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1. Mose 2,18

5. September 2013 at 22:12

Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht!

Als ich anfing, in der Bibel zu lesen, hatte ich echte Probleme, solche Sätze zu verstehen.

Sind Frauen nur die Dienstmägde von ihren Männern?

Lesen wir ein wenig weiter in der Bibel…

Gott erschuf den Menschen, Adam (Hebräisch Ad ham = Mensch aus Erde).

1. Mose 2:19 – 20

19 Und Gott der Herr bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe.
20 Da gab der Mensch jedem Vieh und Vogel des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte.

Was tat Gott?

Er lies alle Tiere zu Adam bringen, okay.

Aber warum tat Gott das?

Glaubst du, dass Gott, der die Welt und alle Geschöpfe erschaffen hat, nicht imstande war, ihnen auch Namen zu geben?

Der einzige Grund, weshalb Gott alle Tiere zu Adam brachte war dieser: Er sollte erkennen, dass er alleine war, dass er jemanden brauchte, um sich nicht mehr einsam zu fühlen.

Lesen wir weiter…

1. Mose 2:21 – 22

21 Da ließ Gott der Herr einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloß ihre Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der Herr bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.

Gott verdeutlicht hier doch etwas ganz wichtiges:

Mann und Frau sollten so eng zusammen sein, dass sie eine Einheit bilden – ist das kein schönes Gleichnis?

Adam wird Eva ganz sicher nicht so behandelt haben „Hey Schnalle bring mir n Bier!“

Nein, in (ein Beispiel, es gibt auch andere Bibelstellen) Kolosser 3:12 – 17 wird genau beschrieben, wie wir in einer Beziehung miteinander leben sollen:

12 So zieht nun an als Gottes Auserwählte, Heilige und Geliebte herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Langmut;
13 ertragt einander und vergebt einander, wenn einer gegen den anderen zu klagen hat; gleichwie Christus euch vergeben hat, so auch ihr.
14 Über dies alles aber [zieht] die Liebe [an], die das Band der Vollkommenheit ist.
15 Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar!
16 Laßt das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen.
17 Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

Es gibt keine Bibelstelle, die die Frau als Dienerin oder niedrigen Menschen darstellt.

Es gibt Bibelstellen, wo die Frau den Mann als Oberhaupt ansehen sollte, ja.

Dabei sollte aber oben genannter Bibeltext nochmal durchgelesen werden, wenn Mann und Frau Diener Gottes sind, gibt es keine Unterdrückung oder Ausnutzung von dem Anderen.

Im 1. Johannes 3:2 wird das Ganze nochmal deutlicher, denn wir alle sind Kinder Gottes, Mann und Frau!

Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, daß wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.

In einer Beziehung sollte der Mann die Frau nicht unterdrücken, auf der anderen Seite darf die Frau den Mann auch nicht schlecht behandeln oder herumkommandieren – passiert sowas und das dann sehr häufig, ist das keine Beziehung, die Jesus für uns vorgesehen hat.

Danke fürs lesen!

Bibelspruch für den Alltag – Jakobus 1:22

1. September 2013 at 18:30

Meine Mutter sagte „Du musst ihm vergeben.“ – und sie hatte Recht!

27. August 2013 at 21:14

Christen sind nicht perfekt.

Ganz im Gegenteil, gerade das „sich der Sünden bewusst werden“ kann einen richtig tief treffen.

Heute war Arzttag, Blutwerte abholen – und während des Gespräches redete ich mit dem Arzt über meine Rückenbeschweren. Was mich aufregte, war, dass er mich nur widerwillig untersuchte – Hemd hochhalten, Stelle zeigen wo es schmerzt, er drückte einmal in die Muskulatur und fertig war die Diagnose.

Ich fing dann an, merklich unwirscher zu werden – auch eine schlechte Angewohnheit meinerseits.

Nach dem Termin, wo ich mich wirklich beherrschen musste nicht einfach so aufzustehen und aus dem Raum zu stürmen (habe ich auch schon früher mal gebracht) fuhr ich wütend nach Hause und rief (immer noch wütend) meine Mutter an.

Während des Gespräches sagte sie mir, dass ich ihm vergeben müsse, sonst würde mein Groll meine Psyche weiter zermürben.

Ich brauchte einige Stunden, um ihm in einem Gebet zu vergeben, aber das befreite ungemein.

Den Arzt (ich bin gerade auf Hausarztsuche, war bei diesem also erst zweimal gewesen) werde ich dennoch wechseln, denn das Patientenvertrauen ist zerstört. Ich will ernstgenommen werden,
nicht mehr und nicht weniger.

Kris

Bibelspruch für den Alltag, Galather 5,14

25. August 2013 at 17:53

Johannes 2, 3 und 4

23. August 2013 at 15:06

3 Und als es an Wein mangelte, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein!
4 Jesus spricht zu ihr: Frau, was habe ich mit dir zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen!

Der Satz kann missverstanden werden.

Denn, sagte Gott nicht, dass wir Vater und Mutter ehren sollen? (2. Mose 20:12)

—>

Bibelspruch für den Alltag, Römer 12,17

22. August 2013 at 16:41

 

Matthäus 7,3

21. August 2013 at 17:05

Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?

Mir gehts in diesem Beitrag weniger um das erklären des biblischen Satzes (sollte allgemein verständlich sein, hoffe ich zumindest), als vielmehr um dieses:

„Wie gehe ich als gläubiger Christ mit anderen Menschen um
oder wie kann ich allgemein als Mensch mit Anderen umgehen?“

Vielleicht denken jetzt manche: Das geht mich nichts an!

Dann meine ich genau dich und mich damit, denn ich schließe mich damit garantiert nicht aus.

Wer hat bis jetzt immer jeden Fehler sofort zugegeben, auch wenns schwerfiel? Ich ganz sicher nicht… —>

Bibelspruch für den Alltag, Römer 12,14

20. August 2013 at 22:23