Idealismus ist der Knebel dieser Zeit!

Ich musste die Tage immer wieder über das Wort Idealismus nachdenken und was es mit uns als Menschen anstellt. Für viele ist es eine Lebensaufgabe, etwas zu tun, um eine Sache/einen Umstand zu verbessern. Nicht selten werden ganz hehre Ziele wie den Weltfrieden oder die Rettung der Umwelt angegeben.

Der Duden beschreibt das Wort Idealismus u.a. folgendermaßen:

  • (Mit Selbstaufgabe verbundenes) streben nach Verwirklichung von Idealen
  • Durch Ideale bestimmte Weltanschauung, Lebensführung

In vielen Organisationen, wo Menschen das Ehrenamt ausüben, sind viele mit idealistischen Gedanken ausgestattet. Ich möchte das gar nicht schlechtreden, weil ich selbst ehrenamtlich tätig bin. Aber Idealismus ohne Jesus ist nutzlos.

Und ich möchte gerne erklären, warum das so ist.

Der Mensch ist von Grund auf ein Egoist und viele idealistische Taten werden begangen, um vor Anderen besser dazustehen. Das Aufwerten des eigenen Selbst gehört wahrscheinlich seit Beginn der Menschheit zum Repertoire dazu.

Gute Werke sind per se nichts Schlechtes. Allerdings sind sie nicht nütze, um als Mensch gerecht vor Gott stehen zu können.

Im Islam glaubt man, dass am Ende die guten Werke gegenüber den Schlechten aufgewogen werden. So wundert es nicht, dass viele Muslime so strikt die Gebetsvorschriften einhalten. Sie haben keine Sicherheit, ob ihre guten Werke jemals für den Himmel reichen.

Gott sei Dank können wir in der Bibel Gewissheit finden, denn Gott spricht sehr deutlich darüber, was wir als Menschen gerne ignorieren.

Sie sind alle abgewichen,
sie taugen alle zusammen nichts;
da ist keiner, der Gutes tut,
da ist auch nicht einer!
– Römer 3,12 –

Ich weiss, ich zitiere den Bibelvers oft, aber das muss ich auch tun, weil ich mir selbst das immer wieder vor Augen halten muss. Menschliche Werke – so gut sie auch gemeint sind – sind ohne Jesus Christus unnütz. Sie können nicht retten vor der ewigen Hölle!

Jedoch ist das etwas, was man heutzutage nicht mehr hören möchte.

So viele Organisationen und trotzdem kein Frieden?

Ist dir das noch nie aufgefallen, dass wir in unserer Zeit noch nie so viele Hilfsorganisationen hatten? Im Mittelalter gab es kein WWF, keine Umweltschützer, keine Bäumepflanzer, keine Eisbärenschützer und Robbenbabyretter. Trotzdem leben wir in einer Zeit, in der es noch nie so viele Krisen und Kriege gab. Ja, so langsam hat man sich an den täglichen Terror gewöhnt, der auf der Welt stattfindet. Man wird satt und kriegsmüde und irgendwann zuckt man beim nächsten Bombenanschlag nur noch resignierend die Schultern.

Weil man es eh nicht ändern kann.

Gott ist sehr deutlich in seinem Wort. Er hat uns verkündet, dass es keinen Frieden in der Welt geben wird, solange Jesus Christus nicht auf dieser Erde herrscht. Ja, Jesus kommt wieder – das ist die gute Nachricht. Aber: Auf welcher Seite wirst du dann stehen (sofern du noch lebst)?

Die Gute Nachricht ist diese hier:

Jeder von uns kann das ewige Heil erlangen und sich seiner Erlösung gewiss sein! Gott lässt niemandem darüber in Unklaren, ob er gerettet ist oder nicht!

Allerdings muss sich jeder von uns unter das Kreuz demütigen und erkennen, dass man selbst wirklich nichts Gutes schaffen kann. Jesus Christus starb am Kreuz und trug die Sünden der Welt, um den Menschen die Chance auf ein ewiges Leben im Himmel zu geben!

Es war von Gott nie geplant, dass in der Hölle Menschen sind. Aber leider wollen die meisten Menschen von Gott nichts mehr hören. Lieber glauben sie an eigene „Wahrheiten“, anstatt die Bibel aufzuschlagen und mit einem ehrlichen Herzen zu lesen.

Gott gibt uns noch Zeit – noch kannst du umkehren von dem verkehrten Weg (sofern du noch kein Kind Gottes bist). In der Bibel kannst du die einzige Wahrheit finden, die exisitert. Das Wort ist von dem Schöpfer der Welt und er will nicht, dass du auf ewig verlorengehst!

Allerdings wird er jedem Menschen seinen Willen lassen – selbst wenn dieser nicht gerettet werden will. Im Himmel gibt es nur Freiwillige und in der Hölle ebenso! Es kann keine Allversöhnung geben, weil damit das Kreuzesopfer verlästert wird. Jeder Mensch muss sich entscheiden, ob er an das Kreuz und Jesus Christus als Sohn Gottes (und Gott selbst) glauben will oder nicht. Niemand kann sich hinter anderen verstecken und behaupten, er hätte von nichts gewusst.

Denn sein unsichtbares Wesen,
nämlich seine ewige Kraft und Gottheit,
wird seit Erschaffung der Welt an den Werken
durch Nachdenken wahrgenommen,
so daß sie keine Entschuldigung haben.
– Römer 1,20 –

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. - Philipper 4,13 -

Schreibe den ersten Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.