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Brief an die Geschwister – Zur Ruhe kommen

27. Juli 2017 at 08:44

Liebe Geschwister!

Unsere heutige Welt bietet auf vielerlei Art und Weise unglaubliche Möglichkeiten sich zu entfalten und engagieren. Ja, sie ist wirklich noch nie so reichhaltig gewesen wie heute. Das digitale Zeitalter bietet uns die Chance, mit Menschen zu kommunizieren, die wir im Leben nie getroffen hätten.

Wir können uns nicht nur mit Briefen verständigen, sondern in Echtzeit mittels Smartphone und einem Kommunikationsprogramm. Mittels Emails versenden wir digitale Briefe in alle Welt und in sekundenschnelle treffen diese beim Empfänger ein.

Ja, es sind wirklich aufregende Zeiten, in denen wir leben.

Aber diese bieten nicht nur positives, sondern auch Fallen, in die wir ganz leicht tappen können.

  • Die ständige Erreichbarkeit hat die Auswirkung, dass Andere von uns erwarten könnten, dass wir sofort ihre Emails/Nachrichten beantworten.
  • Man kommuniziert heute oft nicht mehr tiefgründig, sondern schnell und direkt.
  • Das Handy bleibt angeschaltet, selbst Nachts.
  • Manche bekommen Angst, etwas Wichtiges zu verpassen, wenn sie nicht ständig auf dem Laufenden sind.
  • Das Internet bietet eine Fülle an Informationen, die quasi ungefiltert vom Konsumenten aufgenommen werden – darunter sind aber nicht selten falsche Informationen, deren Wahrheitsgehalt durch recherchieren nicht bewiesen werden kann. Es ist eine große Gefahr, alle Informationen gleich als wahr anzunehmen.
  • Das Recherchieren nach der Wahrheit kann viel Zeit und Nerven in Anspruch nehmen – es ist mitunter fast unmöglich, eine Information auf den Wahrheitsgehalt zu überprüfen.
  • Es gibt viele unseriöse Webseiten im Internet, die den Verbrauchern Produkte aufschwatzen wollen und angeblich Wunderheilungen in Aussicht stellen – natürlich zu einem Wucherpreis.

Diese Auswirkungen gab es mit Sicherheit auch vor dem digitalen Zeitalter. Man stelle sich die Jahrmarkt Schreier vor, die ein Wundermittel für den Haarausfall anpriesen (und die schnell genug in die nächste Stadt zogen, um von den getäuschten Kunden sicher zu sein und die nächsten Kunden wieder hinters Licht zu führen.)

Jedoch hat dieses Zeitalter eine Welle an Informationsmöglichkeiten hervorgebracht und viele Menschen verbringen Stunden damit, auf den verschiedensten Webseiten zu surfen und dort die Nachrichten oder Beiträge zu lesen. Ich will das nicht schlecht reden, schließlich ist dies auch ein Beitrag auf einer Webseite.

Aber als Christ ist es gut, manchmal den Flugmodus beim Handy einzuschalten und den Rechner auszuschalten und die Bibel zu lesen.

Denn das Wort Gottes kennt unsere Sorgen und Nöten, selbst damals haben die Menschen nicht anders gehandelt als heute.

Die Geschichte von Maria und Martha ist ein gutes Beispiel. Lukas 10,38-42.

Martha und Maria
Es begab sich aber, als sie weiterreisten, dass er in ein gewisses Dorf kam; und eine Frau namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus.
Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß; die setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinem Wort zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung. Und sie trat herzu und sprach: Herr, kümmerst du dich nicht darum, dass mich meine Schwester allein dienen lässt?
Sage ihr doch, dass sie mir hilft! Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles; eines aber ist Not. Maria aber hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden!

Als ich diese Geschichte zum ersten Mal las, habe ich überhaupt nicht begriffen, warum Martha von Jesus so „abgespeist“ wurde. Schließlich war sie es doch, die arbeitete und Maria saß einfach auf dem Boden und rührte sich nicht.

Anstatt ihrer Schwester zu helfen, hörte sie Jesus zu.

Der Fall scheint klar, aber Gott sieht das anders.

Martha war viel zu beschäftigt, es allen Recht zu machen, dass sie Jesus nicht zuhörte. Sie kümmerte sich um ihre Dinge, die ihr viel wichtiger waren, als dem Herrn zuzuhören. Maria hingegen erkannte, dass Jesus eben kein gewöhnlicher Mensch war, sondern Gott persönlich und das, was er zu sagen hatte, war viel wichtiger, als sich um Geschirr zu kümmern.

Diese Geschichte aus der Bibel zeigt uns, dass wir alle mal Maria und mal Martha sind. Diese Begebenheit lehrt mich, immer wieder mal inne zu halten und zum Herrn zu beten.

Die Sorgen dieser Welt können manchmal sehr bedrückend sein und manchmal schiebe ich regelrecht Panik, wenn etwas auftaucht, womit ich nicht gerechnet habe und was mich sehr belastet. Dann fällt es mir schwer, zur Ruhe zu kommen und die Sorgen werden in meinem Herzen groß. Sie nehmen dann den Raum ein, den ich eigentlich für den Herrn reserviert habe.

Dann muss ich inne halten und beten.

Das Beten hilft mir, mich wieder auf das zu fokussieren, was wichtig ist.

Gott!

Ich bin ein Kind Gottes geworden und er hat mir durch sein Wort versprochen, dass er mich durch diese Weltzeit leiten wird. Auch sagt die Bibel deutlich, dass ich mir keinerlei Sorgen machen muss, denn der Herr wird für mich sorgen.

Der Feind Gottes will uns jeden Tag, jede Minute verunsichern und uns knechten möchte, indem er ein Hamsterrad aufstellt und wir sinngemäß einsteigen und anfangen los zu rennen. Indem er uns die Sorgen mittels Gedanken einflüstert und sie größer macht, als sie eigentlich sind. Wobei es auch große Nöte unter den Christen gibt, das will ich nicht kleinreden. Aber selbst die größte Not wird der Herr überwinden!

Es ist gut, auch in der Gemeindearbeit manchmal nein zu sagen und nicht sofort alles zu übernehmen, was uns aufgetragen wird. In der Gemeinde mitzuarbeiten ist ein Segen, aber nicht wenige Geschwister haben aufgehört, Maria zu sein und opfern sich wie Martha nur noch für die Arbeit auf.

Dabei ist es menschlich, Grenzen zu haben.

Und im Gebet den Herrn zu fragen, ob diese oder jene Arbeit für uns ist, kann nie verkehrt sein.

Durchs Gebet erkenne ich, dass der Herr die Hand über mich hält und dass er mir nichts zu Tragen gibt, was ich nicht tragen könnte. Durch manche Begebenheiten lässt er mich gehen, damit ich im Glauben und im Vertrauen zu ihm wachsen kann.

Darum geht es nicht allen Christen gut, nicht alle Christen sind gesund und manche von ihnen haben einen großen Leidensweg im Leben zu gehen. Die Geschichte Hiob ist ein gutes Beispiel von einem Mann, dem alles genommen wurde, aber der am Ende alles doppelt und dreifach als Segen zurückbekam.

Wir Christen leben in einer schnelllebigen Zeit. Es tut uns daher gut, auch mal nicht erreichbar zu sein. Die Mail mal nicht sofort zu beantworten, sondern darüber zu beten und dem Herrn für unser Leben zu danken. Das tue ich viel zu selten.

Ich bin dankbar, für das moderne Leben und dankbar, ein warmes Zuhause zu besitzen. Aber wie Maria und Martha, lasse ich mich manchmal verunsichern und in Panik verfallen. Dann wird Gott in meinen Augen plötzlich klein, was natürlich vollkommener Blödsinn ist. Denn der Herr ist allmächtig und es ist meine verzerrte Wahrnehmung, was mich an ihn zweifeln lässt.

Ein Christ ist auch nur ein Mensch, manche sind im Glauben stärker als andere, aber jeder kennt die Krisen, durch die er gehen musste, um zu erkennen, wir groß und herrlich der Herr ist.

Lasst uns dem Herrn danken für alles im Leben!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen

Bibelspruch für den Alltag – Habakuk 3,19

25. Juli 2017 at 07:49

Herr, ich danke dir für dein Wort!

23. Juli 2017 at 15:44

Geliebter Vater im Himmel!

Diese Woche war wirklich unglaublich schön gewesen.

Der Donnerstag war irgendwie der Höhepunkt von allem. Der JET (Junger Erwachsenen Treff) traf sich zum Semesterabschluss und wir grillten gemeinsam im Garten der Gemeinde. Wenn du mich fragst, was das Schönste daran für mich war, dann würde ich dir sofort antworten: Das gemeinsame Beten!

Wir haben nicht nur für das Essen gedankt, sondern auch im Verlauf des Abends einige Geschwister verabschiedet, die mit ihrem Studium fertig sind und ihren Weg in der Welt am Suchen sind. Bei einigen von ihnen hast du gezeigt, dass dieser Weg aus Kiel heraus führt. Und so haben wir für jeden eine Gebetsgemeinschaft gehabt und für ihn/sie gebetet.

Das ist genau der Unterschied, der eine christliche Gemeinschaft von einer nicht christlichen unterscheidet. Auch in einer nicht christlichen Gruppe kann ich grillen, Spaß haben und tolle Gespräche führen. Aber es ist einfach anders, wenn man ein Kind Gottes geworden ist und sehen darf, wie hingebungsvoll junge Menschen zu dir beten und ihr Leben nach deinem Willen gestalten wollen.

Denn der HERR gibt Weisheit,
aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Er hält für die Aufrichtigen Gelingen bereit und beschirmt,
die in Lauterkeit wandeln;
er bewahrt die Pfade des Rechts,
und er behütet den Weg seiner Getreuen.
– Sprüche 2,6-8 –

Ich sehe das als große Segnung an, wenn jemand schon in jungen Jahren deinen Ruf nachfolgt. Bei mir hat das etwas gedauert und ich habe viele, viele Umwege gemacht und bin durch sehr tiefe Täler gegangen, bis ich dir vertrauen konnte und freudig deine Hand nahm, die du mir zu meiner Rettung entgegenstrecktest.

Auf der anderen Seite merke ich darum vielleicht stärker als andere, wie groß der Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen ist. Es hat mich wirklich tief berührt, wie man zu dir gebetet hat und wie still es war. Fast dreißig junge Menschen sind versammelt unter deinem Namen und beten dich an.

Das ist nicht selbstverständlich, sondern ein Wunder, welches DU geschaffen hast!

Dir allein gebührt dafür die Ehre!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 28-31

20. Juli 2017 at 07:32

Das Buch Mose:

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der sechste Tag (2)

28 Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!
29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles samentragende Gewächs gegeben, das auf der ganzen Erdoberfläche wächst, auch alle Bäume, an denen samentragende Früchte sind. Sie sollen euch zur Nahrung dienen;
30 aber allen Tieren der Erde und allen Vögeln des Himmels und allem, was sich regt auf der Erde, allem, in dem eine lebendige Seele ist, habe ich jedes grüne Kraut zur Nahrung gegeben! Und es geschah so.
31 Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag.

Betrachtung

Der Herr gab Adam und Eva den Segen, sich zu vermehren, die Erde fruchtbar zu machen und über die von ihm geschaffenen Geschöpfe zu herrschen.

Wir können es uns nicht mal im Ansatz vorstellen, wie es damals im Garten Eden war.

Es gab keine Gewalt, nichts Böses.

Das ist genau der Zustand, den Gott für den Menschen vorgesehen hatte. Er hat den Menschen geschaffen, um mit ihm zusammen zu sein. Der Mensch war keine Marionette ohne Verstand, sondern Gott schenkte ihm einen Verstand und eine Seele. Das unterscheidet den Menschen von den Tieren.

Manche Tiere sind sehr intelligent, aber ihre Instinkte werden immer die Oberhand gewinnen. Auch haben Tiere kein Bewusstsein wie der Mensch. Der Mensch sollte mit den Tieren im Einklang leben. Und das war zur damaligen Zeit auch möglich, da der Mensch noch keinerlei Sünde in sich trug.

Als Mensch, aufgewachsen in Sünde, in einer Welt voller Sünde lebend, ist es nur sehr schwer, sich den Urzustand des ersten Menschenpaares vorzustellen.

Ich bin dem Herrn deswegen so dankbar für die Bibel, sein Wort. Denn nur in ihr können wir erfahren, wie alles begonnen hat, aber auch wie alles enden wird.

Ich habe nicht schlecht gestaunt, als ich die Bibel las und begriff, dass Adam und Eva sozusagen Vegetarier waren. Schnell könnte man jetzt verkündigen, dass die wahren Christen sich fleischlos ernähren würden. Steht ja schließlich in der Bibel.

Aber wir dürfen nicht vergessen, das alles war vor dem Sündenfall.

Jetzt leben wir in einer anderen Zeit, gefallen und getrennt von Gott wachsen wir mit bösen Gedanken auf. Als Kind lernen wir schnell nach „Mama“ und „Papa“ das Wort „meins“.

Den Urzustand, der im Garten Eden herrschte, können wir nicht wieder herstellen, indem wir uns nun vegan ernähren. Denn die gesamte Schöpfung ist seit dem Sündenfall gefallen und sehnt sich nach der Wiederkunft des Herrn Jesus Christus.

Dieser Frieden wird deswegen erst wieder im tausendjährigen Reich hergestellt werden.

Kommen wir zurück zum Garten Eden.

Gott erschuf den Menschen, um Gemeinschaft mit einem Lebewesen zu haben, dass sich frei für Gott oder gegen ihn entscheiden kann. Er wollte keine Sklaven, die ihn ohne freien Willen Tag und Nacht anbeten. Gott wollte, dass man ihm freiwillig dient und das aus vollem Herzen tut.

Darum erschuf Gott den Garten Eden, der schönste Platz auf Erden, gefüllt mir den prächtigsten Bäumen, die die wohlschmeckendsten Früchte auf der ganzen Welt trugen. Es sollte Adam und Eva und ihrer Nachkommenschaft mehr als gut gehen. Sie sollten das Leben in diesem Garten genießen und ihn hegen und pflegen.

Und Gott sah alles, was er gemacht hatte;
und siehe, es war sehr gut.

Nachdem er die Tiere und den Menschen geschaffen hatte, sah er, dass es sehr gut war.

Es war gut gewesen, die Erde zu erschaffen, sowie die Tiere, die auf ihr leben.

Am sechsten Tag sah Gott, dass es sehr gut war.

Die Schöpfung ist vollkommen, Mensch sowie Tier leben im Einklang zusammen.

Friedlich.

Nach Sündenfall änderte sich das grundlegend, aber noch sind wir beim sechsten Tag und können Gottes Werk nur staunend bewundern. Alles, was wir auf der Erde sehen, hat er mit seinen Händen gebildet und ihm Leben eingehaucht.

Im 1. Mose Vers 31-31 wird uns deutlich, dass wir in einer gefallenen Welt leben. Alle Tiere fraßen damals Gras, der Löwe wie das Lamm. Es gab keine Kämpfe um Rivalen oder das Recht des Stärkeren.

Wie kann man das glauben? Es ist nur schwer vorstellbar, auch für mich. Aber ich werde beim Lesen der Bibel mir immer wieder bewusst, dass ich im Hier und Jetzt lebe und es nicht anders kenne. Ich bin in dieser gefallenen Welt aufgewachsen und für mich ist es normal, dass Tiere sich gegenseitig fressen und bekämpfen.

Aber die Bibel zeigt mir, dass das eben alles andere als normal ist.

Mit dem Sündenfall ist die gesamte Schöpfung unter den Fluch gefallen und dieser hält bis heute an.

Erst wenn Jesus Christus wieder als ewiger König auf diese Erde kommt und ein tausendjähriges Friedensreich aufrichtet, wird dieser Urzustand wieder hergestellt werden.

Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen
und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen.
Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein,
und ein kleiner Knabe wird sie treiben.
Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden
und ihre Jungen zusammen lagern,
und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.
Der Säugling wird spielen am Schlupfloch der Natter
und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle der Otter ausstrecken.
Sie werden nichts Böses tun,
noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums;
denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des HERRN,
wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
– Jesaja 11,6-9 –

Diese Prophetie aus dem Alten Testament wird sich bei der Wiederkunft von Jesus Christus erfüllen. Darum glaub es oder nicht, die Schrift wird sich erfüllen und an diesem Tag wieder jeder mit Staunen erfüllt sein, dass das geschieht.

Die Menschen, die im tausendjährigen Reich geboren werden, für die ist dieser Frieden normal, denn sie kennen nichts anderes. Genau wie wir uns an die gefallene Schöpfung gewöhnt haben, denn das ist für uns normal.

Ich habe nur eine begrenzte Vorstellungskraft und manches, was die Bibel vorhersagt, kann nur schwer begreifen. Aber ich glaube meinem Herrn und ich bin dankbar, wissen zu dürfen, dass der jetzige Zustand nicht für immer anhalten wird.

Denn Gott wollte nie eine gefallene und böse Welt haben.

Der Mensch hat sich dazu frei entschieden, gegen Gottes Willen zu handeln und muss jetzt mit den Konsequenzen leben.

Dabei hat der Herr mit der Erschaffung der Schöpfung nur Gutes im Sinn gehabt.

Es ist wichtig zu wissen, dass Jesus Christus wiederkommt und ein Friedensreich aufrichten wird.

Darum stelle ich stets dieselbe Frage, wieder und wieder.

Hast du schon Frieden mit deinem Schöpfer durch das ewige Opfer von Jesus Christus geschlossen? Niemand von uns beiden weiß, wann unser Leben auf dieser Erde endet. Es wäre fatal, zu glauben, dass man sich im Augenblick des Todes noch bekehren kann.

Der Tod kann plötzlich und unvorhergesehen eintreffen – vielleicht ist dann keine Zeit mehr übrig.

Darum sagt Gott: „Heute, wenn du meine Stimme hörst, verschließ dein Herz nicht!“

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Bibelspruch für den Alltag – Psalm 23,6

18. Juli 2017 at 07:36

Herr, ich danke dir für dein Wort!

16. Juli 2017 at 07:34

Geliebter Vater im Himmel!

Wie oft lebe ich vor mich hin und lasse die Sorgen in meinem Leben groß werden. Dann denke ich nicht an dein Wort, sondern nur daran, wie ich dieses oder jene Problem lösen könnte.

Ich bewundere die Glaubenshelden, die mutig in die Welt loszogen und trotz widrigster Umstände, keine Zweifel hatten. Ich kann dich nur bitten, dass du mir hilfst, im Glauben zu wachsen und dir und deinem Wort mehr zu vertrauen.

Ich bin dankbar, dass ich am Dienstag zum Hauskreis gehen konnte und dort mit lieben Geschwistern dein Wort studiert habe. Mir fällt da immer wieder auf, wie tiefgehend wir deine Verse betrachten und dass du mir in dem schon mehrmals gelesenen neues zu betrachten schenkst.

Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre,
der Fels meiner Stärke,
meine Zuversicht ist bei Gott.
– Psalm 62,8 –

Wie wahr sind diese Worte.

Bei dir ist mein Heil!

Du bist der Fels meiner Stärke!

Meine Zuversicht ist bei dir und nur bei dir!

Ich bin dir so dankbar, dass du mich vor Irrlehren bewahrst, die immer mal wieder auftauchen. In Formen von Menschen, die versuchen, mir von ihren neuen und „unglaublich tollen“ Lehren zu berichten. Dabei leitest DU mich bereits und kein Mensch auf dieser Welt wird mir etwas besseres bieten, als du mir mit deinem Wort es bereits tun könntest.

Irrlehren gibt es leider auf dieser Welt wie Sand am Meer und im christlichen Bereich machen sich verderberische Lehren breit, die schon viele Menschen ins Verderben gestürzt haben. Denn der Feind Gottes will uns Menschen wie in einem Hamsterrad laufen lassen und wird uns nie zufrieden machen.

Deswegen ist es wichtig, dass ich an deinem Wort fest bleibe und nichts anderes zulasse.

Du meinst es gut mir mir und hast mir schon so vieles geschenkt in diesem Leben.

Lass mich mit offenen Augen durchs Leben gehen und dankbar für alles zu sein, was geschieht. Seien es auch kleinste Dinge. Denn du hälst alles in der Hand und wirst mich sicher durch jeden Sturm leiten. Vertrauensvoll darf ich dein Wort lesen und mich freuen, dass ich eines Tages in deiner Herrlichkeit leben darf.

Und das für immer!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Die Schöpfungsgeschichte – 1. Mose 1 Vers 24-27

13. Juli 2017 at 16:58

Das Buch Mose:

Um Gott kennen zu lernen, müssen wir die Bibel lesen. Der Schöpfungsbericht wird heute von den meisten Menschen als Märchen verworfen. Jedoch kann man bereits hier sehen, dass Gott den Rettungsplan für den Menschen in Jesus Christus geschaffen hat. Im ersten Buch Mose wird es deutlich, warum der Mensch im Kern böse ist und Rettung braucht.

Der sechste Tag (Teil 1)

24 Und Gott sprach: Die Erde bringe lebende Wesen hervor nach ihrer Art, Vieh, Gewürm und Tiere der Erde nach ihrer Art! Und es geschah so.
25 Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.
Die Erschaffung des Menschen
26 Und Gott sprach: Lasst uns Menschen1 machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!
27 Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn; als Mann und Frau schuf er sie.

Betrachtung

Wir Menschen sind nicht fähig, etwas zu erschaffen. Wir können nur etwas bauen, oder herstellen, aber etwas lebendiges erschaffen, nein, das können wir nicht.

Uns sind Grenzen gesetzt worden von Gott, auch wenn die Wissenschaft das gerne verneint, aber bislang wurde noch nie etwas neues geschaffen. Auch eine Zelle, die befruchtet wird, wurde vom Herrn geschaffen – der Akt der Befruchtung ist nur die Fortsetzung dessen, was Gott für uns geschaffen hat.

Wenn ich das Buch Mose lese und intensiv darüber nachdenke, dass Gott alles geschaffen hat, was um mich herum ist – dann hilft es mir, wieder einen neuen Blick zu gewinnen, darüber, dass jedes Leben lebenswert ist.

In der Natur gibt es so viele fabelhafte Lebewesen, dass es unmöglich ist, sie alle aufzuzählen. Hier ein paar kurze Beispiele von Gottes unglaublicher Kreativität und Humor:

  • Ein Kolibri, der so klein und zart ist und dabei seine Flügel so schnell schlagen kann, dass sie mit bloßem Auge nicht zu erkennen sind
  • Ein Schmetterling, der als Raupe zur Welt kommt, sich verpuppt und in der Verpuppung lösen sich alle Organe auf und werden neu gebildet. Aus dem Kokon schlüpft ein ganz anderes Tier – das ist jedesmal ein Wunder.
  • Pinguine, die es schaffen, in einem der lebensfeindlichsten Lebensräume zu überleben, indem sie sich aneinander schmiegen und sich abwechseln an den Rand der Gemeinschaft stellen, um die kalten Winde zu trotzen.
  • Ein Faultier, dessen einziger Zweck – ja was eigentlich ist? Für ein Faultier gibt es keine Eile.
  • Ein Wal, der viele tausend Meter tief tauchen kann und sich mittels Sonar mit anderen Walen verständigt.

Können wir mit neuem Blick auf die geschaffenen Kreaturen schauen und Gott für diese Vielfaltigkeit danken? Ich vergesse das selbst, immer wieder – darum bin ich für Gottes Wort dankbar, dass mich immer wieder in die richtige Richtung lotst, damit ich die Wunder, die auf dieser Welt geschehen, nicht übersehe.

Die Erschaffung des Menschen

Hier wird die Dreieinheit Gottes deutlich.

Er spricht: Lasst uns Menschen machen, nach unserem Bild, uns ähnlich.

Der Mensch wurde von Gott geschaffen und über die Tiere gesetzt. Er ist dem Tier demnach nicht gleichzusetzen, sondern hat das von Gott gesetzte Recht, über das Tier zu verfügen. Im weiteren Kapitel wird aber auch deutlich, dass Gott dem Menschen den Auftrag gibt, gut über den Garten Eden (und seine darin befindlichen Tiere) zu sorgen.

Die Ordnung Gottes ist klar.

Als Mann und Frau schuf er sie.

Als Einheit.

Eine Ehe.

Eine Familie.

Alles, was anders gelehrt und gelebt wird, ist nicht von Gott gewollt. Ganz einfach.

Gott hat dem Menschen Ordnung vorgegeben, damit es dem Menschen gut geht. Doch diese Ordnung hat der Mensch willentlich verlassen und seitdem ist die Menschheit gefallen.

Darum leben wir heute in einer unordentlichen Gesellschaft, die Tiere misshandelt und Gottes Moralvorstellungen Beiseite gestellt hat. Dabei hat Gott es mehr als gut für uns Menschen gemeint, als er uns geschaffen hat. Wie weit die Welt heute mittlerweile gekommen ist, sehen wir ja. Noch nie gab es soviele Kriege und Krisen wie in unserer Zeit. Trotzdem wird die Gesellschaft nicht zu Gott umkehren, sondern nur einzelne Menschen. Selbst, wenn die großen Gerichte anfangen und die Welt ins Chaos stürzt, werden die meisten Menschen sich weigern, zu Gott umzukehren.

Und jeder Mensch, der verlorengeht, ist für Gott ein Trauerfall.

Denn Er gab uns den freien Willen, damit wir uns für Gott entscheiden oder gegen ihn.

Ich weiß, ich schreibe das immer wieder, aber das ist mir unglaublich wichtig. Darum wurde diese Webseite gegründet, darum wird Gottes Wort hier verbreitet.

Damit jeder, der noch nicht durch Jesus gerettet ist, zum Nachdenken gebracht wird.

Gott reicht uns Menschen jeden Tag die Hand zur Rettung, aber wir müssen sie ergreifen!

Ich wünsche dir, dass du sie ergreifst und das du erkennst, dass nur die Bibel wahr ist – kein anderes Buch hat erfüllte Prophetien und kein anderes Buch wird heute so gehasst von der Welt, wie die Bibel. Sie ist Gottes Wort und zwar nicht nur das Neue Testament, sondern auch das Alte Testament.

Ich wünsche dir, dass du gerettet wirst, wenn du es noch nicht bist und dass du auch den tiefen Frieden verspürst, den Gott mir geschenkt hat!

Dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unsern Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.

Bibelspruch für den Alltag – Matthäus 5,7

11. Juli 2017 at 07:44

Bibelspruch für den Alltag