trozdem existiert sie.

Die Bibel ist tatsächlich das einzige Buch, welches sich durch zutreffende Prophetie als zuverlässig erwies. Das können die buddhistischen Schriften nicht von sich behaupten, auch nicht die indischen Veden oder der Koran. Und deshalb kann nur der Schöpfer des Universums dieses Buch geschrieben haben, indem er Menschen durch seinen Geist leitete, die seine Worte aufschrieben. Und weil ich selbst viele Jahre die Bibel ablehnte, möchte ich dir die Prophetien zeigen, die mich die ganzen Jahre doch zweifeln ließen, ob die Bibel nicht doch Recht hatte und ich unrecht.

Gott hatte die Juden gewarnt, sollten sie sich von ihm abwenden würde u.a. folgendes passieren:

3. Mose 26,31-33
31 Und ich will eure Städte zu Ruinen machen und eure heiligen Stätten verwüsten und euren lieblichen Geruch nicht mehr riechen.
32 Und ich will das Land verwüsten, so daß eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen sollen.
33 Euch aber will ich unter die Heidenvölker zerstreuen und das Schwert hinter euch her ziehen, so daß euer Land zur Wüste wird und eure Städte zu Ruinen.

Und genau das ist eingetroffen – die Juden wurden unter die Nationen verstreut auf jeden Kontinent dieser Erde. Aber die Prophetie geht noch weiter:

5. Mose 28,62-67
62 Und ihr werdet als ein kleines Häuflein übrigbleiben, die ihr doch so zahlreich gewesen seid wie die Sterne des Himmels, weil du der Stimme des Herrn, deines Gottes, nicht gehorcht hast.
63 Und wie der Herr sich euretwegen zuvor freute, euch Gutes zu tun und euch zu mehren, so wird der Herr sich euretwegen freuen, euch zu verderben und euch zu vertilgen, und ihr werdet herausgerissen werden aus dem Land, in das du jetzt ziehst, um es in Besitz zu nehmen.
64 Denn der Herr wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum anderen; und du wirst dort anderen Göttern dienen, die dir und deinen Vätern unbekannt waren, [Göttern aus] Holz und Stein.
65 Dazu wirst du unter diesen Heiden keine Ruhe haben und keine Rast finden für deine Fußsohlen; denn der Herr wird dir dort ein bebendes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele.
66 Dein Leben wird vor dir an einem Faden hängen; Tag und Nacht wirst du dich fürchten und deines Lebens nicht sicher sein.
67 Am Morgen wirst du sagen: »Wenn es nur schon Abend wäre!« Und am Abend wirst du sagen: »Wenn es nur schon Morgen wäre!« — wegen der Angst, die dein Herz erschreckt, und wegen dessen, was deine Augen ansehen müssen.

Man muss annehmen, der Schreiber beschreibt hier ein Konzentrationslager – aber als der Schreiber diese Worte niederschrieb sollten noch Hunderte von Jahren vergehen, bis diese Prophetie zutraf. Allerdings würde Gott, der Herr, Israel nicht auf ewig verlassen, denn er gab auch diese Prophetie:

5. Mose 30,1-10
1 Es wird aber geschehen, wenn alle diese Worte über dich kommen werden, der Segen und der Fluch, die ich dir vorgelegt habe, und du es dir zu Herzen nimmst unter all den Heidenvölkern, unter die dich der Herr, dein Gott, verstoßen hat,
2 und wenn du umkehrst zu dem Herrn, deinem Gott, und seiner Stimme gehorchst in allem, was ich dir heute gebiete, du und deine Kinder, von ganzem Herzen und von ganzer Seele,
3 so wird der Herr, dein Gott, dein Geschick wenden und sich über dich erbarmen und wird dich wieder sammeln aus allen Völkern, wohin dich der Herr, dein Gott, zerstreut hat.
4 Und wenn du auch bis an das Ende des Himmels verstoßen wärst, so wird dich doch der Herr, dein Gott, von dort sammeln und dich von dort holen.
5 Und der Herr, dein Gott, wird dich in das Land zurückbringen, das deine Väter besessen haben, und du wirst es in Besitz nehmen, und er wird dir Gutes tun und dich mehren, mehr als deine Väter.
6 Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden, daß du den Herrn, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst.
7 Aber alle diese Flüche wird der Herr, dein Gott, auf deine Feinde legen und auf die, welche dich hassen und dich verfolgt haben.
8 Du aber wirst umkehren und der Stimme des Herrn gehorchen und alle seine Gebote befolgen, die ich dir heute gebiete.
9 Und der Herr, dein Gott, wird dir Überfluß geben in allem Werk deiner Hände, an der Frucht deines Leibes, an der Frucht deines Viehs, an der Frucht deines Landes zu deinem Besten; denn der Herr wird sich wiederum über dich freuen, zu deinem Besten, wie er sich über deine Väter gefreut hat,
10 wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, gehorchst und seine Gebote und seine Satzungen befolgst, die in diesem Buch des Gesetzes geschrieben stehen; wenn du zu dem Herrn, deinem Gott, umkehrst von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde im Jahre 1948 am 14. Mai der Staat Israel gegründet und das nie Vorstellbare kehrte ein: Die Juden kamen aus allen Nationen zurück in ihr Land – bis heute!

Und diese Tatsache nagte an mir – ich konnte nicht umhin zuzugeben, dass diese Prophetien sich zu 100 % erfüllt hatten.

Aber kommen wir zurück zu der Menschheit. Ich weiss, dass die Psychologie lehrt, dass der Mensch im Kern gut ist. Wäre das der Fall, würden wir heute in einer anderen Welt leben. Jeder von uns weiß, wie schwer es ist, schlechte Angewohnheiten zu ändern. Aber wie das so ist, dann fangen wir mit dem pauschalisieren an: „So schlecht bin ich ja nicht.“ „Immerhin habe ich niemanden umgebracht!“ etc.

Und wie sieht es in unserer Gedankenwelt aus? Also ich kann mich erinnern, was ich so alles dachte und wenn ich wirklich wütend auf jemanden war, brachte ich ihn in Gedanken um. Die Gedanken kommen so schnell und können nicht vermieden werden. Sie zeigen uns, wer wir wirklich sind – nämlich schlecht, von Grund auf und das trifft auf jeden zu!

Schon viele Wissenschaftler beschäftigen sich mit der Frage, woher das Gewaltpotenzial des Menschen kommt – dabei hilft uns die Bibel, eine Antwort zu bekommen: Der Sündenfall von Adam und Eva.

Das war für mich damals auch so etwas, was ich ins Reich der Märchen geschoben habe – denn wie kann die gesamte Menschheit von zwei Menschen abstammen? Dann lass mich dir sagen, dass rein rechnerisch es tatsächlich logisch ist, dass aus 8 Menschen (Noah und seine Familie überlebten in der Arche – der Rest der Menschheit starb) in 6500 Jahren ca. 7,6 Milliarden entstehen (Katastrophen, Kriege und Seuchen natürlich mit einberechnet). Rechnet man mit der allgemeinen Zahl, dass die Menschheit seit mind. 30 000 Jahren auf der Erde existiert, würden jetzt über 100 Milliarden Menschen auf der Erde leben.

Seit dem Sündenfall sind wir Menschen von Gott, dem Schöpfer getrennt und wir können nichts, aber auch gar nichts tun, um wieder in seine Gesellschaft leben zu dürfen. Also sind wir nun alle verloren, von Anbeginn an? Nein!

Jetzt kommt Jesus Christus ins Spiel – Jesus Christus ist nicht nur der Sohn Gottes, sondern er ist auch Gott. Das muss unser menschlicher Verstand nicht verstehen, es ist so – die Bibel bezeugt es. Gott erniedrigte sich und kam als Mensch auf die Erde – geboren durch eine Jungfrau – Maria. Jesus Christus lebte als Mensch ein Leben ohne Sünde. Er hatte nie einen einzigen schlechten Gedanken und tat auch nie etwas schlechtes. Gott kam nicht auf die Erde, um mal zu sehen, wie das Leben eines Menschen ist – sondern um uns Menschen zu retten!

Er ließ sich freiwillig kreuzigen und ertrug das Zorngericht, welches uns Menschen treffen sollte! Der menschliche Jesus Christus starb, aber nach drei Tagen stand er wieder auf und wandelte noch 40 Tage über die Erde, wo über 500 Zeitzeugen seine Auferstehung in den Schriften bezeugten. Durch das freiwillige Opfer Jesus Christus ist es uns Menschen möglich, gerettet zu werden!

Wie wird man nun gerettet? Durch Glauben an den Herrn Jesus Christus! Wir müssen unsere schlechte, sündige Natur vor Gott bekennen und erkennen, dass alleine Jesus Christus dich erretten kann! Wer das tut, wird „wiedergeboren“. Gott schenkt uns eine neue, sündlose Natur und rechnet unsere alte Natur nicht mehr zu. Vor Gott sind wir nun gerechtfertigt, alleine durch Glauben an den Herrn Jesus!

Das ist alles ein bisschen viel an Information gewesen, das weiss ich. Wenn du herausfinden willst, ob das, was ich hier geschrieben habe, wahr ist – dann musst du selbst die Bibel lesen! Ich empfehle jedem, mit dem Neuen Testament zu beginnen, weil dort das Leben und Wirken von Jesus Christus als Menschen und Gott beschrieben wird.

Ich persönlich bin glücklich, dass wir Menschen wissen dürfen, dass es einen Himmel gibt und dass dort der ewige Frieden auf uns wartet. Denn den hat uns der Schöpfer des Universums verheißen. Wer allerdings bis zum Lebensende Jesus Christus ablehnt, wird das Gericht auf ewig tragen müssen und deshalb ist jeder von uns selbst verantwortlich, wo wir die Ewigkeit verbringen werden.

Denn Gott hat uns in seinem Wort alles mitgeteilt!

Der Herr segne Dich!

Kristina Bode

Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht abgewiesen noch seine Gnade von mir gewendet hat! - Psalm 66,20 -

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.