Ich wünschte, ich hätte diese eine Gabe…

Ich wünschte, ich hätte diese eine Gabe...

Manchmal sitze ich vor dem PC und frage mich, worüber ich schreiben kann. Das Ziel dieser Webseite ist klar umrissen: Menschen von Gott zu erzählen, damit sie sich von ihm retten lassen. Als ich weiter darüber nachdachte, wie viele Gaben uns Gott schenkt, dachte ich an eine solche, die es mir möglich macht, anderen Gott erklären zu können.

Was wäre das für eine wunderbare Gabe, oder? Es gibt keine langatmigen Diskussionen mehr, einfach ein paar Sätze würden demjenigen Gott sofort begreifbar machen lassen. Dann würde er sich bekehren und – zack – ich könnt zum nächsten verlorenen Schaf gehen.

Gut, diese Gabe würde wohl leider bewirken, dass sich Anhänger um mich scharen, aber davon lasse ich mich nicht stören. Oder? Im ersten Augenblick klingt so eine Gabe wirklich gut, aber jetzt kommt das große Aber: Sie lässt den freien Willen des Menschen vollkommen außer Acht. Und der freie Wille kann sehr sehr störrisch sein (ich spreche da aus eigener Erfahrung). Wir erleben es ja selbst hautnah, dass Fakten oft verdreht werden und am Ende etwas ganz anderes herauskommt, als die Ausgangslage es vermuten lässt.

Mein Wunsch – so edel er vielleicht auch ist – lässt außer Acht, dass Gott sich in seiner Schrift und anhand der Schöpfung klar zu erkennen gegeben hat. Tagtäglich werden wir mit dem Wunder der Welt konfrontiert und dürfen sie bestaunen. Aber viele wenden ihre Blicke ab, zu selbstverständlich ist es geworden. Statt dessen sind viele Menschen davon besessen, einmal eines Tages auf dem Mars zu leben.

Roter Sand überall… kein Sauerstoff… leben in kleinsten Wohneinheiten… – aber sie wollen dennoch dorthin. Ist mal etwas anders, als so ein langweilig blauer Planet, den wir schon zigtausendfach auf Aufnahmen gesehen haben.

Genau. Fliegt ruhig dorthin – ich bleibe hier.

Der freie Wille wird von Gott respektiert

Ich muss akzeptieren, dass jeder Mensch sich frei für oder gegen Gott entscheiden darf. Gott selbst könnte, aufgrund der Tatsache, dass er allmächtig ist, jeden Menschen zwangsbekehren. Aber dann wäre der Gerechtigkeit nicht genüge getan. Denn nicht jeder Angeklagte, der vor Gericht steht und eine Entschuldigung von seinem Anwalt vorlesen lässt, bereut das, was er getan hat.

Die Gerichte hier auf Erden sind im Gegensatz zum göttlichen Gericht fehlbar. Hier kann man lügen, betrügen und auf unschuldig machen. Nach unserem Tod stehen wir aber vor einem ganz anderen Gericht. In diesen speziellen Büchern sind alle unsere Verfehlungen aufgelistet, Datum, Ort, Zeitpunkt – alles ganz genau aufgelistet. Und keiner von uns kann sich da eine Ausrede einfallen lassen.

Jedoch gibt es jemanden, der uns vor diesem Gericht vertritt.

Er ist der beste Anwalt der Welt. Wobei das Wort Anwalt fast schon unpassend klingt, angesichts der Tatsache, dass er der König aller Könige ist. Gottes Sohn und Gott selbst. Mensch und Gott in einer Person.

Ich wünschte, ich hätte diese eine Gabe...

Und dieser König aller Könige vertritt uns vor dem Gericht. Weil er dafür am Kreuz gelitten hat. Die Sünden der Welt trug Er, obwohl er sie nie kannte. Er tat es, wegen seiner übermenschlichen Liebe gegenüber uns! Das können wir nicht im Ansatz begreifen, selbst die, die sich bereits bekehrt haben. Diese Liebe ist stärker als alles, was wir hier auf der Erde kennen. Vielleicht verstehen wir sie eines Tages, wenn wir beim Herrn im Himmel sind.

Doch davor bleibt die Frage bestehen: Wie kann ich mit Menschen sprechen, die noch keine lebendige Beziehung zu Gott haben?

Ich kann niemandem das Evangelium aufzwingen!

Die Wunder der Schöpfung haben wir tagtäglich vor unseren Augen. Aber es liegt an jedem Einzelnen, sie zu öffnen. Man muss sich selbst hinterfragen. Sünde? Ja, die gibt es tatsächlich. Sie ist kein Relikt aus vergangenen Zeiten. Und nein, der Mensch ist im Kern nicht gut. Warum das manche immer noch glauben (und sie leben ja nicht auf dem Mars, sondern auf demselben Planeten), kann ich nur durch eines erklären: Sie wollen daran festhalten.

Dadurch bleibt man blind – man kann zwar durchs Leben gehen, aber die einzig wichtige Sache auf dieser Welt bleibt unbeantwortet. Nach dem Tod ist es zu spät. Es gibt keine Wiederholung. Gott respektiert deinen und meinen Willen. Selbst wenn das für viele leider bedeutet, dass sie in der Ewigkeit verloren gehen und ihre Sünden, die sie zu Lebzeiten angehäuft haben, tragen müssen.

Jesus Christus ging an das Kreuz für jeden von uns.

Er ließ sein Leben freiwillig und trug die Sünden der ganzen Welt.

Alleine durch den Glauben können wir gerettet werden. Wir können keine menschlichen Werke zu dieser Rettung hinzufügen. Denn waren alle von Gott getrennt gewesen. Doch die Rettung, obwohl sie so nah bei den Menschen ist – wird von den meisten ignoriert. Ich war nicht anders, ich war nicht besser. Ich war genauso stur.

Der Herr hat mir die Augen geöffnet. Nun darf ich seine Schöpfung tagtäglich bestaunen und ihm für das Opfer am Kreuz danken. Ich wünsche dir, dass du erkennst, was Jesus Christus auch für dich getan hat. Nur Er kann dich retten.

Er allein.

Kristina

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; - Johannes 11,25 -

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