Update und Warnung vor dem Proklamieren!

Moin ihr Lieben! Danke für eure Gebete, der Rheumaschub ist so gut wie vorbei und ich kann meinen rechten Arm schon fast wieder normal belasten! Und weil ich weiß, dass viele von euch für mich beten, möchte ich mich nochmal extra dafür bedanken!

Mir geht es soweit gut (wie es einem in dieser Weltzeit gehen kann). Ich habe momentan nicht vor, Videos zu machen. Es ist von meiner Seite aus alles gesagt, was ich sagen wollte und letztlich ist es der Herr, der einen befähigt, etwas zu gestalten – oder auch nicht. Ich stehe zu dem, was ich gesagt habe und auf meiner Webseite habe ich viele Infos (auch extra für Geschwister), die sich informieren wollen, warum wir nie wieder das normale Leben ohne Hysterie und Panikmache leben werden. Aber es ist eben auch eine Tatsache, dass jeder sich zu Beginn dieser C-Sache sich bei den Quellen informieren hätte können, die diffamiert oder totgeschwiegen wurden. Möge der Herr noch einige Augen öffnen, damit sie das Böse erkennen und wer hinter diesem Giftzeug steckt.

Nun aber zu einem Thema, welches ich noch einmal ansprechen muss, weil ich mehrfach darauf angesprochen wurde. Manche Geschwister proklamieren, d.h. sie sprechen aus, dass man nicht krank ist und glauben dann auch, dass sie dann gesund sind. Wenn du das machst, dann muss ich dir sagen, dass das proklamieren definitiv aus dem okkulten, d.h. satanischen Bereich stammt und du Magie wirkst, d.h. Zauberei, welches Gott ein Gräuel ist. Denn Proklamieren ist nicht wie Gebet. Beim Proklamieren bestehe ich darauf, dass Gott heilt und benutze ihn sozusagen. Beim Gebet bin ich in der bittenden/dankenden Position. Gott heilt oder auch nicht, aber es ist SEINE Entscheidung! Sein Wille geschehe und mein Glaubensleben sollte darin bestehen, dankbar in jeder Lebenslage zu sein für Gottes Gnade. Genau so wie Paulus es beschrieben hat:

2. Korinther 12,7-12:
Und damit ich mich wegen der außerordentlichen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Pfahl fürs Fleisch gegeben, ein Engel Satans, dass er mich mit Fäusten schlage, damit ich mich nicht überhebe. Seinetwegen habe ich dreimal den Herrn gebeten, dass er von mir ablassen soll. Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Und dann gibt es Geschwister, die mir weiterhin schreiben, dass Jesus unsere Krankheiten am Kreuz getragen hat (Jesaja 53,4) und wir deshalb auch nicht mehr krank werden. Dieses Argument wundert mich immer wieder, denn Jesus hat am Kreuz nicht unsere Krankheiten getragen, sondern DIE Krankheit die uns von Gott trennt und das ist die Sünde. Denn wäre es so, wie die Geschwister argumentieren, würde kein Kind Gottes jemals wieder krank werden (was nun definitiv nicht der Fall ist, wie bereits im 2. Korinther von Paulus beschrieben).

Die Sünde trennt uns von Gott und Jesus Christus trug diese am Kreuz, damit ich durch Glauben an sein ewig gültiges Opfer gerettet werde. Das Proklamieren stammt übrigens aus der verführten charismatisch-pfingstlichen Bewegung und sollte nie angewendet werden. Denn beim Proklamieren:

– will ich Gott meinen Willen unterwerfen
und verlasse somit meine Demutshaltung gegenüber meinem Herrn.
– betrete ich die geistige Welt, vor der die Bibel uns warnt.
– kann ich dämonischen Einfluss, ja, selbst “Heilung” erhalten, wo ich spüre, wie eine Hand oder eine Kraft sich auf die Stelle legt und der Schmerz weggeht (denn woher soll ich wissen, ob es Gott ist, der wirkt?).

Gott kann heilen oder auch nicht. Er ist souverän. Ich darf bitten, aber muss auch akzeptieren, wenn Gott eben mein Gebet nicht direkt mit einem “Ja” beantwortet. Dann sollte ich daran denken, dass Gott den Plan für meinen Lebensweg kennt und ich nicht und er nur das Beste im Sinn für mich hat.

Und die aller größte Achtung habe ich vor Geschwistern, die vor Krankheit und Schmerzen gebeugt, weiterhin kraftvoll das Evangelium den Menschen bringen. Das ist ein Zeugnis. Und nicht diejenigen, die Gott als Wunschbrunnen benutzen wollen und vergessen, dass ER heilig und gerecht ist.

Ich hoffe meine Warnung vor dem sogenannten Proklamieren kam an. Es ist gefährlich und vor allem okkult. Und alles, was okkult ist, ist satanischer Natur und ist somit ein Gräuel vor dem Herrn. Aber vor allem besteht auch eine direkte Gefahr, verführt zu werden. Denn wer die geistige Welt anruft, wird Antwort erhalten. Nur muss es eben nicht Gott sein, der antwortet.

Wir befinden uns in der Endphase der Gnadenzeit. Das antichristliche Weltreich wird vor unseren Augen errichtet. Und es ist umso wichtiger (und da rufe ich mich auch selbst zur Disziplin auf, denn ich bin bei weitem nicht ohne Fehl!) nahe beim Herrn durch Gebet und Danksagung zu sein. Er ist es, der über uns wacht, der uns behütet. Jesus wird eines Tages sichtbar auf diese Erde wiederkehren. Aber jetzt wird das Weltgericht vorbereitet, die sieben Jahre Hölle, durch die die Welt gehen muss. Ich hoffe, dass du Jesus als deinen Herrn und Heiland angerufen hast, denn dann wirst du diese letzten sieben Jahre vor Jesu Wiederkunft nicht miterleben müssen.

Dank und Lob dem Herrn für seine wunderbare Gnade. 💖

Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; - Johannes 11,25 -

Ein Kommentar

  1. Ralf
    17. September 2022
    Antworten

    Endlich bricht der heiße Tiegel

    1) Endlich bricht der heiße Tiegel,
    und der Glaub empfängt sein Siegel,
    gleich dem Gold in Feu’r bewährt.
    Zu des Himmels höchsten Freuden
    werden nun durch tiefe Leiden
    Gottes Lieblinge verklärt.

    2) Unter Leiden prägt der Meister
    in die Herzen, in die Geister,
    sein allgeltend Bildnis ein.
    Wie er dieses Leibes Töpfer,
    will er auch des Künftgen Schöpfer
    auf dem Weg der Leiden sein.

    3) Leiden bringt empörte Glieder
    endlich zum Gehorsam wieder,
    macht sie Christo untertan,
    dass er die gebrochnen Kräfte
    zu dem Heiligungsgeschäfte
    sanft und still erneuern kann.

    4) Leiden sammelt unsre Sinne,
    dass die Seele nicht zerrinne
    in den Bildern dieser Welt,
    ist wie eine Engelwache,
    die im innersten Gemache
    des Gemütes Ordnung hält.

    5) Leiden stimmt des Herzens Saiten
    für den Psalm der Ewigkeiten,
    lehrt mit Sehnsucht dorthin sehn,
    wo die selgen Psalmenträger
    mit dem Chor der Harfenschläger
    preisend vor dem Throne stehn.

    6) Leiden macht im Glauben gründlich,
    Macht gebeugt, barmherzig, kindlich,
    Leiden, wer ist deiner wert?
    Hier heißt man dich eine Bürde;
    droben bist du eine Würde,
    die nicht jedem widerfährt.

    7) Im Gefühl der tiefsten Schmerzen
    dringt das Herz zu Jesu Herzen
    immer liebender hinan.
    Und um eins nur fleht es sehnlich:
    mache deinem Tod mich ähnlich,
    dass ich mit dir leben kann!

    8) Endlich mit der Seufzer Fülle
    bricht der Geist durch jede Hülle
    und der Vorhang reißt entzwei.
    Wer ermisset dann hienieden,
    welch ein Meer voll Gottesfrieden
    droben ihm bereitet sei?

    9) Jesu, lass zu jenen Höhen
    heller stets hinauf uns sehen,
    bis die letzte Stunde schlägt.
    Da auch uns nach treuem Ringen
    heim zu Dir auf lichten Schwingen
    eine Schar der Engel trägt.
    Text: Karl Friedrich Harttmann, Albert Knapp

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.