Unsichtbar und doch glaube ich an ihn – Gott!

Als ich vor vielen Jahren den Versuch machte, Christen kennen zu lernen, begegneten diese mir mit einer unglaublichen Freundlichkeit. Sie hörten geduldig zu, wenn ich ihren Glauben anzweifelte und versuchten – trotz meiner Ablehnung – mich in die Gruppe zu integrieren. Es ging darum, ein Cafe in einem Freizeitheim zu eröffnen. Wir trafen uns regelmäßig und diskutieren die Rahmenbedingungen und was man dabei alles so zu beachten hat. Sie redeten natürlich oft von Gott, der zu dieser Zeit mir genau so vertraut wie ein Schaltplan bei der deutschen Bahn war. Er war unsichtbar und sie redeten mit einer solchen Liebe und Gewissheit über ihn, dass mir Angst und Bange wurde.

Ich blieb nicht lange bei dem Projekt und den Christen. Alles, was sie mir erzählten, drang nicht in meinen Kopf – ich war unendlich stur und wollte davon nichts wissen. In dieser Zeit hatte ich mich bei der Bundeswehr beworben und war angenommen worden. In den kommenden Jahren flüchtete ich mich in die sogenannte „Welt“ und beschäftigte mich mit allen möglichen Dingen.

Nur nicht mit Gott.

Er blieb mir fern und das lag nicht an ihm, sondern an meiner Verbohrtheit.

Ich wollte mich nicht mit den dringenden Fragen beschäftigen, sondern mein Leben so weiterleben, wie ich es bisher (mehr schlecht als recht) getan hatte. War das so verkehrt? Damals glaubte ich zu wissen, wie ich mein Leben gestalten könnte. Obwohl ich eine tiefe Sehnsucht nach dem Himmel verspürte, wollte ich mit meinem Schöpfer nichts zu tun haben.

Ich befand mich in der Dunkelheit und glaubte, sie bestünde aus Licht. Es benötigte noch viele weitere Jahre, dass ich diesen unfassbaren Irrtum erkennen konnte. Und es brauchte Jesus, der mich aus dieser Dunkelheit rettete.

Gott ist unsichtbar, oder?

Die kritischen Glaubensfragen sind mir nicht unbekannt. So auch obige gestellte. Gott ist unsichtbar, wie sollte ich also an ihn glauben können? Und es stimmt. Gott als Wesen ist nicht sichtbar. Allerdings leben wir auf seiner Welt, inmitten seiner Schöpfung. Wir sind seine Geschöpfe. Jedes einzelne erdacht und gebaut. Und gewollt.

Das Wunder in der Schöpfung erleben wir tagtäglich. Doch es ist für uns zur Normalität verkommen. Wir nehmen es gar nicht mehr wahr. Dabei sollte jeder, der Vater/Mutter geworden ist, erkennen, dass es einen Gott gibt. Sind Menschen nur Zufallsprodukte? Sowas kann man nur glauben, wenn man Gott ablehnt. So wie ich es damals geglaubt habe.

Nicht, weil es sinnvoll war, sondern weil ich Gott hasste. Weil ich nichts mit ihm zu tun haben wollte. Und trotzdem liebte er mich schon damals. Das ist für mich unvorstellbar. Wäre es nach meinem Willen gegangen, säße ich heute in der Hölle für immer.

Doch Gott reichte mir seine Hand, als ich mit dem Leben hier wirklich abgeschlossen hatte. Diese Güte und Gnade will ich niemals vergessen!

Unsichtbar und doch glaube ich an ihn - Gott!

Die Schöpfung Gottes umgibt uns – wir sind ein Teil davon!

Ich glaubte damals nicht an Gott, weil ich nicht an ihn glauben wollte. Aber ich wusste – tief im inneren meines Herzens – dass es ihn gibt. Und diese Sehnsucht nach ihm und nach dem Himmel hat uns Gott ins Herz gepflanzt. Obwohl er für uns Menschen unsichtbar ist, sind die Beweise für seine Existenz nahezu erdrückend.

Alleine der Vorgang, dass Pflanzen unser Co2 benötigen und es wieder in Sauerstoff umwandeln, ist ein Wunder! Mit der Entdeckung des DNA Stranges hätten alle Wissenschaftler sofort sich bekehren können. Wo ein Bauplan existiert, muss es einen Erbauer geben. Doch das Gegenteil trat ein. Heutzutage werden Wissenschaftler, die sich zu Gott bekennen, regelrecht aus ihrer Berufung herausgemobbt und ihre Arbeit schlecht gemacht. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf (Beispiel Dr. Bechly).

Die Wahrheit mag für einige Zeit unterdrückt werden, aber sie kann niemals vollständig geleugnet und vergessen werden. Und diese Welt wird sich nicht ewig so weiterdrehen. Es wird die Zeit kommen, in der Jesus Christus sichtbar auf dieser Erde erscheinend und ein Friedensreich errichten wird. Aber zuvor wird die Welt sich weiter ins Böse verkehren und die Lüge wird zur Wahrheit deklariert werden. Bis ins bodenlose.

Doch all das ist zeitlich begrenzt. Ich weiß, dass mein Herr wiederkommen wird. Und erst dann werden die Menschen begreifen, was wahrer Frieden bedeutet. Ich für meinen Teil kann es kaum abwarten, bis das Friedensreich endlich sichtbar auf dieser Welt errichtet ist. Dann wird es kein Leid mehr geben und keine Ungerechtigkeit. Jesus Christus ist der einzige Herrscher, der gerecht auf dieser Welt herrschen wird!

Kristina

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, daß wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat. - 1. Johannes 3,1 -

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